[go: up one dir, main page]

DE507019C - Kinematograph mit stetiger Abwicklung des Films und optischem Ausgleich der Bildwanderung durch Schwingspiegel - Google Patents

Kinematograph mit stetiger Abwicklung des Films und optischem Ausgleich der Bildwanderung durch Schwingspiegel

Info

Publication number
DE507019C
DE507019C DES91831D DES0091831D DE507019C DE 507019 C DE507019 C DE 507019C DE S91831 D DES91831 D DE S91831D DE S0091831 D DES0091831 D DE S0091831D DE 507019 C DE507019 C DE 507019C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
cinematograph
mirror
axis
optical compensation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES91831D
Other languages
English (en)
Inventor
Rene Decaux
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Societe des Etablissements Gaumont
Original Assignee
Societe des Etablissements Gaumont
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Societe des Etablissements Gaumont filed Critical Societe des Etablissements Gaumont
Application granted granted Critical
Publication of DE507019C publication Critical patent/DE507019C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B41/00Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
    • G03B41/02Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film
    • G03B41/04Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator
    • G03B41/10Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator with oscillating reflecting member

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 11. SEPTEMBER 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 507019 KLASSE 57a GRUPPE
Societe des Etablissements Gaumont in Paris*)
!Cinematograph mit stetiger Abwicklung des Films
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Mai 1929 ab
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Filmprojektion, bei welcher der kontinuierlich vor einem Fenster sich abrollende Film in der Fokalebene eines optischen Systems liegt, welches ein Bündel paralleler Strahlen auf einen Spiegel wirft. Der Spiegel ist einer schwingenden Bewegung von veränderlicher Amplitude unterworfen. Die von ihm ausgehenden Strahlen werden nach einer neuen Reflexion an einem um 45° geneigten feststehenden Spiegel und nach Durchgang durch ein Objektiv mit regelbarer Fokallänge auf den Schirm projiziert.
Man hat bereits Vorrichtungen in Vorschlag gebracht, bei denen die Winkelstellung des gezahnten Mitführungszylinders in ihrer Lage zu derjenigen des schwingenden Spiegels derart geregelt werden kann, daß das auf den Schirm geworfene Bild eines bestimmten Punktes des Films zwischen zwei mit Hilfe einer drehbaren Scheibe herbeigeführten Verdunkelungen seine Lage auf dem Schirm nicht . ändert.
Nach der Erfindung wird die Regelung der gegenseitigen Bewegung des Films und des schwingenden Spiegels durch die Längsverschiebung einer Achse bewirkt, an der zwei Schraubenräder von verschiedenem Gang befestigt sind, und zwar erfolgt die Verschiebung der Achse mit Hilfe einer Nocken-Scheibe, die durch einen außerhalb des Apparates befindlichen Griff gedreht werden kann.
Der Vorteil der Anordnung besteht darin, daß zwischen der Nockenscheibe und dem Mitführungszylinder keine Hilfsvorrichtung eingeschaltet zu werden braucht, durch welche die erforderliche Genauigkeit der Winkeleinstellung beider Organe während ihrer Umdrehung beeinträchtigt und Störungen in bezug auf die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Projektion herbeigeführt werden können.
Die zu diesem Zweck verwendeten Mittel sind beispielsweise aus der beiliegenden Zeichnung, welche eine im übrigen bekannte Ausführungsform eines Vorführungskinematographen zeigt, ersichtlich.
Abb. ι zeigt schematisch die Arbeitsweise der Vorrichtung.
Abb. 2 ist ein Schnitt durch die Vorrichtung nach den Linien 2α-2α und 26-26 der Abb. 3.
Abb. 3 ist ein senkrechter Längsschnitt durch die Achse der verschiedenen optischen Systeme.
Abb. 4 ist eine Ansicht der Getriebe, welche die Verbindung zwischen der Welle
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Rene Decaux in Paris,
der Exzenterscheibe und der Achse einer Filmschaltrolle herstellen.
Abb. S zeigt die gekrümmte Führung. Die durch die schematische Ansicht gemäß Abb. ι veranschaulichte Arbeitsweise der Vorrichtung ist die folgende:
A bezeichnet die Lichtquelle, B einen Kondensator und C den von der Vorratsspule D kommenden Film, der von dem gezahnten ίο Zylinder B mitgeführt wird und über die Spannrolle F, die feste Rolle G, das gekrümmte Führungsstück H, über den gezahnten Zylinder /, hierauf über den gezahnten Zylinder / und endlich zu der Vorratsspule K geführt wird, und zwar in der Weise, daß er zwischen den Zylindern I und / eine Schlinge bildet.
L ist ein Objektiv, das sich in einem ■ solchen Abstand von der Führung H befindet, daß die Fläche des Films C, wenn dieser vor dem Fenster der Führung vorbeibewegt wird, in seinem Brennpunkte liegt, so daß sich das Bild des Films im Unendlichen bilden muß, d. h. die Lichtstrahlen, welche von dem Objektiv ausgehen, parallel kufen, auf den schwingenden Spiegel M und den feststehenden Spiegel Q auftreffen und hierauf das Objektiv R, S, dessen Brennpunkt veränderlich ist, erreichen. Dieses Objektiv besteht aus einer Sammellinse R und einer Streulinse S. Durch den Abstand dieser beiden Elemente wird der Brennpunkt des von ihnen gebildeten Systems in der Weise beeinflußt, daß die Einstellung auf einer in beliebigem Abstand von dem Apparat befindlichen Wand möglich ist.
