DE507019C - Kinematograph mit stetiger Abwicklung des Films und optischem Ausgleich der Bildwanderung durch Schwingspiegel - Google Patents
Kinematograph mit stetiger Abwicklung des Films und optischem Ausgleich der Bildwanderung durch SchwingspiegelInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B41/00—Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
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- Photographic Developing Apparatuses (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
11. SEPTEMBER 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 507019 KLASSE 57a GRUPPE
Societe des Etablissements Gaumont in Paris*)
!Cinematograph mit stetiger Abwicklung des Films
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Mai 1929 ab
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Filmprojektion, bei welcher der
kontinuierlich vor einem Fenster sich abrollende Film in der Fokalebene eines optischen
Systems liegt, welches ein Bündel paralleler Strahlen auf einen Spiegel wirft. Der Spiegel
ist einer schwingenden Bewegung von veränderlicher Amplitude unterworfen. Die von
ihm ausgehenden Strahlen werden nach einer neuen Reflexion an einem um 45° geneigten
feststehenden Spiegel und nach Durchgang durch ein Objektiv mit regelbarer Fokallänge
auf den Schirm projiziert.
Man hat bereits Vorrichtungen in Vorschlag gebracht, bei denen die Winkelstellung
des gezahnten Mitführungszylinders in ihrer Lage zu derjenigen des schwingenden Spiegels
derart geregelt werden kann, daß das auf den Schirm geworfene Bild eines bestimmten
Punktes des Films zwischen zwei mit Hilfe einer drehbaren Scheibe herbeigeführten Verdunkelungen
seine Lage auf dem Schirm nicht . ändert.
Nach der Erfindung wird die Regelung der gegenseitigen Bewegung des Films und des
schwingenden Spiegels durch die Längsverschiebung einer Achse bewirkt, an der zwei
Schraubenräder von verschiedenem Gang befestigt sind, und zwar erfolgt die Verschiebung
der Achse mit Hilfe einer Nocken-Scheibe, die durch einen außerhalb des Apparates
befindlichen Griff gedreht werden kann.
Der Vorteil der Anordnung besteht darin, daß zwischen der Nockenscheibe und dem
Mitführungszylinder keine Hilfsvorrichtung eingeschaltet zu werden braucht, durch welche
die erforderliche Genauigkeit der Winkeleinstellung beider Organe während ihrer Umdrehung
beeinträchtigt und Störungen in bezug auf die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Projektion herbeigeführt werden
können.
Die zu diesem Zweck verwendeten Mittel sind beispielsweise aus der beiliegenden
Zeichnung, welche eine im übrigen bekannte Ausführungsform eines Vorführungskinematographen
zeigt, ersichtlich.
Abb. ι zeigt schematisch die Arbeitsweise der Vorrichtung.
Abb. 2 ist ein Schnitt durch die Vorrichtung nach den Linien 2α-2α und 26-26 der
Abb. 3.
Abb. 3 ist ein senkrechter Längsschnitt durch die Achse der verschiedenen optischen
Systeme.
Abb. 4 ist eine Ansicht der Getriebe, welche die Verbindung zwischen der Welle
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Rene Decaux in Paris,
der Exzenterscheibe und der Achse einer Filmschaltrolle herstellen.
Abb. S zeigt die gekrümmte Führung. Die durch die schematische Ansicht gemäß
Abb. ι veranschaulichte Arbeitsweise der Vorrichtung ist die folgende:
A bezeichnet die Lichtquelle, B einen Kondensator und C den von der Vorratsspule D
kommenden Film, der von dem gezahnten ίο Zylinder B mitgeführt wird und über die
Spannrolle F, die feste Rolle G, das gekrümmte Führungsstück H, über den gezahnten
Zylinder /, hierauf über den gezahnten Zylinder / und endlich zu der Vorratsspule K
geführt wird, und zwar in der Weise, daß er zwischen den Zylindern I und / eine Schlinge
bildet.
L ist ein Objektiv, das sich in einem ■ solchen Abstand von der Führung H befindet,
daß die Fläche des Films C, wenn dieser vor dem Fenster der Führung vorbeibewegt
wird, in seinem Brennpunkte liegt, so daß sich das Bild des Films im Unendlichen
bilden muß, d. h. die Lichtstrahlen, welche von dem Objektiv ausgehen, parallel kufen,
auf den schwingenden Spiegel M und den feststehenden Spiegel Q auftreffen und hierauf
das Objektiv R, S, dessen Brennpunkt veränderlich ist, erreichen. Dieses Objektiv besteht
aus einer Sammellinse R und einer Streulinse S. Durch den Abstand dieser beiden
Elemente wird der Brennpunkt des von ihnen gebildeten Systems in der Weise beeinflußt,
daß die Einstellung auf einer in beliebigem Abstand von dem Apparat befindlichen
Wand möglich ist.
Der Spiegel M wird von einem Gestell N
getragen und schwingt um den Punkt O.
Der Arm N ist mit einer Feder T an der Exzenterscheibe P befestigt, welche dem
Spiegel durch ihre Umdrehung eine geeignete schwingende Bewegung erteilt, und zwar
derart, daß ein von einer in Bewegung befindlichen Stelle des Films ausgehender Lichtstrahl
nach seiner Reflexion auf den beweglichen Spiegel M unbeweglich wird.
