DE521793C - Mischvorrichtung - Google Patents
MischvorrichtungInfo
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- DE521793C DE521793C DED59780D DED0059780D DE521793C DE 521793 C DE521793 C DE 521793C DE D59780 D DED59780 D DE D59780D DE D0059780 D DED0059780 D DE D0059780D DE 521793 C DE521793 C DE 521793C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F31/00—Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms
- B01F31/44—Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms with stirrers performing an oscillatory, vibratory or shaking movement
- B01F31/441—Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms with stirrers performing an oscillatory, vibratory or shaking movement performing a rectilinear reciprocating movement
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F33/00—Other mixers; Mixing plants; Combinations of mixers
- B01F33/50—Movable or transportable mixing devices or plants
- B01F33/501—Movable mixing devices, i.e. readily shifted or displaced from one place to another, e.g. portable during use
- B01F33/5011—Movable mixing devices, i.e. readily shifted or displaced from one place to another, e.g. portable during use portable during use, e.g. hand-held
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F35/00—Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
- B01F35/40—Mounting or supporting mixing devices or receptacles; Clamping or holding arrangements therefor
- B01F35/41—Mounting or supporting stirrer shafts or stirrer units on receptacles
- B01F35/411—Mounting or supporting stirrer shafts or stirrer units on receptacles by supporting only one extremity of the shaft
- B01F35/4111—Mounting or supporting stirrer shafts or stirrer units on receptacles by supporting only one extremity of the shaft at the top of the receptacle
-
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Description
- Mischvorrichtung Die Erlindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung inniger Mischungen, kolloidaler Suspensionen oder Emulsionen, wobei ZU mischende Bestandteile mittels eines Kolbens durch verengte 0 Öffnungen gedrückt werden.
- Die Vorrichtung. die aus einem die Mischung enthaltenden Zylinder und einem darin beweglichen Kolben besteht, kann z. B. zur Mischung von keramischen Stoffen oder zum Emulgieren oder Homogenisieren von Ölen, Fetten, Medikamenten, Tunken, Creams, Milch, Butter u. dgl. verwendet werden.
- Die Erfindung besteht darin, daß die im Kolben selbst angeordneten Durchlaßöffnungen als verengte Kanäle ausgebildet uiid mit Ecken und Krümmungen versehen sind.
- Beim Hindundhergang des Kolbens wird das zu mischende Gut durch die Kanäle gepreßt. Die einzelnen zu mischenden Teilchen miissen, aus ihrer Bahn abgelenkt, mehrmals ihre Richtung ändern, prallen aufeinander, geraten in wirbelnde Bewegullg und gehen cme innige Mischung ein. Auf diese Weise wird der Wirkungsgrad gegenüber ähnlichen Einrichtungen wesentlich verbessert, d. h. es wird die Mischungsdauer auf einen Bruchteil der friiher benötigten Zeit herabgesetzt und eine gleichmäßigere und innigere Mischung erreicht.
- Vorteilhaft werden die verengten Durchlässe in dem Kolbenkörper radial und ihre Ein- bzw. Auslaßkanäle senkrecht dazu, d. h. achsparallel, angeordnet, und zwar ein Teil derselben am LTmfang, ein anderer Teil mehr in der Mitte. Wenn der Kolben doppeltwirkend ist, fließt die Mischung abwechselnd radial nach innen bzw. radial nach außen durch die verengten Kanäle, und man kann durch geeignete Bemessung der Zahl und des Gesamtquerschnitts der Durchlässe im Verhältnis zum Durchmesser des Kolbens und des Zylinders einen beträchtlichen Druck auf die Mischung ausüben, während sie durch die Kolbenkanäle gepreßt wird, Es kann jedoch manchmal auch vorteilhaft sein, einen einfach wirkenden Kolben zu verwenden, der in einem Zylinder von kleinem Durchmesser gleitet und dieses Gefäß in einem größeren Behälter so anzuordnen. daß die beiden Gefäße oben in freier Verbindung miteinander stehen. während sie unten durch ventilgesteuerte Kanäle verbunden sind. so daß die Mischung beim Hochgehen des Kolbens aus dem großen Behälter in den engeren Zylinder gesaugt und beim Xiedergang des Kolbens durch die Kolbenkanale nach oben gepreßt wird, während die unteren Einlässe durch cin selbsttätiges Rückschlagventil geschlossen werden.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. und zwar zeigt Abb. 1 einen senkrechten Achsenschnitt durch eine einfache Mischvorrichtung, Abb. 2 einen Querschnitt nach Linie 2-2 der Abb. I, Abb. 3 eine Seitenansicht des unteren Kolbenteils, Abb. 4 einen senkrechten Achsenschnitt einer zweiten Ausführungsform, Abb. 5 einen Querschnitt nach Linie 5-5 der Abb, 4.
