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DE651146C - Geraet fuer photographische Tageslichtentwicklung - Google Patents

Geraet fuer photographische Tageslichtentwicklung

Info

Publication number
DE651146C
DE651146C DEB167411D DEB0167411D DE651146C DE 651146 C DE651146 C DE 651146C DE B167411 D DEB167411 D DE B167411D DE B0167411 D DEB0167411 D DE B0167411D DE 651146 C DE651146 C DE 651146C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
development
container
cassette
parts
film
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB167411D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE651146C publication Critical patent/DE651146C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
    • G03D13/04Trays; Dishes; Tanks ; Drums
    • G03D13/06Light-tight tanks with provision for loading in daylight

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

  • Gerät für photographische Tageslichtentwicklung Es sind bereits Geräte für photographische Tageslichtentwicklung bekannt. Bei einem Gerät dieser Art wird der Schichtträger samt seiner Kassette in die Entwicklungskammer eingeführt und die Kassette aus letzterer herausgezogen, wodurch die photographische Platte in den Entwicklungsraum fällt. Hierauf wird ein weiterer Schieber eingeschoben und hierdurch eine Unterkammer abgeschlossen; die durch ein unter Federdruck stehendes Kugelventil und den Zwischenschieber sowie durch Dichtungsmittel licht- und wasserdicht gemacht ist. Bei der bekannten Einrichtung gelangt demnach die zu entwickelnde Platte, nachdem die Kassette abgezogen worden ist, unter Vermittlung eines besonderen Abdeckschiebers erst, in den eigentlichen Entwicklungsraum, wobei sie auf einer Gummidichtung frei unter der Wirkung der,Schwerkraft aufliegt. Die Platte ist demgemäß bei der Behandlung vollständig und nicht nur an der Schichtseite der Flüssigkeit ausgesetzt, und durch die Verwendung von Gummidichtungen für den Schieber besteht die Möglichkeit eines unerwünschten Austrittes von Entwicklerflüssigkeit nach längerem Gebrauch.
  • Ferner sind Geräte zum Entwickeln von Rollfilmen bei Tageslicht bekannt; bei denen der Filmstreifen von einer seitlichen Kammer durch einen Schlitz in den eigentlichen Entwicklungsraum geführt wird und dabei von einem entfernbaren Lichtabschlußdeckel bedeckt ist.
  • Das Gerät für photographische Tageslichtentwicklung gemäß der Erfindung unterscheidet sich dadurch von dem Bekannten, daß die Entwicklungskammer aus drei lösbaren, miteinander verbundenen Teilen besteht, in deren einen der Film samt seiner Kassette seitlich eingeschoben wird, worauf nach Herausziehen der Kassette beim Ineinanderschrauben der beiden anderen Teile der Film mit seinen Rändern zwischen den Boden eines dieser Teile und den in letzteren einschiebbaren Rahmen gepreßt wird.
  • Den bekannten Einrichtungen gegenüber wird durch das Gerät gemäß der Erfindung der technische Fortschritt erzielt, daß der belichtete Film in seinem Träger mit verschiedenen Behandlungsflüssigkeiten nacheinander in Berührung gebracht werden kann, ohne daß eine Abnahme des Trägers erforderlich ist, wofür an sich ein besonderer Dunkelraum notwendig wäre. Bei dieser Behandlung wirkt die Flüssigkeit nur auf die Schichtfläche, während der Träger selbst mit Behandlungsflüssigkeit nicht in Berührung kommt. Nach Beendigung der Entwicklung kann ohne weiteres die Schutzhülle wieder übergeschoben werden. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist darin zu erblicken, daß die Schichte . fläche ohne irgendwelche Gummidichtung'; die der Abnutzung jinterworfen sind, all dichtet werden kann.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungs= formen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar ist Fig. i ein Mittelschnitt durch das Gerät mit einem Behälter für die Behandlungsflüssigkeit.
