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DE653800C - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kautschukhohlkoerpern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kautschukhohlkoerpern

Info

Publication number
DE653800C
DE653800C DEF76910D DEF0076910D DE653800C DE 653800 C DE653800 C DE 653800C DE F76910 D DEF76910 D DE F76910D DE F0076910 D DEF0076910 D DE F0076910D DE 653800 C DE653800 C DE 653800C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rubber
tube
mold
hollow
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF76910D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental AG
Original Assignee
Continental Gummi Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Gummi Werke AG filed Critical Continental Gummi Werke AG
Priority to DEF76910D priority Critical patent/DE653800C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE653800C publication Critical patent/DE653800C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D22/00Producing hollow articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2105/00Condition, form or state of moulded material or of the material to be shaped
    • B29K2105/0058Liquid or visquous
    • B29K2105/0064Latex, emulsion or dispersion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kautschukhohlkörpern Es war bereits bekannt, aus Kautschuk bestehende Hohlkörper, z. B. Wasserflaschen, in der Weise herzustellen, daß man eine zerlegbare poröse Form teilweise mit Kautschukmilch füllte und um eine horizontale Achse sich drehen ließ, wobei, infolge der Absorption des größten Teiles des in der Dispersion enthaltenen Wassers, der Kautschuk sich in Gestalt eines festen Überzugs auf der Formwand abschied. Auf diese Weise kann man aber keine Kautschukgegenstände von gleichmäßiger Schichtdicke erhalten, weil die Ablagerung des. Kautschuks an verschiedenen Stellen der Form bevorzugt erfolgt. Es ist ferner eine Herstellungsweise für Kautschukhohlkörper bekannt, nach der -man empfindlich gemachte . wäßrige Kautschukdispersionen, d. h: "Mlche, die infolge der Wirkung eingeführter Koagulatoren entweder durch Erwärmen oder im Laufe der Zeit bei Zimmertemperatur erstarren, im Innern einer zerlegbaren dichten, völlig geschlossenen, mit der Dispersion nur teilweise gefüllten Hohlform zur Verfestigung brachte, während die Hohlform kreisende Bewegungen um zwei verschiedene Achsen ausführte. Diese Arbeitsweise auf poröse Formen zu übertragen, bei deren Verwendung man von der Beschränkung äuf empfindlich gemachte Dispersionen frei ist, hat -man bisher nicht gewagt. Von der Verwendung völlig geschlossener poröser Formen wurde man durch die Befürchtung abgehalten, daß der durch die Aufsaugung des Wassers durch die Formwand in der Form entstehende und der weiterenAufsaugung entgegenwirkende Unterdruck den Aufsaugungsvorgang zum Stillstand bringen würde, noch bevor der Dispersion genügend Wasser entzogen war, um auf der Forminnenwand einen ausreichend formbeständigen Überzug zur Ausscheidung zu bringen. Die Verwendung von Formen mit Öffnungen, die einen Ausgleich des Druckes gestattet haben würden, kam bisher nicht in Frage, weil man dasAusfließen der Dispersion aus den Öffnungen der Formen während der Drehung nicht zu verhindern wußte.
  • Die Erfindung betrifft das Herstellen von Kautschukhohlkörpern, insbesondere Kautschukbällen, aus wäßrigen Kautschukdispersionen durch Niederschlagen des Kautschuks aus kautschukenthaltenden Dispersionen auf der Innenfläche hohler poröser Formen, die durch die Dispersionen nicht vollständig ausgefüllt werden, und besteht darin, daß poröse Hohlformen angewendet werden, die gleichzeitig um zwei gegebenenfalls in bekannter Weise senkrecht zueinander stehende Achsen umlaufen.
  • Wie Versuche gezeigt haben, soll man, der bisherigen Annahme entgegen, unter normalen Arbeitsbedingungen, z. B. wenn man nicht zu verdünnte Dispersionen benutzt, also nicht zu große relative Wassermengen dem Innern der Form entzieht, oder wenn man die Formen nicht sehr starken Temperaturschwankungen unterwirft; z. B. erwärmt, mit- vollkommen geschlossenen porösen Hohlforinen brauchbare Ergebnisse erhalten. Man kann die Ausscheidung des Kautschuks beschleunigen und auicla, unter Bedingungen ausführen, die andern " erhebliche Druckschwankungen erzeugen wu den, wenn man die Hohlformen mit einer Vorrichtung versieht, die einen Druckausgleich mit der Umgebung ermöglicht.
