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DE523486C - Rollfilmkamera mit Mattscheibeneinstellung - Google Patents

Rollfilmkamera mit Mattscheibeneinstellung

Info

Publication number
DE523486C
DE523486C DEP59769D DEP0059769D DE523486C DE 523486 C DE523486 C DE 523486C DE P59769 D DEP59769 D DE P59769D DE P0059769 D DEP0059769 D DE P0059769D DE 523486 C DE523486 C DE 523486C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roll film
cassette
camera
focusing screen
blind
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP59769D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHRISTIAN WILHELM PETERSEN
Original Assignee
CHRISTIAN WILHELM PETERSEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHRISTIAN WILHELM PETERSEN filed Critical CHRISTIAN WILHELM PETERSEN
Priority to DEP59769D priority Critical patent/DE523486C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE523486C publication Critical patent/DE523486C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/04Roll-film cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

Es sind Rollfilmkameras bekannt geworden, bei denen das Bild auf einer Mattscheibe einstellbar ist, derart, daß die Spulenträger mit einem Bildfenster in einem in der Ummantelung der Rollfilme der Kamera verschiebbaren Gehäuse angebracht sind. Ferner sind Rollfilmkameras bekannt mit einem herausschiebbaren Rollfilmträger mit Bildfenster und einer in der Kamerahinterwand vorgesehenen Einstellmattscheibe, welche bei herausgeschobenem Rollfilmträger frei wird, während beim Herausschieben des Rollfilmträgers zum Schütze der Filme gegen Lichtwirkung das Bildfenster durch einen Vorhang verschlossen wird.
Die Erfindung betrifft eine Rollfilmkamera mit Mattscheibeneinstellung bei eingelegtem Rollfilm, bei der der Schlitzverschluß in die Kassette eingebaut ist, und zwar ist gemäß der Erfindung eine Verriegelungsvorrichtung zwischen der Kassette und der Kamera vorgesehen, die dann eingreift, wenn der vor dem Einschieben der Kassette in die Abdecklage gebrachte Vorhang nach erfolgtem Einschieben ausgelöst wird.
Die im Kameragehäuse befindliche, in sich selbst geschlossene Rollfilmkassette wird an deren Bildfenster in bekannter Weise durch ein Rouleau, Kassettenschieber oder Rouleau-Schlitzverschluß geschlossen und dann so weit aus den Führungshülsen des Kameragehäuses herausgezogen, bis in bekannter Weise eine Stoppvorrichtung einschnappt und dieselbe festhält, so daß eine bekannte Mattscheibe, welche an der Innenseite der Kamerarückwand befestigt ist, sich automatisch an Stelle des Rollfilms in die Einstellebene des Objektivs verlegt. Nach erfolgter Einstellung wird die Rollfilmkassette in das Kameragehäuse zurückgeschoben; hierbei legt sich die Mattscheibe flach zwischen innere Kamerarückwand und Kassettenrückwand an.
Durch seitlichen Druck auf den Auslösestift wird das Rouleau frei und rollt sich selbsttätig auf, so daß der Rollfilm zur Belichtung frei wird. Beim Loslassen des Auslösestiftes verbindet sich die Rollfilmkassette durch einen Riegel fest mit dem RoIIfHmkameragehäuse.
Diese Anordnung verhindert ein Herausziehen der Rollfilmkassette bei geöffnetem Bildfenster, so daß kein freiliegender Rollfilm dem Tageslicht ausgesetzt werden kann.
Die Kassette besteht nur aus einem Stück und ist deshalb einfach zu bedienen, weil es nicht erforderlich ist, die Kassette aus der Kamera zu nehmen, um einen FUm einzusetzen oder ihn herauszunehmen.
Die Kassette kann nicht aus der Kamera gezogen werden, bevor nicht durch einen eigenartigen Mechanismus der Vorhang vorgezogen ist. Die Kassette ist gegen schädliche Lichtwirkungen absolut geschützt. Ein irrtümliches Herausziehen der Kassette ist
unmöglich gemacht, die Belichtung kann nur durch das Objektiv erfolgen.
Auf der beiliegenden 'Zeichnung ist diese
Rollfilmkamera unit Mattscheibeneinstellung bei eingelegtem Rollfilm dargestellt. Es zeigt:
Fig. ι Seitenansicht der Rollfilmkassette
mit geöffnetem Verschlußdeckel,
Fig. 2 Vorderansicht der Rollfilmkassette mit geschlossenem Deckel, teilweise im senkrechten Schnitt gezeichnet,