  • Fig. 2 ist ein Grundriß von Fig. i.
  • Fig. 3 ist eine Draufsicht auteinen unteren Teil der Kammer.
  • Fig. q. ist ein Schnitt längs der Linie 4-q. von Fig.3 in Pfeilrichtung gesehen.
  • Fig. 5 ist ein- Grundriß eines anderen unteren Teiles, der Kammer.
  • Fig. 6 ist ein Schnitt ähnlich wie Fig. i durch eine abgeänderte Ausführungsform eines. oberen Behälters.
  • Fig. 7 ist eine schaubildliche Darstellung in verkleinertem Maßstab des Gerätes in Gebrauchsstellung.
  • Wie der Zeichnung in Fig. i und, 7 zu entnehmen ist, besteht die Behandlungskammer aus einem Unterteil, dessen Seitenteile io und dessen oberer Teil 13 mit dem Boden i i zusammen einen Kasten mit einer kreisrunden Öffnung .14 an der Oberseite mit Innengewinde 15 bilden. Eine der Seitenwände io ist bei i2 ausgespart, so daß ein weiterer Teil der Vorrichtung 2o dort hineingeschoben werden kann. Ein Oberteil 16 von zylindrischer Ausbildung ist an seinem unteren Ende mit Gewinde versehen und in das Gewinde 15. eingeschraubt. Bei der in Fig. i gezeigten Ausführung hat das Innere des Teiles 16 eine domartige Aussparung, in deren oberer Wandung sich mehrere Öffnungen 17 befinden. Diese Öffnungen bilden also eine Verbindung zwischen dem Innenraum des Teiles 16 und dem Raum oberhalb desselben. Innen in dem Teil 1.6 befindet sich ein Lichtfänger 18, welcher dazu dient, das durch die Öffnungen 17 nach dem Boden i i oder zu der dort angebrachten lichtempfindlichen Fläche durchtretende Licht abzusperren. Der Lichtfänger 18 ist umgekehrt pilzförmig und an dem freien Ende des Stengelteiles bei 19 an dem Teil 16 befestigt. Er ist so .ausgebildet und angeordnet, daß die Flüssigkeit, z. B. ein Entwickler, durch die Öffnungen 17 hindurchtritt und um die Kante des Lichtfängers in den Raum innerhalb der Teile io und 16 gelangen kann.
  • Durch die Öffnung 12 des Unterteils io kann ein Einsatzstück 2o eingeschoben werden. Das obere Ende dieses Einsatzstückes hat eine kreisförmige Öffnung; während die Öffnung am unteren Ende rechtwinklig ist. Dies kann dadurch erreicht werden, daß die ::jAnenwand des Ringes so gebildet wird, als =:pb ein V-förmiger Teil ausgeschnitten ist, üiid zwar beginnend bei dem Punkt 21 in .-Fig.3, welcher in einem danebenliegenden Winkel der rechteckigen Öffnung an dem entgegengesetzten Ende abschließt. Das obere Ende des Einsatzstückes 2o weist einen Flansch 22 auf, der in den unteren Ansatz des Oberteils 16 eingreifen kann und gegen einen Anschlag 23 gelangt.
  • An dem oberen Ende des Teiles 16 befindet sich ein mit Innengewinde versehener Flansch 24., welcher einen entsprechend mit Gewinde versehenen, vorzugsweise aus Glas bestehenden Behälter 25 trägt. Der Behälter kann auch aus anderem Baustoff bestehen und enthält die Behandlungsflüssigkeit. Der Behälter 25 ist gewöhnlich durch einen auf die Behälteröffnung geschraubten Deckel verschlossen. Das Gerät wird folgendermaßen benutzt: Zunächst wird der Deckel des Behälters 25 entfernt und der obere Teil 16 auf die Behälteröffnung an Stelle des Deckels aufgeschraubt. Das Einsatzstück 2o kann in den Unterteil io vor oder nach dem Verschrauben mit dem Teil 16 eingesetzt werden.
  • Nunmehr wird das zu behandelnde Filmstück 26 zwischen den Boden i i und das darüberliegende Ende des Einsatzstückes <o geschoben, wonach das Einsatzstück 2o an den Teil 16 festgeschraubt wird, so daß es sich dicht um den Rand des lichtempfindlichen Filmstücks 26 legt und gleichzeitig der Teil 16 an den Anschlag 23 gelangt, so daß überall ein dichter Abschluß erzielt wird.
