DE633424C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren VermittlungsstellenInfo
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Description
Bibiiotheek
Bur. Ind. Eigendom
13 AUG. 1936
AUSGEGEBEN AM
28. JULI 1936
28. JULI 1936
Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen,
bei denen bei Anruf der eigenen Vermittlungsstelle Schalteinrichtungen in einer anderen
Vermittlungsstelle unter dem Einfluß der empfangenen Nummernstromstöße wirksam werden, die in der anrufenden Vermittlungsstelle
die Umschaltung auf die lokalen Verbindungseinrichtungen und die Auslösung der Verbindungsleitung zu der anderen Vermittlungsstelle
veranlassen. So sind beispielsweise Anordnungen bekanntgeworden, bei denen der Vorwähler der Untervermittlungsstelle
bei bestimmter Einstellung der Verbindungseinrichtungen der Hauptvermittlungsstelle
auf eine andere Verkehrsrichtung umgesteuert wird.
Erfindungsgemäß senden nun die Schalteinrichtungen in der anderen Vermittlungsstelle
je nach dem Wert der empfangenen Amtskennziffern unterschiedliche Zeichen in die anrufende Vermittlungsstelle zurück, die
die Auswahl der gewünschten Teilnehmergruppe der anrufenden Vermittlungsstelle be-
£5 wirken. Hierdurch wird erreicht, daß eine besondere
Stromstoßreihe zur Unterscheidung zwischen den verschiedenen Gruppen der anrufenden
Vermittlungsstelle (Untervermittlungsstelle) erspart werden kann. Es werden also dadurch die Schalteinrichtungen der
Untervermittlungsstelle erheblich vereinfacht und außerdem dem Teilnehmer das Wählen
einer zusätzlichen Ziffer erspart bzw. der Aufbau der Verbindung beschleunigt.
Die Signale bestehen zweckmäßig in der Anlegung unterschiedlicher Potentiale an eine
Ader der abgehend belegten Verbindungsleitung und werden in der Zeit bis zur Auslösung
der Verbindungsleitung übertragen.
Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß in Abhängigkeit von dem von der anderen
Vermittlungsstelle her übertragenen Signal ein bestimmter von mehreren parallel arbeitenden Wählern in der anrufenden Vermittlungsstelle
in Benutzung genommen wird und daß über einen dieser parallel arbeitenden Wähler Zugang zu der anderen Vermittlungsstelle
besteht. Die Einrichtung wird dabei so getroffen, daß die Wähler unter dem Einfluß
der weiterhin unmittelbar in der anrufenden Vermittlungsstelle eintreffenden Stromstöße
auf eine bestimmte Teilnehmerleitung gesteuert werden können und daß derjenige Wähler, über den Zugang zu 'der änderen
Vermittlungsstelle besteht, außerdem bei Einleitung eines Anrufes zunächst eine Freiwahl-'
bewegung zur Ausmittlung einer freien Verbindungsleitung ausführen kann. Dieser Wähler arbeitet also zunächst als Vorwähler
und daraufhin als Leitungswähler. 60 ·
Die in der Untervermittlungsstelle weiterhin eintreffenden Stromstoßreihen werden
zweckmäßig von einem oder mehreren Steuerschaltern aufgenommen, die die Wähler auf
eine bestimmte Kontaktgruppe oder einen bestimmten Kontakt steuern. Dadurch wird die
Verwendung von reinen Drehwählern, zi-B'. fünfzigteiligen Schrittschaltwählern, möglich.
Tm folgenden sei zunächst an Hand des Übersichtsschemas der Abb. ι der der Schaltung
nach Abb. 2 zugrunde liegende Verbino dungsaufbau kurz erläutert.
Beim Anruf des Teilnehmers S stellt sich zunächst der Anrufsucher PF ein, der zu
einem Wähler PS1 gehört. Der Wähler PS1
wählt eine freie zum Hauptamt ME führende Leitung, z. B. L1 aus. In dem Hauptamt befinden
sich die oben erwähnten Schalteinrichtungen, die die unterschiedlichen Signale je
nach dem Wert der von ihnen aufgenommenen Stromstoßreihen in das Unteramt zurück-•o
senden. Diese Schalteinrichtungen DM sind im folgenden als Amtsauswahlmittel bezeichnet.