Fig. 3 Längsschnitt der Rollfilmkassette, Fig. 4 Querschnitt des Verschlußdeckels, Fig. 5 Seitenansicht der Rollfilmkamera mit Mattscheibe und den Kassettenführungshülsen,
Fig. 6 Querschnitt der Rollfilmkamera mit der an der inneren Rückwand befestigten Mattscheibe in vorgelegter Lage von oben gesehen;
Fig. 7 zeigt eine Rollfilmkamera mit ausgezogener Rollfilmkassette, jedoch mit Kassettenschieber an Stelle des vorgeschobenen Rouleaus.
In Fig. ι und 2 bezeichnen A und A1 die Rollfilmkassette. Es ergeben die beiden Hülsen a, a1, mit Filmführungsschlitz & verbunden, deren Rollfilmgehäuse. Der Rollfilm, in bekannter "Weise auf Spulen gesetzt, wird gleichmäßig in diese hineingeschoben,-bis die bekannten Spulenführungszapfen, am Boden der Hülsen befestigt, zwecks Führung in diese eingreifen. Der Film kann sich, um die Emulsion zu schonen, in bekannter Weise über die beiden Gleitwalzen c,cx abrollen. Nun wird der Deckel B mit bekanntem Scharnier bei d an der Kassette befestigt, welcher auch auf andere Art angebracht sein kann, zugeklappt und in bekannter Weise mit Schnappvorrichtung oder Riegel festgehalten. Den lichtdichten Abschluß der Filmeinführungsstelle a, b, a1 bewirkt die konusähnliche Stanzung e, e1 sowie die schmale Auflagefläche / des Deckels B, an welchem auch der Filmdrehschlüssel g und SpulenführungszapfenÄ in bekannter Weise zum teilweisen Anheben angebracht sind. Der Deckel B kann zwecks Lichtabschluß auch in anderer Form hergestellt werden, gegebenenfalls mit einem Dichtungsbelag aus Samt o. dgl. versehen sein.
Nach dem Einlegen des Rollfilms erfolgt das Schließen des mit C bezeichneten Bildfensters der Rollfilmkassette A1 mittels Rouleaus /, welches in Fig. 2 strichliert angedeutet ist. Dieses geschieht mit einer Umdrehung des Knopfes /, welcher die Mechanik betätigt. Bei geschlossenem Deckel B greift der Knopf / mit seiner vierkantigen Aussparung k über die verlängerte vierkantige Achse/ des Zahnrades m, dieses mit sich verbindend, welches aus Fig. 2 ersichtlich, ist. Mit einer Rechtsumdrehung desselben wird das Zahnrad ti, auf Rouleauachse o1 befestigt, so lange gedreht, bis der 'Zapfen p, an der Innenseite des Zahnrades/« befestigt, den Hebelarmr1 einschnappt und in die Einkerbung s des Hebelarmes r1 einschnappt und in dieser Stellung durch Spiralfeder, welche den Hebelarm/' spannt, festgehalten wird. Hierbei hat sich das in bekannter Weise befestigte Rouleau /, dessen Rouleaubänder t, t1 in Fig. 2 teilweise strichliert dargestellt sind, im Rouleauführungsschlitz üz geführt, auf Rouleauachse o1 aufgerollt bzw. ist das Rouleau gespannt und somit das Bildfenster C lichtdicht abgeschlossen.
Die Fig. 3 ist ein Längsschnitt aus Fig. 2 und erläutert deren Einteilung. Es bezeichnet ν die Kassettenrückwand, b den Filmführungsschlitz, mit den Hülsen H1 a1 verbunden das Rollfilmgehäuse ergebend, w eine Zwischenwand mit dem gegebenen Bildfenster C der Fig. 2, χ die Kassettenvorderwand mit gegebenem Bildfenster C der Fig. 2, deren Enden, entsprechend der Zeichnung, derart umgebogen sind, daß sie die Gehäuse zur Aufnahme des Rouleaus bilden und deren Form gleichzeitig eine gute Führung im Kameragehäuse ergibt, u den Rouleauführungsschlitz, welcher in die beiden Rouleatigehäusej mündet, in denen die beiden Rouleauachsen ο und o1 befestigt sind, deren hohle Achse ο zur Aufnahme der Rouleauspannfeder dient, und c, c1 die beiden Filmgleitwalzen.
Die somit geladene, allseitig lichtdicht geschlossene Rollfilmkassette-A1 wird nun in die Rollfilmkamera D\ (Fig. 5) bzw. in deren Hülsen E, E1, welche der Kassettenform entsprechend, mit einem Winkel abgesetzt sind, hineingeschoben. Hierbei weicht die bekannte federnde Mattscheibe F, in vorliegender Zeichnung Fig. 5 und 6 in der Einstellebene des Objektivs bzw. des Rollfilms liegend, seitlich rückwärts aus und legt sich flach zwischen Innenseite G der Kamerarückwand L und Kassettenrückwand ν an. Gleichzeitig damit haf sich der Kassettenhaltezapfen y, an der Seitenwand// des Kameragehäuses befestigt, in den Durchbruch ζ (Fig. 1) der Kassettenwand verlegt.