  • Um z. B. erfindungsgemäß einen Kautschukball herzustellen, verfährt man vorteilhaft so, daß man sich einer Kugelform bedient, die, wie an sich bekannt,: aus einem porösen Material, wie z. B. Gips, Ton oder ungebranntem Porzellan, besteht und aus zwei aufeinanderpassenden Halbkugeln* zusammengesetzt ist. Es ist vorteilhaft, die Halbkugeln mit einem Flanschrand zu versehen, welcher das Zusammenhalten-der beiden Halbkugeln erleichtert. Fig. i stellt schematisch eine Form dar, die sich aus den beiden L.Ialbkugelformen i und a zusammensetzt. 3 bedeutet den Flanschrand, 5 die Kautschukdispersion.
  • Vorteilhaft ist es, die Form mit einer Vorrichtung zu versehen, die bewirkt, daß im Innern der Form jederzeit sich der gleiche Druck einstellt, wie er in der Umgebung der Form herrscht; ohne daß die Dispersion aus dein Innern der Form ausfließen oder aus ihr herausgedrückt werden kann. Eine solche Vorrichtung ist z. B, nötig, um die Ausbildung eines höheren Druckes in der Form zu verhindern, wie er z. B. bei Erwärmen der Formen auftreten würde, und der zur Folge hätte, daß die auf der Innenwand der Form abgeschiedene Kautschukschicht in die poröse Formwand getrieben würde und- später von ihr schwer ablösbar wäre. Den Druckausgleich mit derUmgebung erreicht man z. B. dadurch, daß man durch die Formwand ein Röhrchen führt, das aus einem gegen die Kautschukdispersion ausreichend widerstandsfähigen Material, z. B. Glas, besteht und so weit in das Innere der Form reicht, daß in keiner Stellung der mit der Dispersion beschickten Form das Ende des Röhrchens unter die Oberfläche der Dispersion gerät. Fig.2 zeigt schematisch eine derartig eingerichtete Form. Die Zahlen i, 2, 3 und 5 haben die gleiche Bedeutung wie in Fig. i. Das den Druckausgleich gestattende Röhrchen ist durch q. angedeutet.
  • Eine derartig eingerichtete, mit der Kautschukdispersion beschickte Hohlform kann durch die Drehbewegung in jede beliebige Lage gebracht werden, ohne daß die Füllung ausläuft, und der Druck kann sich jederzeit mit dem Außendruck ins Gleichgewicht setzen. Das druckausgleichende Röhrchen wird nach der Fertigstellung des Balles entfernt und die Öffnung mit einer Kautschukmasse, z. B. der gleichen Dispersion, die zum Herstellen des Balles gedient hatte, verschlossen. Gegebenen falls kann die Öffnung auch durch einen einzementierten kautschulcstopfen verschlosser # werden, durch den später auf bekannte Weis( :@#_£ne Hohlnadel zum Aufblasen des Balles ge. ".'bohrt werden kann. Um das Aufblasen de; Balles zu erleichtern, kann man auch so verfahren, daß man gleichzeitig mit der Kautschukdispersion ein Stückchen Rohgummi ir die Form einführt. Dieses setzt sich währenc der Ausscheidung des Kautschuks arl, der Innenwand des Balles fest. Die Hohlnadel zum Aufblasen wird dann durch die Stelle des Balles eingeführt, an welchen- das Kautschukstück sitzt. ' Besonders vorteilhaft ist es, ein ganz oder teilweise aus Kautschuk bestehendes Röhrchen zu verwenden, das nach Entnahme des Balles aus der Form das Aufblasen des Balles gestattet und das gegebenenfalls in dem fertigen Ball verbleiben kann.
  • Gemäß einer bevorzugte.i Ausführungsform der Erfindung ist das Kautschukröhrchen in einer taschenartigen Einbuchtung des Balles angebracht, in die es sich nach dem Aufblasen versenken läßt. Die Tasche wird mit einer mit einem Schlitz versehenen Kautschukscheibe verschlossen, die hinsichtlich der Masse, aus der sie besteht, und der Farbe dem Hauptteil des Balles möglichst gleich ist.
  • Fig. 3 zeigt schematisch den Ball 6 mit der Tasche 7 und deren Verschlußscheibe 8, die bei 9 mit einem Schlitz für das Kautschukröhrchen zo versehen ist. Wenn der Kautschukschlauch, so wie in der Fig.3 dargestellt, durch den Schlitz nach außen gezogen ist, kann er zum Aufblasen des Balles verwendet werden. Die Scheibe, die mit den Schlitzbacken auf den Kautschukschlauch drückt, kann dabei als Ventil wirken. In der Fig. 3 ist der Deutlichkeit halber die. zusammengedrückte Steile nicht w ledergegeben. Nach dem Aufblasen wird der zusammengerollte Schlauch durch den Schlitz in die Tasche geschoben, aus der er beim Erforderlichwerden einer Neufüllung des Balles wieder herausgeholt werden kann. Damit die Scheibe sich nicht über die sonstige Balloberfläche erhebt, wird sie vorteilhaft in eine ringförmige, den Taschenrand umgehende Aussparung eingesenkt, die in Fig. 3 bei i i angedeutet ist. Fig. 4. zeigt die Tasche mit eingerolltem Kautschukschlauch io.