Der Teilnehmer sendet nun die Amtskennziffern ein, die in einer Anlage gemäß der Erfindung aus drei Stromstoßreihen be-
!5 stehen können. Bezeichnet die Kennziffer eines der Unterämter DO2, DO3 usw., so
bleibt der Wähler PJT1 im eigenen Amt DO1
in der eingestellten Lage, und die weitere Verbindung wird über die Leitung L1, das Haupt-)o
amt JWjE und das entsprechende Unteramt hergestellt.
Wählt der Teilnehmer die Kennziffer seines eigenen Amtes, so wird ein Zeichen über eine besondere <i-Ader der Leitung L1
von den Amtsauswahlmitteln DM des Hauptamtes zurückgesandt. Dieses Zeichen veranlaßt
eine Umschaltung im Unteramt DO1 des Teilnehmers S, welche die zwei weiteren
Stromstoßreihen auf die Steuerschalter SM1 und .S-JW2 einwirken läßt. Die Einstellung des
Steuerschalters SM1 (Zehner-Bezeichnungsschalter)
bezeichnet einen Kontakt des Wählers PS1, der z. B. am Anfang einer' Reihe
von zehn Kontakten liegen kann. Der Wähler stellt sich auf den bezeichneten Kontakt ein.
Die letzte Stromstoßreihe beeinflußt den Steuerschalter SM2, welcher den Kontakt des
verlangten Teilnehmers des Unteramtes DO1 kennzeichnet. Nach Einstellung des Wählers
auf diesen Kontakt ist die Verbindung über eine der Ortsleitungen e hergestellt.
Das über die Leitung L1 von den Amtsauswahlmitteln
zurückgesandte Zeichen kann neben dem oben geschilderten Zweck zur Auswahl der Hundertergruppe benutzt werden,
wenn an das Unteramt DO1 mehr als hundert, z. B. dreihundert Teilnehmer, angeschlossen
sind.
Zu diesem Zwecke kann das Zeichen wahlweise die Form von drei verschiedenen Arten
von Spannungszuständen annehmen, in die eine besondere d-Ader der Leitung L1 durch
die Amtsaus wahlmittel je nach dem Zahlenwert der dritten Amtskennziffer ' gebracht
wird, und zwar:
i. Nullpotential (rf-Ader spannungslos),
.2. Batteriepotential über Widerstand auf der d-Ader,
3. volles Batteriepotential auf der rf-Ader.
Gleichzeitig wird das Prüfpotential der zur
Leitung L1 gehörigen Prüfader abgenommen.
Wird beispielsweise das Zeichen als Nullpotential übertragen, so wird der Wähler,
der etwa an die erste Hundertergruppe angeschlossen ist, zur Herstellung der Ortsverbindung weiterbenutzt. Besteht das Amts-
zeichen aus einem Batteriepotential über einen Widerstand, so wird ein zweiter Wähler PS2
einer zweiten Hundertergruppe in ähnlicher Weise durch die Steuerschalter SM1, SM2
eingestellt. Im Falle eines vollen Batteriepotentials auf der fe-Ader wird ein dritter
Wähler einer weiteren Hundertergruppe in Benutzung genommen.
Der Schaltungsaufbau ist in seinen Einzelheiten weiter unten beschrieben.
Es sei noch erwähnt, daß Schaltmittel vorgesehen sind, die für den Fall, daß der angerufene
lokale Teilnehmer bereits aufgelegt hat, der anrufende jedoch noch nicht, nach Ablauf einer bestimmten Zeit selbsttätig die
Auslösung der Verbindung veranlassen. Handelt es sich nicht um eine lokale Verbindung,
sondern um eine zur Hauptvermittlungsstelle abgehende, so werden, falls der angerufene
Teilnehmer bereits aufgelegt hat, während der anrufende Teilnehmer die Verbindung
noch hält, Umschaltungen vorgenommen, die genau wie bei einer lokalen Verbindung selbsttätig
die Auslösung der Verbindung veranlassen.
