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DE598929C - Entwicklungsdose - Google Patents

Entwicklungsdose

Info

Publication number
DE598929C
DE598929C DEK131844D DEK0131844D DE598929C DE 598929 C DE598929 C DE 598929C DE K131844 D DEK131844 D DE K131844D DE K0131844 D DEK0131844 D DE K0131844D DE 598929 C DE598929 C DE 598929C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cassette
developing
cassette carrier
carrier
box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK131844D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK131844D priority Critical patent/DE598929C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE598929C publication Critical patent/DE598929C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
    • G03D13/04Trays; Dishes; Tanks ; Drums
    • G03D13/06Light-tight tanks with provision for loading in daylight

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radiography Using Non-Light Waves (AREA)

Description

  • Entwicklungsdose Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung der Entwicklungsdose für Kleinkamera nach Patent 571 ioo. Diese bot gegenüber den bis dahin bekannten Vorrichtungen zum Entwickeln bei Tageslicht den Vorteil, daß die Entwicklung in einem sehr kleinen, bequem in der Tasche zu tragenden Behälter und ohne die bisher erforderlichen Schalen oder Kästen für die Bäder an jedem beliebigen Ort bei erheblichen Ersparnissen an Chemikalien und Wasser vorgenommen und die Entwicklerdose dabei bequem in der Hand gehalten werden konnte.
  • Der Verwendungsbereich dieser Entwicklungsdose war aber beschränkt auf runde Filmblättchen o. dgl., die in einer besonderen, drehbar in die Kamera eingebauten Kassette belichtet waren; Normalplatten oder -filme, die in einer gewöhnlichen Kamera belichtet waren, konnten in ihr nicht entwickelt werden.
  • Nach der Erfindung wird es möglich, Kassetten mit Normalplatten oder Normalpackfilmen an jedem Ort und mit derselben Bequemlichkeit bei Tageslicht zu entwickeln.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i und 3 zeigen. die Entwicklungsdose in Draufsicht in Ausführung für runde bzw. rechteckige Bildfläche bei abgenommenem Deckel.
  • Abb. 2 und q. zeigen je einen Längsschnitt dazu. In einem Kassettenträger a ist in die unten liegenden Falze eine normale Kassette b, etwa für Platten q@/2 X 6 oder 61/Q X 9 oder 9 X 12, mit dem Deckel c nach oben eingeschoben. Die Kassette ist in üblicher Weise mit lichtabdichtenden Streifen d versehen, die auch bei herausgezogenem Deckel das Eindringen von Licht an die Platte e verhindern.
  • In der Mitte der Oberseite des Kassettenträgers a ist bei der Ausführung nach Abb. z und z ein flanschringförmiger Rahmen f befestigt, etwa aufgeschraubt, welcher dem Dosenunterteil g als lichtdicht schließende Führung dient. Dieser Unterteil besitzt in einiger, aber nicht zu großer Entfernung von seiner genau plan geschliffenen oder polierten Unterkante einen ebenen Zwischenboden la, dessen obere Fläche genau plan und fein geschlichtet bzw. poliert ist und die mit einer oder mehreren Öffnungen i von beliebiger, etwa viereckiger Gestalt versehen ist. Das obere Ende des Dosenunterteils ist mit einem Flansch k mit geriffeltem Randversehen. An seinem Mantel ist ferner ein Stift Z, etwa aus Stahl o. dgl., angebracht, der mit einer hakenförmigen Aussparung m einen Bajonettverschluß bildet zwecks Verhinderung des unbeabsichtigten Herausziehens des Unterteils aus seiner Fassung.
  • Im Unterteil g sitzt drehbar, aber lichtdicht pasend, der Oberteil n, dessen oberer Rand als geriffelter Flansch o ausgebildet ist und der unten durch einen Boden p abgeschlossen ist, *dessen Außenfläche genau plan gearbeitet und fein geschlichtet oder poliert ist, so daß sie lichtdicht mit dem Zwischenboden lz des Unterteils g schließt. In diesem Boden p sind auch eine oder mehrere Öffnungen q vorgesehen, die mit den Öffnungen i im Boden lt kongruent oder auch anders gestaltet sein können. Den Abschluß des Oberteils n bildet ein mit einem schmalen Flanschansatz auf ihm aufsitzender, lichtdicht schließender Deckel r, der zur Erleichterung der Handhabung mit einem Ring s und auch mit Riffe-Lungen an seinem Rand versehen werden kann.
  • Auf dem Flansch o des Oberteils n ist ein Markenpfeil Jll angebracht, auf dem Flansch k des Unterteils g, unter 9o° gegeneinander verschoben, Markenstriche A, Z zum Anzeigen der Offen- oder Schließstellung der Löcher i, q.
  • Die Ausführung nach Abb. 3 und 4 unterscheidet sich von derjenigen nach Abb. i und z nur durch die rechteckige Ausbildung des Rahmens fX und der zugehörigen Aussparung im Kassettenträger a sowie die entsprechend andere Form des Dosenunterteils gx. Alle übrigen Teile sind bei beiden Ausführungen genau gleich. Der Rahmen fx hat entsprechend der gewünschten rechteckigen Bildfläche rechteckige Form, ebenso der unterhalb des Zwischenbodens hx liegende Teil des Dosenunterteils g«. Der obere, dem Dosenoberteil zur Führung dienende Teil des Unterteils gx entspricht genau demjenigen nach Abb. i und a, ebenso entspricht der innere Teil des Zwischenbodens hx der Ausführung nach den Abb. i und z.