  • Um die Bälle mit den Schlauchtaschen herzustellen, kann man die Halbkugel, welche das Röhrchen trägt, z. B.. so gestalten, wie es schematisch in Zig. 5 dargestellt ist. Diese Figur zeigt nur den Teil der Halbkugel, welcher das Röhrchen umgibt. i ist die Wand zier porösen Halbkugel, in der bei 12 eine Öffnung ausgebohrt ist, zur Aufnähme des mit einem Kanal 13 versehenen, ebenfalls aus porösem Material bestehenden Zapfens 1.4. Durch den Kanal 13 wird ein- Kautschukschlauch, der so dick ist, daß er sich mit einiger Reibung durch den Kanal schieben läßt, eingeführt, und zwar tief genug, damit bei dem Umlauf der mit der Kautschukdispersion beschickten Form keine Flüssigkeit ausläuft. Der auf der Oberfläche 15 des Zapfens während des Umlaufs der gefüllten Form sich abscheidende Kautschuk bildet die Einbuchtung des Kautschukballes, die in Fig.3 durch 7 dargestellt ist. Die in Fig. 5 durch 16 angedeutete ringförmige Erhöhung der Form gibt Veranlassung zur Entstehung der Aussparungen für die in Fig. 3 durch 8 angedeutete Verschlußscheibe. Das Kautschukröhrchen 17 verbindet sich fest mit der auf der Form oder dem Zapfen i.t sich ablagernden Kautschukschicht und bleibt daher mit dem Kautschukball vereinigt. Es ist auch möglich, die Hohlform mit dem Lochzapfen in einem Stück zu gießen.
  • Um einen besseren Halt des Röhrchens zu erzielen, kann man es, wie in Fig. 6 wiedergegeben, mit einem Flansch 18 versehen, der auf dem Zapfen aufliegt. Ein billig herzustellendes Flanschröhrchen ist in Fig.7 veranscIIaul.icht. Darin ist 17 ein dünner Kautschukschlauch, der etwa mittig in die Kautschukscheibe 18 einmündet und in dem ein Röhrchen i9 eingesetzt ist, das z. B. durch Aufrollen von gummiertem Papier hergestellt sein kann. Däs Papierröhrchen, das während des Umlaufs der Form mit der Kautschukdispersion in Berührung kommt, ist gegen diese widerstandsfähig genug, so daß es während des Herstellens des Balles keine Formänderung erleidet.
  • Bei dem Herstellen eines Balles verfährt man z. B. so, daß man etwa in die mit dem Röhrchen versehene Halbkugelform die zum Herstellen des Balles erforderliche Menge der wäßrigen Kautschukdispersion einfüllt, die zweite Halbkugel aufsetzt, vorteilhaft um den Flanschrand eia Dichtungsband legt, das z. B. aus Pappe, Isolierband oder einem Metallgurt besteht, dann die Kugelform in eine der bekannten Vorrichtungen, die eine kreisende Bewegung um zwei Achsen ermöglichen, so einspannt, daß sich die Halbkugeln nicht gegeneinander verschieben können, und die Kugelform in dieser Vorrichtung so lange in Bewegung hält, bis sich -die Feststoffe der Kautschukdispersion auf der Formwand abgelagert haben. Man kann sich zum Bewegen derFormen einer Vorrichtung bedienen, bei welcher die Formen auf einem bekannten Traggestell befestigt sind, das um eine senkrecht zu seiner oder durch seine Ebene verlaufende Achse in Bewegung innerhalb eines äußeren Rahmens gehalten wird, der seinerseits um eine quer zur Drehachse des Formengestells verlaufende Achse in Umlauf gesetzt wird.