Im folgenden wird die Schaltung nach Abb. 2, die die Verbindungseinrichtungen in
der Untervermittlungsstelle darstellen, im einzelnen beschrieben. In den beiden Abbildungen
sind wechselweise benutzbare Sprechleitungen dargestellt, nämlich ein durchgehendes
Paar für Verbindungen, die aus dem Amt abgehen und ein Paar für Verbindungen innerhalb des Amtes, welches Kondensatoren
enthält. In Abb. 2 ist nur ein no Wähler PS1 voll dargestellt, welcher auch
dazu dient, eine Verbindung mit einer abgehenden Verbindungsleitung herzustellen.
Es sind jedoch drei Triebmagnete für die drei vorhandenen Wähler gezeigt. In der dargestellten
Ausführungsform sind die abgehenden Verbindungsleitungen an. die ersten fünf
Bankkontakte des Wählers angeschlossen, welche in der Banket zusammengeschaltet
und mit dem Ruhekontakt der α-Bank des ZehnerrBezeichnungswählers SM1 verbunden
sind. Trotzdem können die Verbindungs-
leitungen gewünschtenfalls auf den Wählerbänken verteilt angeordnet werden. Die Kontakte
6, ii, 2i ... 91 der Wählerbank sind verbunden mit Kontakten 1, 2, 3 ... der
Bank a des Zehner-Bezeichnungswählers. In den anderen Wählern sind die Kontakte 1,
11 ... Bezeichnungskontakte. In einigen Fällen können sämtliche ersten zehn Kontakte
des ersten der Wähler für Verbindungen zwi-.0 sehen den Ämtern benutzt werden. Ebenso ist
ein Einer-Bezeichnungswähler SM2 vorgesehen, dessen Kontakte in geeigneter Weise
mit den Wählerbänken verdrahtet sind.
Die Schaltung enthält Relais Har, Hbr, von denen eins ein Begrenzungsrelais ist, zur Inbenutzungnahme
der verschiedenen Wähler bei einem Anruf innerhalb des eigenen Amtes. Wenn der Teilnehmer anruft, tritt ein gemeinsames
Anrufsucheranlaßrelais in Tätigkeit, um die Magnete PF anzulassen. Wenn
der Anrufsucher die anrufende Leitung erreicht, spricht Relais Ltr über seine untere
Wicklung in Reihe mit einem Thermokontakt Thr und dem e-Arm an. Das Relais Ar wird
über ItTo, er2 erregt. Der Wähler PS1 wird
" jetzt zur Auswahl einer freien Verbindung angelassen über har4, hbr5, ers, arx jtrt, bis
das Prüfrelais Jtr betätigt wird: Erde, WCr1,
Bürste α von SM1 und Ruhekontakt, Widerstand,
zusammengeschaltete Verbindungsleitungskontakte, Bürste et von PS1, Jtrx, ar&,
Arm C1 von PS1 nach dem Freipotential einer
Verbindungsleitung. ■
Relais Mcr wird jetzt über ar2, jtr2- erregt
und sperrt die Verbindungsleitung, indem es direkte Erde bei mcrs an das Relais/*^ legt.
