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DE616652C - Fangvorrichtung fuer Eimerketten von Baggern, Absetzern oder aehnlichen Geraeten - Google Patents

Fangvorrichtung fuer Eimerketten von Baggern, Absetzern oder aehnlichen Geraeten

Info

Publication number
DE616652C
DE616652C DE1930616652D DE616652DD DE616652C DE 616652 C DE616652 C DE 616652C DE 1930616652 D DE1930616652 D DE 1930616652D DE 616652D D DE616652D D DE 616652DD DE 616652 C DE616652 C DE 616652C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
safety
lever
catch
designed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930616652D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Luebecker Maschinenbau GmbH
Original Assignee
Luebecker Maschinenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Luebecker Maschinenbau GmbH filed Critical Luebecker Maschinenbau GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE616652C publication Critical patent/DE616652C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/08Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
    • E02F3/12Component parts, e.g. bucket troughs
    • E02F3/14Buckets; Chains; Guides for buckets or chains; Drives for chains
    • E02F3/146Buckets; Chains; Guides for buckets or chains; Drives for chains guides for chains or buckets, e.g. for buckets movable relative to chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Component Parts Of Construction Machinery (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Fangvorrichtung für Eimerketten von Baggern, Absetzern oder ähnlichen Geräten, bei der die Kette beim Bruch dlurch Fangarme festgehalten wird, die von einer durch den Kettenbruch beeinflußten Vorrichtung betätigt werden.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, unter Vermittlung einer mit der oberen Umlenk rolle verbundenen Kupplung, die beim Überschreiten einer bestimmten, durch den frei werdenden Kettenstrang verursachten Drehzahl der oberen Umlenkrolle in Wirksamkeit tritt, ein Getriebe in Bewegung zu setzen, das die Fangvorrichtung in die Fangstellung bringt. Diese Vorrichtung arbeitet mit dem unsicheren Faktor des Reibungsschlusses der Kupplungsteile sowohl bei der Übertragung der Bewegung der Kette auf die Kupplung
ao als auch bei Einschaltung der Kupplung.
Gegenüber der yorbeschriebenen Fangvorrichtung besteht die Erfindung darin, daß die beim Kettenbruch aus ihrer normalen Betriebslage an der oberen Umlenkrolle gebrachte Kette eine mechanische oder elektrische Auslösevorrichtung betätigt, wodurch die Kettenfangvorrichtung selbsttätig in die Fangstellung bewegt wird.
Die Vorrichtung nach der Erfindung hat den Vorteil, daß sie sofort bzw. unmittelbar nach dem Bruch der Kette wirksam wird, so daß der frei gewordene Kettenstrang· beim Auffangen noch keine nennenswert über die normale Laufgeschwindigkeit hinausgehende Beschleunigung aufweist.
Die Ausbildung der Vorrichtung nach der Erfindung kann auf verschiedene Art vorgenommen werden. Es kann beispielsweise oberhalb der oberen Wendetrommel ein elektrisch oder mechanisch mit der die Fangvorrichtung haltenden Sperrvorrichtung gekuppelter Hebel angeordnet werden, gegen den die beim Kettenbruch aus der normalen Betriebslage an der oberen Umlenkrolle gebrachte Kette anschlägt, wodurch ein Stromkreis für einen die Sperrvorrichtung haltenden Elektromagneten geschlossen wird1.
Eine andere Ausführung der Fangvorrichtung besteht darin, daß die als einarmiger Hebel ausgebildete Fangvorrichtung mit dem hinteren Ende an dem Baggerhaus angelenkt und mit dem vorderen Ende an einem über Rollen geführten Seilzug aufgehängt ist, an dessen anderem Ende unterhalb der Kette liegende Führungsrollen befestigt sind, wodurch die Fangvorrichtung beim Kettenbruch durch ihr Schwergewicht in die Fangstellung bewegt wird. Die Fangvorrichtung kann auch als doppelarmiger Hebel ausgebildet sein, dessen unterhalb der Kette liegende Drehachse und dessen hinterer, kürzerer Hebelarm mit Führungsrollen für die Kette versehen sind, während der vordere, oberhalb der Kette befindliche längere Hebelarm als
Fangarm ausgebildet ist, der sich beim Kettenbruch durch sein Schwergewicht in die Fangstellung bewegt.
In der Zeichnung sind Ausführimgsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt das Innere eines Baggers mit Eimerkette nebst Fangvorrichtung in Fahrtrichtung gesehen, und die x'Vbb. 2 und 3 sind zwei weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung in vergrößertem Maßstab.
Auf den Fahrwerken α und b ist das Baggergestell c gelagert. Die Eimerkette e mit den Eimern/ läuft über die obere Wendetrommel d. Zum Auffangen des beim Bruch der Kette frei werdenden Kettenstranges, der erfahrungsgemäß in der Regel beim Umlauf über die obere Wendetrommel d eintritt, dient die Fangvorrichtung g. Diese besteht beispielsweise aus einem U-förmigen Bügel, dessen beiderseits der Eimerkette e angeordnete Schenkel .um eine waagerechte Achse h am Baggergestell c in lotrechter Ebene schwingbar gelagert sind. Die Fangvorrichtung kann auch als ein oberhalb des Kettenstranges in lotrechten Schlitzen geführter Sperrbalken oder ein einfacher, um eine waagerechte, quer zur Fahrtrichtung verlaufende Achse schwingbarer Hebel ausgebildet sein. Die Fangvorrichtung g wird durch eine Sperrvorrichtung i derart festgehalten, daß der Baggerbetrieb normalerweise ungestört