DE495496C - Verfahren zum Herstellen von Truebungsmitteln fuer Glaeser und Emaillen - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Truebungsmitteln fuer Glaeser und EmaillenInfo
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- DE495496C DE495496C DEK96467D DEK0096467D DE495496C DE 495496 C DE495496 C DE 495496C DE K96467 D DEK96467 D DE K96467D DE K0096467 D DEK0096467 D DE K0096467D DE 495496 C DE495496 C DE 495496C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03C—CHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
- C03C1/00—Ingredients generally applicable to manufacture of glasses, glazes, or vitreous enamels
- C03C1/04—Opacifiers, e.g. fluorides or phosphates; Pigments
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Description
- Verfahren zum Herstellen von Trübungsmitteln für Gläser und Emaillen Es sind Verfahren zum Herstellen \-oli Trübungsmitteln für weiße Gläser und Emaillen bekannt, die.darin bestehen, daß die ohne wneiteres als Trübungsmittel geeigneten Oxyde und Silikate in Gelfortii übergeführt und Solbildungen vermieden werrien. Die Erfindung beruht auf der F.eststelltuig, daß auch andere weiße Oxyde und oxydische Verbindungen, auch solche der 1@Ietalloidc als Trübungsmittel geeignet sind, von denen man nicht erwarten konnte, daß sie Trübungswirkungen hervorrufen können, und zwar, \Veliti man sie, worauf die Erfindung bertilit, in Kolloide in Gehform überführt und eine 1;ntpolymerisation durch Absorption voli Schutzkörpern verhindert.
- Es hat sich gezeigt, d,aß z. B. die Ox\-de cles Siliziums, Ma"mesittms, Calciums, Strotitiums, Bariums, Zinks, Berylliums, Thoriuins. I anthans u. dgl. durch eine solche Behandlung überraschend-er-,\-eise die Eigenschaft \-oli Trübungsmitteln erlangen.
- Gemäß .der Erfindung werden daher die als Triibungsinittel bisher nicht geeigneten weißen und ungefärbten Oxyde der Metalle. Erdmetalle und :\!Ietalloide oder deren Verbindungen, wie z. B. die Verbindungen mit Siliziumoxyd, als Trübungsmittel dadurch brauchbar gemacht, claß sie in Kollni#!c ili Gehform gebracht wcl'deli.
Die Überführung in Kolloide in Gehform er folgt durch die verschiedenen Verfahren der Kolloidbildung wic- insbesondere durch Kol- loidniühlen. Diese so erhältlichen Kolloide müssen aber, falls sie nicht in Gelforin erhal- ten werden, in die Gehform übergeführt wer- den. Allein diese Umwandlung in Gelforni genügt für Trübungszwecke noch nicht immer. Um die Löslichkeit im Emailsatze zu verhindern, müssen diese polymerisierten Produkte oder Gele auch als Gele aufrecht- erhalten oder eine Entpolymerisation \-erliiii- dert werden, wenn sie mit dem verrnahleneli Emailsatze aufgetragen und erhitzt werden. Es hat sich gezeigt, daß durch den Zusatz UeWisser Schutzkörper die Entpolynieri- sation oder auch die schädliche Solbilduug verhindert werden kann. Solche Schutzkörper silid Metallvei'bilid:angen, insbesondere dic Alkali- undrdall:aliverbi.nduaigen, wie z. B. H\-drate und Carbonate. Diese Schutzkörper können ent\\'.@;ler gleich von den erhaltenen polynierisierteti :C'roelttl<- ten oder Kolloiden in Gelforni absorbiert «-erden oder beim -Iahten des Entailsatze@@ auf eher Emailmühle durch Zusatz auf dieser Mühle erst zur Absorptioli gebracht «erden. Eine Erhöhung der Trübungswirkung kann erreicht werden, wenn Schutzkörper zur- Ali.-;ol'ptioll -(Air acht werden, \\'C'IChe'
Claims (2)
- PATRNTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum Herstellen von Trübungsmitteln für Gläser und Emaillen, wobei die als Trübungsmittel verwendeten Verbindungen zuvor in Gelform übergeführt und darin 4:urch geeignete Zusätze erhalten werden, dadurch gekennzeichnet, -daß man solche weiße. und ungefärbte Oxyde und Verbindungen, welche nicht ohne weiteres zur Trübung von Gläsern geeignet sind, in Gelform überführt, nötigenfalls unter Zusatz von Schutzkörpern zur Erhaltung der Gelform.
- 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, #1.a13 als Schutzkörper zur Erhaltung d-er trübend gemachten Mittel in Gelform die bekannten Trübungsmittel, z. B. Zinn- und Zirkonverbindungen. zugesetzt werden.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT495496X | 1925-01-10 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE495496C true DE495496C (de) | 1930-04-12 |
Family
ID=3675219
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK96467D Expired DE495496C (de) | 1925-01-10 | 1925-11-01 | Verfahren zum Herstellen von Truebungsmitteln fuer Glaeser und Emaillen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE495496C (de) |
-
1925
- 1925-11-01 DE DEK96467D patent/DE495496C/de not_active Expired
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