DE631786C - Gluehkathode aus hochschmelzendem Material mit einem UEberzug aus hochemittierenden Substanzen und einer Zwischenschicht aus stabilen Oxyden - Google Patents
Gluehkathode aus hochschmelzendem Material mit einem UEberzug aus hochemittierenden Substanzen und einer Zwischenschicht aus stabilen OxydenInfo
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- DE631786C DE631786C DE1930631786D DE631786DD DE631786C DE 631786 C DE631786 C DE 631786C DE 1930631786 D DE1930631786 D DE 1930631786D DE 631786D D DE631786D D DE 631786DD DE 631786 C DE631786 C DE 631786C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J1/00—Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
- H01J1/02—Main electrodes
- H01J1/13—Solid thermionic cathodes
- H01J1/14—Solid thermionic cathodes characterised by the material
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- Solid Thermionic Cathode (AREA)
Description
- Glühkathode aus hochschmelzendem Material mit einem Überzug aus hochemittierenden Substanzen und einer Zwischenschicht aus stabilen Oxyden Man hat schon häufig versucht, statt des leichter schmelzbaren Platindrahtes einen Draht aus hochschmelzendem Material als Trägerdraht für überzogene Kathoden, z. B. Oxydkathoden, zu benutzen. Dies scheiterte jedoch daran, daß der Oxydüberzug den Trägerdraht zerstörte. Durch Überziehen des Trägerdrahtes mit anderen Metallen, wie Platin, Kupfer usw., wollte man die Angreifbarkeit des Trägerdrahtes verringern. Es zeigte sich jedoch, daß das Überzugsmetall sich bald mit dem Metall des Trägerdrahtes legierte und keinen Schutz mehr gegen die Zerstörung bot. Auch eine Oxydation des Kupferüberzuges brachte keine zufriedenstellende Lösung, weil der emittierende Überzug auf dem Kupferoxyd nicht festhaftet.
- Die Erfindung bezieht sich nun darauf, einerseits eine gute Haftung des emittierenden Überzuges zu erreichen, andererseits aber auch eine Zerstörung des hochschmelzenden Trägerdrahtes zu vermeiden. Als hochschmelzendes Trägermetall, z. B. in Drahtform, ist bekanntlich Wolfram und Mölybdän besonders geeignet. Dieses Metall wird mit einer dünnen Schicht Nickel oder Zink überzogen. An sich ist es bekannt, Wolframdrähte mit Nickel zu überziehen, dann mit emittierenden Substanzen zu bedecken und dabei eine oberflächliche Oxydation des Nickelüberzuges vorzunehmen. Auch bei solchen Drähten bildet sich jedoch die bereits erwähnte Legierung zwischen dem nicht oxydierten Teil des Nickelüberzuges und dem unmittelbar darunterliegenden Wolframdraht, die die Eigenschaften des Wolframdrahtes in unerwünschter Weise beeinfiuBt, .so z. B. den Schmelzpunkt herabsetzt.
- Diese schädliche Einwirkung wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß nach der Oxydierung des auf dem Trägerdraht befindlichen Metalles unterhalb der Temperatur, bei der eine Legierung mit dem Trägerdraht eintritt, das gesamte Überzugsmaterial in sein Oxyd übergeführt ist. Während also bei einer solchen Glühkathode eine Legierung des Wolframdrahtes mit dem Schutzüberzug nicht stattfinden kann, bilden sich zwischen dem Nickel-Oxyd bzw. Zinkoxyd einerseits und den alkalischen Erden andererseits chemische Verbindungen, wie z. B. die Nickelite, die den emittierenden Überzug auf dem. Trägerdraht zum festen Haften bringen. Außerdem sind diese Verbindungen so stabil, daB sie eine Trennung des Trägerdrahtes von dem emittierenden Überzug bewirken. Das Zink bzw. das Zinkoxyd hat noch den weiteren Vorzug, daß es sich bereits bei sehr niedrigen Temperaturen bildet und die für den Trägerdraht schädliche Erhitzung in Sauerstoff bzw. Luft auf höhere Temperaturen unnötig macht.
- Sofern die emittierenden Substanzen genügend Sauerstoff abgeben, kann man auch die emittierende Masse direkt auf das Überzugsmetall aufbringen, das dann bei genügend hoher Temperatur durch Zerfall der emittiorM;, den Substanz oxydiert wird.' :'G~
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: , t ' i. Glühkathode auf hochschmelzendem Material, wie z. B. Wolfram,' mit einem Überzug aus hochemittierenden Substanzen, wie z. B. Erdalkalioxyden, und einer zwischen demTrägerdraht und den emittierenden Substanzen befindlichen Zwischenschicht aus verhältnismäßig stabilen Oxyden, wie z. B. Nickeloxyd, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Oxydierung des auf :dem Trägerdraht- befindlichen Metalles unterhalb der Temperatur, bei der eine Legierung mit dem Trägerdraht eintritt, das gesamte Überzugsmetall in sein Oxyd übergeführt ist.
- 2. Verfahren zur Herstellung der Glühkathode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerdraht mit einem metallischen Nickel- öder Zinküberzug versehen wird, der vor dem Überziehen mit der emittierenden Substanz oxydiert wird.
- 3. Verfahren zur Herstellung der Glühkathode nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallüberzug durch die emittierende Substanz selbst oxydiert wird. q.. Verfahren zur Herstellung der Glühkathode nach Anspruch i bzw. nach den Verfahren der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oxydation innerhalb des Entladungsgefäßes stattfindet.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE631786T | 1930-05-28 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE631786C true DE631786C (de) | 1936-06-26 |
Family
ID=6578996
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1930631786D Expired DE631786C (de) | 1930-05-28 | 1930-05-28 | Gluehkathode aus hochschmelzendem Material mit einem UEberzug aus hochemittierenden Substanzen und einer Zwischenschicht aus stabilen Oxyden |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE631786C (de) |
-
1930
- 1930-05-28 DE DE1930631786D patent/DE631786C/de not_active Expired
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