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DE618796C - Schaltungsanordnung zur Ferneinschaltung von Verstaerkern - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Ferneinschaltung von Verstaerkern

Info

Publication number
DE618796C
DE618796C DEA66793D DEA0066793D DE618796C DE 618796 C DE618796 C DE 618796C DE A66793 D DEA66793 D DE A66793D DE A0066793 D DEA0066793 D DE A0066793D DE 618796 C DE618796 C DE 618796C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplifier
preparatory
current
signal
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA66793D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Willi Doebke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA66793D priority Critical patent/DE618796C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE618796C publication Critical patent/DE618796C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/40Applications of speech amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

Bei Signalanlagen irgendwelcher Art, die mit Verstärkern ausgerüstet sind, müssen mitunter die Verstärker durch Fernsteuerung eingeschaltet werden. Bei Verwendung von indirekt beheizten Glühkathodenröhren tritt dabei nun insofern eine Schwierigkeit auf, als diese stets eine merkliche Zeit benötigen, bis sie in den betriebsfähigen Zustand gelangt sind.
Man hat bereits vorgeschlagen, diese Schwierigkeit dadurch zu beheben, daß die Einschaltung der Verstärker für die nachfolgende Signalübertragung durch ein Vorsignal erfolgt, welches den Verstärker mindestens um die zur vollständigen Inbetriebsetzung der Röhre erforderlichen Zeit früher erreicht als die ersten über den \ferstärker zu übertragenden Signalströme. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung derartiger Anordnungen nach der Richtung hin, daß die Vorsignale von den Hauptsignalen abgezweigt und zwecks Erzielung der erforderlichen Zeitdifferenz zwischen Vorsignal und Hauptsignal in den Übertragungsweg der Hauptsignale Verzögerungsglieder beliebiger, an sich bekannter Art eingeschaltet werden.
Ist nicht nur ein Verstärker einzuschalten, sondern sind mehrere in Abständen hintereinander angeordnete Verstärker vorhanden, so kann gemäß der weiteren Erfindung gleichzeitig mit der Einschaltung des ersten Verstärkers ein weiteres Steuersignal ausgelöst werden, das die Einschaltung des nächsten Verstärkers bewirkt und dabei gleichzeitig wieder ein neues Signal für den folgenden Verstärker auslöst usw. In diesem Falle ist es nicht erforderlich, daß die Verstärker für die Auslösesignale durchlässig sind. Muß die Zeitdifferenz beispielsweise aus Gründen der Ausnutzung einer Leitung etwas herabgesetzt werden, so können Schaltungen verwendet werden, bei denen in an sich bekannter Weise die Heizwicklungen der Verstärkerröhren auch während der Ruhepausen von einem Strom, jedoch von geringerer als der normalen Betriebsstromstärke, durchflossen werden, so daß einerseits der Zeitabstand für das Vorsignal verkürzt und anderseits doch eine erhebliche Ersparnis an Heizleistung gegenüber Anordnung mit dauernd voll beheizten Röhren erzielt wird.
Die automatische Einschaltung der Verstärker kann in beliebiger Weise erfolgen, beispielsweise durch Betätigung eines Relais oder durch Zünden einer Glimmlampe oder irgendwelche sonstigen Mittel, beispielsweise der Selbstanschlußtechnik.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Eine Signalleitung 1 gabelt sich unmittelbar vor dem Verstärker in zwei Stränge, von denen der
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Willi Doebke in Berlin,
eine über Verzögerungsglieder 2 zum Eingangskreis der Verstärkerröhre 4 führt, der andere zu einem Relais 3, das mit seinem Schließkontakt den Heizstrom der indirekt geheizten Verstärkerröhre einschalten kann. -Wenn jetzt ein Signal über die Leitung 1 gegeben wird, so wird erst mit dem Auslösesignal das Relais 3 zum Ansprechen gebracht und damit das Rohr gezündet, das Signal selbst in Verzögerungsgliedern 2, beispielsweise einer Kunstschaltung aus Induktivitäten und Kondensatoren oder einer magnetischen Schallaufzeichnungsvorrichtung, so lange festgehalten, bis das Verstärkerrohr 4 aufgeheizt und damit durchlässig geworden ist.
Die Erfindung beschränkt sich im übrigen nicht auf die Fernsteuerung von Verstärkern, die räumlich von der überwachenden Stelle getrennt sind, sondern läßt sich überall da mit Erfolg anwenden, wo Verstärker mit indirekt geheizten Röhren nur zeitweise im Betrieb sind, so z. B. bei Schnurverstärkerämtern oder ähnlichen Einrichtungen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung zur Ferneinschaltung von Verstärkern mit indirekt beheizten Röhren mit Hilfe von Vorbereitungssrromstößen, deren Größe so bemessen ist, daß der Vorbereitungsstromstoß die Verstärker mindestens um die zur vollständigen Inbetriebsetzung der Röhren erforderlichen Zeit früher erreicht als der erste über den Verstärker zu übertragende Signalstromstoß, dadurch gekennzeichnet,- daß der Vorbereitungsstromstoß von den Signalstromstößen abgezweigt wird und die zur Wirksamwerdung des Vorbereitungsstromstoßes erforderliche Zeitdifferenz zwischen Vorbereitungsstromstoß und Signalstromstößen durch Verzögerungsglieder im Übertragungsweg der Signalstromstöße erzeugt wird.
    2„ Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhren während der Ruhepausen von einem Heizstrom geringerer Stärke durchflossen werden und daß durch den Vorbereitungsstromstoß die Einschaltung des vollen Heizstromes bewirkt wird.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehreren hintereinander angeordneten Verstärkern durch den Vorbereitungsstromstoß am ersten Verstärker ein weiterer Stromstoß" ausgelöst wird, der die Einschaltung des nächsten Verstärkers bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA66793D 1932-08-04 1932-08-04 Schaltungsanordnung zur Ferneinschaltung von Verstaerkern Expired DE618796C (de)

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DEA66793D DE618796C (de) 1932-08-04 1932-08-04 Schaltungsanordnung zur Ferneinschaltung von Verstaerkern

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DE618796C true DE618796C (de) 1935-09-14

Family

ID=6944250

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