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DE552479C - Laengenmessstab mit einem Zaehlwerk, das beim Schalten ein hoerbares Signal abgibt - Google Patents

Laengenmessstab mit einem Zaehlwerk, das beim Schalten ein hoerbares Signal abgibt

Info

Publication number
DE552479C
DE552479C DE1930552479D DE552479DD DE552479C DE 552479 C DE552479 C DE 552479C DE 1930552479 D DE1930552479 D DE 1930552479D DE 552479D D DE552479D D DE 552479DD DE 552479 C DE552479 C DE 552479C
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DE
Germany
Prior art keywords
counter
emits
switching
length measuring
audible signal
Prior art date
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Expired
Application number
DE1930552479D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE552479C publication Critical patent/DE552479C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/02Rulers with scales or marks for direct reading

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

  • Längenmeßstab mit einem Zählwerk, das beim Schalten ein hörbares Signal abgibt Die Erfindung betrifft ein Meßgerät für Längenmaße. insbesondere Ellen- oder Meterstöcke, welches mit einem Zählwerk versehen ist, das die ausgeführten Messungen bei Betätigung einer Schalttaste selbsttätig addiert, jede Einzelmessung durch ein akustisches Signal anzeigt und die Gesamtzahl der gemessenen Einheiten angibt.
  • Um zu verhindern, daß der das Zählwerk in die Nullstellung zurückführende Knopf während des Zählens zu betrügerischen Zwecken gedreht werden kann, wird erfindungsgemäß das Zählwerk so gebaut, daß, sobald dieser Knopf gedreht wird, die Zählorgane leer laufen oder gesperrt werden und (las Schlagwerk ausgeschaltet wird, so daß man mit dem Messen erst fortfahren kann, wenn das Zählwerk vorher in die Nullstellung gebracht ist.
  • Dieser Vorteil wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß mit der Welle des zur Rückführung des Zählwerkes in die Nullstellung dienenden Drehknopfes ein Nocken fest gekuppelt ist, der vorzugsweise durch Ausheben von Klinken bei einer Drehung des Knopfes die Verbindung zwischen dem Zählwerk und der Schalttaste aufhebt oder diese sperrt und dadurch auch die Signalvorrichtung so lange außer Tätigkeit setzt, his (las Zählwerk durch weiteres Drehen des Knopfes wieder in die Nullstellung gebracht ist.
  • In folgendem wird der Gegenstand der Erfindung an Hand der Zeichnung, die eine Ausführungsform für einen Meterstock darstellt, beschrieben.
  • Abb. i stellt einen Grundriß des Meßgeräts dar.
  • Abb. 2 -neigt einen Längsschnitt hierzu. Abb.3 ist ein Grundriß des Zählwerkes und des Schlagwerkes ohne das Meßgerät.
  • Das Zählwerk wird durch eine einzige Taste i' betätigt, welche genau am Ende des Meterstockes 3' angebracht ist. Die Zahlenscheiben q.', 5' sitzen auf einer Welle 6' mit Längsnut 7' und sind mit Klinken 8', 8a' ausgestattet, die unter Wirkung der Federn g', ga' in der vorbeschriebenen Weise in die Nut eingreifen. An der Scheibe 5' ist ein Zahnrad i o' befestigt, in das ein Getriebe i i' eingreift, das durch Zähne 12' der Scheibe d.' jedesmal, wenn diese Scheibe 4' eine volle Umdrehung ausgeführt hat, fortgeschaltet wird und dadurch die Scheibe 5' um '/io Umdrehung weiterschaltet. Die Scheibe 5' wird durch eine Klinke 28, die mit einer Zahnung 27 der Scheibe 5' in Eingriff steht, in ihrer neuen Lage gehalten. Die Taste i' läuft senkrecht in einer Führung 13' und verschiebt beim Abwärtsgang mit einem Dorn 13" eine Scheibe 13"', die lose auf der Welle 6' sitzt und eine Klinke 14' trägt. Diese wird von einer Feder 15' gegen ein an der Zahlenscheibe ,4' befestigtes Zahnrad 16' gedrückt. Bei jedem Niedergang der Taste i' dreht die Klinke i4' das Zahnrad 16' um einen Zahn weiter; sobald jedoch die Taste i' unter Wirkung der Feder 17' wieder nach oben geht, gleitet die Klinke über das Zahnrad 16', welches von einer Klinke 14 festgehalten wird. Bei jeder Betätigung der Taste i' führt daher die Zahlenscheibe.# %o Umdrehung aus, und es erscheint die nächstfolgende--Zahl -am Fenster 18'.