  • Für die Erzielung befriedigender Ergebnisse ist es günstig, das Verhältnis der Zahl der Umdrehungen um die beiden Achsen nicht kleiner als etwa 7 bis io zu. wählen. Die Umdrehungsgeschwindigkeit darf in keiner Richtung so groß sein, daß durch die Bewegung Blasen entstehen. Die Form wird dann zur beschleunigten Erzielung völliger Verfestigung der Kautschukschicht eine Zeitlang erwärmt. Man kann aber schon während des Kreisens der Formen diese erwärmen. Der verfestigte Ball kann vor oder nach der Abkühlung der Form entnommen, fertiggetrocknet und nach bekannten Verfahren, z. B. frei vulkanisiert werden. Die endgültige Fertigstellung erfolgt dann auf bekannte Weise. Beispiel Zum Herstellen eines Kautschukballes wird eine Mischung verwendet, die man erhält, indem man 1300 g des unter dem Handelsnamen Revertex bekannten 75°/oigen Kautschukmilchkonzentrates mit igo g zo°/oiger Caseinlösung versetzt und dann die folgenden Stoffe zufügt 300 g Gips, ungebrannt, 300 g Kreide, 500 g Lithopone, 5 o g Zinkoxyd, 15 g Schwefel, 2,5 g Vulkanisationsbeschleuniger, z3oo g Wasser, 5o g einer 1/.,°/,igen Suspension von gemahlener Eibischwurzel, zoo g einer der bekannten Teigfarben. Zum Formen wird eine kugelförmige Gipsform von 21 cm Durchmesser verwendet, die aus zwei mit einem Flanschrand ausgestatteten Halbkugeln zusammengesetzt ist, von denen die eine mit einem dünnen Kautschukschlauch für den Druckausgleich versehen ist. Nachdem 47o- der obigen Mischung in die eine Hohlkammer gefüllt sind, wird die andere aufgesetzt, zum besseren Verschluß um den Flanschrand ein Band aus Pappe oder von Isolierband gelegt und die Form in eine der bekannten Vorrichtungen eingespannt, die eine ' kreisende Bewegung um zwei Achsen erlauben. Nach viertelstündiger Bewegung in der Vorrichtung ist der Masse so viel Wasser entzogen, daß das Innere der Form mit einer nicht mehr fließenden, gleichmäßigen Schicht überzogen ist. Die Form wird dann eine weitere Viertelstunde in einem Ofen auf ioo bis 1200 erwärmt. Der Ball kann danach, ohne daß die Form abgekühlt zu werden braucht, dieser als bereits festes widerstandsfähiges trocken aussehendes Gebilde entnommen werden. Es wird 2 Tage lang an der Luft zu Ende getrocknet und schließlich offen vulkanisiert. Die Fertigstellung des Balles erfolgt dann in üblicher Weise.
  • Auf ähnliche Weise wie Bälle lassen sich andere Hohlkörper aus Kautschuk, wie z. B: Spielsachen, Badehauben; Schuhe, Gasmasken, nach dem Verfahren gemäß der Erfindung herstellen. Wenn die Gegenstände größere Öffnungen haben, wie z. B. Ausfußöffnung einer Wasserflasche, so müssen die entsprechenden Öffnungen der porösen Form während des Umlaufs mit einem Verschluß, z. B. einer Verschlußscheibe, versehen werden.
  • Die erfindungsgemäß zu verwendenden Formen können in an sich bekannter Weise mit Erhöhungen oder Vertiefungen, z. B. in Form bestimmter Muster, versehen sein, um die Kautschukgegenstände mit Vertiefungen oder Erhöhungen zu versehen. So lassen sich z. B. durch Benutzung von entsprechenden Formen in einem Arbeitsgang Kautschukbälle herstellen; die hinsichtlich der Oberflächenmusterung Lederfußbällen mit über die Oberfläche hervortretenden Nähten gleichen.

Claims (4)

  1. PATENTANSP12ti CHE: r. Verfahren zum Herstellen von Kautschukhohlkörpernaus wäßrigen Kautschukdispersionen durch Ablagern der Kautschukfeststoffe auf der Innenwandung hohler, poröser, sich um eine horizontale Achse drehender Formen, die durch die Dispersionen nicht vollständig ausgefüllt werden, gekennzeichnet durch die Anwendung poröser Hohlformen, die gleichzeitig um zwei gegebenenfalls in bekannter Weise senkrecht zueinander stehende Achsen umlaufen.
  2. 2. Vorrichtung zurAusführung des Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlform (z, 2) mit einem ihre Wandung durchsetzenden, dem Ausgleich des in der Form herrschenden Druckes mit dem Außendruck dienenden Röhrchen (q.) versehen ist, das so tief in das Innere der Form dringt, daß das Ende des Röhrchens in keiner Lage der Form unter die Oberfläche der in der Form enthaltenen Dispersion gelangen kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das druckausgleichende Röhrchen aus einem Kautschukschlauch besteht, der durch eine z: B. durch Aufrollen und Verkleben von gummiertem Papier gewonnene Papierhülse verlängert ist und der sich mit dem in der Form gebildeten Kautschukgegenstand dauernd verbindet.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch eine Hohlform, die einen durchbohrten Zapfen hat, durch welchen der druckausgleichende Kautschukschlauch eingeführt wird, der mit einem senkrecht zur Röhrchenachse stehenden, zum Aufstützen auf den Zapfen bestimmten Kautschukflansch und/oder in der Richtung nach denn Innern' der Form mit einer Papierverlängerung versehen ist.
DEF76910D 1934-01-13 1934-01-13 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kautschukhohlkoerpern Expired DE653800C (de)

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