DE644387C - Spannfutter fuer Bohrwinden - Google Patents
Spannfutter fuer BohrwindenInfo
- Publication number
- DE644387C DE644387C DEK134876D DEK0134876D DE644387C DE 644387 C DE644387 C DE 644387C DE K134876 D DEK134876 D DE K134876D DE K0134876 D DEK0134876 D DE K0134876D DE 644387 C DE644387 C DE 644387C
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- Germany
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- clamping
- jaws
- chuck
- point
- jaw
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
- B23B31/02—Chucks
- B23B31/10—Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
- B23B31/12—Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gripping On Spindles (AREA)
Description
. Die Erfindung betrifft ein Spannfutter für
Bohrwinden, welches sich durch seine Bauart, insbesondere aber durch seine fortschrittliche
Spannwirkung von den bisher bekannten Spannfuttern unterscheidet.
Spannfutter für Bohrwinden werden zum Spannen von Holz- und Spiralbohrern benutzt.
Während Spiralbohrer nur zylindrische oder konische Schaftformen besitzen, ist dies bei Holzbohrern anders. Deren Schaftformen
sind derart vielfach, wie zum Beispiel zylindrisch, konisch-rund, flach, konisch-flach,
vierkant, konisch-vierkant, vieleckig usw., daß ein richtiges, festes Spannen dieser
Schaftformen mit den bisher bekannten Spannfuttern unmöglich ist. Die Spannbacken
können den vielen Schaftformen nicht folgen und fassen nicht mit ihren ganzen Spannflächen, sondern meistens mit ihren
Enden und Spitzen. Infolge dieser Spitzenspannungen lösen sich die Bohrer im Gebrauch.
Dieses gilt besonders bei Spiralbohrern, die lediglich durch die Spannflächen der Backen gehalten werden, da sie keine Mitnehmerflächen
wie die meisten Holzbohrer besitzen.
Die Ursachen für diese mangelhafte Spannweise liegen
a) in der Form der Spannbacken,
b) in ihrer Befestigung und
b) in ihrer Befestigung und
c) in ihrem Abhängigkeitsverhältnis zur anderen Backe oder zur Druckfläche.
Schließlich besteht aber noch der weitere Fehler, daß die Spannbacken während des
Spannvorganges nicht in der richtigen Lage gehalten, sondern herausgedrückt werden.
Betrachtet man die am meisten verbreiteten Schenkelbacken, welche paarweise oder einzeln
aufgehängt sind, so ist festzustellen, daß die Backen sich um den Aufhängepunkt zwangsläufig öffnen und schließen.
Dies bewirkt, daß dünne Bohrer nur vorne von den Backenspitzen, dicke Bohrer nur von
den hinteren Backenspitzen, nicht aber von den ganzen Spannflächen gefaßt werden. Ein
Anliegen solcher Spannbackenfläch'en erfolgt nur für einen einzigen günstigsten mittleren
Schaftdurchmesser. Jede Maßabweichung von diesem günstigsten Durchmesser vergrößert
den Spannfehler. Es ist allerdings vielfach versucht worden, die Spannbacken so auszubilden,
daß sie sich parallel anlegen können. Das parallele Anlegen der Backen genügt aber
nicht, sondern hinzu muß auch kommen, daß die Backen auch beim Spannvorgang in der
richtigen Lage gehalten werden. Bisher bekannte Spannfutter erfüllen entweder keine
von beiden Bedingungen oder nur die eine oder die andere. Sie können also nicht alle
Bohrer fest und sicher spannen.
Erfindungsgemäß ist das Ziel in nachstehend beschriebener Weise erreicht worden.
Die erste Voraussetzung, die parallele Anpassungsfähigkeit der Spannbackenflächen in
Richtung · der Bohrerachse wird folgendermaßen erfüllt.
Das Spannfutter gemäß Abb. 1, 2, 3 besteht aus einem Spannkörper α4 und einer Spann-
hülse α5. Tm Spannkörper α* befinden sich
zwei kurze. einander gegenüberliegende Spannbacken er. Von größter Bedeutung ist,
daß diese Spannbacken entgegen der bishfci
üblichen Form keine Schenkel besitzen, sön1-dern
nur ganz kurze Spannflächen aufweisen·' Die kurzen Spannbacken er sind am hinteren'
linde im Punkte a mit einer äußerst dünnen, sehr schmiegsamen Blattfeder dergestalt verbunden,
daß sie sich um diesen Punkt α leicht bewegen können. Die Spannbacken können
sich dann leicht an jede zylindrische, konische oder sonstige Schaftform vermöge
ihrer Beweglichkeit anlegen.