Das Relais Lbr wird erregt durch Anlegung der Erde bei mcrs, so daß Erde an lbr2 gelegt
und das Relais Er in Reihe mit dem Trennrelais des Teilnehmers erregt wird, um die
Verbindung durchzuschalten. Das Leitungsrelais des Teilnehmers wird aberregt, gefolgt
von Ltr, aber das Relais Ar wird über ar4,
asrv erx gehalten. Wenn der Anruf nach
einem anderen Amt geht ereignet sich nichts mehr bis zur Auslösung, bei der das Relais
Jtrx aberregt wird, gefolgt von Mer, Lbr und
, Er. Wenn der Anruf durch die angerufene Stelle aufgegeben wird, und die anrufende
Stelle bleibt in der Leitung, so werden die Relais Hr1 und Mcr aberregt, aber da Mcr
ein langsam abfallendes Relais ist und die anrufende Leitungsschleife noch geschlossen
ist, spricht Relais Asr über die Leitungsschleife und die Kontakte^c?^, mcrs an und
Lbr wird gehalten über asr2, ert. Aui diese
Weise wird der Zustand, welcher bei Blockie- . rung eines lokalen angerufenen Teilnehmers
vorliegt, nachgebildet und eine zwangsläufige
So Auslösung findet statt, wie später beschrieben wird. :
Wenn der.Anruf in das eigene Amt geht, treten, nachdem die Amtskennziffern gewählt
sind, die über die Verbindungsleitung erreichten Amtsauswahlmittel in Tätigkeit, um entweder
Erde, Erde über Widerstand oder gar kein Potential an den Zählarm (I1 von J^S1 zu
legen. Ebenso wird das Prüfpotential dem q-Arm abgenommen, so daß die Relais/Jr1,
Mcr aberregt werden und der Zählarm (I1 mit
den Relais Hbr, Har bei mcr-, in Reihe geschaltet ist. Wenn kein Potential an den erwähnten
Armii, gelegt wird, bleibt PS1 verbunden
; wenn Erde über Widerstand angelegt ist, spricht das Relais Har an und schaltet
PS2 über hars, hbr3 ein. Wenn volle Erde an
dem Zählarm liegt, werden beide Relais Har und Hbr erregt und PS3 über hbr4 eingeschaltet.
Da Lbr verzögert abfällt, vqrbindet das Relais Mcr bei seinem Abfall auch die anrufende
Leitung mit dem Relais Asr, welches in der oben· geschilderten Weise anspricht
und das Relais Ar zum Abfall bringt. Letzteres
öffnet auf diese Weise den Anlaßkreis von PS1. Diese Vorgänge finden zwischen der
Wahl der Hunderter- und Zehnerziffer statt. Wenn nun die Zehnerziffern gewählt werden,
so fällt bei jedem Stromstoß das Relais Asr ab; die Stromstöße werden dem Schaltwerk
JsW1 zugeführt in einem Stromkreis von
Erde bei ^r1 über asrlt ar&, Lmr und lisre.
Das langsam abfallende Relais Lmr wird während
der Ziffernwahl erregt gehalten. Wenn 5"M1 seine Ruhelage verläßt, beginnt der ausgewählte
Wähler, welcher P1V1 sei, sich einzustellen:
Erde, jtru Arm c von -VM1, hbrs,
har ^, PS1, Batterie.. Wenn die Stromstoßgabe
beendet ist, hält 5"Af1 an, und das Relais Lmr
wird aberregt. Die Relais Hsr und Rcr werden·
jetzt parallel erregt über Batterie, 7?cr und parallel dazu Batterie Hsr sowie über
ucre, Arbeitskontaktbank und Arm d von
SM1, InIr1, ucr3, eru Erde. Hsr schaltet den
Fortschaltestromkreis bei hsr5 auf 6"M2 um
und hält sich über AJr4, esrlt ert. Wenn der
Wähler den Kontakt erreicht, der durch den Zehnerwähler bezeichnet ist, spricht das
Relais /^r1 in einem Stromkreis von Batterie
über den Widerstand, Arbeitskontaktbank und Arm b von SM1, Jtrlt Arm O1 von PS1,
Arm α von SM1, UCr1 nach Erde an und hält
PS1 an. Das Relais tier wird jetzt erregt
über hsr2, jtr2 und schaltet die Bezeichnungserde von MCr1 nach Mcr2, d. h. vom Arm α von
SM1 auf den Arm α von SM2 um. Das Relais
Ji^1 wird gehalten, da die Erde an dem Arm a
von SM2 über dessen Ruhekontakt N mit dem
Arm α von SM1 verbunden ist.
