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Maschine zum Anbringen von winkelförmigen Metallstreifen an eine Folge
von Tafeln aus Holz oder anderem durchdringbaren Stoff Die Maschine umfaßt ein festes
Rahmenwerk aus seitlichen Gliedern i und 2 und Endgliedern 3 und 4, die einen länglichen
rechteckigen Rahmen bilden. An das Seitenglied 2 anschließend befindet sich ein
auf Querstangen 7 verschiebbar befestigter Seitenteil s, der gegen und weg von dem
Tei12 mittels quer liegender Schrauben 6 bewegt werden kann, die entsprechend in
dem Teil i und 2 gelagert und in entsprechenden mit Schraubengewinden versehenen
Muffen am Teil 5 eingeschraubt sind. Auf dem festen Rahmenteil i bzw. dem beweglichen
Teil 5 sind Mittel für die Zufuhr der zu rechter und linker Hand liegenden winkelförmigen
Metallstreifen 8 (Fig. 22) in die Einrichtung angeordnet, wodurch die Entfernung
zwischen den Metallstreifenpaaren leicht eingestellt werden kann.
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Die Vorrichtung zum Zuführen der winkelförmigen Metallstreifen (Fig.
1, 2 und 4) umfaßt vier Förderrollen 8, 9, io, i i, die neben den beweglichen Rahmen
5 angebracht sind, und vier ähnliche Rollen 8b, 9b, fob, 11b, die neben dem festen
Rahmen i angebracht sind. Die Förderrollen 8, 8b, 9, 9b, 1o, iob sind auf Querwellen
8', g', io' gelagert, die durch Muffen 16Q, 16b, 17Q, 17b, 18a, 18b hindurchgehen,
die an den festen Seitenrahmen angeordnet sind. Die Querwellen 8', g, iö werden
durch in dem beweglichen Rahmen 5 vorgesehene Muffen 16, 17, 18 unterstützt. Die
Rollen i i und 1 ib sind auf einer in Lagern i9", i9 und i9b gelagerten Welle i
i' aufgekeilt. Die Rollen 8, g, io und ii sind auf ihren Wellen verschiebbar, so
daß sie in fester Entfernung von dem beweglichen Rahmen 5 verbleiben.
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Zusammenwirkend mit den Rollen 8, 8b, 91 9b US-w- ist je ein gewichtbelastetes
loses Rad 12 an einem Hebelarm 12' gelagert, der auf einem in dem benachbarten Rahmenteil
befestigten Zapfen 12" drehbar gelagert ist. Die Räder 12 sind so breit, daß sie
die winkelförmigen Metallstreifen zwischen den nach aufwärts stehenden Seitenwänden
b und Zähnen c (Fig. 22) erfassen und die Grundfläche des winkelförmigen Metallstreifens
iri Berührung mit der Lauffläche der breiteren Rollen halten, mit denen sie zusammenwirken.
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Fest mit Bezug auf die Rollen 8, 9, io und i i sind Kettenräder 2o,
21, 22, 23,24 und 25 befestigt, die mit endlosen Ketten 26, 27, 28 zusammenarbeiten,
durch welche die Rollen 8, 9 und io mit derselben Geschwindigkeit angetrieben werden
wie die Rolle i i. Eine ähnliche
Kettenübersetzung ist zur Übertragung
zwischen den Rollen 8b, 9b, tob und tib vorgesehen.
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-Nachdem die winkelförmigen Metall-. streifen S in die Maschine von
den eben beschriebenen Rollen eingezogen wurden, w&-. den sie auf eine zweite
Serie Zuführungsrollen 29, 29i" 30,301" 31,311, überführt, die auf den Wellen
29', 30' und 31' angebracht sind. Die Rolle 29 ist unbeweglich mit einem
Kettenrad 46 verbunden und in einer Auffe 40 gelagert, die bei 42 im beweglichen
Seitenrahmen 5 sitzt (Fig. 2 ), wobei die Muffe 4o durch Sicherungsmuttern 43 an
ihrem Platz erhalten wird und eine Feder 44 angeordnet ist, die zwischen den an
der Muffe 4o sitzenden Sicherungsmuttern 45 und der Seitenfläche des Kettenrades
46 zusammengepreßt wird und dazu dient, die Rolle 29 in Reibungseingriff mit einer
an der Muffe 4o befindlichen Schulter zu halten. Die Anordnung ist derart getroffen,
daß Kettenrad 46 und Rolle 29 finit der Welle 29', auf der sie angebracht sind,
umlaufen, jedoch rutschen können, wenn der ihrer Drehbewegung entgegengesetzte Widerstand
ein gewisses 'Maß überschreitet.
