-
Manschetten- oder Rockärmelschützer Die Erfindung betrifft einen Manschetten-oder
Rockärmelschützer, der sich von demjenigen nach Patent .4.6r 487, bei dem
die Ränder mit einem elastischen Zug versehen sind, dadurch vorteilhaft unterscheidet,
daß der im Handgelenk angreifendeZug aus einem breiten, elastischen Bande und der
hinter dem Rand der -Manschette oder des Ärmelaufschlages greifende Zug aus einem
elastischen Ringe von zylindrischem Querschnitt besteht.
-
Hierdurch ist erreicht, daß das das Handgelenk umfassende Schützerende
mit sanftem, aber zum zuverlässigenFesthalten ausreichendem Druck, das hinter den
Rand der Manschette oder des Ärmelaufschlags greifende Schützerende aber mit kräftigem
Druck festgehalten -wird. Dies ist besonders wichtig, damit ein zuverlässiges Festhalten
des Schützers erzielt wird, ohne den Blutumlauf ztt stören oder den Träger irgendwie
zu bel:istigen, was tun so wichtiger ist, als die Nerven und der Blutumlauf an der
betreffenden Stelle besonders empfindlich sind.
-
Auf der Zeichnung ist derErfindungsgegenstand in einer Ausführungsform
wiedergegeben, und zwar zeigt: Abb. t den Schützer in über die Hand gestreiftem
Zustand, teils in Ansicht, teils im Schnitt, und Abb.2 in dem über die Manschette
rückii-ärts gefalteten Zustand, teils in Ansicht, teils im Schnitt.
-
Der Manschetten- oder Rockärmelschützer besteht aus einem Schlauch
t aus gewebtem oder sonst geeignetem Material, z. B. Wolle, Baumwolle, Seide, Kunstseide,
oder aus einem Gemisch dieser Stoffe. Dabei ist der Schützer nachgiebig, biegsam
und streckbar. Gewünschtenfalls kann das Gewebe auch vulkanisiert oder sonstwie
behandelt werden, um es für Feuchtigkeit, Säuren oder andere Flüssigkeiten, welche
den zu schützenden Teilen schädlich sein könnten, undurchlässig zu machen. Hierdurch
werden die Biegsamkeit, Nachgiebigkeit, Streckbarkeit, Ausdehnbarkeit und die formanpassende
Fähigkeit nur unwesentlich vermindert. Der Schlauch r ist an seinen Enden 2 und
3 offen, so daß er in der aus Abb. r ersichtlichen Weise leicht über die Hand gestreift
werden kann. Erfindungsg ema äß ist nun in den durch Umlegen und Festnähen des hinteren
Endes gebildeten Hohlsaum ein dehnbares Band .4 gezogen. Dieses Band ist zweckmäßig
flach, so daß eine ziemlich weite Oberfläche des Handgelenks erfaßt und so der erforderliche
Druck um das Handgelenk erzielt wird, welcher das Ende 2 des Schützers in seiner
Gebrauchsstellung sichert.
In den ebenfalls durch Umlegen und Festnähen
des vorderen Endes 3 gebildeten Hohlsaum ist ein elastischer Ring 5 gezogen. Dieser
ist zweckmäßig von zylindrischem Querschnitt und im Vergleich zum elastischen Bande
4 von geringer Breite. Obwohl deshalb der Ring auf eine geringe Fläche wirkt, wird
dennoch der notwendige Druck erzielt, um den Schützer in der gewünschten Lage auf
dem Ärmelaufschlag zu halten, den er umschließt und bedeckt, wenn der Schlauch 1
mit seinem vorderen Ende 3 rückwärts über den Ärmelaufschlag gefaltet wird (Abb.
-2). Dabei liegt das Ende 3 nahe und hinter dem Rande des zurückgefalteten Ärmelaufschlags
sowie nahe und hinter dem Saum, der den Aufschlag 6 mit dem Ärmel 7 verbindet. Der
in das Ende 3 des Schützers eingeschlossene, elastische Ring 5 legt sich leicht,
aber sicher auf den Ärmel 7. Durch leichten Druck hält er den Schützer in der zurückgefalteten
Schutzlage über dem Aufschlag 6. Dabei geben die Kante des letzteren und der Saum
einen weiteren Halt, um eine unbeabsichtigte Verschiebung des den elastischen Ring
5 enthaltenden Endes 3 und seiner Eingriffslage mit dein Ärmel 7 zu verhindern.
Das Ende 3 des Schützers und der Teil des Schlauches 1 am Ende 3 sowie der in letzteres
eingeschlossene, elastische Ring 5 bilden einen verdickenden oder verstärkenden
Wulst um dieses Schützerende, welches den Rand des Aufschlags 6 und den Saum umfaßt.
Auf diese Weise wird ein weiteres Mittel zur Verhütung einer unbeabsichtigten Verschiebung
des Schützerendes aus der in Abb. 2 gezeigten Stellung geschaffen.
-
An Stelle des elastischen Bandes 4. und des elastischen Ringes 5 können
auch andere geeignete Mittel mit ausdehnbaren, zusammenziehbaren und festhaltenden
Eigenschaften verwendet werden, z. B. Schraubenfedern.