DE541946C - Verbindung zwischen Laeufer und Welle bei Roots-Geblaesen - Google Patents
Verbindung zwischen Laeufer und Welle bei Roots-GeblaesenInfo
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- DE541946C DE541946C DEA61692D DEA0061692D DE541946C DE 541946 C DE541946 C DE 541946C DE A61692 D DEA61692 D DE A61692D DE A0061692 D DEA0061692 D DE A0061692D DE 541946 C DE541946 C DE 541946C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04C18/00—Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids
- F04C18/08—Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing
- F04C18/12—Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type
- F04C18/126—Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type with radially from the rotor body extending elements, not necessarily co-operating with corresponding recesses in the other rotor, e.g. lobes, Roots type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
- Verbindung zwischen Läufer und Welle bei Roots-Gebläsen Es ist bekannt, die Läufer von Roots-Verdichtern aus Leichtmetall herzustellen und mit einer Antriebswelle aus Stahl, gegebenenfalls mittels eines Querstückes derselben, zu verbinden. Es hat sich nun gezeigt, daß die bekannten Verbindungsarten den eigenartigen, beim rasch laufenden Roots-Gebläse auftretenden Beanspruchungen nicht gewachsen sind. Die Läufer werden nämlich, besonders wenn die Förderung bei hohem Gegendruck erfolgt, stoßweise beansprucht, so daß auch das geringste Spiel, das bei den bisher bekannten Verbindungsarten bei sorgfältigster Herstellung erreicht werden konnte, genügt, um eine rasche Abnutzung der betreffenden Stelle herbeizuführen. Man ist durchaus darauf angewiesen, bei rasch laufenden Roots-Gebläsen die sogenannte Spaltdichtung zu verwenden, d. h. die Läufer sind so beschaffen, daß sie sich unter Wahrung eines gewissen Abstandes aufeinander und in ihrem Gehäuse bewegen. Bei hohen Anforderungen an die Leistung des Gebläses ist dieser Abstand so gering, daß die kleinste Bewegung der Läufer gegenüber ihren Antriebsmitteln genügt, um die metallische Berührung herbeizuführen, die bei der hohen Drehzahl leicht zur vollkommenen Zerstörung führen kann.
- Gegenstand der Erfindung ist nun eine V er-Z, zwischen Läufern und ihren Wellen, welche die gegenseitige Einstellung unter allen Umständen sichert, auch nach wiederholtem Ausbau der Teile; sie kommt hauptsächlich in Frage für aus Leichtmetall hergestellte Läufer.
- Die Erfindung ist in den Abb. i und 2 dargestellt.
- Abb. i zeigt Welle und Läufer sowie die Verbindungsteile im Längsschnitt.
- Abb. 2 zeigt beide Teile in Stirnansicht von der Antriebsseite.
- In Abb. i ist i die vorzugsweise aus hochwertigem Stahl bestehende Welle eines der beiden zu dem Gebläse gehörigen Läufer. Ouer zu derselben liegt der mit ihr aus einem Stück bestehende Mitnehmer 2, welcher an den beiden äußeren Enden kegelige Bohrungen aufweist. Auf der zylindrischen Passungsfläche 3 der Welle i ist der Läufer .4 mittels eines Nabenteiles 5 mit möglichst geringem Spiel, aber ohne Keilverbindung u. dgl. aufgepaßt. Die vordere Wand 6 des Läufers 4 weist eine Einsenkung 7 auf, in welcher die Arme des Mitnehmers 2 Platz finden. Diese Arme werden durch die Verbindung auf die Paßfläche 8 des Läufers q. gepreßt; im übrigen weisen sie vorteilhaft ringsherum einen kleinen Abstand gegenüber der äußeren Wand der Einsenkung auf. Ein Auge g ist mit einer kegeligen Bohrung io versehen, welche sich - wie schon erwähnt - in dem 'TNEtnehmer 2 fortsetzt. Innerhalb dieser Bohrung befindet sich ein mittels der kegeligen Stahlhülse i i bewehrter Leichtmetallzapfen 12, welcher mittels der Mutterschraube 13 und des Deckels 14 in die Öffnung io gepreßt wird.
- Abb.2 zeigt in Ansicht den Läufer 4 mit einer äußeren Zahnform, die von der Kreisform nicht allzusehr abweicht. Der Mitnehtnerarm :2 der Welle i befindet sich in der Einsenkung 7 und hat ringsherum Spiel. In der kegeligen Bohrung io befindet sich die Stahlhülse i i, der Leichtmetallstopfen i2 und die Verbindungsschraube 13.