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Anschließend an den Seitenrahmen i ist eine ähnliche Rutschkupplung
für die Rolle 291, vorgesehen.
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Die Welle 29' ist in den Rahmengliedern i und 2 gelagert, und es sind
an ihren Enden zwei Kettenräder 62 und 63 aufgekeilt. Das Kettenrad 63 treibt ein
auf der Welle i i' aufgekeiltes Kettenrad 64 mittels einer Kette 66, während das
Kettenrad 62 durch eine Kette 65 finit einem auf der Triebwelle 6o aufgekeilten
Kettenrad 61 in Verbindung steht.
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Das Kettenrad 46, das fest gegenüber der Rolle 29 ist, treibt mittels
einer Kette 5o und einem Kettenrad 47 die Rolle 3o an, wobei die Rolle
30 auf der Welle 30' gelagert ist, die durch die Rahmenteile geführt ist.
Ein mit der Rolle 30 fest verbundenes Kettenrad 48 treibt mittels einer Kette
51 und einem Kettenrad 49 die Rolle 31, die auf der durch die Rahmenteile hindurchgeführten
Welle 31' gelagert ist.
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Die Reihe der Rollen 29b, 30b, 31b, die dein Seitenrahmen i benachbart
ist, ist in derselben Weise angeordnet wie die der Rollen 29, 30 und 31.
In Zusammenarbeit mit den durch die Kupplungen angetriebenen Rollen, wie sie eben
beschrieben wurden, stellt ein ;1.uf einem Arm 52' gelagertes federbelastetes Rad
52. Der Arm 52' ist drehbar an einem Ständer 52" angeordnet, der an dem festen Rahmenteil
i oder dein beweglichen Teil 5 befestigt sein kann. Eine alt dem geeignet ausgebildeten
Rahmenteil befestigte Stange 56 dient als Führung für eine Schraubenfeder die zwischen
Sicherungsmuttern 57 und .(lein Arm 52 zusammengepreßt wird und dazu dient, das
Rad 52 in Berührung mit der mit diesen Rade zusammenarbeitenden Förderrolle zu halten.
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In der Nähe des Endes der Maschine, an dein die winkelförmigen Metallstreifen
zugefÜhrt werden, ist ein Vorratsbehälter 70 für die vorderen und rückwärtigen Tafeln
d und f
(Fig. 23, 24) vorgesehen. Dieser Vorratsbehälter umfaßt einen
auf dem Rahmenglied 2 sitzenden Ständer 71,a (Fig. 3) und einen auf dein Rahmenteil
i sitzenden Ständer 71b. Beide Ständer sind durch Stangen 72 und 73 verbunden. Auf
dem Rahmenglied 5 ist ferner ein Ständer 71 angeordnet und derart ausgebildet, daß
er längs der Stangen 72 und 73 verschoben werden kann. An die Ständer 71 bzw. 71b
sind Seitenplatten 74 und 74b vermittels Schrauben 75 befestigt. Die Vorderseite
des Zufuhrbehälters ist mit Teilen 76 und 76b versehen, die drehbar gelagerte untere
Enden 77 und 77b aufweisen, gegen welche die Führungsfläche der Tafeln reicht. Federn
78 und 78b haben das Bestreben, die drehbar gelagerten Glieder in der gezeigten
Stellung (Fig. i) zu erhalten, erlauben ihnen jedoch, unter ungewöhnlichem Druck
nachzugeben. Die Teile 76, 76b, 77, 77b können mittels Einstellschrauben 53 und
53b gemäß der verschiedenen Tafeldicke gehoben und gesenkt werden. Zwischen dem
Vorratsbehälter 70 und dem Auslaßende der Maschine ist ein Vorratsbehälter
70' für die. Deckel und Böden e und g (Fig. 23, 24) in derselben Weise wie
beim Vorratsbehälter 7o angeordnet, wobei entsprechende Teile des Vorratsbehälters
70'
durch mit einem Strich versehene Bezugszeichen bezeichnet sind.
