DE584235C - Ablegevorrichtung an Tiegeldruckpressen - Google Patents
Ablegevorrichtung an TiegeldruckpressenInfo
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- DE584235C DE584235C DESCH97072D DESC097072D DE584235C DE 584235 C DE584235 C DE 584235C DE SCH97072 D DESCH97072 D DE SCH97072D DE SC097072 D DESC097072 D DE SC097072D DE 584235 C DE584235 C DE 584235C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F1/00—Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
- B41F1/26—Details
- B41F1/28—Sheet-conveying, -aligning or -clamping devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Ablegevorrichtung an Tiegeldruckpressen, bei denen das
selbsttätige An- und Ablegen der Bogen in der in der Patentschrift 260097 beschriebenen
Weise mittels am Tiegel angebrachter, parallel zur Tiegelebene umlaufender Greifer
erfolgt.
Bei diesen bekannten Vorrichtungen bereitete es, namentlich bei größeren Formaten
ίο bzw. bei Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit,
Schwierigkeiten, den bedruckten Bogen in einwandfreier Weise auf den Ablegestapel
zu befördern und dort abzulegen. Man hatte deshalb versucht, den bedruckten Bogen, sobald
er vom Greifer freigegeben wird, durch abwärts gerichtete Blasluft auf den Ablege^
stapel zu drücken. Hierdurch konnte man jedoch den Bogen auf seinem Wege von
der beim Druckvorgang senkrecht oder an-
ao nähernd senkrecht stehenden Tiegelfläche bis zur waagerecht oder annähernd waagerecht
liegenden Ablegebene nicht beeinflussen. Insbesondere bei größeren Formaten und bei
Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit neigt aber einerseits der Bogen beim Umleiten
aus der einen Ebene in die andere zum Knittern und andererseits hat der Bogen, sobald
die erhebliche Ausführgeschwindigkeit vor dem Ablegestapel vermindert wird, das Bestreben,
an seinem freien hinteren Ende umzuschlagen, wodurch nicht nur ein weiteres Knittern des Bogens verursacht, sondern auch
das Ablegen in erheblicher Weise gestört wird.
Dieser Nachteil soll durch die Erfindung behoben werden, die im wesentlichen darin
besteht, daß der Bogen auf seinem Wege vom Tiegel zum Ablegestapel mittels entgegengesetzt
zur Bewegungsrichtung der Greifer wirkender Blasluft, gegebenenfalls unter zusatz-Hcher
Verwendung von Leitwänden, gestreckt gehalten wird, um den Bogen knitterfrei aus
der senkrechten oder annähernd senkrechten Druckefaene in die waagerechte oder annähernd
waagerechte Ablegeebene zu schwingen.
Hierbei kann eine parallel oder annähernd parallel zur Fläche des abzulegenden Bogens
einstellbare Blasvorrichtung in Verbindung mit einer Blasvorrichtung bekannter Art zum
Niederhalten des abgelegten Bogens verwendet werden. Ferner können im Zusammenhang
mit dieser Einrichtung Bläser verwendet werden, die an derjenigen Seite des Drucksatzes
angeordnet sind, nach der der Bogen ausgeführt wird, derart, daß der Bogen vor seinem Übergang von der senkrechten in die
waagerechte Lage gestreckt gehalten wird.
Es ist an sich bei Tiegeldruckpressen bekannt, den Bogen beim Anlegen oder beim
Ablegen durch Blasluft zu beeinflussen. So ist beispielsweise vorgeschlagen worden, auf den
bedruckten Bogen im Zeitpunkte des Ablegens durch Blasluftströme einzuwirken, die
gegen die Ober- und Unterseite des Bogens gerichtet werden. Bei dieser bekannten Anordnung
sollen die Luftströme in der Bewegungsrichtung des Bogens wirken, um die-
sen bis über den Ablegestapel bringen zu können. Hierdurch wird aber die Geschwindigkeit
des Bogens im Zeitpunkte des Ablegens beschleunigt, und außerdem, kommt der Bogen
durch den gegen seine Unterseite geblasenen Luftstrom nicht schnell genug zur Ruhe.
