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CH185173A - Vorrichtung zur Behandlung lichtempfindlicher Schichten. - Google Patents

Vorrichtung zur Behandlung lichtempfindlicher Schichten.

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Publication number
CH185173A
CH185173A CH185173DA CH185173A CH 185173 A CH185173 A CH 185173A CH 185173D A CH185173D A CH 185173DA CH 185173 A CH185173 A CH 185173A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
light
chamber
liquid
closure
treatment
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Pemberton Billing Noel
Original Assignee
Pemberton Billing Noel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pemberton Billing Noel filed Critical Pemberton Billing Noel
Publication of CH185173A publication Critical patent/CH185173A/de

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  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description


      Vorrichtung    zur Behandlung lichtempfindlicher Schichten.    Vorliegende Erfindung betrifft eine Vor  richtung zur Behandlung lichtempfindlicher  Schichten, zum Beispiel von photographi  schen Filmen oder Platten oder Abzügen.  



  Die Erfindung     bezweckt,    diese Behand  lung mit einer einfach und leicht zu hand  habenden     Vorrichtung    bei Tageslicht, das  heisst ohne Benützung einer Dunkelkammer,  durchführen zu können.  



  Dies wird bei der Vorrichtung gemäss  der Erfindung dadurch ermöglicht, dass die  selbe eine Kammer mit einer Öffnung in  einer Wand derselben und einen Verschluss  teil aufweist, durch welchen ein zum Ein  legen in die     Vorrichtung    bestimmter, die licht  empfindliche Schicht aufweisender Schicht  träger lichtdicht an den Rand der Öffnung       angepresst    und ein flüssigkeitsdichter Ab  schluss der Öffnung bewirkt werden kann,  dass ferner in einer Wand der Kammer min  destens ein Loch für den Einlass von Be  handlungsflüssigkeit angeordnet ist, wobei  ein     Lichtabschluss    vorgesehen ist, um den    Zutritt von durch das Loch eintretendem  Licht zur lichtempfindlichen Schichtfläche  zu verhindern.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 die Vorrichtung in senkrechtem       Axialschnitt;          Fig.    2 zeigt eine Draufsicht eines Zwi  schenteils, und       Fig.    3 zeigt eine Draufsicht eines Unter  teils der Kammer,       Fig.    4 zeigt einen     Schnitt    nach Linie  4-4 in     Fig.    3 in Pfeilrichtung gesehen;       Fig.    5 zeigt eine Draufsicht des     Ver-          schlussteils    der Kammer;

         Fig.    6 zeigt in senkrechtem     Axialschnitt     eine     Variante    -des     obern    in     Fig.    1 dargestell  ten Behälters, und       Fig.    7 zeigt in kleinerem     Massstabe    eine       perspektivische    Gesamtansicht der Vorrich  tung.      In sämtlichen Figuren sind die überein  stimmenden Teile mit gleichen Überwei  sungszahlen bezeichnet.  



  Wie aus     Fig.    1 und 7 ersichtlich, hat  die Behandlungskammer der Vorrichtung  einen im Grundriss quadratischen Verschluss  teil mit rechteckigen Seitenwänden 10 und  einem Boden 11. An Stelle einer der Seiten  wände, ist bei 12 eine Öffnung vorgesehen,  um einen andern Teil an dieser Stelle ein  setzen zu können. Das obere Ende des     Ver-          schlussteils    10 wird durch einen Boden 13 ge  bildet und dieser hat eine kreisrunde Öff  nung 14 mit Gewinde 15     (Fig.    1 und 5).  In das     Gewinde    15 ist mit seinem untern  Ende ein Zwischenteil 16 von zylindrischem  Umriss eingeschraubt.

   Das     Innere    des Zwi  schenteils 16 bildet einen gewölbten Hohl  raum, in dessen oberer Wandung eine     1n-          zahl    Löcher 17 vorgesehen ist,- welche Ka  näle für den Durchtritt der Behandlungs  flüssigkeit bilden, indem sie eine Verbindung       zwischen    dem Innern des Zwischenteils 16  und der Aussenseite desselben herstellen.

   Im       Innern    des     Zwischenteils    16 ist als     Lichtab-          schluss    eine Schutzscheibe 18 angeordnet,  welche verhindert, dass durch die Löcher 17  hindurchtretende     Lichtstrahlen    zum Boden  11     bezw.    zu einer auf diesem liegenden licht  empfindlichen Schichtfläche gelangen. Die  Schutzscheibe 18 hat die Form eines umge  kehrten Pilzes und ist mit dem freien Ende  ihres Schaftes bei 19 am Zwischenteil 16 be  festigt.

   Sie ist so angeordnet, und ausge  bildet, dass Flüssigkeit, zum Beispiel ein       Entwickler,    durch die Löcher 17 hindurch  um den Rand der Schutzplatte herum in den  von den Teilen 16 und 20 eingeschlossenen  Raum     eintreten.    kann.  