  • Die akustische Kontrollvorrichtung besteht aus einem kleinen Hammer 2o', der auf einer Drehachse 21 sitzt und unter der Wirkung einer Feder 22 gegen eine klingende Feder 23 schlägt.
  • Um das Zählwerk in die Nullage zu bringen, ist ein Knopf ig' am Ende der Welle 6' vorgesehen. Dieser Knopf wird in dem Sinne gedreht, in welchem die Klinken 8', 8a' in die Nut 7' der Welle 6' eingreifen und diese drehen, bis am Fenster 18' die beiden Nullen der Scheiben 4' und 5' erscheinen. Die Vorrichtung zur Verhinderung betrügerischer Maßnahmen beim Messen ist folgendermaßen ausgebildet.
  • Beginnt man den Knopf ig' und somit die Welle 6' zu drehen, so dreht man zugleich eine Nocke 25 und läßt zwei Federklinken 26, 26' aus ihren Rasten heraustreten, wobei die Klinke 26' die Klinke 24 von dem Zahnrad 16' abhebt und den Hammer 2o' von der klingenden Feder 23 wegschiebt. Die Zahlenscheibe 4' wird daher lose, und die Zählung kann nicht fortgesetzt werden, sondern man muß das Zählwerk wieder auf Null zurückstellen und die Messung wiederholen, denn die Zahlense4eibe 4' kehrt nach jeder Betätigung wieder in die Ausgangslage zurück, da sie daran nicht mehr durch die Klinke 24. verhindert wird. Die Zählung geht daher nicht weiter, und außerdem ertönt auch das akustische Kontrollsignal nicht mehr, da der Hammer nicht mehr auf die Feder 23 schlägt.
  • Sobald jedoch die beiden Zahlenscheiben .4.'. und 5' in die Nullstellung zurückgekehrt sind, fallen die beiden Klinken 26,:26' wieder in ihre Rasten auf der '-',blocke 25 ein, und die Vorrichtung kann wieder arbeiten.
  • Der hintere Rand i. der Taste i' fällt bei niedergedrückter Taste genau mit der Kante des Meßstockes zusammen, so daß die Messung durch die Taste nichts von ihrer Genauigkeit einbüßt.
  • Die Anzahl der Zahlenscheiben .4.' und 5' kann vermehrt werden, so daß das Zählwerk auch mehr als 9g Einheiten anzeigen kann.
  • Ferner kann eine Vorrichtung zum Zusammenzählen der Beträge aller in einem bestimmten Zeitraum ausgeführten Messungen, also ein Summenzählwerk, angebracht sein.
  • Das Meßgerät kann an einem Ladentisch oder an anderen Möbeln fest angebaut sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Längenmeßstab mit eitlem Zählwerk, das beim Schalten ein hörbares Signal abgibt, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Welle (6) des zur Rückführung des Zählwerkes in die Nullstellung dienenden Drehknopfes (ig') ein Nocken (25) fest gekuppelt ist, der vorzugsweise durch Ausheben von Klinken (26, 24) bei einer Drehung des Knopfes (ig') die Verbindung zwischen dem Zählwerk (4, 5) und der Schalttaste (i) aufhebt oder diese .sperrt und dadurch auch die Signalvorrichtung so lange außer Tätigkeit setzt, bis das Zählwerk durch weiteres Drehen des Knopfes (ig') wieder in die Nullstellung gebracht ist.
DE1930552479D 1929-08-24 1930-08-24 Laengenmessstab mit einem Zaehlwerk, das beim Schalten ein hoerbares Signal abgibt Expired DE552479C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
IT552479X 1929-08-24

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Publication Number Publication Date
DE552479C true DE552479C (de) 1932-06-13

Family

ID=11287743

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930552479D Expired DE552479C (de) 1929-08-24 1930-08-24 Laengenmessstab mit einem Zaehlwerk, das beim Schalten ein hoerbares Signal abgibt

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DE (1) DE552479C (de)

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