vor sich gehen kann. Die Sperrvorrichtung besteht aus einem zweiarmigen Hebel i, der mit seinem vorderen freien Ende die Fangvorrichtung g festhält und dessen anderes Ende gleichachsig zu einem Elektromagneten k verläuft. Der Elektromagnet /e ist durch Drahtleitungen I, m, η mit einer Stromquelle 0 verbunden. Im gewöhnlichen Zustand ist der Stromkreis für die Betätigung des Elektromagneten k durch den Schalter/) unterbrochen. Erst beim Bruch der Kette e schlägt der frei werdende Kettenstrang gegen das eine Ende eines oberhalb der oberen Umlenkrolle angeordneten zweiarmigen Hebels· q, wodurch das andere Ende des um eine waagerechte Achse am Baggergestell drehbar gelagerten Hebels q mit dem Schalter/» in Berührung kommt und den Stromkreis' für die Betätigung des Elektromagneten k schließt. Hierdurch wird das vordere Ende der Fangvorrichtung g frei, und die Fangvorrichtung g fällt durch ihr Eigengewicht in die gestrichelt gezeichnete Stellung und fängt die Kette auf. Mit dem Schließen des Stromkreises kann gleichzeitig eine Vorrichtung zum Ausschalten des Antriebsmotors für die Umlenktrommel d betätigt werden. Die Betätigung der Sperrvorrichtung i kann auch auf mechanischem Wege geschehen, beispielsweise durch ein Hebelgestänge, welches die beiden zweiarmigen Hebel q und i verbindet. Um ein Abgleiten des aufgefangenen Eimers / von der Fangvorrichtung g zu vermeiden, ist unterhalb der Fangstelle ein Fangblech r angeordnet, auf das sich der Kettenstrang e bzw. der aufgefangene Eimer / auflegen.
Nach Abb. 2 besteht die Fangvorrichtung gleichfalls aus einem ü-förmigen Bügel g, der mit seinem hinteren Ende am Baggerhaus in lotrechter Ebene schwenkbar angelenkt ist. Mit seinem vorderen freien Ende ist der Bügel g an einem über Rollen s laufenden Seil t aufgehängt, an dessen anderem Ende unterhalb der Kette liegende Führungsrollen u befestigt sind. Beim Bruch der Kette e fällt das vordere freie Ende der Fangvorrichtung g durch ihr Schwergewicht herunter, da die Führungsrollen τι von der Kette e nicht mehr gehalten werden.
Beim AusführungsbeispieL nach Abb. 3 ist die Fangvorrichtung als zweiarmiger Hebel g ausgebildet. An seinem hinteren, kürzeren, unterhalb der Kette e liegenden Ende trägt er Rollen u, die infolge des Gewichts des längeren, die Eimerkette e umgreifenden Endes des Hebels g gegen die Eimerkette e gedrückt wird. Beim Bruch der Kette e fällt der Bügel g selbsttätig herunter und fängt die Kette e am Eimer / auf. Die Drehachse h des Bügels g wird zweckmäßig so dicht an der Kette e angeordnet, daß die Schwenkachse h eine Führungsrolle für die Eimerkette e tragen kann, die das Fangblech r ersetzt, indem sich das Schwanzende des aufgefangenen Eimers f auf die Achse h auflegt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Fangvorrichtung für Eimerketten von Baggern, Absetzern oder ähnlichen Geräten, bei der die Kette beim Bruch durch Fangarme festgehalten wird, die von einer durch den Kettenbruch beeinfiußten Vorrichtung betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Kettenbruch aus ihrer normalen Betriebslage an der oberen Umlenkrolle (d) gebrachte Kette (e) eine mechanische oder elektrische Auslösevorrichtung (q) betätigt, wodurch die Kettenfangvorrichtung (g) selbsttätig in die Fangstellung bewegt wird.
  2. 2. Fangvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der . oberen Wendetrommel (d) ein elektrisch oder mechanisch mit der die Fangvorrichtung (g) haltenden Sperrvorrichtung (T) gekuppelter Hebel (q) angeordnet ist, gegen den die beim Kettenbruch aus der normalen Betriebslage an
    der oberen Umlenkrolle (d) gebrachte Kette (e) anschlägt, wodurch ein Stromkreis (m) für den die Sperrvorrichtung^) haltenden Elektromagneten (k) geschlossen wird.
  3. 3. Fangvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als einarmiger Hebel (g) ausgebildete Fangvorrichtung mit dem hinteren Ende am Baggerhaus angelenkt und mit dem vorderen Ende an einem über Rollen (s) geführten Seilzug (t) aufgehängt ist, an dessen anderem Ende unterhalb der Kette (e) liegende Führungsrollen (u) befestigt sind, wodurch die Fangvorrichtung (g·) beim Kettenbruch durch ihr Schwergewicht in die Fangstellung bewegt wird.
  4. 4. Fangvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fang- ao vorrichtung (g) als doppelarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen unterhalb der Kette liegende Drehachse (A1) und dessen hinterer, kürzerer Hebelarm mit Führungsrollen (w) für die Kette (e) versehen sind, während der vordere, oberhalb der Kette (e) befindliche längere Hebelarm als Fangarm ausgebildet ist, der sich beim Kettenbruch durch sein Schwergewicht in die Fangstellung bewegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930616652D 1930-06-21 1930-06-21 Fangvorrichtung fuer Eimerketten von Baggern, Absetzern oder aehnlichen Geraeten Expired DE616652C (de)

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DE616652C true DE616652C (de) 1935-08-02

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ID=6576982

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DE1930616652D Expired DE616652C (de) 1930-06-21 1930-06-21 Fangvorrichtung fuer Eimerketten von Baggern, Absetzern oder aehnlichen Geraeten

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DE (1) DE616652C (de)

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