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DE643982C - Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zur Verhuetung der Zerstoerung von Gewoelbe- und Haengedecken - Google Patents

Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zur Verhuetung der Zerstoerung von Gewoelbe- und Haengedecken

Info

Publication number
DE643982C
DE643982C DEW91514D DEW0091514D DE643982C DE 643982 C DE643982 C DE 643982C DE W91514 D DEW91514 D DE W91514D DE W0091514 D DEW0091514 D DE W0091514D DE 643982 C DE643982 C DE 643982C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
springs
knee joints
stones
vault
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW91514D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EDUARD WECKE
Original Assignee
EDUARD WECKE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EDUARD WECKE filed Critical EDUARD WECKE
Priority to DEW91514D priority Critical patent/DE643982C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE643982C publication Critical patent/DE643982C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/0006Details, accessories not peculiar to any of the following furnaces

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Verhütung der Zerstörung von Gewölbe- und Hängedecken nach Patent 618 216 Vorliegende Erfindung behandelt eine weitere Ausbildung der entlasteten Gewölbe-und Hängedecken gemäß dem Hauptpatent 618 216. Das Wesen des Hauptpatents besteht darin, daß das Gewölbe beim Ausdehnen infolge der Erwärmung nachgeben kann, ohne daß die Belastung der Steine mit steigender Temperatur zunimmt, Andern sogar bei steigender Temperatur im selben Maße abnimmt, wie die Erweichung der Steine zunimmt. Einige der dort behandelten Gewölbedeckenausbildungen besitzen den Nachteil, daß die in der Nähe der nachgebenden Widerlager angeordneten feuerfesten Steine sich von der Wand des Gewölberahmens abheben können und nicht genau der Krümmung des Gewölbes folgen.
  • Die vorliegende Erfindung soll diese Nachteile vermeiden und weitere Verbesserungen und Ausbildungen zeigen. Sie ist in den Abb: i bis 21 dargestellt, und zwar zeigen die Abb. i bis ii und 2o die Anwendung der Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen an Gewölbedecken und die Abb. i2 bis i9 und 21 die sinngemäße Anwendung an einigen Ausführungsbeispielen an Ankern für Ofen aller Art.
  • Abb. i stellt einen Querschnitt zur Längsachse eines Ofengewölbes und Abb. 2 einen Schnitt A-B der Abb. i dar. i ist der Gewölberahmen, welcher die feuerfesten Steine 2 trägt. Die Steine 2 sind in diesem Ausführungsbeispiel in der Längs- und Querrichtung konkav und konvex ausgebildet, um zu verhindern, daß die Flamme beim Eindringen in sich etwa bildende Fugen einen geraden Weg zu nehmen vermag. Die Steine werden sauber geschliffen, so daß sie ohne besondere Bindemittel (Mörtel usw.) fugenlos eingesetzt werden können.
  • Die abnehmende Belastung des Gewölbes in gewisser Abhängigkeit von der steigenden Temperatur wird in dem Ausführungsbeispiel Abb. i in einfachster Weise durch Kniegelenke 3 und 4, an welche das Gewicht 5 angelenkt ist, erreicht. Die Schraube 6 dient als Begrenzungspunkt für das Gelenk 3, 4. Das Drucksegment 7 ist an dem Hebel 4 bei io angelenkt. Um den Punkt io kann sich gleichzeitig die Rolle 8 drehen, welche auf der Kurvenbahn 9 abrollt, deren Radius den gleichen Mittelpunkt hat wie der Radius des Gewölberahmens i. Durch diese Anordnung entsteht der große Vorteil, daß sich nunmeh die feuerfesten Steine t beim Ausdehnen iif folge der Temperatursteigerung genau in del Bogenform des Gewölbes bewegen können und sich nicht mehr an den Enden von dem Gewölberahmen i abheben.
  • Abb.3 zeigt eine ähnliche Ausführung wie die Abb. i. Bei diesem Beispiel kann das Gewicht 13 ' wesentlich leichter ausgebildet werden, da die Hebelwirkung des Hebels 12 durch verschieden große Hebelarme vergrößert wird. Das Gewicht 13 sitzt auf dem Hebel 12, welcher bei 14 angelenkt ist, und hält durch Druckstangen i i über das Kniegelenk 3, 4 unter Vermittlung der Rolle 8 und des Drucksegmentes 7 die feuerfesten Steine 2 zusammen.
