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DE585052C - Starkstromkabel aus einzeln verbleiten Adern - Google Patents

Starkstromkabel aus einzeln verbleiten Adern

Info

Publication number
DE585052C
DE585052C DE1930585052D DE585052DD DE585052C DE 585052 C DE585052 C DE 585052C DE 1930585052 D DE1930585052 D DE 1930585052D DE 585052D D DE585052D D DE 585052DD DE 585052 C DE585052 C DE 585052C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
leaded
individually
lead
profiled
cores
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930585052D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Ernst Kirch
Wilhelm Pfannkuch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Application granted granted Critical
Publication of DE585052C publication Critical patent/DE585052C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B9/00Power cables

Landscapes

  • Insulated Conductors (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
28. SEPTEMBER 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVr 585052 KLASSE 21c GRUPPE 3 Ii
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*) Starkstromkabel aus einzeln verbleiten Adern
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. April 1930 ab
Bei Starkstromkabeln mit einzeln verbleiten Adern"ist der hohe Wärmewiderstand in den Zwickeln zwischen den. verbleiten Adern und der Armierung für die Wärmeableitung nach außen hinderlich, da die Wärme in der Hauptsache nur an den Stellen, an welchen die Armierung den einzelnen Bleimänteln sehr nahe ist, abgeleitet wird und diese Stellen im Verhältnis zum Gesamtumfang der Adern bzw. des ganzen Kabels nur sehr schmal sind.
Um diesen innerhalb des Kabelumfanges
auftretenden Wärmewiderstand des Kabels mit einzeln verbleiten Adern herabzumindern und damit dessen Belastbarkeit zu vergrößern, ist bereits vorgeschlagen worden, die zur Füllung der Zwickel dienenden Beilauffäden zu metallisieren oder aber in den Beilauf Metallstreifen hineinzulegen, die eine Brücke guter Wärmeleitfähigkeit zwischen den Einzelbleimänteln und dem Umfangskreis durch den schlecht leitenden Beilauf hindurch bilden sollen. Ferner hat man eine bessex-e Wärmeableitung vom Innern des Kabels -nach außen dadurch herbeigeführt, daß die Adern mit dünnem Metallband umwickelt oder in der Längsrichtung gefaltete dünne Metallstreifen zwischen die Adern und den Umfangskreis um dieselben gelegt wurden. Anordnungen der angegebenen Art erfüllen jedoch- selbst bei relativ großem Baustoffaufwand den angestrebten Zweck nur unvollkommen. Da nennenswerte Temperaturunterschiede zwischen zwei Punkten der Bleimäntel nicht bestehen und die Wärmeleitfähigkeit des verhältnismäßig dicken Bleimantels relativ groß ist, können solche eingelegte dünne Metallstege sich an der Wärmeabfuhr nicht wesentlich beteiligen. Zudem sind diese Maßnahmen fabrikatorisch umständlich und in ihrer Wirkung unsicher.
Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, prinzipiell abweichend von den bekannten Vorschlägen, auf technisch einfache Weise die Wärmeübergangsfläche aus den einzelnen Bleimänteln am Kabelumfang möglichst zu vergrößern. Dies geschieht dadurch, daß bei dem Verseilen der Adern und bevor diese armiert werden Metallbänder, vorzugsweise aus Blei gepreßte, auf oder zwischen die verbleiten Adern derart gelegt werden, daß sich die Metallbänder dem Kreis anschließen, der den verseilten Adern umschrieben werden kann, und daß die Metallbänder hierbei derart profiliert sind, daß ein guter Wärmeübergang aus den Bleimänteln in die Armierung gesichert ist. Die Anordnung und Ausbildung der Bänder erfolgt zweckmäßig in der Weise, daß jede Ader von der Bandmitte oder aber
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Ernst Kirch in Berlin-Oberschöneweide und Wilhelm Pfannkuch in Berlin-Köpenick-Wendenschloß.
zwei Adern jeweils von den Enden oder Rändern eines zwischen ihnen auf dem umschriebenen Kreis liegenden Bandes berührt werden. Die Bänder sind derart profiliert, daß ihre Ränder oder Flanken an den Berührungsflächen mit den Adern stark verbreitert sind, um möglichst viel Wärme aus den Bleimänteln der Adern in das Band und ebenso aus dem Band in die Armierung übertreten zu