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Um die Tafeln von den Vorratsbehältern zu den Einwalzrollen zu befördern,
sind vier Paare Förderbänder vorgesehen, wobei ein Band eines jeden Paares dem beweglichen
Rahmen 5 und das zweite dem festen Rahncen i benachbart ist (Fig. 1, 2 und 5). Die
Förderbänder 82, 82b, 84, 84b werden durch den Vorratsbehälter 70, die Förderbänder
83, 83b und 85, 85b vom Vorratsbehälter 70' beliefert. Die oberen Stränge
dieser Förderbänder laufen über Gleitbahnen 79 und 79b, die an den Rahmengliedern
5 bzw. i angeordnet sind. Die Gleitbahnen sind zwischen den Vorratsbehältern
70 und 70' unterbrochen, um das Hindurchlaufen der Förderbänder 83, 83b,
85 und 85b unterhalb des Teiles der Gleitbahnen unter dem Vorratsbehälter
70 zu gestatten.
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Die Förderbänder 82, 82b, 84, 84b werden über Kettenräder 9o, 90b,
9=, 92b durch eine Welle 86 angetrieben, die mit der Motorwelle
6o
mittels eines Kettenrades 96 und einer Kette 97 mit einem Kettenrad 98 verbunden
ist. Die Förderbänder 83, 83a und 85, 85v werden über Kettenräder 91, glb, 93,
931, von einer Welle 87 angetrieben, die mit der Motorwelle 6o durch ein
Kettenrad 99, eine Kette ioo und ein Kettenrad ioi verbunden ist. Die Wellen 86
und 87 sind iri den Rahmengliedern 2 und i bei 88Q, 89Q, 88b, 89b 1-elagert. In
einem Lager 88 auf dem Gleitrahmen 5 ist eine gleitbar auf der Welle 86 aufgekeilte
Muffe 95 gelagert. Das innere Ende dieser Muffe hat die Form einer Scheibe 94, in
deren Nähe das Kettenrad 92 sitzt und die die Kette 84 antreibt. Dieselbe Anordnung
befindet sich bei den entsprechenden Kettenrädern gob und 92b, die an der entgegengesetzten
Seite der Maschine die Förderbänder 82b und 84b antreiben und klarer in Fig. 2 dargestellt
sind, @ in der die Förderbänder weggelassen wurden.
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Zwei Reibscheiben 1o2 und 103 sitzen verschiebbar an der Muffe 95,
und :eine Feder 1o4, die durch Sicherungsmuttern Ios in ihrer Stellung auf der Muffe
95 erhalten wird, drückt die Reibscheibe 103 gegen das das Förderband 82 antreibende
Kettenrad go, wobei die Anordnung derart getroffen ist, daß die Kettenräder go und
92 gewöhnlich mit der Welle 86 umlaufen, aber jedes für sich oder beide rutschen
können, wenn die Last auf den Förderbändern ein bestimmtes Gewicht überschreitet.
Kettenräder gi und 93, die die Förderbänder 83 und 85 antreiben, sind mit der Welle
87 mittels Rutschkupplungen derart verbunden, wie dies bereits mit Bezug auf die
Kettenräder go und 92 beschrieben wurde. Das Kettenräderpaar gib, 93b auf der entgegengesetzten
Seite der Maschine ist mit der Welle 87 durch eine gleiche Rutschkupplung verbunden.
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Die vom Vorratsbehälter 7o belieferten Förderbänder 82, 82b, 84, 84b
laufen über lose Kettenräder i06, io6b, i07 und I07b, die auf einer Welle 1o8 gelagert
sind, die bei iog und 109b in einstellbaren Gleitführungen gelagert ist. Die Förderbänder
83, 83b, 85, 85b laufen um Kettenräder 1,0, "ob und i i i, IIIb, die auf
einer in einstellbaren Gleitführungen 113, 113b angebrachten Welle i 12 gelagert
sind. Die oberen Stränge der Förderbänder 83, 83b und 85, 85b werden von in auf
einer Welle 112' gelagerten losen Kettenrädern geführt. Die unteren Stränge aller
Förderbänder laufen unterhalb der an auf einer Welle I14 gelagerten Kettenräder.
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Jedes Förderband trägt ein Paar gleich weit entfernter, an sich bekannter
Anschläge gemäß Fig. 5. Diese Anschläge 82' bis 85" dienen dazu, in bekannter Weise
Tafeln von dem Vorratsbehälter aufzunehmen und sie längs der Gleitbahnen zu befördern,
deren obere Flächen als Laufbahnen in die Einwalzrollen dienen.
