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DE520821C - Vorrichtung zum Abtrennen gleich langer Stuecke von einem Vlieswickel - Google Patents

Vorrichtung zum Abtrennen gleich langer Stuecke von einem Vlieswickel

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Publication number
DE520821C
DE520821C DE1930520821D DE520821DD DE520821C DE 520821 C DE520821 C DE 520821C DE 1930520821 D DE1930520821 D DE 1930520821D DE 520821D D DE520821D D DE 520821DD DE 520821 C DE520821 C DE 520821C
Authority
DE
Germany
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roller
fleece
gear
pieces
take
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Expired
Application number
DE1930520821D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE520821C publication Critical patent/DE520821C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G27/00Lap- or sliver-winding devices, e.g. for products of cotton scutchers, jute cards, or worsted gill boxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abtrennen gleich langer Stücke von einem Vlieswickel Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abtrennen gleich langer Stücke von einem Vlieswickel zwecks Prüfung ihrer Gleichmäßigkeit.
  • Ein breites Faserstoffband, z. B. das von einer Schlagmaschine gelieferte Vlies, wird bisher in der Weise geprüft, daß von dem Wickel laufend mit Hilfe einer Maßschablone gleich lange Stücke von Hand abgezupft und sodann gewogen werden. Dadurch soll die Gleichmäßigkeit des Wickels über die ganze Länge desselben festgestellt werden. Diese Art der Prüfung ist mühsam und zeitraubend, gibt außerdem durch das Abzupfen von Hand nicht immer genaue Ergebnisse. Es ist zwar auch schon vorgeschlagen worden, das Abtrennen bestimmter Vlieslängen auf mechanischem Wege auszuführen, und zwar mittels eines durch Fußbetrieb betätigten Kammes, der ein Durchreißen des in einem zweiten Kamm gehaltenen Vlieses bewirkt. Abgesehen davon, daß diese bekannte Vorrichtung zum Abtrennen und Falten bestimmter Vlieslängen bei der Wattehersbellung dient, ist mit dieser Vorrichtung eine saubere Trennung durch den einfallenden Kamm nicht zu erzielen, und außerdem muß das Abziehen bestimmter Längen von dem Vlies«zckel von Hand geschehen.
  • Diese Nachteile sollen durch die Vorrichtung nach der Erfindung beseitigt werden, indem das Vlies durch eine Walzeneinrichtung hindurchgeschickt wird, die aus einer absatzweise wirkenden Einzugsvorrichtung für das Vlies und einem dahinter angeordneten und dauernd umlaufenden Abreißwalzenpaar besteht, so daß das Vlies in bestimmten Längen abgetrennt wird, ohne daß dabei einzelne Fasern zerrissen und dadurch für die Wiederverarbeitung unbrauchbar werden.
  • Die Vorrichtung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Es stellt dar: Fig. i einen lotrechten Schnitt durch die Vorrichtung, Fig.2 eine Ansicht von Einzelteilen, Fig. 3 eine Draufsicht auf diese Teile.
  • In der Zeichnung bedeutet i einen Rahmen, 2 eine Trägerstange für einen Winkel ;. q. Führungsschienen für die Trägerstange 2, 5 eine Treibwalze, auf welcher der Wicke13 aufliegt, 6 ein mit der Walze 5 verbundenes Zahnrad.
  • Gemäß der Erfindung sind Abreißwalzen 7, 8 in dem Rahmen i gelagert, welche so angetrieben werden, daß sie bei Einschaltung des Antriebes ständig umlaufen. Der Antrieb erfolgt beim gezeichneten Ausführungsbeispiel durch eine Kurbel 9 mit Zahnrad i o. Das Zahnrad io greift in ein Zahnrad i i ein, welches auf der Welle der unteren Abreißwalze 7 sitzt.
  • Weiterhin ist eine Abzugsvorrichtung, z. B. ein weiteres Walzenpaar, vorgesehen. Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel besteht diese Vorrichtung aus einer Abzugswalze 12 und einem Tisch 13. Auf der Welle der Abreißwalze 7 ist ein Zahnrad i q. angeordnet, welches mit einem Zahnrad 15 kämmt, so daß dieses Zahnrad, welches bei 16 gelagert ist, bei Einschaltung des Antriebes 9, to ständig umläuft. Neben dem Zahnrad 15 ist ein Lückenzahnrad 17 auf der Welle 16 angeordnet, die Zahnlücke ist in der Zeichnung bei 18 angedeutet. Dieses Lückenzahnrad 17 kämmt mit einem Rad ig, welches das Antriebsrad sowohl für die Abzugswalze 12 als auch für die Treibwalze 5 bildet. Zu diesem Zweck wird die Bewegung von der Welle 2o dieses Rades i9 in beliebiger Weise auf die Abzugswalze 12 übertragen, z. B. indem das Zahnrad i g mit einem entsprechenden Zahnrad 21 der Abzugswalze 12 in Eingriff ist.
