DE526102C - Bindeschnur zum Befestigen von wetterfesten Leitungen - Google Patents
Bindeschnur zum Befestigen von wetterfesten LeitungenInfo
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- DE526102C DE526102C DENDAT526102D DE526102DD DE526102C DE 526102 C DE526102 C DE 526102C DE NDAT526102 D DENDAT526102 D DE NDAT526102D DE 526102D D DE526102D D DE 526102DD DE 526102 C DE526102 C DE 526102C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B17/00—Insulators or insulating bodies characterised by their form
- H01B17/20—Pin insulators
- H01B17/22—Fastening of conductors to insulator
Landscapes
- Insulators (AREA)
Description
Um isolierte Leitungen an Isolatoren zu befestigen, verwendet man bekanntlich allgemein
weichen Kupferdraht, der mit dem gleichen Isoliermittel wie die wetterfeste Leitung
umgeben ist. Die Verwendung eines derartigen Bindedrahtes hat jedoch den Nachteil,
daß sich nach Fertigstellung des Bundes sein Ende infolge der durch die Isolierschicht
hervorgerufenen Durchmesservergrößerung
ίο nur schwer festlegen läßt. Deshalb ziehen
die Monteure trotz Verbotes den Bund häufig mit einer Zange fest, wobei der Bindedraht
leicht einreißt und später abbricht. Ein weiterer Nachteil des isolierten Bindedrahtes besteht
darin, daß z. B. infolge von Schwingungen der fest gebundenen wetterfesten Leitung
der dünne Bindedraht seine Isolierung allmählich durchscheuert und der Bund dadurch
zunächst gelockert wird. Zieht er sich dann durch das Gewicht der Leitung wieder
fest, so besteht die Gefahr, daß der von seiner Isolierung ganz oder teilweise entblößte
blanke Bindedraht die Isolierung der wetterfesten Leitung gefährdet, indem er die Isolierung
der Leitung durchscheuert.
Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile durch eine Bindeschnur vermieden, die
im wesentlichen aus einem oder mehreren parallel liegenden und mit einer gemeinsamen
Faserstoffumklöpplung umgebenen Faserstofffäden besteht. Für die Umklöpplung und die
Imprägnierung dieser Bindeschnur werden vorzugsweise gleiche Stoffe verwendet, wie
sie zum Aufbau der wetterfesten Leitung benutzt sind. Durch geeignete Wahl des im
Innern der Umklöpplung liegenden Fadens kann man eine ausreichend hohe Zugfestigkeit
für die Schnur erzielen. Der wesentliche Vorteil der Bindeschnur besteht darin, daß sie sich gut an die Oberfläche des Isolators
und der wetterfesten Leitung anschmiegt, und daß sich infolge der Nachgiebigkeit
der Schnur an der Knotungsstelle ein solcher Knoten herstellen läßt, der ein Lösen oder Lockern des Bundes verhindert.
Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel
des Gegenstandes der Erfindung. Darin sind i, 2, 3 drei parallel zueinander geführte
Baumwollfäden, 4 ist die für die Fäden gemeinsame Umklöpplung, die mit einer wetterfesten
Masse, z. B. Bitumen, imprägniert ist.
Claims (3)
1. Bindeschnur zum Befestigen von wetterfesten Leitungen an Isolatoren o. dgl.,
dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem oder mehreren, im letzteren Falle parallel
zueinander liegenden, mit einer gemeinsamen Faserstoffumklöpplung umgebenen Faserstoffäden besteht.
2. Bindeschnur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bindeschnur
mit einer wetterfesten Masse, z. B. Bitumen, getränkt ist.
3. Bindeschnur nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Tränkmittel
dasselbe wie das zur Tränkung der wetterfesten Leitung benutzte dient.
Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Georg Werner in Berlin-Charlottenburg.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE526102T |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE526102C true DE526102C (de) | 1931-06-02 |
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ID=6552838
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DENDAT526102D Expired DE526102C (de) | Bindeschnur zum Befestigen von wetterfesten Leitungen |
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Country | Link |
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