  • An einer Seite des Rahmens fX ist eine Einschnappfeder t angebracht, die beim Niederdrücken des Dosenunterteils gx über einen entsprechenden Ansatz u an demselben schnappt, der später zwecks Hochhebens des Unterteils durch einen leichten Fingerdruck gegen den- oberen Ansatz der Feder wieder ausgelöst werden kann. Eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes vollkommenes Herausziehen des Dosenunterteils aus seinem Führungsrahmen kann etwa durch einen in der Nähe des unteren Randes des Unterteils eingesetzten Stift und eine entsprechende Nut im Teil ca vorgesehen werden.
  • Die Bedienungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die geschlossene Kassette b wird in ihren Träger a mit dem Deckel c nach oben eingeschoben. Dabei steht der Dosenunterteil g bzw. gx in hochgezogener Stellung, so daß seine Unterkante etwa mit derjenigen des Rahmens f bzw. fx abschneidet. Der Deckel r ist auf den Oberteil ya gesetzt und der Markenpfeil M auf Schließstellung z gedreht. Nun wird der Kassettendeckel c in üblicher Weise herausgezogen, wobei der entsprechende Spalt im Kassettenträger durch die Samteinlagen selbsttätig lichtdicht abgeschlossen wird.
  • Sodann wird der Dosenunterteil g bzw. gx durch leichten Druck mit der Hand bzw. mit beiden Daumen heruntergedrückt, während der Kassettenträger auf den beiden Zeigefingern ruht, bis seine Unterkante die zu entwickelnde Platte e berührt und der Bajonettverschluß L; m durch Drehen des Unterteils g eingehalst werden kann bzw. die Feder t am Rahmen f über den Ansatz u am Unterteil gx einschnappt. Nun kann der Deckel r abgehoben werden, da die Löcher i und q in der in Abb.3 gezeichneten Stellung zueinander liegen, also der Raum zwischen dem Boden h bzw. hx und der Platte e lichtdicht abgeschlossen ist. Nach Abheben des Deckels r wird die erforderliche geringe Menge Entwickler auf den Boden p gegossen, worauf der Deckel wieder aufgesetzt wird. Nun wird der Oberteil n nach rechts gedreht, in die Lage nach Abb. i, in der die Öffnungen q und i übereinanderliegen. Dabei läuft der Entwickler durch diese Löcher und verbreitet sich auf der Platte e. Sowie diese befeuchtet wird, quillt die Belagmasse auf und stellt mit dem Rand g bzw. gx eine Dichtung her, welche das Durchdringen von Entwickler über diesen hinaus erfahrungsgemäß mit Sicherheit verhindert. Durch Schütteln kann die Verteilung des Entwicklers auf der Platte unterstützt werden. Sodann wird der Entwickler durch Umkehren der Vorrichtung wieder aus dem Raum unter dem Boden h, hx herausgelassen und der Oberteil n wieder mit der Marke 111 in Stellung Z zurückgedreht. Nun kann der Deckel r geöffnet und nach Ausgießen des gebrauchten Entwicklers Wasser eingegossen werden, das nach Schließen des Deckels durch Drehen des Oberteils n 'mit der Marke M in Stellung A auf die Platte gelassen wird, um diese zu wässern. Das Wasser kann in- entsprechender Weise mehrmals erneuert werden. Nach beendetem Wässern und Ausgießen des Wassers wird in gleicher Weise Fixierbad eingebracht und nach erfolgtem Fixieren wieder entfernt. Auf diese Weise kann in wenigen Minuten an jedem beliebigen Ort eine Platte fertig entwickelt werden, um an Ort und Stelle festzustellen, ob eine Aufnahme gelungen ist oder wiederholt werden muß.
  • Der Kassettenträger wird vorzugsweiseaus Holz mit Metallarmierung hergestellt, die übrigen Teile vorzugsweise aus Messing oder sonstigem säurefesten und beim Trocknen nicht schwindenden oder sich verziehenden Material.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Entwicklungsdose zum Entwickeln von photographischen Schichtträgern. bei Tageslicht nach Patent 571 ioo, dadurch gekennzeichnet, daß statt des festen, die runde Kassette aufnehmenden Bodens nach dem Hauptpatent an der vorderen Seite eines Kassettenträgers (a) eine Kassette für normale Platten oder Packfilme (b, c) ansetzbar ist und daß an der anderen Seite des Kassettenträgers (a) ein mit einem Zwischenboden (lt bzw. hx) versehener Entwicklungsdosenunterteil (g bzw. 9x) in Richtung seiner Achse in einer Führung (f) verschiebbar angebracht ist, in dem ein durch einen Deckel (r) verschließbarer, mit einem Boden (p) versehener Dosenoberteil (n) drehbar ist, und daß die beiden Böden (h, p) mit mindestens je einer beliebig gestalteten Öffnung (i, q) versehen sind, die durch Drehen des Oberteils- (n) im Unterteil (g, gx) zur Überdeckung gebracht werden können. z. Entwicklungsdose nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Dosenunterteil (g; gx) und seinem Führungsrahmen (f; fx) am Kassettenträger (a) eine Verriegelung (m, l bzw. t, u) an sich bekannter Art gegen axiale Verschiebung während des Entwicklungsbetriebes vorgesehen ist.
DEK131844D 1933-10-15 1933-10-15 Entwicklungsdose Expired DE598929C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK131844D DE598929C (de) 1933-10-15 1933-10-15 Entwicklungsdose

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK131844D DE598929C (de) 1933-10-15 1933-10-15 Entwicklungsdose

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE598929C true DE598929C (de) 1934-06-21

Family

ID=7247460

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK131844D Expired DE598929C (de) 1933-10-15 1933-10-15 Entwicklungsdose

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