  Im     Verschlussteil    10/11 ist ein innerer  Ringteil 20 eingesetzt, welcher durch die       Öffnung    12 eingeschoben werden kann. Am       obern    Ende hat dieser     Ringteil    eine kreis  förmige Öffnung, während die untere Öff  nung zwecks Aufnahme des Schichtträgers  quadratisch ist. Am     obern    Ende hat der  Ringteil 20 einen Vorsprung 22, welcher in  das untere Ende des Zwischenteils 16 hinein-    passt und zur Aufnahme einer     Abdichtung     23 ausgebildet ist.  



  Der Zwischenteil 16 hat am obern Ende  eine Muffe mit Innengewinde 24 zur Auf  nahme eines Gewindevorsprunges eines aus  Glas bestehenden Behälters 25. Dieser Be  hälter 25 enthält vor dem Zusammensetzen  der Teile die Behandlungsflüssigkeit und ist  normalerweise mittels eines auf den Ge  windevorsprung aufgeschraubten Deckels 27  abgeschlossen.  



  Die Benützungsweise der Vorrichtung ist  folgende:  Zuerst wird der Deckel 27 vom Behälter  abgeschraubt und an seiner Stelle wird der       Zwischenteil    16 auf den Gewindevorsprung  des Behälters anstatt des     Verschlussdeckels     aufgeschraubt, so dass diese beiden Teile  dicht miteinander vereinigt sind. Dann wird  der     Verschlussteil    10/11 auf den Zwischenteil  16 aufgeschraubt, nachdem der Ringteil 20  in den     Verschlussteil    10/11 eingesetzt worden  ist.  



  Der zu behandelnde Schichtträger 26  wird zwischen dem Boden 11 und dem an  grenzenden Stirnende des Ringteils 20 ein  gelegt und die Verschraubung des Zwischen  teils 16 im     Verschlussteil    in solchem Mass an  gezogen, dass der Ringteil 20 ringsum auf  den Rand des Schichtträgers 26 und gleich  zeitig der Zwischenteil 16 auf die Dichtungs  einlage 23 angedrückt und dadurch an bei  den     Stellen    ein flüssigkeitsdichter Abschluss  bewirkt wird.  



  Alle diese Manipulationen werden bei  gegenüber     Fig.    1 umgekehrt gehaltener Vor  richtung ausgeführt und als Schichtmaterial  kann ein Blatt     mit    einer passenden Ver  packung dienen, welche zuerst eingeschoben  und hierauf herausgezogen wird, so dass nur  der Schichtträger im Apparat verbleibt, ohne  dass hierbei Licht zu dessen Schichtfläche  gelangen kann.  



  Nachdem die verschiedenen Teile der  Vorrichtung in der beschriebenen Weise zu  sammengesetzt worden sind, kippt man die  selbe um, so dass die Behandlungsflüssigkeit  aus dem Behälter 25 durch die Löcher 17      durchströmen kann, während die in der Kam  mer unter dem Behälter enthaltene Luft  durch die Löcher nach oben ausströmen  kann. Dies nimmt nur wenig Zeit in An  spruch und gegebenenfalls kann man die  Vorrichtung während der durch die Natur  der gewünschten Behandlung bedingten Zeit  in der in     Fig.    1 dargestellten Lage stehen  lassen, je nach der Art der zu behandelnden  lichtempfindlichen Schicht und der Zusam  mensetzung der verwendeten Behandlungs  flüssigkeit.  



  Da die lichtempfindliche Schicht mei  stens eine Emulsion ist, welche bei Behand  lung mit einer Flüssigkeit aufquillt, wird  der unmittelbar am     Öffnungsrand    des Ring  teils 20 liegende Teil der Emulsion infolge  des     Aufquellen-,    einen     Flüssigkeitsabschluss     ringsum den Öffnungsrand bewirken.  



  Wenn der Schichtträger, zum Beispiel  ein belichteter Negativfilm ist, dient der  Behälter 25 für die Aufnahme des Entwick  lers und die Entwicklung wird während  der erforderlichen Zeit der Temperatur  verhältnisse, dem Empfindlichkeitsgrad der  Schicht und der Art des verwendeten Ent  wicklers entsprechend vorgenommen. Wenn  die Behandlung während der erforderlichen  Zeit durchgeführt worden ist, kann die Vor  richtung umgedreht werden, wodurch der  Entwickler in den Behälter zurückfliesst,  und der Zwischenteil mit dem Verschluss  kann auf einen andern Behälter aufge  schraubt werden, welcher eine Fixierflüssig  keit enthält, um dieselbe in gleicher Weise  dem Negativfilm zuzuführen.  



  Die Vorrichtung kann auch in der Weise  verwendet werden, dass man die zusammen  gefügten Teile 10, 20 und 16 ohne den Be  hälter 25 in die Behandlungsflüssigkeit oder  -Flüssigkeiten eintaucht. Die Behandlungs  kammer besteht eben im wesentlichen aus  den Teilen 10, 11, 20 und 16, welche in der  vorliegenden Ausführungsform einen Behäl  ter bilden, welchem ausserdem der Behälter  25 zugeordnet ist.  



