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DE644390C - Verfahren zur Darstellung von Acylderivaten des Dihydrofollikelhormons - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Acylderivaten des Dihydrofollikelhormons

Info

Publication number
DE644390C
DE644390C DESCH99944D DESC099944D DE644390C DE 644390 C DE644390 C DE 644390C DE SCH99944 D DESCH99944 D DE SCH99944D DE SC099944 D DESC099944 D DE SC099944D DE 644390 C DE644390 C DE 644390C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acyl derivatives
hormone
preparation
dihydrofollicle
hydrogenation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH99944D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Friedrich Hildebrandt
Dr Erwin Schwenk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schering Kahlbaum AG
Original Assignee
Schering Kahlbaum AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schering Kahlbaum AG filed Critical Schering Kahlbaum AG
Priority to DESCH99944D priority Critical patent/DE644390C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE644390C publication Critical patent/DE644390C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Darstellung von Acylderivaten des Dihydrofollikelhormons Nach dem Verfahren gemäß Patent 641 99,4 erhält man Acylderivate des Dihydrofollikelhormons in der Weise, daß man dieses Hormon oder seine Monoacylderivate der Einwirkung acylierender Mittel unterwirft. Gemäß vorliegender Erfindung kann man zu diesen Acylderivaten auch gelangen, wenn man die Acylderivate des Follikelhormons der Formel CI8H2202 der Einwirkung reduzierender Mittel bzw. der katalytischen Reduktion unterwirft.
  • Acylderivate des Follikelhormons wurden bereits einer Reduktion unterworfen (Butenandt, Untersuchungen über das weibliche Sexualhormon, 1934 S. 61 und 64); doch handelt es sich bei dieser Veröffentlichung um eine katalytische Hydrierung, wobei neben der vollständigen Hydrierung des aromatischen Sechsringes die Ketogruppe zur Methylengruppe reduziert wird. Dabei tritt gleichzeitig eine Entacylierung ein. Das vorliegende Verfahren stellt demgegenüber einen reinen Reduktionsprozeß dar, durch den nur die Ketogruppe der Acylderivate des Follikelhormons in die sekundäre Alkoholgruppe übergeführt wird, wobei im Gegensatz zu der Methode von Butenandt die Anzahl der Sauerstoffatome, der aromatische Kern und schließlich auch die esterartige Bindung im Molekül erhalten bleiben.
  • Die Reduktion erfolgt nach an sich bekannten Methoden, wie sie z. B. in Houben, »DieArbeitsrnethodederorganischenChemie«, 3, Auflage, Band II, S. 245 ff ., beschrieben sind. Es ist hierbei lediglich zu beachten, daß man solche leicht durch Vorversuche feststellbare Reduktionsbedingungen wählt, bei denen eine weitergehende Hydrierung bzw. Abspaltung der Estergruppe vermieden wird.
  • Die erhaltenen Reduktionsprodukte zeichnen sich gegenüber den nicht reduzierten Follikelhormonestern sowohl durch ihre höhere Wirksamkeit als auch durch höhere Löslichkeit aus, d. h. durch Faktoren, die es ermöglichen, hochkonzentrierte Lösungen dieser Präparate herzustellen, wie sie in der Therapie z. B. nach Kaufmann benötigt werden.
    Beispiel 1
    i g Benzoylfollik-elliorinon wird in Alkohol
    gelöst und mit i e#eit16s nach C o n ii o r, F.a 1:-#
    . J,
    kers und Atkins, Journ. of flie Anfep
    CheM- SOe. 54, S. 1138, 1932, hergest
    Nickelchronikatalvsators versetzt. Di e
    duktion wird ini Autoklaven bei einer
    peratur von etwa i2o# durchgeführt. Nach vollendeter Reaktion wird die vom Katalysator befreite Lösung durch Linengen zur Kristallisation gebracht. Man erhält als Reaktionsprodukt das Moiiol)eiizo##ldibydrofollikelhormon der Formel C., -"1-1."03, das bei 189,51 schmilzt. Die physiologische Wirksamkeit des Präparates beträgt 15 Millionen M. E. pro Gramm, wenn inan es in (-)l gelöst iiiiiziert. Beispiel 2 2,7g Follilelliortlionacetat voni Schmelzpunkt i 16 bis 124' werden in i 5o ccin Alkohol in Gegenwart Voll 2 g eines vorreduzierten Nickelkatalysators bei i8o-' und ioo atin. mit
    Wasserstoff behandelt, bis die Hydrierung
    zum Stillstand kommt (5 Stunden). Die Auf-
    arbeitung erfolgt durch Abfiltration vom Ka-
    sator und Abdestillieren des Lösungs-
    .ta
    Iv
    bintels. Der Rückstand, der das rohe, phy.-
    t# #W-isch bereits verwendbare Hydrierungs-
    kt darstellt, hat keinen scharfen
    Skinnielzpunkt, sondern sintert bei 156' und
    schmilzt vollkommen erst bei 174 bis 188'.
    Er stellt ein Isoinerengemisch dar, das sich
    mit tiefblauer Fluorescenz in Schwefelsäure
    löst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abänderung des durch Patent 641 994 geschützten Verfahrens zur Darstellung von Acylderivaten des Dihydrofollikelhormons, dadurch gekennzeichnet, daß man die Acylderivate des Follikelhormons unter an sich bekannten Bedingungen der Reduktion unterwirft, so daß eine Hydrierung des aromatischen Kerns undloder eine Abspaltung von Sauerstoff nicht stattfindet.
DESCH99944D 1932-12-24 1932-12-24 Verfahren zur Darstellung von Acylderivaten des Dihydrofollikelhormons Expired DE644390C (de)

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Publications (1)

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DE644390C true DE644390C (de) 1937-05-04

Family

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