  • Abb.4 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel. Hier zieht das Gewicht 13 mittels des Hebels 12 unter Vermittlung der Zugstange 15 das Kniegelenk 3, 4 an. Die Rolle 8 rollt in diesem Beispiel auf der oberen verlängerten Bahn 16 des Gewölberahmens i ab. Außerdem wird in diesem Ausführungsbeispiel das Gewicht des Gewölberahmens i mitbenutzt, um auf die Steine 2 zu wirken. Zu diesem Zwecke besitzt das Gelenk 3, 4 eine weitere Rolle 17, welche auf einer auf dem Mauerwerk des Ofens oder auf einer besonderen Säule ruhenden Platte 18 abrollt.
  • In dem Beispiel nach Abb. 4@ läßt sich auch der Hebel 12 und das Gewicht 13 durch starke Zugfedern 103 ersetzen (strichpunktiert), da die Knieliebelwirkung der Kniegelenke 3, 4 wesentlich geringere Kräfte beansprucht und die sich ändernde Stellung der Kniegelenke die zunehmenden Kräfte der Federn beim Ausdehnen des Mauerwerks aufhebt.
  • In Abb.5 werden die auf die Kniehebel 3, 4 wirkenden Kräfte ebenfalls durch Federn aufgebracht. Man kann die Federn 30 nur an einer Seite des Kniegelenkes 3, 4 oder, wie Abb. 5 zeigt, an einem doppelten Kniegelenk 3, 4 und 3', . angreifen lassen. Die Wirkungsweise der Federn 30 und 31 ist aus der Abb.5 ohne weiteres ersichtlich. Man kann auch die Federn 30 und 31 in besondere Kästen einbetten und die Federn kühlen, um die unvermeidlichen Temperaturen von den Federn fernzuhalten. In der Abb. 5 ist beispielsweise die Feder 30 in einen Federkasten 32 eingesetzt, welcher einen Kühlmittelzu- und -abfluß 33 und 34 besitzt und den Federweg mitmachen kann. Die Federn 31 werden durch den Zu- und Abfluß 35 und 36 gekühlt. Es steht auch nichts im Wege, die Kniegelenke 3, 4 und 3', 4' und die Rollen 8 gleichzeitig mit zu kühlen. Dieses läßt sich z. B. durch eine um das Drucksegment 7 geführte oder an dieses an-"k-eschlossene und mit dem Gewölberahmen i deht verbundene elastische Metallmembrane ,:3j o. dgl. erreichen. In diesem Falle ist eine besondere Kühlung der Federn 3o nicht mehr erforderlich. Der Wasserabfluß 36 müßte dann in diesem Falle an die höchste Stelle gelegt werden.
  • Die Ausbildungsmöglichkeiten des Erfindungsprinzips sind hiermit nicht erschöpft. So zeigen z. B. Abb. 6 und 7 ein anderes Ausführungsbeispiel. Hier werden das Drucksegment 7, welches auf die Steine 2 wirkt, und die auf der Kurvenbahn 9 laufende Rolle 8 durch eine steile, ein- oder mehrgängige, nicht selbsthemmende, gegen Drehung gesicherte Schneckenwelle 38 beeinflußt. Auf die Schneckenmutter 39 greift ein Hebel 4o und das Gewicht 41 (Abb. 7) an. Durch geeignete Stellung des Hebels 40 wird ebenfalls mit der Steigerung der Temperaturebene infolge Änderung des Hebelmomentes verringerte Belastung der Steinreihen erreicht.
  • In Abb. 8 wird die Druckwirkung auf die Steine 2 durch eine Zahnstange 42 erreicht, welche durch ein Zahnrad 43 unter Vermittlung des Gestänges 44 und des an 47 angelenkten Hebels 45 mit dem Gewicht 46 beeinflußt wird. Die Änderung der Belastung der Steine 2 bei der Temperaturänderung wird durch die verschiedenartige Stellung des Angriffpunktes 48 erreicht. Es ist selbstverständlich, daß die Gewichte 41 und 46 in Abb.6 und 8 auch durch entsprechende Belastung durch kräftige Federn ersetzt oder zusätzlich belastet werden können.