Die Einerziffern werden über hsr5 in den
Einer-Bezeichnungswähler SM2 gesandt. Wenn
SM2 auf den Kontakt 1 aufläuft, wird Jtr
noch gehalten, da die Kontakte ΛΓ und 1 ver-
683424
bunden sind, so daß PS1 nicht wieder'bewegt
wird, wenn die Einerziffer eine ι ist. Wenn die Einerziffer größer als ι ist und SM2 auf
seine zweiten Kontakte aufläuft, wird das Relais Hr1 aberregt und PS1 führt unmittelbar
darauf einen Schritt aus, wodurch Jtr wieder erregt wird. Die Wähler SM2 und
PS1 werden auf diese Weise Schritt für Schritt in Abhängigkeit von den Einerstromstoßen
fortgeschaltet, wonach das Relais Lmr aberregt wird und ein Relais Esr erregt wird:
Batterie, Esr, Kontaktbogen b und Arm von SM3, ucr7, Kontaktbogen d und Arm von
SM1, ImT1, ucr4, jtr», Erde. Das Relais Esr
öffnet den Haltestromkreis des langsam abfallenden Relais Hsr, und während Hsr aberregt
wird, wird das Prüfrelais Ftr über den Arm O1 mit dem Trennrelais der gewünschten
Stelle verbunden. Wenn die Leitung frei ist, spricht Relais Fir an: Erde, eru
esr2, hsr3, obere Wicklung von Ftr, Arm C1,
Trennrelais des anrufenden Teilnehmers, Batterie. Das Relais Ftr hält sich über seine
obere Wicklung ftr^, ert und schaltet die Verbindung
durch. Das Trennrelais des Gerufenen ist über ftrt mit dem Trennrelais der
rufenden Stelle parallel geschaltet, so daß beide Trennrelais durch Erde über Relais Er
gehalten werden.
Der Rufstromkreis kommt nun zustande: Generator, Wicklung des Relais Rgr, rcr2,
ftra, Arm bu Teilnehmerschleife, Arm av ftr χ,
rcr4, esrs, Erde, und ein Freizeichen wird
über ftr3, hsi\ über einen Kondensator und
die 6-Ader zum Rufenden gesandt. Wenn die gewünschte Stelle antwortet, wird Relais Rgr
erregt, das Rcr zur Unterbrechung des Rufstromes abschaltet. Die Durchschaltung wird
bei rcrt vollendet, worauf das Speiserelais Csr
anspricht. Ein Ortsanruf wird einmal gezählt, indem der Zähler während des Gespräches erregt
bleibt: Batterie, rcr„, induktionsloser
Widerstand, ftr ^, Bürste ei von PF zum Zähler.
Die Auslösung liegt in der Hand der ersten ♦5 Stelle, und wenn sie einhängt, werden die
Relais Asr, Lbr und Er nacheinander äberregt. Relais Er trennt die Erde von allen
in Arbeitsstellung befindlichen Relais und schaltet die Trennrelais ab. Der Wähler SM1:
kehrt über seinen Unterbrecherkontakt und , den Kontaktarm e, lbrt und Erde in seine'
Ruhestellung zurück, ebenso SM2 in "einem ,
über Kontaktkranz c und den Ruhekontakt; des Kontaktkranzes von SM1 verlaufenden '
Stromkreis. Es ist ersichtlich, daß nur einer · von den Wählern sich während des Gesprä- :
ches in Arbeitsstellung befindet. Wenn daher P2 oder P3 gewählt sind, wird PS1 in einem :
. über seinen Arbeitskontakt und HaT1 verlau- ί
fenden Stromkreis in die Ruhelage zurück- \
gebracht. Wenn PS2 oder PS3 besetzt wer- !
den, folgt der Wähler dem Bezeichnungswähler SM2 beim Rücklauf in die Ruhelage,
und zwar in einem über das Arbeitssegment und Arm c von SM2 sowie Ruhekontakt und
Arm e von SM1, Wr1 nach Erde verlaufenden
Stromkreis. Wenn PS1 benutzt wird, bleibt er in Arbeitsstellung. Wenn die anrufende
Stelle die Leitung 30 Sekunden besetzt hält, nachdem die angerufene Stelle eingehängt
hat, findet eine zwangsläufige Auslösung statt. Das Relais Csr wird aberregt, und das
Thermorelais Thr wird über asr3, CSr1, rcrs,
csr3, Erde eingeschaltet. Wenn Thr umschaltet,
ist die Batterie über einen Widerstand und eine KlinkeBJ mit der Bürsten von PF
verbunden, und das Störungsrelais des anrufenden Teilnehmers wird erregt und die
'Verbindung ausgelöst.