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An der Stange 73 des Vorratsbehälters 70 ist mittels geschlitzter
Arme 81, 84 ein Paar flacher Schienen 8o, 80b befestigt, deren andere Enden
auf an den Gleitbahnen 79 und 79n befestigten Zapfen 67, 67b derart
aufliegen, daß die Schienen 8o, 80b in gleicher Höhe mit den oberen Kanten der genannten
Gleitbahnen abschneiden, mit Ausnahme ihrer dem Vorratsbehälter 7o benachbarten
Enden, die nach aufwärts gekrümmt sind.
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Ein über den Gleitbahnen 79 bzw. 79b angeordnetes zweites Schienenpaar
32, 32b ist mittels Zapfen 33 gleitbar in an den Rahmengliedern. i und 5 befestigten
Ständern 34 gelagert. Federn 35 drücken die Schienen gegen die Gleitbahnen.
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Unmittelbar über dem letzten Paar der Metallstreifenförderrollen ist
die AnhaItevorrichtung angeordnet, welche die Zulassung der Tafeln und Metallstreifen
zu den Einwalzrollen regelt. Die Anhaltevorrichtung wird mit Bezug auf die Fig.
6 bis i i beschrieben. Eine in dem Rahmen gelagerte Ouerwelle i i 5 (F ig. i und
2) ist mittels einer Kette 117 und Kettenrädern 116 und 118 mit der Welle 29' verbunden.
Das Kettenrad 116 bildet den Antrieb für eine Kupplung. Gemäß Fig. 6, 8 und 9 ist
die Nabe 116' des Kettenrades 116 in einer Muffe igo gelagert, die auf die Welle
i i 5 - aufgekeilt ist und einen Flansch igö hat. Eine halbkreisförmige Keilnut
igi der Muffe igo nimmt einen verdrehbaren Keil 1g2 auf, der aus einem. Stück mit
einem vorstehenden Arm 193 besteht und in dem Flansch igö gelagert ist. Der Arm
193 wird im Uhrzeigersinn von einer in dem Flansch igo' sitzenden Feder angepreßt.
Eine Zahl von Ausnehmüngen 195 sind in der Bohrung der Nabe 116' angeordnet,
so daß, wenn der Keil 1g2 einer Ausnehmung 195 gegenübersteht, der Keil durch die
Feder 194 in Drehung versetzt wird und eine Schulter 1g2' des Keiles mit der Ausnehmung
in Eingriff kommt und so: die Muffe igo mit dem Kettenrad versperrt. Der vorstehende
Arm 1g3 wird beim Auftreffen auf ein Hindernis relativ zur Muffe igo verdreht, so
daß der Keil 192 so lange verstellt wird, bis er bündig mit der Oberfläche der Muffe
liegt, worauf die Nabe 1i6' umlaufen kann, obwohl die Muffe igo und die Welle 115
festgestellt sind.
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Ein Winkelhebel 120 (Fig.6 und 7), der auf einem Zapfen 121 an dem
Rahmenteil i gelagert ist, kann mit dem Arm 193 der Kupplung in Eingriff kommen,
während ein zweiter Winkelhebel 122, der auf einem Zapfen 123 -sitzt und durch ein
Glied 124 mit
dem Hebel 120 verbunden ist, ebenfalls mit dem Arm
193 in Eingriff kommen kann. Ein Solenoid 125 ist mittels eines Gliedes i26
an den Hebel 122 in solcher Weise angelenkt, daß die Hebel 122 und 12o aus der Bahn
des Armes 193 gezogen werden, wenn das Solenoid erregt wird. Eine auf der Welle
115 sitzende Nockenscheibe 127 kann mit einem elektrischen Schalter 128 und ebenso
mit einem Paar von Schaltern 129, 129', die dem Schalter 128 diametral gegenüberliegen,
zusammenarbeiten. Eine Kurbel 13o auf der Welle 115 betätigt eine mit einem Gleitstück
132 versehene Verbindungsstange 131, die das Gleitstück mit einem an einem Hebel
134 sitzenden Zapfen 133 in Eingriff hält, der seinerseits an einer feststellbaren
Welle 135 sitzt, die sich zwischen den beiden Seiten der Vorrichtung erstreckt.
