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DE588732C - Einrichtung zum selbsttaetigen Ausschalten des Transformators an Spielzeugeisenbahnen bei Kurzschluss - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen Ausschalten des Transformators an Spielzeugeisenbahnen bei Kurzschluss

Info

Publication number
DE588732C
DE588732C DE1930588732D DE588732DD DE588732C DE 588732 C DE588732 C DE 588732C DE 1930588732 D DE1930588732 D DE 1930588732D DE 588732D D DE588732D D DE 588732DD DE 588732 C DE588732 C DE 588732C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
short circuit
event
anchor
transformer
bolt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930588732D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Maerklin und Cie GmbH
Original Assignee
Gebr Maerklin und Cie GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebr Maerklin und Cie GmbH filed Critical Gebr Maerklin und Cie GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE588732C publication Critical patent/DE588732C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H19/00Model railways
    • A63H19/24Electric toy railways; Systems therefor

Landscapes

  • Breakers (AREA)

Description

  • Einrichtung zum selbsttätigen Ausschalten des Transformators an Spielzeugeisenbahnen bei Kurzschluß Die Erfindung hat eine Einrichtung zum selbsttätigen Ausschalten des Transformators an Spielzeugeisenbahnen bei Kurzschluß zum Gegenstand, wobei der Ausschalter des Transformators durch die bei Kurzschluß eintretende höhere Induktion selbst ausgerückt wird. ' Gegenüber anderen Einrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung durch seine Arbeitsweise. Gemäß der Erfindung wird der Ausschalter, nachdem er von Hand, seiner Federwirkung entgegen, eingerückt ist, durch den Anker des Elektromagneten in dieser Lage festgestellt und bleibt festgestellt, bis der Anker durch die bei Kurzschluß auftretende höhere Induktion von seinem Elektromagneten angezogen wird und dadurch den Ausschalter freigibt, der dann durch seine eigene Federung den Stromkreis des Transformators unterbricht. Auf diese Weise entsteht in-einfacher Weise ein durchaus sicheres, momentanes Abschalten des Stromes, sobald Kurzschluß eintritt.
  • Zweckmäßigerweise besteht der Ausschalter aus einem festen und einem beweglichen Kontakt, wobei sich dieser ständig durch seine eigene Federwirkung von dein. festen Kontakt abzuheben sucht. Diese den Strom unterbrechende Bewegung wird jedoch bei Normalstrom durch einen Bolzen verhindert, der durch Verschiebung von Hand den beweglichen Kontakt gegen den festen Kontakt drückt und selbst wieder in dieser Stromschlußlage durch eine Sperre des Ankers festgestellt ist. Die Sperre wird gelöst, wenn. sich der Magnetismus des Elektromagneten bei Kurzschluß vergrößert. Der Bolzen wird dann frei und durch seine eigene Federung zurückgezogen, so daß sich der bewegliche Kontakt vom festen Kontakt abheben kann und der Strom unterbrochen ist.
  • Der Anker kann selbst als Sperre ausgebildet sein, wie z. B. als zweiarmiger Hebel, dessen einer Arm vom Elektromagneten angezogen wird, während sein anderer Arm als Sperre ausgebildet ist, so z. B. in Form einer Kralle, die sich in Sperrlage gegen einen Ansatz des Bolzens legt und bei Kurzschluß seitlich ausgeschwenkt wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in beispeilsweiser Ausführungsform näher erläutert.
  • Abb. z und a zeigen schematisch die Einrichtung bei geöffnetem und geschlossenem Stromkreis.
  • Abb. 3 ist eine Seitenansicht und Abb. q. eine Draufsicht der Einrichtung in größerem Maßstab.
  • Der Strom wird von einem der beiden Leiter a abgenommen und zu einer Kontaktfeder b geleitet. Er geht dann bei geschlossenem Stromkreis durch den festliegenden Kontakt c durch den anderen Leiter a nach der Verwendungsstelle.