Während der Spiegel in seine punktiert gezeichnete Anfangsstellung zurückkehrt, wird
durch den Drehverschluß O1 während einer bestimmten Zeitspanne eine zylindrische
Scheibe U über den Weg des Strahlenbündels zwischen das Fenster der Führung H und
das Objektiv L geschoben. Diese Scheibe gelangt zum zweiten Male in das Feld des
optischen Systems, indem sie eine zweite Verdunklung herbeiführt, wenn das Bild projiziert
wird; dies geschieht, um das Flimmern zu verringern.
Nachfolgend wird der Aufbau des Apparates beschrieben:
Ein Gestell a, auf dem ein Deckel b befestigt ist, bildet einen dichten Behälter, der
mit Vorsprüngen versehen ist, die die Lager für die Achsen bilden, von denen die verschiedenen
Getriebe der Teile des Apparates getragen werden.
Diese Getriebe sind also eingeschlossen und so vor jeder Beschädigung geschützt.
Außerdem steht eines von ihnen, nämlich das in den Abb. 2 und 3 mit c bezeichnete, mit
einer auf dem Boden des Gestells α befindlichen ölschicht in Berührung. Der Boden
des Gestells besteht aus zwei geneigten Flächen α1, α2, welche eine Schale bilden, in
der der Ölstand durch ein Schauloch bei ß3
beobachtet werden kann.
Das Getriebe c taucht in das öl ein und überträgt dieses auf alle beweglichen Teile,
die hierdurch ebenso wie die Achsen und die Vorsprünge, welche die Lager bilden, in
denen die Achsen sich drehen, geschmiert werden. Die von der beweglichen Rolle V
angetriebene Motorachse trägt an ihrem anderen Ende die Exzenterscheibe P. Sie trägt
ferner die Triebräder für die verschiedenen Getriebe, die die Verschlußvorrichtung und
die Rollen B1 J für die Abwicklung des Films von der oberen bzw. seine Aufwicklung auf
die untere Filmspule treiben.
Auf der Motorachse sitzt ein Schraubenrad d3 welches ein anderes Schraubenrad e
antreibt, das auf einer Achse/ befestigt ist, auf der sich an einer anderen Stelle ein
Schraubenrad / befindet, das mit einem Schraubenradi auf der Antriebsachse der
Schaltrolle/ in Eingriff steht.
Zwei Federn r, r1, welche an einer mit
Kugellagern an dem Ende der Welle/ befestigten, als Anschlag dienenden Scheibe I
angreifen, drücken diese ständig an eine Exzenterscheibe k, welche mit einem Griff m,
der mit ihr verbunden ist, von außen bewegt werden kann.
Wenn das von der durch die Räder i und / getriebenen Schaltrolle mitgeführte Band sich
vor dem Fenster der Führung H abrollt, so tritt unter der Einwirkung der von den Rädern
e und d angetriebenen Nockenscheibe P eine solche Verschiebung des Spiegels ein,
daß das Bild eines Punktes des Films zwisehen zwei aufeinanderfolgenden Verdunklungen
unbeweglich bleibt. Es besteht also in diesem Zeitabschnitt und für eine bestimmte
Einstellung ein ganz bestimmter Zusammenhang zwischen jeder Winkelstellung des Spiegels und der Lage des Films an der
Führung H. Um diese Einstellung zu verändern, genügt es, die Winkeleinstellung
ines der beiden Zahnrädern oder d vorzuschieben.
iao
Dies geschieht erfindungsgemäß durch eine ^ängsverschiebung der Achse / (Abb. 4) mit-
tels der Nockenscheibe k. Durch diese Längsverschiebung
tritt eine ungleichmäßige Umdrehung der Schraubenräder i und d ein, da
die Neigung der Gewinde in den Gängen e, d und i, f nicht gleich ist. Auf diese Weise ist
es möglich, die Lage des Films entsprechend der Bewegung des schwingenden Spiegels M
einzustellen und so das auf die Wand geworfene Bild zu zentrieren, also das Bild auf
ίο der Wand in die richtige Lage zu bringen.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Mit kontinuierlicher Abwicklung des Films, einer drehbaren Verschlußvorrichtung und einem schwingenden Spiegel versehener kinematographischer Projektionsapparat, bei welchem die Stellung des Films entsprechend der Winkelstellung des Spiegels regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung durch die Längsverschiebung einer Achse (J) erfolgt, an der zwei Schraubenräder von verschiedenem Gang befestigt sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Achse (J) mit Hilfe einer Nockenscheibe (k) ausgeführt wird, gegen die das Ende der Achse, das als Anschlag ausgebildet ist, federnd gedrückt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR507019X | 1928-05-21 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE507019C true DE507019C (de) | 1930-09-11 |
Family
ID=8909505
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DES91831D Expired DE507019C (de) | 1928-05-21 | 1929-05-19 | Kinematograph mit stetiger Abwicklung des Films und optischem Ausgleich der Bildwanderung durch Schwingspiegel |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE507019C (de) |
-
1929
- 1929-05-19 DE DES91831D patent/DE507019C/de not_active Expired
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