Ein abgeschrägter, auf der Welle 135 sitzender Vorsprung 136 kann hinter einen schräg
abgenommenen Bolzen 137 treten, der derart mit einem Solenoid 138 in Verbindung
steht, daß bei erregtem Solenoid der Bolzen 137 mit dem Vorsprung 136 außer Eingriff
kommt und die Welle 135 gegen den L'hrzeigersinn schwingen kann (Fig.7). An der
Welle 135 sind drei Anschläge angebracht. Zwei davon dienen dazu, die Metallstreifen
am Vorschreiten zu verhindern, deren rechtsseitiger (Fig.6) mit 139 bezeichnet ist.
Ein dritter Anschlag 14o (Fig.6j ist gleicherweise angebracht und dient dazu, das
Fortschreiten der Tafeln zu verhindern. Ein Gußstück 141, das mit dem Rahmenteil
i verschraubt ist und die Welle 135 trägt, dient als Führung für ein Paar Schieber
142 und 43. Der obere Schieber 142 trägt einen Zapfen 144, an dessen innerem Ende
eine mit Flanschen versehene Hilfspreßrolle 1.15 gelagert ist, die dazu dient, gegen
die obere Seite der Tafel B zu drücken. Der untere Schieber 143 trägt einen Zapfen
146, auf dem eine mit einer Rinne versehene Hilfspreßrolle 147 gelagert ist und
dazu dient, einen winkelförmigen Metallstreifen S in der Ouerrichtung seiner Lage
nach festzulegen. Auf der Welle 115 ist ein Paar von diametral gegenüberstehenden
Exzentern 1.48, 1.19 aufgekeilt und mittels Stangen 15o, 151 mit dem Zapfen 144
bzw. 146 verbunden, wobei die Anordnung derart getroffen ist, daß die Rollen 145
und 1.17 eine von der anderen genügend weit entfernt sind, um einer zwischen ihnen
liegenden Tafel die Relativbewegung gegenüber einem Metallstreifen S zu gestatten,
der auf der Rolle 147 liegt, wenn sich die Welle 115 in der gezeigten Winkelstellung
befindet, in welcher der Arm 193 der Kupplung in Berührung mit dem Winkelhebel 12o
steht, während, wenn die Welle 115 um 18o° verdreht wird, so daß der Arm
193 an den Winkelhebel 122 anstößt, die genannten Rollen 145, 147 sich einander
annähern und auf diese Art die Tafel in festen Eingriff mit den winkelförmigen Metallstreifen
bringen.
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An der gegenüberliegenden Seite der Maschine ist ein ähnliches Gußstück
angeordnet, das ein Paar von durch Exzenter betätigten Preßrollen trägt, ferner
ist der Anschlag neben diesem Gußstück angebracht, der das Fortschreiten des linksseitigen
Metallstreifens verhindert. Auf jedem der für den winkelförmigen Metallstreifen
und die Tafel bestimmten Anschläge ist ein elektrischer Kontakt wie bei 152 (Fig.
7) angeordnet, der mit einem isolierten, an einem Arm 15¢ angebrachten Kontakt 153
zusammenarbeitet, wobei der Arm 154. an der Welle 135 sitzt und die Kontakte normal
offen sind, aber geschlossen werden, wenn ein winkelförmiger Metallstreifen oder
eine Tafel gegen den Anschlag vorschreitet. Die zwei Metallstreifenkontakte und
der Tafelkontakt sind elektrisch in Reihen geschaltet (vgl. 152 in Fig. 1o). Ein
solcher Kontakt 155 (Fig.7 und 1i), der an dem Gußstück 141 angebracht ist, arbeitet
mit einem beweglichen Kontakt i56 zusammen, der auf einem Arm 157 sitzt, der an
einem auf dem Gußstück 141 angebrachten Zapfen 158 gelagert ist.
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Wenn eine Tafel zwischen den Rollen in Stellung ist, kommt der Arm
157 mit der oberen Fläche der Tafel in Eingriff, und die Kontakte werden auf diese
Weise offengehalten. Zur Steuerung des Solenoids 125 ist ein Relaisschalter 189
vorgesehen. Die elektrischen Verbindungen zwischen den verschiedenen Schaltern und
Solenoiden sind in Fig. io dargestellt.