Der Spiegel M wird von einem Gestell N getragen und schwingt um den Punkt O.
Der Arm N ist mit einer Feder T an der Exzenterscheibe P befestigt, welche dem Spiegel durch ihre Umdrehung eine geeignete schwingende Bewegung erteilt, und zwar derart, daß ein von einer in Bewegung befindlichen Stelle des Films ausgehender Lichtstrahl nach seiner Reflexion auf den beweglichen Spiegel M unbeweglich wird.
Während der Spiegel in seine punktiert gezeichnete Anfangsstellung zurückkehrt, wird durch den Drehverschluß O1 während einer bestimmten Zeitspanne eine zylindrische Scheibe U über den Weg des Strahlenbündels zwischen das Fenster der Führung H und das Objektiv L geschoben. Diese Scheibe gelangt zum zweiten Male in das Feld des optischen Systems, indem sie eine zweite Verdunklung herbeiführt, wenn das Bild projiziert wird; dies geschieht, um das Flimmern zu verringern.
Nachfolgend wird der Aufbau des Apparates beschrieben:
Ein Gestell a, auf dem ein Deckel b befestigt ist, bildet einen dichten Behälter, der mit Vorsprüngen versehen ist, die die Lager für die Achsen bilden, von denen die verschiedenen Getriebe der Teile des Apparates getragen werden.
Diese Getriebe sind also eingeschlossen und so vor jeder Beschädigung geschützt. Außerdem steht eines von ihnen, nämlich das in den Abb. 2 und 3 mit c bezeichnete, mit einer auf dem Boden des Gestells α befindlichen ölschicht in Berührung. Der Boden des Gestells besteht aus zwei geneigten Flächen α1, α2, welche eine Schale bilden, in der der Ölstand durch ein Schauloch bei ß3 beobachtet werden kann.
Das Getriebe c taucht in das öl ein und überträgt dieses auf alle beweglichen Teile, die hierdurch ebenso wie die Achsen und die Vorsprünge, welche die Lager bilden, in denen die Achsen sich drehen, geschmiert werden. Die von der beweglichen Rolle V angetriebene Motorachse trägt an ihrem anderen Ende die Exzenterscheibe P. Sie trägt ferner die Triebräder für die verschiedenen Getriebe, die die Verschlußvorrichtung und die Rollen B1 J für die Abwicklung des Films von der oberen bzw. seine Aufwicklung auf die untere Filmspule treiben.
Auf der Motorachse sitzt ein Schraubenrad d3 welches ein anderes Schraubenrad e antreibt, das auf einer Achse/ befestigt ist, auf der sich an einer anderen Stelle ein Schraubenrad / befindet, das mit einem Schraubenradi auf der Antriebsachse der Schaltrolle/ in Eingriff steht.
Zwei Federn r, r1, welche an einer mit Kugellagern an dem Ende der Welle/ befestigten, als Anschlag dienenden Scheibe I angreifen, drücken diese ständig an eine Exzenterscheibe k, welche mit einem Griff m, der mit ihr verbunden ist, von außen bewegt werden kann.
Wenn das von der durch die Räder i und / getriebenen Schaltrolle mitgeführte Band sich vor dem Fenster der Führung H abrollt, so tritt unter der Einwirkung der von den Rädern e und d angetriebenen Nockenscheibe P eine solche Verschiebung des Spiegels ein, daß das Bild eines Punktes des Films zwisehen zwei aufeinanderfolgenden Verdunklungen unbeweglich bleibt. Es besteht also in diesem Zeitabschnitt und für eine bestimmte Einstellung ein ganz bestimmter Zusammenhang zwischen jeder Winkelstellung des Spiegels und der Lage des Films an der Führung H. Um diese Einstellung zu verändern, genügt es, die Winkeleinstellung ines der beiden Zahnrädern oder d vorzuschieben. iao
Dies geschieht erfindungsgemäß durch eine ^ängsverschiebung der Achse / (Abb. 4) mit-
tels der Nockenscheibe k. Durch diese Längsverschiebung tritt eine ungleichmäßige Umdrehung der Schraubenräder i und d ein, da die Neigung der Gewinde in den Gängen e, d und i, f nicht gleich ist. Auf diese Weise ist es möglich, die Lage des Films entsprechend der Bewegung des schwingenden Spiegels M einzustellen und so das auf die Wand geworfene Bild zu zentrieren, also das Bild auf
ίο der Wand in die richtige Lage zu bringen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Mit kontinuierlicher Abwicklung des Films, einer drehbaren Verschlußvorrichtung und einem schwingenden Spiegel versehener kinematographischer Projektionsapparat, bei welchem die Stellung des Films entsprechend der Winkelstellung des Spiegels regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung durch die Längsverschiebung einer Achse (J) erfolgt, an der zwei Schraubenräder von verschiedenem Gang befestigt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Achse (J) mit Hilfe einer Nockenscheibe (k) ausgeführt wird, gegen die das Ende der Achse, das als Anschlag ausgebildet ist, federnd gedrückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES91831D 1928-05-21 1929-05-19 Kinematograph mit stetiger Abwicklung des Films und optischem Ausgleich der Bildwanderung durch Schwingspiegel Expired DE507019C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR507019X 1928-05-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE507019C true DE507019C (de) 1930-09-11