  • Man kann auch die Belastung der feuerfesten- Steine 2, besonders bei größeren Öfen, durch hydraulische Einwirkungen ersetzen. So zeigen z. B. Abb. 9 einen Teil eines Ofengewölbes im Schnitt und Abb. io in der Draufsicht eine Ausführung, bei welcher ein oder mehrere hydraulisch beeinflußte Kolben 49, welche sich in Zylindern 5o bewegen, auf die Kniegelenke 3, 4 mittels der Kolbenstangen 51 einwirken. Die Kolben 49 können durch eine Pumpe, welche stets gleichbleibenden Druck liefert, beeinflußt werden. Man kann die Zylinder 5o aber auch an einen Hochwasserbehälter, Preßluftleitung bzw. Behälter o. dgl. anschließen. Auch können aus Sicherheitsgründen gleichzeitig mehrere dieser an sich bekannten Einrichtungen vorgesehen werden, welche sich gegebenenfalls durch an sich bekannte Sicherheitseinrichtungen automatisch nacheinander anschließen, wenn ein Kraftspender aus irgendeinem Grunde versagen sollte. Die Druckzylinder 5o können auch jeder für sich oder alle gleichzeitig parallel an einen Kraftspender angeschlossen werden und unmittelbar, also ohneZwischenschaltung eines Kniegelenkes o. dgl., auf die Steine 2 wirken. Bei dieser Ausführung *ürde die Belastung bei allen Temperaturen gleich sein. Man könnte aber auch bei dieser Ausbildung das Nachlassen der Kräfte beim Erwärmen des Mauerwerks durch andere Mittel erreichen. Dies könnte z. B. in Abhängigkeit von der Temperatursteigerung durch besondere an sich bekannte Temperaturregler geschehen, welche den Druck, beispielsweise bei Pumpen, in Abhängigkeit von der Temperatursteigerung regeln würden oder den Wasserstand in den Hochwasserbehältern durch ein das Medium ableitendes Ventil o. dgl. beeinflussen.
  • Die Abb. rz und 12 zeigen eine Ausführung eines Gewölbebogens, bei welchem die Druckwirkung seitlich in Verlängerung des Gewölbebogens angeordnet ist. In diesem Beispiel erfolgt die Druckwirkung durch Federn 5 r, kann aber selbstverständlich auch durch Gewichtsanordnung oder auch hydraulisch in der gleichen Weise erfolgen. Die Federn 51 in Abb. rz und 12, welche durch Federteller 52 vermittels Schrauben 53 vorgespannt werden können, wirken durch die Kniegelenke 54, 55 auf 'die Leiste 56, welche die Steine 2 zusammenhält.
  • In vielen Fällen kann es zweckmäßig sein, jede Steinreihe für sich zu belasten, besonders wenn man sauber geschliffene Steine ohne Benutzung der bekannten Bindemittel (Mörtel usw.) einsetzt. Für diese Fälle wird man zweckmäßig die Ausbildung nach Abb. 13 benutzen. In Abb. 15 wirken die Federn 57 durch Vermittlung der Kniegelenke 58, 59 und Druckplatten 6o auf die einzelnen Steinreihen der Steine 2. An den Druckplatten 6o können ebenfalls Rollen oder Gleitkufen angebracht werden, welche sich auf Kurvenbahnen bewegen.
  • Die Abb. 14 bis 21 zeigen Ausbildungsmöglichkeiten der Erfindung an Ankerschrauben, welche zum nachgiebigen Zusammenhalten von Ofengewölben Anwendung finden.
  • In Abb. 14 ist 66 die Ankerschraube, welche das Ofengewölbe 67 und die Ofenwände 68 vermittels des Ofenpfeilers 69 in elastischer Weise zusammenhalten soll. Zu diesem Zwecke ist ein doppeltes Kniegelenk 70 vorgesehen, welches an den Augen 71 und 72 der Scheiben 73 und 74, deren Abstand durch die Mutter 75 verändert werden kann, angelenkt ist. Dieses Kniegelenk 70 wird durch einen Bolzen 76, Federteller 77 und Feder 78 in Spannung gehalten. Die Spannung der Schraubenfeder kann durch die Mutter 79 geregelt werden. Es ist in diesem Ausführungsbeispiel ein Bolzen 76 vorgesehen, der durch ein Langloch 8o des Ankers 66 hindurchgeht. Man kann aber auch diese Schwächung des Ankers 66 vermeiden und zwei Bolzen 76 seitlich der Ankerschraube anordnen und dann in diesem Falle zweckmäßig zwei Federn 78 vorsehen.
  • In der Abb. 15 sind die Federn 83 außerhalb des Gehäuses 81 angeordnet, welche ein einfaches Kniegelenk 7o beeinflussen. In der unteren Hälfte der Abb. 18 ist ein doppeltes Kniegelenk 70 mit den Federn 83, welche durch die Muttern 84 vorgespannt werden können, gezeigt. Diese Kniegelenke 70 kÖnnen in beliebiger :Anzahl sternenförmig, wie die Abb. 17 zeigt, um den Anker angeordnet werden.