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Das Gußstück 141 ist mit Ansätzen 16o und 161 (Fig.12 und 13) versehen,
die zur Aufnahme eines Paares von Gleitbolzen 162 durchbohrt sind, an deren innerem
Ende eine winkelförmige Führungsschiene 164 mit einem nach auswärts gewendeten Ende
164 befestigt ist und dazu dient, die Kante der zwischen den Preßrollen durchlaufenden
Tafel festzulegen. Eine Längswelle 165, die auf dem Gußstück entsprechend gelagert
und durch einen Handhebel 166 betätigt wird, ist mit Kurbeln 167 durch Zapfen 168
verbunden, die in Höhlungen der Stange 162 sitzen. Wenn die Kurbel 166 gegen die
Mittelachse und weg von der Mittelachse der Maschine bewegt wird, bewegt sich das
Führungsstück 164 dementsprechend. Durch diese Anord- -nung wird die Stellung der
Kante der Tafel in bezug auf den winkelförmigen Metallstreifen eingestellt, wodurch
die Breite des zwischen der Kante der Tafel und dem äußeren Rand des Metallstreifens
gebildeten
Spaltes verändert werden kann. Ein entsprechendes einstellbares
Führungsstück befindet sich an der entgegengesetzten Seite der Maschine.
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Die Einwalzrollen 186, 186' sind in zwei Gehäusen 170 und 17ob untergebracht,
die an den Rahmenteilen 5 bzw. 1 angebracht sind (Fig. 14 bis 16). Da diese beiden
Rollensätze im allgemeinen ähnlich angeordnet sind, genügt es, nur jenen Satz zu
beschreiben, der sich an dem beweglichen Rahmenteil 5 befindet und in Fig. 14 und
15 dargestellt ist. Eine Triebwelle 171, die mit einem auf der Motorwelle 6o sitzenden
Kettenrad' 174 vermittels eines Kettenrades 172 und einer Kette 173 verbunden
ist (Fig.2), geht unter dem Gehäuse 17o hindurch und ist gleitbar mit einem Triebrad
r75 verbunden, das mit einem Zahnrad 176 kämmt, das auf einer Welle 177 sitzt,
auf der ein Rad 178 aufgekeilt ist, das dazu dient, die Spitzen der Zähne von den
winkelförmigen Metallstreifen umzubiegen, nachdem sie gezwungen wurden, die Tafel
zu durchdringen. Das Zahnrad 176 kämmt mit einem losen Zahnrad 179 auf der
Welle 18o, wobei die beiden Wellen 177 und 18o in einem Schieber 181 gelagert sind,
der nach abwärts von einer Feder z82 gepreßt wird. Das lose Zahnrad 179 kämmt
mit einem Zahnrad 183 auf der Welle 18q., das in einem federbelasteten Schieber
185 lagert. Auf der Welle 184 ist die obere Einwalzrolle 186 befestigt. Das Triebrad
175 kämmt mit einem ähnlichen Rad 175', das einen Satz von Rädern 176', 179' und
183' antreibt, die dem oben beschriebenen Satz ähnlich sind, mit der Ausnahme, daß
ihre Achsen direkt in dem Gehäuse 170 gelagert sind. Das Zahnrad 176' sitzt auf
der Welle 177', auf der ein mit dem Rade 178 zusammenarbeitendes Rad aufgekeilt
ist, wobei die untere Einwalzrolle 186' fest an das Zahnrad 183' angekuppelt ist.
Die Umfläche der oberen Einwalzrolle 186 (Fig. 16) hat die Form eines Zylinders
mit einem Flansch 187 an dessen Außenseite. In der zylindrischen Oberfläche ist
eine Rinne 188 vorgesehen, um einen Spielraum für die Spitzen der Metallstreifenzähne
zu schaffen. Das Übersetzungsverhältnis des Getriebes ist derart, daß die Umfangsgeschwindigkeit
der Einwalzrollen und der Räder zum Abbiegen der Zähne dieselbe ist, jedoch niedriger
ist als die Lineargeschwindigkeit der Förderbänder und die Umfangsgeschwindigkeit
der Metallstreifenförderrollen.
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Die Maschine arbeitet wie folgt: Eine Vorratsmenge von Tafeln aus
Holz o. dgl. für die Rück- und Vorderseite d und f
(Fig.23, 24) des
Rohrstückes wird in dem Vorratsbehälter 70 und eine Vorratsmenge von Tafeln
aus Holz o. dgl. für den Deckel und Boden e und g (Fig. 23, 24) im Vorratsbehälter
70' aufgestapelt, wobei jeder Stapel auf den Gleitbahnen 79 und 79b ruht (Fig. 17).