Family

ID=8909505

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES91831D Expired DE507019C (de) 1928-05-21 1929-05-19 Kinematograph mit stetiger Abwicklung des Films und optischem Ausgleich der Bildwanderung durch Schwingspiegel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE507019C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2315084C2 (de) Belichtungsvorrichtung vom Abtastungstyp
DE2745769A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum abgleichen des brennweitenfehlers eines objektivs
DE507019C (de) Kinematograph mit stetiger Abwicklung des Films und optischem Ausgleich der Bildwanderung durch Schwingspiegel
DE305213C (de)
DE660414C (de) Optisches System zum Aufnehmen oder Projizieren kinematographischer Bilder
DE395120C (de) Kinematograph mit optischem Ausgleich der Bildwanderung
DE525532C (de) Kinematograph mit optischem Ausgleich der Bildwanderung
DE338909C (de) Vorrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung bei Kinematographen
DE483738C (de) Kinoprojektor mit optischem Ausgleich der Bildwanderung
DE584894C (de) Registriervorrichtung zum Aufzeichnen der Geradheitsfehler ebener Flaechen
DE506321C (de) Kinematograph mit ununterbrochen bewegtem Bildband
DE517797C (de) Umlaufverschluss fuer Filmvorfuehrungseinrichtungen
DE861193C (de) Einrichtung zum optischen Ausgleich bei der Projektion laufender Bilder
DE710796C (de) Schmalfilm-Aufnahmeapparat
DE502008C (de) Selbsttaetige Steuervorrichtung fuer Bildwerfer mit ununterbrochen angetriebener Bildtrommel
DE517662C (de) Kinematographischer Projektionsapparat mit stetig bewegtem Film
AT148262B (de) Einrichtung zum optischen Kopieren von Positivfilmen für farbige, kinematographische Projektion mit kleinen Farbteilbildern.
DE443071C (de) Kinematograph mit ununterbrochener Abwickelung des Films
DE496123C (de) Kinematographische Vorrichtung mit gleichmaessig bewegtem Film
DE92809C (de)
DE370261C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von Reihenbildern mit stereoskopischer Wirkung
DE853095C (de) Schmalfilm-Projektor
DE451845C (de) Einrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von Einzelbildern mit ununterbrochen bewegtem Bildband
DE714881C (de) Vorrichtung zur Einstellung des Bildstriches
DE722669C (de) Optischer Ausgleich