- In den Abb. I und 2 besteht der Behälter zur Aufnahme kleinerer Flüssigkeitsmengen aus einem glatten Zylinder a aus Metall o. dgl. Der Zylinder a hat einen abnehmbaren Deckel b mit einer Stopfbüchse E für die Kolbenstange d. Der Zylinder a kann mit einer Hand festgehalten werden, während die mit einem kräftigen Griff oder Knopf e versehene Kolbenstange d mit der freien Hand betätigt wird.
- Der Kolben, der aus Bakelit o. dgl. bestehen mag, wird gewöhnlich von zwei Scheiben f, f' gebildet. Die untere Kolbenscheibe f' hat auf der Oberseite V-förmige radiale Rillen g, die von einem mittleren Kranz von Löchern h ausgehen. Außerdem ist ihre Oberseite leicht konvex, so daß sie dicht auf den Oberteil f paßt, dessen Unterseite konkav ist.
- Die äußeren Enden der radialen Rillen g münden in eine ringförmige Rinne i nahe am Umfang der Kolbenscheibe j', der ein Kranz von kurzen, achsparallelen Bohrungen j in der oberen Kolbenscheibe f gegenübersteht.
- Wenn die beiden Scheiben ß, 7' zusammengesetzt sind, blden die V-förmigen Rillen g mit den Ein- und Auslässen h bzw. j verengte Kanäle durch den zweiteiligen Kolben. Beide Kolbenteile t und 7' werden auf dem unteren abgesetzten Ende der Stange d dadurch festgehalten, daß deren Gewindeteil d' in die untere Kolbenscheibe f' geschraubt wird, Für größere Mengen wird die in Abb. 4 und 5 gezeigte Vorrichtung verwendet. bei welcher der Zvlinder a in einem größeren Behälter a'angeordnet ist, der zwecks besserer Handhabung auf einem Fuß k ruht, um den Kolben f, f' mit beiden Händen betätigen zu können. Der Deckel b ist in Abb. 4 der gleiche wie der in Abb. 1 gezeigte, wird jedoch durch Federklauen b' festgehalten.
- Bei dieser Ausführungsform sind im Boden des Zylinders a Kanäle I vorgesehen, die während des Niedergangs des Kolbens durch ein loses Ventil verschlossen werden, das z. B. aus einer Ringscheibe besteht, deren Hub durch den Kopf eines Bolzens m' begrenzt wird, der den Zylinder a festhält.
- Beim Aufwärtshub des Kolbens wird die im äußeren Behälter a'befindliche Flüssigkeit durch die Kanäle I in den Zylinder a gesaugt und beim Abwärtshub des Kolbens durch dessen Kanäle 11, g, i, j nach oben gepreßt.
- Man kann auch, wie in Abb. 4 strichpunktiert gezeigt, eine Ringscheibe n lose auf die Kolbenöffnungen j in der oberen Kolbenscheibe f legen, damit die Saugwirkung beim Aufwärtshub des Kolbens vergrößert und die Flüssigkeit kräftiger in den Zylinder a gesauge wird.
Claims (3)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E : I. Vorrichtung zur Herstellung. von Mischungen, Emulsionen usw., die aus einem Gefäß zur Aufnahme des Mischguts und einem darin arbeitenden durchbohrten Kolben besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochungen des Kolbens als verengte Kanäle ausgebildet und mit Ecken und Krummungen versehen sind und daß die Ein- und Auslaßöffnungen der Kanäle an entgegengesetzten Stirnflächen des Kolbens munden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischkanäle (g) im wesentlichen radial in dem Kolbenkörper angeordnet sind, während von den Ein- und Auslaßöffnungen senkrechte, achsparallele Kanalteile (h, j) zu den Mischkanälen (g) hinführen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben aus zwei Scheiben (f) f') besteht, von denen die eine (t') mit radialen Ringen (g) versehen ist, die von einem die Achse umgebenden Kranz von achsparallelen Bohrungen (h) ausgehen und nahe dem Umfang in eine umlaufende Rinne (i) münden, der gegenüber achsparallele Bohrungen (j) in der anderen Kolbenscheibe (f) angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB521793X | 1929-11-08 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE521793C true DE521793C (de) | 1931-03-25 |
Family
ID=10462932
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DED59780D Expired DE521793C (de) | 1929-11-08 | 1929-11-29 | Mischvorrichtung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE521793C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1146853B (de) * | 1959-08-19 | 1963-04-11 | Sealanco Ltd | Mischbehaelter |
-
1929
- 1929-11-29 DE DED59780D patent/DE521793C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1146853B (de) * | 1959-08-19 | 1963-04-11 | Sealanco Ltd | Mischbehaelter |
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