Die Förderbänder werden derart eingestellt, daß die Mitnehmer die geeignete Lage
einnehmen, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist, die die Förderbänder zur linken Hand
in Förderrichtung darstellt. Die Förderbänder in Förderrichtung zur_ rechten Hand
sind in derselben Weise eingestellt, so daß die Mitnehmer irgendeines zur linken
Hand liegenden Förderbandes in derselben Höhe mit den Mitnehmern des entsprechenden,
zur rechten Hand liegenden Förderbandes liegen. Nun wird der Antriebsmotor angelassen,
und ein Paar der Mitnehmer 83' auf den Förderbändern 83 und 83b ergreift die unterste
Tafel im Vorratsbehälter 70' und schiebt es unter die Glieder 77 und 77b und dann
unter die Schienen 32 und 32b gegen den Anschlag hin (Fig. 18). Ein Mitnehmerpaar
82' der Förderbänder 82 und 82b ergreift die unterste Tafel in .dem Vorratsbehälter
70 und schiebt es unter die Schienen 8o und Bob, die infolgedessen nach oben
gedrängt werden, wie in Fig.19 gezeigt, so daß die Tafeln im Vorratsbehälter 70'
selbsttätig gehoben werden, um den Durchgang der vom Vorratsbehälter 70 kommenden
Tafeln unter ihnen zu gestatten. In derselben Weise bewegen die Mitnehmer 85' auf
den Förderbändern 85 und 85b eine zweite Tafel aus dem Vorratsbehälter 70", wobei
Mitnehmer 84' auf den Förderbändern 84 und 84b die letzte Tafel der Reihe von dem
Vorratsbehälter 7o abziehen (Fig. 20).
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Da die Tafeln gegen die Gleitbahnen durch die federbelasteten Schienen
32 und 32b gepreßt werden, werden sie infolge des auftretenden Widerstandes gegen
ihre Fortbewegung fest gegen die Mitnehmer gepreßt und so jede Gefahr seitlicher
Verschiebung vermieden. Die erste Tafel tritt zwischen die auseinandergebogenen
Enden 164' der winkelförmigen Führungsschiene 164 ein, die dazu dient, die Tafel
genau zu zentrieren. Sobald die Tafel den Anschlag 14o (Fig.6 und 21) erreicht,
wird es durch ihn angehalten, und die die Förderbänder 83 und 83b antreibenden Kupplungen
beginnen zu rutschen. Nun gleitet die zweite Tafel so lange@vorwärts, bis sie durch
die Mitnehmer 83' festgehalten wird, die einen bestimmten Zwischenraum zwischen
den beiden ersten Tafeln sicherstellen, worauf die Kupplungen rutschen, die die
Förderbänder 82 und 82b antreiben. In derselben Weise werden alle Tafeln angehalten,
so daß die Tafeln in einer Reihe vor dem Anschlage in einem vorbestimmten Lagenv
erhältnis vereinigt werden (Fig. 21).
Unterdessen wurden zwei winkelförmige
Streifen S (Fig. 22) über die Rolle 8 bzw. 81,
zugeführt und von denselben
und den folgenden ununterbrochen umlaufenden Rollen io, ii und 9r,, io" irr, zti
den Gruppen dir von Kupplungen angetriebenen Rollen 29, 30. 31 bzw. =9r,#
30r,. 34 weiterbefördert. Wer1n z. B. der in Förderrichtung zur rechten Hand
liegende winkelförmige Metallstreifen dem zur linken Hand liegenden Metallstreifen
vorlaufen sollte, würde er durch den Anschlag 139 angehalten, und die Kupplungen,
welche die Rollen 2cm,, ß(-lv, 3 4 ailtl-eibeit, würden rutschen. Unterdessen würde
der zurückbleibende Metallstreifen weiterbefördert , und sobald er seinen Anschlag
erreicht, ist der Stromkreis durch die Reihe der Kontakte 152' (Fig. io) geschlossen.
Die Antriebswelle 115 der Anhaltevorrichtung ist in der in Fig. 7 dargestellten
Stellung, so daß die Hocke 127 den Schalter 128 geschlossen hält und infolge Schließens
des Anhaltekontaktes 152' der Relaisschalter 189 betätigt wird, der seinerseits
das Solenoid 125 erregt. Daraufhin verstellt das Solenoid i25 den Winkelhebel i
2o, so daß er außer Eingriff mit dein Kupplungsarm 193 gelangt. Die Kupplung igo
kommt in Eingriff, und die Welle 115 beginnt im Uhrzeigersinn umzulaufen (Fig.
