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DE575605C - Mehrmotorenantrieb fuer Arbeitsmaschinen mit grossem Regelbereich, insbesondere fuer Rotationsdruckmaschinen - Google Patents

Mehrmotorenantrieb fuer Arbeitsmaschinen mit grossem Regelbereich, insbesondere fuer Rotationsdruckmaschinen

Info

Publication number
DE575605C
DE575605C DE1930575605D DE575605DD DE575605C DE 575605 C DE575605 C DE 575605C DE 1930575605 D DE1930575605 D DE 1930575605D DE 575605D D DE575605D D DE 575605DD DE 575605 C DE575605 C DE 575605C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machines
motor drive
rotary printing
control range
large control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930575605D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter De Vries
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Application granted granted Critical
Publication of DE575605C publication Critical patent/DE575605C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/46Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another
    • H02P5/50Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another by comparing electrical values representing the speeds
    • H02P5/505Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another by comparing electrical values representing the speeds using equalising lines, e.g. rotor and stator lines of first and second motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

  • Mehrmotorenantrieb für Arbeitsmaschinen mit großem Regelbereich, insbesondere für Rotationsdruckmaschinen Es ist bekannt, bei Mehrmotorenantrieben, deren Einzelantriebe in Gleichlauf gehalten werden sollen, die Antriebsmotoren durch elektrische Kupplung in starrem Synchronismus zu halten. Dies kann man bei einem Mehrmotorenantrieb. mittels Asynchronmotoren dadurch erreichen, daß die Antriebsmotoren ständer- und läuferseitig parallel geschaltet sind. In den gemeinsamen Läuferkreis wird ein Synchronisierwiderstand geschaltet. Dieser Widerstand wird von denn Läuferstrom bei Belastung der Maschinen durchflossen: und sorgt dafür, daß die Läufer gegenseitig die synchrone Lage beibehalten. Das synchronisierende Moment ist bei einer bestimmten Winkelabweichung proportional der induzierten Läuferspannung. je größer nämlich diese Spannung ist, je größer ist bei einer Abweichung die Spannungsdifferenz und der durch diese Spannungsdifferenz verursachte Ausgleichstrom, welcher ein Ausgleichsmoment hervorruft.
  • Bei Gleichstrom kann man die Ankerwicklungen anzapfen und die Anzapfungen sämtlicher Maschinen über Schleifringe ebenfalls miteinander kuppeln, so daß die Maschinen im Synchronismus bleiben. In diesem Falle ist die synchronisierende Kraft dann am größten, wenn die Frequenz des Ausgleichsnetzes hoch ist, d. h. wenn die Motoren hohe Drehzahl besitzen. Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannten Mehrmotorenantriebe mit elektrischer Kupplung der Einzelmotoren zu verbessern und sie insbesondere für Betriebe mit häufig wechselnder hoher und niedriger Drehzahl besonders geeignet zu machen. Die Erfindung besteht darin, daß -die Antriebsmotoren mit ständer-= und läuferseitig gekuppelten Asynchronhilfsmaschinen verbunden sind, welche aber nicht dauernd am Netz liegen. Diese Synchronisiermaschinen sollen vielmehr nur bei jenen Betriebsfällen eingeschaltet sein, bei welchen die durch die elektrische Kupplung bewirkte synchronisierende Kraft der Hauptantriebsmotoren zur Aufrechterhaltung des Gleichlaufes nicht mehr ausreicht. -Die Vorteile der Erfindung seien an einem Mehrmotorenantrieb für Rotationsdruckmaschinen, bei welchen die Antriebsmotoren als Asynchronmotoren ausgebildet sind, näher erläutert. Die Antriebsmotoren seien läuferseitig miteinander gekuppelt und durch einen gemeinsamen Schlupfwiderstand geregelt. Bekanntlich ist die Drehzahl einer Rotationsdruckmaschine entsprechend der jeweils hergestellten Druckarbeit verschieden; weiterhin wird auch die Drehzahl einer Rotationsdruckmaschine bei ein und derselben Druckarbeit nicht immer die gleiche sein. Man wird bei Beginn des Druckes die Maschine erst langsam auf- die für die Arbeit noch zulässige Höchstgeschwindigkeit beschleunigen. Nachdem die Maschine mit dieser Höchstgeschwindigkeit eine Zeitlang gelaufen und die