Nun wird, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, der Rouleauauslösestiftq auf Hebelarm/* befestigt, welcher bei geschlossener Kassette aus einem Schlitze des Deckels B hervorsteht, nach links gedrückt. Diese Bewegung löst den Zapfen/; aus der Einkerbungs des Hebelarmes/"1, so daß das durch Spiralfeder gespannte und vorgezogene Rouleau sich selbsttätig auf Rouleauachse 0 aufrollt und hiermit den Rollfilm zur Belichtung freilegt. Gleichzeltig damit verbindet sich die Kassette fest mit der Kamera, weil beim Loslassen des
Auslösestiftes q die Spiralfeder den Hebel/· zurückzieht und dieser in die Einkerbung· des Kassettenhaltezapf ens y (Fig. 5 und 6) eingreift. Diese Vorrichtung bezweckt, daß man nie die Rollfilmkassette herausziehen kann, ehe das Bildfenster geschlossen ist. Die jeweils vorliegende Filmnummer kann in bekannter Weise durch Lochscheiben in der Kassetten- und Kamerarückwand kontrolliert werden.
Will man mit dieser Rollfilmkamera ein gegebenes Bild auf der Mattscheibe betrachten, so wird deren Rollfilmkassette A1 nach Schließen des Bildfensters C (Fig. 2) mittels Rouleaus mit einer Drehung bzw. Umdrehung des Knopfes/ bzw. mit Kassettenschieber so weit herausgezogen (Fig. 7), bis die Schnappvorrichtung/ (Fig. 5) sie festhält. Hierbei verlegt sich die Mattscheibe F automatisch an Stelle des Rollfilms in die Einstellebenie des Objektivs, so daß nun das Bild auf der Mattscheibe durch einen in bekannter Weise an der Kamerarückwand L angebrachten Lichtschacht K. eingestellt werden kann.
Die gemäß vorliegender Erfindung hergestellte Rollfilmkamera hat außer dem allgemeinen Vorteil des leichten bequemen Arbeitens mit Rollfilm, des geringen Gewichts usw. den großen Vorteil der Mattscheibenkontrolle trotz eingelegtem Rollfilm. Sie verbindet damit die beste Eigenschaft der Plattenkamera (diese ist deren Mattscheibenkontrolle) mit sich, jedoch in verbessertem Maße, weil deren Einzelteile (Mattscheibenrahmen, Kassetten samt deren Einteilung und Gewicht) fortfallen. Da der Wechsel zwischen Aufnahmebereitschaft und Mattscheibenkontrollstellung nur einen äußerst kurzen Zeitaufwand bedarf, ist diese bei schnellem Arbeiten von großem Vorteil und ist man immer sicher, ein scharfes Bild zu haben. Der Vorteil einer Mattscheibe Hegt darin, daß das vom Objektiv gegebene Bild behufs genauer Abgrenzung des Bildfeldes und dessen Schärfe geprüft werden kann, welches mit der heute existierenden Rollfilmkamera bei eingelegtem Rollfilm nicht möglich ist, sondern mittels Skala und Sucher nach Gutdünken erfolgt. Dieses ergibt häufig unscharfe Aufnahmen, da es vielen Fachphotographen und den meisten Amateuren nicht gegeben ist, die Entfernung richtig einzuschätzen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Rollfilmkamera mit einer zwecks Einsteilens des Mattscheibenbildes herausziehbaren Rollfilmkassette und Sicherung des Filmes beim Herausziehen mittels eines die Belichtungsöffnung zeitweise abdeckenden Rollvorhanges, gekennzeichnet durch eine Verriegelungsvorrichtung zwischen der eingeschobenen Kassette und der Kamera, die dann wirksam wird, wenn der vor dem Einschieben in die Abdecklage gebrachte Vorhang nach erfolgtem Einschieben ausgelöst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP59769D 1929-02-28 1929-02-28 Rollfilmkamera mit Mattscheibeneinstellung Expired DE523486C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP59769D DE523486C (de) 1929-02-28 1929-02-28 Rollfilmkamera mit Mattscheibeneinstellung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP59769D DE523486C (de) 1929-02-28 1929-02-28 Rollfilmkamera mit Mattscheibeneinstellung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE523486C true DE523486C (de) 1931-04-27

Family

ID=7389281

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP59769D Expired DE523486C (de) 1929-02-28 1929-02-28 Rollfilmkamera mit Mattscheibeneinstellung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE523486C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1052805B (de) * 1954-09-11 1959-03-12 Erwin Wedemeyer Kamera mit auswechselbarer Kassette

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1052805B (de) * 1954-09-11 1959-03-12 Erwin Wedemeyer Kamera mit auswechselbarer Kassette

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