  • In Abb: 16 sind in der unteren Hälfte die Gelenke 70 vorgesehen, welche durch die im freischwebenden Gehäuse 81 angeordneten Federn 82 belastet werden. Diese Federn können als Evolut-, Spiral-, Teller- oder Reibungsfedern eingebaut und ebenfalls entsprechend den Belastungsfällen mit den Kniegelenken zwei- oder mehrfach sternenförmig in zentraler Richtung angeordnet werden, wie dies andeutungsweise die Abb. 17 zeigt. Infolge der schwebend angeordneten Ausführung des Ringes 81 wird die Feder 82 nicht mehr seitlich beansprucht. Selbstverständlich läßt sich auch in der oberen Ausführung der Abb.i5 der Ring 8 1 schwebend ausführen.
  • Es leuchtet auch ein, daß man die in den Abb. 12 und 13 gezeigte Entwicklung der Gelenke auch bei den Ankern anwenden kann. Sb zeigt z. B. die obere Hälfte der Abb. 16 die Kniegelenke 70 und 7o', welche durch die Federn 85 beeinflußt werden. Man kann auch in diesem Falle die Federn 85 auf Federteller 88 setzen und durch Schrauben 89 in beliebiger Weise vorspannen. Ebenfalls könnte man die Federn 85 außerhalb des Gehäuses 86. anordnen, um sie jederzeit beobachten zu können. Man kann auch die Federn in bestimmten Fällen durch hydraulische Kräfte ersetzen, wie dies in den Abb. 9 und ro gezeigt worden ist. Dies sind nur noch bauliche Einzelheiten, welche keine nennenswerten Schwierigkeiten bieten.
  • Nach der Erfindung können auch bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Abb. 16 Druckzylinder die Druckscheibe 87 und das Gehäuse 86 ohne Benutzung von Kniegelenken und Federn auseinanderhalten. In diesem Falle entsteht gegenüber den bekannten, mit Federn belasteten Ofenankern der Vorteil, daß die Belastung des Ofengewölbes bei der Ausdehnung des Mauerwerkes nicht wächst. Man kann aber auch die auf den Zylinder wirkenden Kräfte durch Öffnen eines Ventiles oder Regeln des Wasserstandes in einem Hochbehälter in gewisser Abhängigkeit von der im Ofen herrschenden Temperatur ändern.
  • Es leuchtet auch ein, daß man ohne «-eiteres in gleicher Weise die in Abb.6 bis 8 gezeigten Ausführungsbeispiele (Schneckenrad und Mutter sowie Zahnstange und Zahnrad) auf die Anker übertragen kann.
  • Die Entwicklungsmöglichkeiten des Erfindungsprinzips sind auch hiermit noch nicht erschöpft. So lassen sich z. B. ein oder inelirere Teile des Gelenkes durch Blattfedern ersetzen derart, daß sich besondere Federn (3o und 3l ' in Abb. 7), Gewichte o. dgl. erübrigen oder nur zusätzlich verwendet werden. Ein Beispiel dieser Art ist als Anker in der Abb. 18 dargestellt. 89 ist das starre Gelenk und 9o ein durch Blattfedern gebildetes nachgiebiges Gelenk. 9i ist der Ofenpfeiler, welcher durch den Anker 93 vermittels der Druckscheibe 9.4 gehalten wird. Durch die Mutter 92 wird die Anfangsspannung bestimmt. Die Wirkungsweise ist an Hand der Abb. 18 ohne weiteres verständlich. Es ist selbstverständlich, daß man den starren Teil 89 des Gelenkes in Abb. 18 ebenfalls durch Blattfedern bilden kann.
  • Diese Ausführung nach Abb. 18 läßt sich auch ohne weiteres in das Ausführungsbeispiel nach Abb. 5 einsetzen.
  • Man kann auch die untere Ausführung des schwebenden runden Ringes (oder in kastenförmiger rechteckiger Ausführung) 81 mit den Federn 82 in Abb. 16 sinngemäß in das Ausführungsbeispiel der Abb. 5 einsetzen. In diesem Falle wird der Gewölberahmen i in Abb. 5 in der senkrechten Richtung entlastet, da nunmehr der Ring 8i die Beanspruchung in dieser Richtung übernimmt. Es lassen sich auch in Abb. 16 die Federn 82 vermeiden, um einen kleineren Durchmesser des Ringes 81 zu erhalten. In diesem Falle wird man zweckmäßig den Ring 81 selbst elastisch ausbilden. Dies läßt sich beispielsweise dadurch erreichen, daß man diesen Ring aus Blattfedernstahl evolutförinig, rund oder elipsenförmig wickelt derart, daß er sich bei Belastung strecken kann.