  • -Der Antrieb auf die Treibwalze 5 bzw. dessen Zahnrad 6 wird durch ein mit letzterem kämmendes Zwischenzahnrad 22 übertragen, das mit einem Zahnrad 23 auf der Welle 2o in Eingriff ist.
  • Als Antrieb kann selbstverständlich an Stelle der Kurbel 9 mit dem Zahnrad io ein beliebiger maschineller Antrieb treten.
  • Selbstverständlich kann für besondere Verhältnisse auch zwischen den Walzenpaaren bzw. Abreißwalzenpaaren und mit dem Tisch zusammenwirkender Abreißwalze eine Zange eingeschaltet sein, welche im Augenblick des Stillstandes der Abzugsvorrichtung das Vlies festhält.
  • Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß bei Ingangsetzen des Antriebes zunächst dasVliesa von dem Wickel durch die Treibwalze 5 abgerollt und durch die Abzugswalze 12 zwischen ihr und dem Tisch 13 vorwärts bewegt wird, sodann durch die Abrei.ßwalzen 7 und 8 hindurchwandert. Dieser Vorgang findet so lange statt, bis die Lücke IS des Lückenzahnrades 17 an das Zahnrad ig gelangt, worauf sowohl die Treibwalze 5 als auch die Abzugswalze 12 stillgesetzt werden, während das Abreißwalzenpaar 7, 8 weiterläuft. Aus diesem Grunde wird an der Stelle A das Vlies nach einer scharfen Trennlinie auseinandergerissen und fällt nach unten.
  • Um nun gleichzeitig außer durch das Wiegen den Gleichförmigkeitsgrad auch den Auflösungsgrad der durch die Schlagmaschine bearbeiteten Faserflocken sowie die Reinheit des Vlieses auch noch innerhalb der einzelnen Stücke beurteilen zu können, ist für das Vlies eine Gleitfläche 24 aus durchscheinendem Material, z. B. Mattglas, vorgesehen, welche mittels diffusen Lichtes von hinten- beleuchtet wird. Bei 25 sind entsprechende Lampen und bei 26 ein reflektierender Schirm angedeutet.
  • Bei einer besonderen Ausführungsform ist auf der Achse des die Abzugswalze 12 antreibenden Zahnrades ig eine Blockerungsscheibe 27 mit einem Ausschnitt 28 angebracht (Fig. 2) und an einem der Räder 15 oder 17, beim Ausführungsbeispiel an dem Rad 17, eine Umfangsleiste 29 vorgesehen. Der Ausschnitt 28 ist nun so angebracht, daß die Umfangsleiste gerade in denselben eintritt, wenn die Verzahnung des Lückenzahnrades 17 die Verzahnung des Zahnrades i g verläßt. Auf diese Weise wird die Abzugswalze 12 so lange in ihrer Lage festgehalten, bis die Verzahnung des Lückenzahnrades 17 wieder mit dem Zahnrad i9 in Eingriff gekommen ist.
  • Statt eines Ausschnittes können deren mehrere, je nach dem Übersetzungsverhältnis der Räder 17 und i9, vorgesehen werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Abtrennen gleich langer Stücke von einem Vlieswickel zwecks Prüfung ihrer Gleichmäßigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Wickel (3) tragende Treibwalze (5) und eine mit einem Tisch (13) oder sonstigem Widerlager zusammenarbeitende Abzugswalze (12), z. B. vermittels eines Lückenzahnrades (17), absatzweise angetrieben werden und das Abtrennen der Vliesstücke durch ein dauernd umlaufendes, hinter der Abzugswalze (12) angeordnetes Abreißwalzenpaar (7, 8) erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibwalze (5) und die Abzugswalze (12) in ihrer Ruhelage vermittels einer mitumlaufenden Scheibe (27) gesperrt gehalten werden, die mit einer an der Zahnlücke (18) des Zahnrades (17) .angeordneten Anschlagleiste (29) zusammenwirkt. .
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Förderbahn des Vlieses eine Gleitfläche (24) aus durchscheinendem Material vorgesehen ist, welche vermittels diffusen Lichtes. von der Rückseite beleuchtet ist.
DE1930520821D 1930-05-17 1930-05-17 Vorrichtung zum Abtrennen gleich langer Stuecke von einem Vlieswickel Expired DE520821C (de)

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DE520821T 1930-05-17

Publications (1)

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DE520821C true DE520821C (de) 1931-03-14

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ID=6551169

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930520821D Expired DE520821C (de) 1930-05-17 1930-05-17 Vorrichtung zum Abtrennen gleich langer Stuecke von einem Vlieswickel

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