DE672043C - Handbetaetigtes Alarmgeraet - Google Patents
Handbetaetigtes AlarmgeraetInfo
- Publication number
- DE672043C DE672043C DEN38497D DEN0038497D DE672043C DE 672043 C DE672043 C DE 672043C DE N38497 D DEN38497 D DE N38497D DE N0038497 D DEN0038497 D DE N0038497D DE 672043 C DE672043 C DE 672043C
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- DE
- Germany
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- alarm device
- hand
- rod
- operated alarm
- tongue
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- Expired
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K9/00—Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
- G10K9/10—Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers driven by mechanical means only
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)
Description
- Handbetätigtes Alarmgerät Die Erfindung betrifft ein leicht transportierbares Alarmgerät für Werkanlagen u. dgl., das von Hand betätigt werden kauen. Es ermöglicht, mit einfachen Mitteln einen.ä.ußerst starken und durchdringenden Ton zu erzeugen.
- Es sind bereits handbetätigte Alarmgeräte bekanntgeworden, bei denen durch Hinundberbewegen einer gezahnten Stange eine allseitig eingespannte elastische Membran in Schwingungen versetzt wird.
- Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß eingespannte Membran-en nur durch Einwirkung erheblicher Energien große Amplituden ausführen und damit nennenswerte Lautstärken erzeugen können bzw. daß bei gegebener Amplitude solcher Membranen die erzeugte Lautstärke nur verhältnismäßig gering ist. Die Erfindung schlägt vor. den Wirkungsgrad solcher Schallgeräte dadurch zu verbessern, daß für die zwei in ihren Schalltrichtern sich frei bewegende starre Membranen in symmetrischer Anordnung verwendet werden, von denen jede an dem freien Ende einer sch`@-inge:nden Zunge befestigt und die beiden schwingenden Zungen durch eine beiderseits geriefelte Schubstange in Schwingungen versetzt werden können. Gegenüber den bekannten Alarmgeräten besitzt das Gerät nach der Erfindung den Vorteil, daß besonders große Lautstärken erzielbar sind. Ein weiterer Vorteil besteht in der einfachen Ausbildung des erfindungsgemäßen Alarmgerätes, die es ermöglicht, derartige Geräte zu geringen Preisen und in groren Mengen innerhalb kurzer Zeit herzustellen. Das neue Gerät ist außerdem unempfindlich gegen Erschütterungen beim Transport, da besonders empfindliche Teile fortfallen.
- In den Zeichnungen ist ein Ausführuingsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch das Gerät, während Abb.2 eine Teilansicht desselben wiedergibt.
- Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, besteht das neue Gerät aus einem Gehäuse i, in dem zwei Zungenschwinger 2 einseitig eingespannt sind. Der vordere, zungenförmige ausgebildete Teil dieser Schwinger arbeitet mit einer mit Handgriff 7 versehenen Stange 6 zusammen, die mit einer Zahnung oder Riefelung von zweckmäßig sinusförmiger Ausbildung ausgerüstet ist. Die Zungenschwinger tragen in der Nähe ihres freien Endes, also an der Stdlle der größten Schwingungsamplitude, einen Trichtcrboden .l, der zur Versteifung konisch gestaltet ist. Der konusförmige Teil ist fest mit der Rückseite der Zungensrhwinger verbunden, so daß ein starres System entsteht, das durch die Bewegung der Stange 6 in Schwingungen versetzt wird. In den Wänden des Gehäuses i. sind Schalltrichter 5 so angeordnet, daß das aus Schwinger z und Trichterboden 4 bestehende System innerhalb des Trichters frei schwingen kann.
- Die neue Vorrichtung arbeitet in der Weise, da.ß die Stange 6 von Hand auf und ab bewegt wird, wodurch das aus dem Zungenschwinger und dem Boden 4 bestehende System in Schwingungen versetzt wird. Der dadurch erzeugte Ton wird durch die Schalltrichter entsprechend verstärkt, so da.ß ein sehr lauter Ton zustande kommt.
- Dadurch, daß die Betätigung nach Art einer Fahrradluftpumpe erfolgt und zu diesem Zweck das Gehäuse i und der Bedienungsgriff 7 entsprechend ausgebildet sind, wird die Menschenkraft in Arm- und Beinmuskeln am besten ausgenutzt, so daß kurzzeitig große Energien aufgewendet werden können.
Claims (1)
- PATENTANSI'RÜCIIL: i. Handbetätigtes Alarmgerät, bei dem die den Schall erzeugende Membran durch eine geriefelte Schubstange in Schwingungen versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwei frei bewegliche starre iViembranen (.4) in symmetrischer Anordnung an den freien Enden. von zwei schwingenden Zungen (z) befestigt sind, die durch eine gemeinsame, zweiseitig geriefelte Stange (6) zum Schwingen gebracht werden können. a. Alarmgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Riefelung der Stange sinusfärmig ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEN38497D DE672043C (de) | 1935-08-16 | 1935-08-16 | Handbetaetigtes Alarmgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEN38497D DE672043C (de) | 1935-08-16 | 1935-08-16 | Handbetaetigtes Alarmgeraet |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE672043C true DE672043C (de) | 1939-02-18 |
Family
ID=7347814
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEN38497D Expired DE672043C (de) | 1935-08-16 | 1935-08-16 | Handbetaetigtes Alarmgeraet |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE672043C (de) |
-
1935
- 1935-08-16 DE DEN38497D patent/DE672043C/de not_active Expired
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