ίο lassen. Die erfindungsgemäß profilierten Bänder saugen gewissermaßen infolge ihrer zweckmäßigen Profilierung und Lage die Wärme aus den Bleimänteln der Adern ab. Im folgenden sind einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beschrieben, und die Zeichnung zeigt drei Querschnittsektoren von Drehstromkabeln mit drei einzeln verbleiten Adern. Die Leiter sind mit 1, die Isolation der Adern mit 2, der Bleimantel
ao mit 3, der Beilauf mit 4, das Metallband mit 5 und die Armierung mit 6 bezeichnet. Gleichzeitig mit dem Beilauf 4 läßt man die Bandprofile 5 so in das Kabel einlaufen, daß sie parallel zu den Adern und dem Beilauf, und zwar auf dem den Adern umschriebenen Kreis liegen.
Die Metallbänder können nach Abb. 1 so angeordnet sein, daß ihre Mitten mit den Scheitellinien der einzelnen Adern, da wo sie den Außenkreis berühren, zusammenfallen und an der Oberfläche des Beilaufs entlang bis oder fast bis zur Mitte des Beilaufs reichen. Die Metallbänder können aber auch parallel zum Beilauf an der Oberfläche des Beilaufs entlang so gelegt sein, daß sie in gut wärmeleitenden Kontakt mit den an beiden Seiten liegenden Bleimänteln gebracht sind. Entweder können z. B. nach Abb. 2 die Enden der Bänder auf den Bleimänteln aufliegen oder sie können nach Abb. 3 um die äußersten Jutefäden des Zwickels herum umgebördelt sein, so daß ihre Außenflanken an den Bleimänteln anliegen und beim Verseilen fest an diese angedrückt werden.
Mit Rücksicht auf eine große Wärmeübertrittsfläche an der Berührungsstelle wird außerdem das Band nach Abb. I zweckmäßigerweise so gestaltet, daß es an den Stellen, die nahe dem Scheitel der Bleiadern liegen, dicker ist als an seinen Rändern. Das Band nach Abb. 2 ist dagegen an seinen Enden oder Rändern dicker als in der Mitte. Der Vorteil der neuen Anordnung ist der, daß mit sehr einfachen Mitteln und deshalb auf eine zuverlässige Weise der Beilauf thermisch praktisch kurzgeschlossen wird, so daß dadurch die Belastbarkeit des Kabels so weit gesteigert wird, daß sie sich von der eines solchen Kabels kaum mehr unterscheidet, · bei dem die Zwickel völlig mit einem Baustoff von einer sehr guten Wärmeleitfähigkeit ausgefüllt sind.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Starkstromkabel aus einzeln verbleiten Adern mit in der Längsrichtung in das Kabel gelegten, zur Wärmeableitung dienenden Metallbändern, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallbänder auf dem die verseilten Adern umschließenden Kreis liegen und derart profiliert sind, daß ein guter Wärmeübergang aus den Bleimänteln in die Armierung gesichert ist.
2. Starkstromkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die profilierten Metallbänder (Abb. 1) so in dem Kabel liegen, daß ihre Mittellinien mit den Mittellinien der Adern zusammenfallen und sie die Oberfläche des Beilaufs ganz oder zum Teil überdecken (Abb. 1).
3. Starkstromkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die profilierten Metallbänder an der Oberfläche des Beilaufs zwischen zwei Adern liegen und mit den Enden auf den Bleimänteln aufliegen (Abb. 2).
4. Starkstromkabel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der profilierten Metallbänder um den Beilauf umgebördelt sind und an den Bleimänteln anliegen (Abb. 3).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930585052D 1930-04-05 1930-04-05 Starkstromkabel aus einzeln verbleiten Adern Expired DE585052C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE585052T 1930-04-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE585052C true DE585052C (de) 1933-09-28

Family

ID=6571803

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930585052D Expired DE585052C (de) 1930-04-05 1930-04-05 Starkstromkabel aus einzeln verbleiten Adern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE585052C (de)

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