  • Zum Schließen des Stromkreises ist ein axial beweglicher Bolzen d vorgesehen, der in einer Führung c verschiebbar ist und sich mit seinem Kopf f gegen die Kontaktfeder b legt. Wird dieser Bolzen d eingedrückt, was von Händ geschieht, so wird dadurch die Kontaktfeder b durch seinen Kopf f gegen den festen Kontakt c gedrückt und damit der Stromkreis geschlossen. In dieser Stellung wird der Einrückbolzen d durch den Anker g eines Elektromagneten h festgehalten, wie Abb. 2 zeigt, indem dessen krallenartig ausgebildetes Ende i den Kopf f hintergreift, welcher einen entsprechenden Absatz bildet. Dadurch bleibt der Stromkreis geschlossen, solange kein Kurzschluß eintritt.
  • Der Anker g ist beim Ausführungsbeispiel als doppelarmiger Hebel ausgebildet und um einen Stift k verschwenkbar, welcher in einem Lager l angeordnet ist. Der Anker g wird ferner durch eine Feder m in Sperrlage gedrückt.
  • Tritt nun Kurzschluß auf, so wird -die Induktion derart groß, daß sie die Feder m überwindet und den Ariker-g anzieht, -wodurch die Kralle i den Kopf f des Bolzens -d freigibt. Dieser wird durch die Kontaktfeder b zurückgeschnellt, und-der-Stromkreis ist unterbrochen. Die Kralle i des Ankers g legt sich dann gegen die Umfläche des Bolzenkopfes--f, wie_Abb.°i zeigt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCEE -i. -Einrichtung zum selbsttätigen :Ausschalten :cles Transformators an Spielzeugeisenbahnsn bei Kurzschluß, durch -dessen stärkere -Induktion -der Ausschalter des Transformators ausgerückt wird, dadurch gekennzeichnet, -daß der Ausschalter -seiner Federwirkung entgegen -von -Hand geschlossen und bei Normalstrom -dann durch -den Anker -des Elektromagneten festgestellt ist, bis der Anker durch die höhere magnetische Induktion des Kurzschlusses wieder angezogen wird und den Ausschalter freigibt, der dann durch seine eigene Federung den Transformatorstromkreis unterbricht.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausschalter aus einem festen und einem beweglichen Kontakt besteht, wobei der letztere durch eigene Federwirkung sich vom festen Kontakt abzuheben sucht, bei Normälstrom aber durch einen axial von Hand lose verschiebbaren Bolzen geschlossen gehalten wird, den der Anker dann durch eine Sperre festhält, die er bei Kurzschluß auslöst, worauf der Kontakt samt Bolzen durch seine Federung vom festen Kontakt abgehoben wird. ,3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, :dadurch :gekennzeichnet, daß der Anker aus einem unter Federwirkung gestellten zweiarmigen -Hiebel besteht, dessen einer Arm -als Anker dient, während der andere Arm die Sperre für den Ausschaltetbolzen bildet. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre des :Ankers die Form -,einer Kralle hat, die sich in Sperrlage, -d. h. bei Normalstrom, hinter einen z. B. aus -einem verbreiterten .Kopf -des Bolzens :bestehenden Ansatz desselben .legt und -bei Kurzschluß seitlich ausgeschwenkt wird. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen i ,bis 4., dadurch :gekennzeichnet, daß der Ausschalterbolzen.im rechten Winkel zur Ankerebene liegt und der als Sperre aus--gebildete Hebelarm im Winkel zum Ankerarm abgebogen i$t.
DE1930588732D 1930-12-05 1930-12-05 Einrichtung zum selbsttaetigen Ausschalten des Transformators an Spielzeugeisenbahnen bei Kurzschluss Expired DE588732C (de)

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DE588732T 1930-12-05

Publications (1)

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DE588732C true DE588732C (de) 1933-11-25

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930588732D Expired DE588732C (de) 1930-12-05 1930-12-05 Einrichtung zum selbsttaetigen Ausschalten des Transformators an Spielzeugeisenbahnen bei Kurzschluss

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