Claims (9)
- 80 Patentansprüche:ι . Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, mit mehreren Vermittlungsstellen, bei denen bei Anruf der eigenen Vermittlungsstelle Schalteinrichtungen in einer anderen Vermittlungsstelle unter dem Einfluß der empfangenen Nummernstromstöße wirksam werden, die in der anrufenden Vermittlungsstelle die Umschaltung auf die lokalen Verbindungseinrichtungen und die Auslösung der Verbindungsleitung zu der anderen Vermittlungsstelle veranlassen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (DM, Abb. 1) in der anderen Vermittlungsstelle (ME) je nach dem Wert der empfangenen Amtskennziffern unterschiedliche Zeichen in die anrufende Vermittlungsstelle (DO1) zurücksenden, die die Auswahl der gewünschten Teilnehmergruppe (Tausender- oder Hundertergruppe) der anrufenden Vermittlungsstelle bewirken.
- 2. Schaltungsanordnung . nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Signale über die abgehend belegte Verbindungsleitung (L1) in der Zeit bis zur Auslösung der Verbindungsleitung übertragen werden und in der Anlegung unterschiedlicher Potentiale an eine Ader (d) der Verbindungsleitung bestehen..
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruchi oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von dem von' der anderen Vermittlungsstelle her übertragenen Signal ein bestimmter von mehreren parallel arbeitenden Wählern (PS1, PS2, PS3) in der anrufenden Vermittlungsstelle in Benutzung genommen wird.. -
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß über einen (PS1) der parallel arbeitendenWähler Zugang zu der anderen Vermittlungsstelle besteht.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wähler unter dem Einfluß der weiterhin unmittelbar in der anrufenden Vermittlungsstelle eintreffenden Stromstöße auf eine bestimmte Teilnehmerleitung gesteuert werden können, und daß derjenige Wähler (PS1), über den Zugang der anderen Vermittlungsstelle besteht, außerdem bei Einleitung eines Anrufs zunächst eine Freiwanlbewegung zur Ausmittlung einer freien Verbindungsleitung ausführen kann.
- 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die weiterhin eintreffenden Stromstoßreihen von einem oder mehreren Steuerschaltern (SjWi, SM2, Abb. 2) aufgenommen werden, die die Wähler auf eine bestimmte Kontaktgruppe oder einen bestimmten Kontakt steuern.
- 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschalter im wesentlichen zehnteilige und die Wähler im wesentlichen fünfzigteilige Drehwähler sind.
- 8. Schaltungsanordnung nach einem der vorigen Ansprüche, gekennzeichnet durch Schaltmittel (Thermorelais Thr), die, falls der angerufene lokale Teilnehmer bereits aufgelegt hat, während der anrufende die Verbindung noch hält, nach Ablauf einer bestimmten Zeit selbsttätig die Auslösung der Verbindung veranlaßt.
- 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß, falls bei einer zu der anderen Vermittlungsstelle abgehenden Verbindung der angerufene Teilnehmer bereits aufgelegt hat, während der anrufende die Verbindung noch hält, Umschaltungen (Abfallen von Mcr und Ansprechen von Asr) vorgenommen werden, die genau wie bei einem lokalen angerufenen Teilnehmer selbsttätig die Auslösung der Verbindung veranlassen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB633424X | 1929-03-18 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE633424C true DE633424C (de) | 1936-07-28 |
Family
ID=10488947
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1930633424D Expired DE633424C (de) | 1929-03-18 | 1930-03-18 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE633424C (de) |
-
1930
- 1930-03-18 DE DE1930633424D patent/DE633424C/de not_active Expired
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