  • Während dieser Maßnahmen befindet sich das Gerät in der umgekehrten Lage von Fig. i. In dem Behälter 25 befindet sich die Behandlungsflüssigkeit. Das lichtempfindliche Filmstück 26 kann in bekannter Weise in einer Hülle oder Kassette gehalten werden. Es wird in seiner Hülle in den Entwicklungsraum eingesetzt, und anschließend wird die Hülle herausgeschoben, ohne daß Licht auf das Filmstück fällt.
  • Nachdem die einzelnen Teile in der beschriebenen Weise zusammengefügt sind, wird das Gerät umgekippt, so daß die Behandlungsflüssigkeit aus dem Behälter 25 durch die Durchtrittsöffnungen 17 hindurchtreten kann. Das Gerät kann dann in der in Fig. i dargestellten Lage so lange hingestellt werden, wie es die'Behandlungsweise, die Art des Filmstückes und die Beschaffenheit der Behandlungsflüssigkeit verlangen.
  • Wenn die Behandlung in der erforderlichen Zeit durchgeführt ist, dann kann die Flüssigkeit durch Umdrehen des Gerätes wieder in den Behälter 25 zurückfließen, und es kann dann ein anderer, mit Fixierflüssigkeit gefüllter Behälter 25 angeschraubt werden.
  • Bei der in Fig.6 dargestellten Form des Behälters 25 ist ein Deckel 27 aufgeschraubt, von dessen Innenfläche sich ein Halter 28 für ein Thermometer 29 erstreckt, durch welches die Temperatur der Behandlungsflüssigkeit vor dem Gebrauch des Gerätes festgestellt werden kann. Ist der Behälter durchsichtig, so kann die Temperatur ohne weiteres abgelesen werden. Bestehen die Wände des Behälters aus undurchsichtigem Material, dann kann das Thermometerrohr über den Deckel hinausragen, so daß die Temperatur auch dann abgelesen werden kann.
  • Die einzelnen Bauteile können auf verschiedene Art abgeändert werden. Beispielsweise kann an Stelle der Befegtigung des Unterteils io in der oben beschriebenen Weise dieser an dem oberen Teil der Vorrichtung so angelenkt sein, daß nach dem Einfügen der. zu behandelnden lichtempfindlichen Schicht zwischen dem Teil io und dem angelenkten Teil beide Teile durch irgendeinen Verschluß miteinander verbunden werden, so daß das lichtempfindliche Material fest eingeschlossen ist und behandelt werden kann. , Der Unterteil kann mit dem Oberteil auch verschiebbar verbunden sein, wobei das» Blatt mit der lichtempfindlichen Schicht zwischen die verschiebbaren Teile eingefügt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gerät für photographische Tageslichtentwicklung, bei dem der Schichtträger samt seiner Kassette in die Entwicklungskammer eingeführt wird, worauf die Kassette aus letzterer herausgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwicklungskammer aus drei lösbar miteinander verbundenen Teilen (io, 16, 2o) besteht, in deren einen (2o) der Film (26) samt seiner Kassette seitlich eingeschoben wird, worauf nach Herausziehen der Kassette beim Ineinanderschrauben der beiden anderen Teile (io, 16) der-Film mit seinen Rändern zwischen den Boden (ii) eines (io) dieser Teile und den in letzteren (ib) einschiebbaren Rahmen (20) gepreßt wird.
DEB167411D 1933-11-03 1934-10-31 Geraet fuer photographische Tageslichtentwicklung Expired DE651146C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB651146X 1933-11-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE651146C true DE651146C (de) 1937-10-08

Family

ID=10490147

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB167411D Expired DE651146C (de) 1933-11-03 1934-10-31 Geraet fuer photographische Tageslichtentwicklung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE651146C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0085912A1 (de) * 1982-02-10 1983-08-17 Agfa-Gevaert AG Vorrichtung zur Entwicklung farbfotografischer Bilder

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0085912A1 (de) * 1982-02-10 1983-08-17 Agfa-Gevaert AG Vorrichtung zur Entwicklung farbfotografischer Bilder

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