Diese bekannte Anordnung ist daher für schnellaufende Tiegeldruckpressen nicht zu
verwenden.
ίο Es ist ferner bei Tiegeldruckpressen bekannt,
das Abtrennen des bedruckten Bogens von der Form dadurch, zu erleichtern, daß ein
Luftstrom zwischen Bogen und Form geblasen wird, der den abzulegenden Bogen gleichzeitig streckt. Schließlich ist es auch
bei Tiegeldruckpressen bekannt, oberhalb des ortsfesten Druckfundamentes Blasdüsen anzuordnen,
die die Aufgabe haben, den von unten gegen das Fundament herangeschwungenen, anzulegenden Bogen zu strecken und
ein Falten zu verhindern. Der Bogen wird aber bei den bekannten Vorrichtungen des
weiteren auf seinem Wege von der Druckform bis zum Ablegestapel nicht mehr im Sinne der
Erfindung beeinflußt. Die Erfindung geht aber gerade davon aus, den bedruckten Bogen
auf seinem Wege vom Tiegel zum Ablegestapel derart durch Blasluft zu beeinflussen,
daß er knitterfrei aus · der senkrechten oder
.30 annähernd senkrechten Druckebene in die waagerechte oder annähernd waagerechte Ablegeebene
gelangt.
Auf der Zeichnung ist die Ablegevorrichtung nach, der Erfindung in einer beispielsweisen
Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigen
Abb. ι die Ablegevorrichtung in Verbindung mit den in Betracht kommenden Teilen
einer Tiegeldruckpresse im Grundriß und
Abb. 2 eine entsprechende Seitenansicht. Am Gestell 1 der Presse, in das der Schriftsatz
i1 eingesetzt ist, ist der Tiegel 2 um eine
Achse 3 drehbar.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Ablegevorrichtung an Tiegeldruckpressen, bei denen der Bogen mittels am Tiegel befestigter, in der Tiegelebcne umlaufender Greifer aus der Presse ausgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Bogen auf seinem Wege vom Tiegel zum Ablegestapel mittels entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung der- Greifer wirkender Blasluft, gegebenenfalls unter zusätzlicher Verwendung von Leitwänden, gestreckt gehalten wird, um den Bogen knitterfrei aus der senkrechten oder annähernd senkrechten Druckebene in die waagerechte oder annähernd waagerechte Ablegeebene zu schwingen.
- 2. Ablegevorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine parallel oder annähernd parallel zur Fläche des abzulegenden Bogens ^einstellbare Blasvorrichtung (15) in Verbindung mit einer Blasvorrichtung (13) bekannter Art zum Niederhalten des abgelegten Bogens.
- 3. Ablegevorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Bläser (10) an derjenigen Seite des Drucksatzes, nach der der Bogen ausgeführt wird, derart, daß der Bogen vor seinem Übergang von der senkrechten in die waagerechte Lage gestreckt gehalten wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DESCH97072D DE584235C (de) | 1932-03-03 | 1932-03-03 | Ablegevorrichtung an Tiegeldruckpressen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DESCH97072D DE584235C (de) | 1932-03-03 | 1932-03-03 | Ablegevorrichtung an Tiegeldruckpressen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE584235C true DE584235C (de) | 1933-09-16 |
Family
ID=7446028
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DESCH97072D Expired DE584235C (de) | 1932-03-03 | 1932-03-03 | Ablegevorrichtung an Tiegeldruckpressen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE584235C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1230039B (de) * | 1961-04-08 | 1966-12-08 | Schnellressenfab Heidelberg | Einrichtung zur Verbesserung der Bogenablage bei Tiegeldruckpressen |
-
1932
- 1932-03-03 DE DESCH97072D patent/DE584235C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1230039B (de) * | 1961-04-08 | 1966-12-08 | Schnellressenfab Heidelberg | Einrichtung zur Verbesserung der Bogenablage bei Tiegeldruckpressen |
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