  Bei dem in     Fig.    6 dargestellten Behälter  <B>25</B> ist ein Deckel 2 7 auf diesen aufge-    schraubt, welcher innen einen Ansatz 28  trägt zur Aufnahme eines Thermometers 29,  mit welchem die Temperatur der Flüssigkeit  gemessen werden kann, bevor die Vorrich  tung in Gebrauch genommen wird. Wenn in  dessen die Wandung des Behälters aus un  durchsichtigem Material besteht, könnte das  Thermometer so in den Deckel eingebaut  sein, dass seine Glasröhre daraus hervorragt,  um die Temperatur auch     dann    ablesen zu  können, wenn der Deckel aufgeschraubt ist,  bevor die     Vorrichtung    in Gebrauch genom  men wird.  



  Natürlich kann die Vorrichtung nicht  nur zur Entwicklung von Negativfilmen be  nützt werden, sondern auch für die Ent  wicklung oder Behandlung von photogra  phischen     Positivabzügen    oder andern licht  empfindlichen Schichten, welche eine Flüs  sigkeitsbehandlung benötigen.  



       Anstatt    den     Verschlussteil    in der oben be  schriebenen Weise zu befestigen, kann der  Boden desselben am Ringteil 20 des Appara  tes so     angelenkt    sein, dass nach Einschieben  des Schichtträgers zwischen den     Verschluss-          boden    11 und den am Zwischenteil befestig  ten Ringteil 20 diese beiden Teile aufein  ander geklappt und mittels eines Riegels  verriegelt werden. können, um den Schicht  träger abgedichtet in der Behandlungsstel  lung zu halten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Behandlung lichtemp findlicher Schichten, dadurch gekennzeich net, dass dieselbe eine Kammer mit einer Öffnung in einer Wand derselben und einen Verschlussteil aufweist, durch welchen hin zum Einlegen in die Vorrichtung bestimm ter, die lichtempfindliche Schicht aufweisen der Schichtträger lichtdicht an den Rand der Öffnung angepresst und ein flüssigkeitsdich ter Abschluss der Öffnung bewirkt werden kann, dass ferner in einer Wand der Kammer mindestens ein Loch für den Einlass von Be handlungsflüssigkeit angeordnet ist, wobei ein Lichtabschluss vorgesehen ist,
    um den Zutritt von durch das Loch eintretendem Licht zur lichtempfindlichen Schichtfläche zu verhindern. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Innern der Kammer als Lichtabschluss eine liegende Schutzscheibe angeordnet ist, um deren Rand herum die durch das Einlass- loch einströmende Flüssigkeit von einer Scheibenseite zur andern strömen kann, wobei die Einklemmstelle für den Schicht träger auf der einen Seite und das Loch für das Einfüllen der Behandlungsflüssig keit auf der andern Seite der Schutz scheibe liegt. 2.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein die Behand lungsflüssigkeit enthaltender Behälter an der Wandung der Kammer lichtdicht so befestigt ist, dass die Flüssigkeit in die Kammer einlaufen kann. 3. Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Behandlungskam mer aus mindestens zwei miteinander ver bundenen Einzelteilen zusammengesetzt ist. 4.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Behandlungskammer aus einem obern Teil und dem Verschlussteil zusammengesetzt ist und der obere Teil mit dem Verschlussteil zum Festhalten des Schichtträgers verschraubt ist, wobei der Verschlussteil einen eingesetzten Ringteil enthält, welcher auf den Schichtträger ge presst werden kann, wenn der Verschluss teil und der obere Teil der Behandlungs kammer miteinander verbunden werden. 5.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch. und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Ringteil der Behand lungskammer so ausgebildet ist, dass er die Seitenwände eines Teils der Behand lungskammer bildet und ein offenes Ende hat, zwischen dessen Rand und dem Bo den des Verschlussteils der Schichtträger eingespannt werden kann. 6. Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2. dadurch ge kennzeichnet, dass die Lichtschutzscheibe pilzförmig ausgebildet und so bemessen ist, dass sie die Lichtstrahlen abfängt, welche durch die Flüssigkeitslöcher ein treten können. 7.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der obere Teil der Behand lungskammer mit einer Gewindemuffe zum Anschrauben an den Behälter ver sehen ist, aus welchem die Behandlungs flüssigkeit in der Gebrauchsstellung des selben durch die Löcher in das Innere der Kammer eintreten kann.
CH185173D 1933-11-03 1934-11-02 Vorrichtung zur Behandlung lichtempfindlicher Schichten. CH185173A (de)

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CH185173D CH185173A (de) 1933-11-03 1934-11-02 Vorrichtung zur Behandlung lichtempfindlicher Schichten.

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