Jede Spannbacke aä und Blattfeder al ist
im Punkte a3 jeweils einzeln unabhängig von der anderen aufgehängt. Die zweite \roraussetzung,
das parallele Andrücken der Spannbacken er in Richtung der Bohrerachse zur
Schaftformfläche, wird in folgender Weise erfüllt.
Die Rücken der Spannbacken «ä sind gegenüber
einer konisch verlaufenden Druckfläche a'J gewölbt. Von besonderer Bedeutung
für das parallele Andrücken der Backen ist dabei, wie schon erwähnt, daß sie ganz kurz
sind und keine Schenkel besitzen. Hierdurch ist es möglich geworden, das Verhältnis von
Lastann und Kraftarm, vom Berührungspunkten11
in Abb. 3 als dem Angriffspunkt der Kraft aus gemessen, gleichzuhalten. Die Backen werden in der Waage gehalten.
Der Berührungspunkt ae liegt beim Spannen
zylindrischer Bohrer ohne Rücksicht auf den Schaftdurchmesser immer genau auf der
Mitte des Backenrückens. Eine derartige Druckkonzentrierung ist bisher bei keiner
Konstruktion möglich. Möglich wird dies gemäß der Erfindung deshalb, weil die Backen
beim Spannen zylindrischer Bohrer im Berührungspunkte </e überhaupt nicht kippen,
sondern sich parallel öffnen. Selbst beim Spannen stärkster, konischer Formen verändert
sich die Lage des Druckpunktes kaum, praktisch jedenfalls so unwesentlich, daß das
Verhältnis von Lastarm zu Kraftarm gleichbleibt.
Ein richtiges Spannen ist ohne Erfüllung Ster beiden Voraussetzungen undenkbar.
■;";.: Abb. ι zeigt das Spannfutter im Längs-,schnitt und einem Querschnitt A-B. "■' Al)b. 2 zeigt das Spannfutter in einem anderen Längsschnitt und einem Querschnitt C-D.
■;";.: Abb. ι zeigt das Spannfutter im Längs-,schnitt und einem Querschnitt A-B. "■' Al)b. 2 zeigt das Spannfutter in einem anderen Längsschnitt und einem Querschnitt C-D.
Abb. 3 zeigt das Spannfutter in einem Teilschnitt größeren Maßstabes.
Die neue Backenform wirkt sich praktisch auch insofern sehr günstig aus, als für die
Spannbacke, welche starkem Verschleiß unterliegt, ein geeignetes, sehr hartes, zähes
Material gewählt werden kann, welches eine Abnutzung ausschließt. Für die Blattfeder α1
wird ein Federstahl gewählt, der die Anschmiegsamkeit der Backe gewährleistet. Bei
anderen Bauarten ist die richtige Wahl der Werkstoffe nicht immer so vorteilhaft möglich.
Bei Verwendung von Federstahl bei Schenkelbacken verschleißen die Spannflächen, derart, daß nach kurzem Gebrauch ein genaues
Spannen unmöglich ist und die fehlerhafte Spannwirkung noch erhöht wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Spannfutter für Bohrwinden zum Spannen von Holz- und Spiralbohrern mit beliebigen Schaftformen und Durchmessern, dadurch gekennzeichnet, daß zwei kurze gegenüberliegende Spannbacken (α2) vermittels sehr dünner, schmiegsamer Blattfedern (α1) mit ihren inneren Enden (Punkt a) einzeln unabhängig voneinander an Punkten (a3) des Futterkörpers (α4) aufgehängt sind und sich mit einem gewölbten Rücken (αβ) gegenüber der konisch verlaufenden Druckfläche (α9) der Spannhülse (α5) abstützen, so daß beim Spannvorgang der Angriffspunkt der Kraft stets auf die Mitte der Backe einwirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK134876D DE644387C (de) | 1934-08-02 | 1934-08-02 | Spannfutter fuer Bohrwinden |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK134876D DE644387C (de) | 1934-08-02 | 1934-08-02 | Spannfutter fuer Bohrwinden |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE644387C true DE644387C (de) | 1937-04-30 |
Family
ID=7248230
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK134876D Expired DE644387C (de) | 1934-08-02 | 1934-08-02 | Spannfutter fuer Bohrwinden |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE644387C (de) |
-
1934
- 1934-08-02 DE DEK134876D patent/DE644387C/de not_active Expired
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