Papierrolle klein geworden ist, wird; um eine möglichst vollständige Ausnutzung der Rolle zu erzielen, die Drehzahl wiederum herabgesetzt, so daß der letzte Teil der Papierrolle mit sehr langsamer Geschwindigkeit verarbeitet wird. Auch der erste Teil der folgenden Papierrolle, die an die alte Rolle angeklebt wird, wird zunächst langsam verarbeitet werden. Hierauf wird die Maschine wieder langsam auf hohe Drehzähl gebracht. Während der ganzen Zeit; in welcher die Maschine nicht mit der vollen Geschwindigkeit läuft, ist der größte Teildes Schlupfwiderstandes eingeschaltet, so. daß die-Motoren mit Sicherheit durch diesen Widerstand in Synchronismus gehalten werden. Bei hohen Geschwindigkeiten dagegen, bei welchen die im Läufer induzierte Spannung bz-,v. das synchronisierende Moment gering wird, werden zusätzliche Synchronisiermaschinen eingeschaltet, welche nunmehr durch Kraftausgleich den Synchronismus aufrechterhalten.
  • Gegenüber den Anordnungen, bei welchen die Synchronisiermaschinen dauernd eingeschaltet sind, ergibt sich nun, wie aus vorstehendem ohne weiteres 'zu entnehmen ist, der Vorteil, daß die Hilfst-naschinen für intermittierenden Betrieb bemessen werden können, d. h. daß sie infolge der nur zeitweise auftretenden Stromentnahme viel weniger erwärmt werden, als die Hilfsmaschinen bei den bekannten Anordnungen. Es ist infolgedessen möglich, mit einer sehr kleinen Bemessung dieser Hilfsmaschinen auszukommen. Ein weiterer besonderer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Hilfsmaschinen durch die Abschaltung während einer langen Zeit des intermittierenden Betriebes keinen Strom, der j a zum allergrößten Teil Magnetisierungsstrom, d.h. Blindstrom, ist, aus dem Netz entnehmen. Der Leistungsfaktor eines Antriebes gemäß der Erfindung ist demnach gegenüber dem Leistungsfaktor der bekannten Anordnungen, bei welchen die Synchronisiermaschinen dauernd am Netz liegen, bedeutend verbessert. Wie wichtig diese Tatsache ist, geht schon daraus hervor, daß der von den Synchronisiermaschinen aus dem Netz entnommene Blindstrom oft ein Drittel des von den Antriebsmotoren entnommenen Blindstroms beträgt.
  • Es ist besonders vorteilhaft, den Synchronisiermaschinen eine von den Antriebsmotoren verschiedene Polzahl zu geben oder sie entgegen ihrem Drehfeld umlaufen zu lassen; man kann .äber auch beide Merkmale kombinieren.
  • Werden sämtliche Teilmotoren durch eine gemeinsame Schaltwalze und durch einen gemeinsamen Anlaß- und Regelwiderstand angelassen und in der Geschwindigkeit geregelt, so - kann man die - Schaltwalze so - ausführen, daß von der - Schaltstellung für mittlere Geschwindigkeit bis zur höchsten Geschwindigkeit die Synchronisiermaschinen entweder durch Kontakte in der Schaltwalze direkt oder durch Vermittlung eines besonderen Schützes eingeschaltet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Mehrmotorenantrieb für Arbeitsmaschinen mit großem Regelbereich, insbesondere für Rotationsdruckmaschinen, bei welchem die Antriebsmotoren durch elektrische Kupplung in Gleichlauf gehalten werden und mit zusätzlichen ständer- und läuferseitig gekuppelten asynchronen Hilfsmaschinen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsmaschinen nur in dem Drehzahlbereich, beispielsweise oberhalb 6o °f, der synchronen Drehzahl, eingeschaltet sind, in welchem die synchronisierende Kraft der läuferseitig gekuppelten Hauptmotoren nicht mehr zur Aufrechterhaltung des Gleichlaufes ausreicht. a. Mehrmotorenantrieb.nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Asynchronmaschinen durch besondere Kontakte der zum Anlassen und Regeln verwendeten Schaltwalze gesteuert werden.
DE1930575605D 1930-12-14 1930-12-14 Mehrmotorenantrieb fuer Arbeitsmaschinen mit grossem Regelbereich, insbesondere fuer Rotationsdruckmaschinen Expired DE575605C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE575605T 1930-12-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE575605C true DE575605C (de) 1933-04-29

Family

ID=6569766

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930575605D Expired DE575605C (de) 1930-12-14 1930-12-14 Mehrmotorenantrieb fuer Arbeitsmaschinen mit grossem Regelbereich, insbesondere fuer Rotationsdruckmaschinen

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