- Der Zusammenbau des Läufers 4 mit seiner Welle i erfolgt, indem zunächst seine Nabe 5 über den Passungsteil 3 geschoben wird. Um die im vorliegenden Falle so außerordentlich wichtige vollkommene übereinstimmung des Mitnehmers mit dem Läufer und die dauernd einwandfreie Verbindung zu sichern, werden beide Teile gemeinsam mittels einer Reibahle o. dgl. bearbeitet. Erst dann wird der bewehrte Stopfen eingeführt und mittels des spannbrückenartigen Deckels 14 und der Schraube 13 eingepreßt. Die nicht dargestellte gegenüberliegende Verbindung ist in gleicher Weise ausgebildet. Bei dem erheblichen Abstand der Mitnehmerzapfen von der Achse der Läufer ist deren Beanspruchung gegenüber bekannten Verbindungen dieser Art wesentlich herabgesetzt, wie dies besonders bei der Eigenart der Leichtmetalllegierungen erforderlich ist; zudem hat der Zapfen i i einen sehr beträchtlichen Durchmesser.
- Die beschriebene Herstellungsweise und die Kegelform des Zapfens bringen es mit sich, daß auch nach dem Auseinandernehmen die vollkommene Passung wieder erreicht wird. Die Bewehrung des Zapfens 12 mit einer etwas elastischen, sich in die Öffnung genau einschmiegenden Stahlhülse i i verhindert trotz der Verwendung von Leichtmetallen jede störende Abnutzung.
- Die Anbringung der Verbindungen in großem Abstand von der Achse der Welle i ermöglicht zugleich die Aufnahme eines erheblichen Teiles der Fliehkraftbeanspruchungen des Läufers 4. durch die Stahlarme 2.
- Die Bewehrung des Zapfens 12 gestattet die Verwendung einer Leichtmetallegierung, z. B. Duraluminium, was auch wegen der bei dem großen Abstand von der Achse auftretenden Fliehkraftbeanspruchungen wichtig ist. Der Deckel 14 wird aus diesem Grunde vorteilhaft gleichfalls aus Leichtmetall hergestellt.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verbindung zwischen Läufer und Welle bei insbesondere als rasch laufende Ladepumpen für Luft- und andere Fahrzeuge dienenden Roots-Gebläsen, bei welchen die Welle mit Mitnehmerarmen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahme des Läufers durch Stopfen von erheblichem Durchmesser, die in beträchtlichem Abstand von der Wellenmitte angebracht sind, erfolgt.
- 2. Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerzapfen kegelig ausgebildet und mit Anzug vorgesehen ist.
- 3. Verbindung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerstopfen aus Leichtmetall -besteht und mit einer elastischen Hülse aus einem härteren Baustoff bewehrt ist.
- 4. Verbindung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer (4) mittels seiner Nabe (5) auf einer Paßfläche (3) der Welle (i) zentriert ist und daß die Bohrungen (io) zur Aufnahme der Mitnehmerteile (11, 12) gemeinsam bearbeitet sind.
- 5. Verbindung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstopfen (i2) in so großem Abstand von der Welle (i) angebracht sind, daß die Mitnehmerarme (2) einen erheblichen Teil der Fliehkraftbeanspruchungen der Läufer (4) übernehmen.
- 6. Verbindung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerstopfen mittels einer Mutterschraube (13) und eines Spannbügels oder -deckels (14) befestigt wird, wobei die Mutter in einer topfartigen Einsenkung des Stopfens (12) liegt und von außen zugänglich und zu sichern ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEA61692D DE541946C (de) | 1931-04-26 | 1931-04-26 | Verbindung zwischen Laeufer und Welle bei Roots-Geblaesen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEA61692D DE541946C (de) | 1931-04-26 | 1931-04-26 | Verbindung zwischen Laeufer und Welle bei Roots-Geblaesen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE541946C true DE541946C (de) | 1932-01-16 |
Family
ID=6942661
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEA61692D Expired DE541946C (de) | 1931-04-26 | 1931-04-26 | Verbindung zwischen Laeufer und Welle bei Roots-Geblaesen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE541946C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP2924293A3 (de) * | 2014-03-26 | 2015-11-11 | Pfeiffer Vacuum GmbH | Wälzkolbenvakuumpumpe |
-
1931
- 1931-04-26 DE DEA61692D patent/DE541946C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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EP2924293A3 (de) * | 2014-03-26 | 2015-11-11 | Pfeiffer Vacuum GmbH | Wälzkolbenvakuumpumpe |
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