7), wobei sie die Hilfsdruckrollen 145, 147 gegeneinander zieht und derart
die Zähne des winkelförmigen Metallstreifens zwingt, zum Teil in die vorderste Tafel
einzudringen, wodurch die Metallstreifen und die Tafel in vorbestimmter Lage in
Vorbereitung zu ihrer schließlichen festen Verbindung vermittels der Einwalzrollen
186, 186' gegeneinander gehalten werden. Die Verdrehung der \ocke 127 öffnet
den Schalter 128 und erregt so das Solenoid 1z5, finit dein Ergebnis, daß der Winkelhebel
122 in den Weg des Armes 1c)3 «-feder zurückverstellt wird und auf diese Weise die
Welle 115 anhält, nachdem sie uni 18o° verdreht worden ist. Nun schließt die Hocke
127 die Schalter 1-z9 und 1a9'. Schalter 129 schließt einen Stromkreis durch das
Solenoid 138 und die Haltekontakte 152 mit dein Ergebnis, daß der Anhaltebolzen
137 mit dein Vorsprung 136 an der Anhaltewelle 135 außer Eingriff kommt und
den Anschlägen erlaubt, infolge des Druckes der Metallstreifen und der Tafel umzulaufen,
und zwar weit genug, um ihre Zuführung in Richtung nach vorwärts zu den Einwalzrollen
145, 147 zu gestalten, wodurch die Zähne c (Fig.22) der winkelförmigen -Metallstreifen
dazu gebracht werden, die Tafeln zu durchdringen und endlich die Zähne vermittels
der Räder 178 unigenietet werden. Da die Einwalzrollen 1.45, 147 die Tafeln mit
einer niedrigeren Geschwindigkeit vortreiben, als die Maximalgeschwindigkeit der
Förderbänder beträgt, setzen die Kupplungen, welche die Förder-U'Ander antreiben,
das Rutschen fort und halten auf diese Weise die nachfolgenden Tafeln fest gegen
die Anschläge angepreßt, die sie von den vorhergehenden Tafeln trennen. Jede Tafel
ist genau zentriert, da sie zwischen den Führungsschienen 164 durchläuft, und ist
danach im sicheren Eingriff mit den winkelförmigen Metallstreifen infolge der Wirkung
der Hilfspreßrollen 145. 147.
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Wenn die letzte Tafel der Reihe die Preßrollen verläßt, sinkt der
Kontaktarm 157 nieder und schließt die Kontakte 155 und 156, wodurch ein Stromschluß
durch den Schalter 129 und den Relaisschalter 189 stattfindet, so daß das Solenoid
wieder erregt wird. Auf die Art wird der Winkelhebel 122 außer Eingriff mit dem
Kupplungsarm 193 gebracht, und die Welle 115 wird wieder in Drehung versetzt. Die
weitere Bewegung der Hocke 127 öffnet die Schalter 129 und 129' und erregt auf diese
Art die Solenoide 138 und 125. Wenn die Kurbel 130
umläuft, verstellt sie
die Anhaltewelle 135 mittels der Stange 131 und des Hebels 134, bis der Bolzen 137
wieder hinter den Vorsprung 136 in Eingriff gelangt und so die Anschläge wieder
bereitstellt. Die Welle 115 wird durch Eingriff des Armes 193 mit dem Kniehebel
12o angehalten, so daß sie für die Wiederholung des Arbeitsganges bereitsteht.
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Die Förderbandmitnehmer werden während ihres Umlaufes um die die Förderbänder
antreibenden Kettenräder außer Eingriff mit den Tafeln gebracht. Sobald ein Mitnehmer
auf diese Art frei wird, beschleunigt die Förderkette, aii der er sitzt, ihren Lauf
zu ihrer maximalen Geschwindigkeit. Dadurch wird sichergestellt, daß ein weites
Intervall zwischen dem zweiten Mitnehmer auf den verschiedenen Förderbändern gelassen
wird, so daß die nächste Reihe der Tafeln von den Anschlägen in dem aufeinanderfolgenden
Umlauf ergriffen wird.
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Die -Maschine kann mit einer Vorrichtung vereinigt werden, die aufeinanderfolgend
Paare von winkelförmigen Metallstreifen herstellt.