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DE508041C - Anordnung der elektrischen Zuendvorrichtung fuer Explosions-, insbesondere Flugzeugmotoren zur Vermeidung von stoerenden Wirkungen auf drahtlose Nachrichtenuebermittlungsanlagen - Google Patents

Anordnung der elektrischen Zuendvorrichtung fuer Explosions-, insbesondere Flugzeugmotoren zur Vermeidung von stoerenden Wirkungen auf drahtlose Nachrichtenuebermittlungsanlagen

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Publication number
DE508041C
DE508041C DEG77255D DEG0077255D DE508041C DE 508041 C DE508041 C DE 508041C DE G77255 D DEG77255 D DE G77255D DE G0077255 D DEG0077255 D DE G0077255D DE 508041 C DE508041 C DE 508041C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrangement
engines
wireless communication
communication systems
ignition device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG77255D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ GOLDSCHMIED DR
Original Assignee
FRITZ GOLDSCHMIED DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ GOLDSCHMIED DR filed Critical FRITZ GOLDSCHMIED DR
Application granted granted Critical
Publication of DE508041C publication Critical patent/DE508041C/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Anordnung der elektrischen Zündvorrichtung für Explosions-, insbesondere Flugzeugmotoren zur Vermeidung von störenden Wirkungen auf drahtlose Nachrichtenübermittlungsanlagen Die gewöhnlich angewendeten elektrischen Zündanlagen für Explosionsmotoren, die aus der Hochspannungsquelle, den Zündkerzen und Zündkabeln bestehen, strahlen die bei jedem Funkenüberschlag entstehenden elektromagnetischen Schwingungen aus, wodurch der Betrieb gewisser elektrischer Anlagen, z. B. solcher zur drahtlosen Nachrichtenübermittlung, gestört wird.
  • Es ist bekannt, daß die Ausstrahlung dieser störenden elektromagnetischen Wellen haupts iichlich durch die Verbindungsleiter zwischen Hochspannungsquelle und Zündkerze bewirkt wird. Die bisher bekamit gewordenen Mittel zur Störbefreiung beruhen auf der Anwendung besonders gestalteter Leiter. So hat man z. B. vorgeschlagen: i. das ganze Zündsystein mit den Zündkabeln mit einem an vielen Stellen mit der Motormasse verbundenen Metallpanzer abzuschirmen; :2. als Leiter zwischen Hochspannungsquelle und Zündkerze Ketten aus oxydiertem Eisen oder Legierungen mit hohem spezifischem Widerstand anzuwenden; 3. in die Leiter zwischen Hochspannungsquelle und Zündkerzen besondere absperrende Organe, vorzugsweise an der Erregerstelle der Störungen, einzuschalten. - Diese Mittel sind entweder schwer anwendbar oder nicht ohne Einfluß auf die Intensität der Zündiunkeii.
  • Die vorliegende Erfindung benutzt zur Herabsetzung der Ausstrahlung der Störwellen die möglichst weitgehende Verkürzung der Hochspannung führenden Leiter durch die bekannteAnordnung der alsInduktionsspuleausgebildeten Hochspannungsquelle in unmittelbarer Nähe der Zündkerze. Um die beabsichtigte Wirkung erzielen zu können, wird nach vorliegender Erfindung ein mit der Motormasse verbundener Metallschirm angebracht, der den Niederspannungsstromkreis gegen den Hochspannungsstromkreis elektrisch abschirmt. Durch diese Anordnung wird gleichzeitig erreicht, daß die Kapazitäten der Hochspannungsstromkreise gegenüber den bei den bekannten Anordnungen vorhandenen klein sind.
  • Der erwähnte Metallschirm kann so gestaltet werden, daß er die Hochspannungswicklung allseitig umgibt, ohne dabei geschlossene, den vom Niederspannungsstrom geschaffenen Induktionsfluß umfassende Windungen zu bilden. Der Schirm kann beispielsweise aus Blech, Draht oder metallisiertem Papier aufgebaut werden.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Anordnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i ein Schema der Anordnung bei einem Sechszylinderreihenmotor, Abb. 2 die konstruktive Ausbildung der Anordnung an dem Zylinder eines Explosionsmotors im Schnitt. Gemäß Abb. i sind in unmittelbarer Nähe der Zündkerzen 1, 2, 3, 4, 5, 6, die Induktionsspulen I, II, III, IV, V, VI angeordnet. jede dieser Induktionsspulen besteht aus der Niederspannungswicklung A, der Hochspannungswicklung B, dem metallischen Schirm C zwischen beiden Wicklungen und dem gemeinsamen Anschluß D der beiden Wicklungen A und B und des Schirmes C an die Motormasse M. Die Niederspannungswicklungen A werden mit Strom aus einer Nitderspannungsquelle, z. B. einem Akkumulator, einer Dynarnomaschine oder einem Magnetinduktor über den Verteiler und Unterbrecher R, die Niederspannungskabel und die Motormasse M versorgt. Die Hochspannungswicklungen B sind mit einem Ende an die isolierten Elektroden der Zündkerzen, mit dem andern Ende an die Motormasse angeschlossen. Durch diese Anordnung werden die Kreise, in denen durch Funkenüberschlag Hochfrequenzschwingungen auftreten, auf die kleinen Räume beschränkt, welche von den Hochspannungswicklungen der Induktionsspulen, den Zündkerzen und den Verbindungen zwischen ihnen eingenommen werden, so daß die Ausstrahlung der Störwellen vernachlässigbar klein wird. Gemäß Abb. 2 trägt der Eisenkern E die Niederspannungswicklung A mit den Enden i und 2 und die vom Schirm allseitig umgebene Hochspannungswicklung B mit den Enden 3 und 4. Der Schirm wird durch zwei die Hochspannungsspule B von innen und außen einhüllenden Wickel F aus isoliertern Blech gebildet, welche an ihrem oberen und unteren Rande' durch radial geschlitzte Ringe G abgeschlossen sind. Die Teile des Schirmes sind leitend untereinander verbunden und mit den Enden i und 3 im Punkte D an die Motormasse M, das Ende 4 an die Elektrode K der Zündkerze Z und das Ende 2 an den Niederspannungsverteiler leitend angeschlossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung der elektrischen Zündvorrichtung für Explosions-, insbesondere Flugzeugmotoren, die eine Störung von elektrischen, insbesondere drahtlosen Nachrichtenübermittlungsanlagen durch die von dem Zündfunken erregten elektromagnetischen Schwingungen vermeidet und bei welcher die Hochspannungsquellen sich in unmittelbarer Nähe der Zündkerzen befinden und als Induktionsspulen ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochspannungswicklungen dieser Induktionsspulen durch metallische, mit der Motormasse verbundene Schirme gegen die Niederspannungsstromkreise elektrisch abgeschirmt sind.
DEG77255D 1928-08-20 1929-08-20 Anordnung der elektrischen Zuendvorrichtung fuer Explosions-, insbesondere Flugzeugmotoren zur Vermeidung von stoerenden Wirkungen auf drahtlose Nachrichtenuebermittlungsanlagen Expired DE508041C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS508041X 1928-08-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE508041C true DE508041C (de) 1930-09-23

Family

ID=5453259

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG77255D Expired DE508041C (de) 1928-08-20 1929-08-20 Anordnung der elektrischen Zuendvorrichtung fuer Explosions-, insbesondere Flugzeugmotoren zur Vermeidung von stoerenden Wirkungen auf drahtlose Nachrichtenuebermittlungsanlagen

Country Status (1)

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DE (1) DE508041C (de)

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