  • Diese Ausführung ist beispielsweise in runder Form in Abb. i 9 gezeigt. Ein Ausführungsbeispiel an einem Ofengewölbe zeigt die Abb. 2o. Das Gelenk 95, welches zur Erzielung eines kurzen Federweges in diesem Beispiel ungleichschenklig ausgebildet ist, wird von dem evolutförniig gewickelten Federring 96 unter Spannung gehalten. An der einen Seite besitzt das Gelenk 95 das Druckstück 7 und die Rolle 8, «-elche auf der Kurvenbahn 9 abrollt. Auf der anderen Seite des Gelenkes 95 ist ein Fuß 97 angelenkt, welcher in den Ansatz 98 des Gewölberahmens i eingesetzt wird. Diese Ausführung besitzt den Vorteil, daß an dem Gewö lberahnien selbst keine Bearbeitung usw. erforderlich ist.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel gedrängter Bauart ist in Abb.2i an einem Ausführungsbeispiel eines Ankers gezeigt. 103 ist wieder das bekannte Gelenk, welches durch den Druckring io.I unter Vermittlung von Blattfedern l07 belastet wird. Die Blattfedern 107 sind durch entsprechende kurvenförmige Ausbildung der Aussparung io8 gegen Überlastung geschützt. io5 ist die Druckscheibe, welche den Ofenpfeiler iog belastet. Durch die Mutter i io des Ankers i i i wird die Vorspannung geregelt. Der Druckring io4 ist in Abb. 2i freischwebend angeordnet, kann aber auch mit der Druckscheibe 105 oder 112 aus einem Stück bestehen. In diesem Falle verhindert eine Rolle 113 gleitende Reibung.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Verhütung der Zerstörung von Gewölbe- und Hängedecken nach Patent 6i8 216, gekennzeichnet durch Kurvenbahnen (9) mit demselben Krümmt ngsradius wie die Gewölbebahn des Gewölberahmens, auf welchen die an den Steinen (2) anliegenden leicht beweglichen Segmente (7) unter Vermittlung von Rollen bzw. Gleitschuhen (8) geführt werden, und durch besondere Vermittlungsglieder, z. B. ein- oder mehrfache Kniegelenke (Abb. i5), steilgängige nicht selbsthemmende Schneckenwellen und -muttern oder Zahnstangen und -räder, welche die durch die Ausdehnung der Steinreihen wirksam werdenden Kräfte auf Ausgleichsvorrichtungen mit gewichtsmäßiger, federnder oder hydraulischer Wirkung übertragen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zwischenmittel belastenden Federn von einem Kühlbehälter umgeben sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenmittel durch eine 'Membrane (37) derart gegen das Mauerwerk abgeschlossen sind, daß sie durch ein umlaufendes Mittel gekühlt werden können. .
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht des Gewölberahmens (i) unter Vermittlung von Kniegelenken auf die Steine (2) wirkt (Abb. 6).
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch z bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Kniegelenke ungleichschenklig sind und mit selbstspannenden, frei schwingenden, evolutförmig gewickelten Ringen umgeben sind.
  6. 6. Die sinngemäße Anwendung der Maßnahmen nach Anspruch r, 2, 5 bei Zug- und Druckankern an Öfen, Schornsteinen und sonstigem, der Heizwirkung unterliegendem Mauerwerk. Die konzentrische Anordnung der Kniegelenke um Druckanker nach Anspruch 6.
DEW91514D 1933-04-01 1933-04-01 Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zur Verhuetung der Zerstoerung von Gewoelbe- und Haengedecken Expired DE643982C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3197385A (en) * 1961-12-06 1965-07-27 Allied Chem Process of cooling down a regenerative coke oven battery
DE1254804B (de) * 1960-07-09 1967-11-23 Keller Ofenbau G M B H Decke, insbesondere fuer industrielle Feuerungen und OEfen

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DE1254804B (de) * 1960-07-09 1967-11-23 Keller Ofenbau G M B H Decke, insbesondere fuer industrielle Feuerungen und OEfen
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