DE494404C - Fass - Google Patents
FassInfo
- Publication number
- DE494404C DE494404C DEA55645D DEA0055645D DE494404C DE 494404 C DE494404 C DE 494404C DE A55645 D DEA55645 D DE A55645D DE A0055645 D DEA0055645 D DE A0055645D DE 494404 C DE494404 C DE 494404C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- barrel
- wooden
- metal
- insulating
- barrels
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D7/00—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal
- B65D7/02—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by shape
- B65D7/04—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by shape of curved cross-section, e.g. cans of circular or elliptical cross-section
- B65D7/045—Casks, barrels, or drums in their entirety, e.g. beer barrels, i.e. presenting most of the following features like rolling beads, double walls, reinforcing and supporting beads for end walls
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Packages (AREA)
- Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)
Description
- Faß Die Erfindung bezieht sich auf ein Faß für Lager-. Transport- oder sonstige Zwecke.
- Es sind Fässer bekannt geworden, bei denen zur Fernhaltung von Temperatureinflüssen von dem Faßinhalte zwischen zwei 3letall«-andtingen ein Isoliermittel angeordnet ist.
- Diese Fässer #ind jedoch verhältnismäßig teuer herstellbar und leicht Beschädigungen durch Verbeulen ausgesetzt.
- :Ulan hat bei derartigen doppelwandigen Metallfässern zwischen dem äußeren Metallmantel und dein Isoliermittel noch eine Wellblechbahn vorgesehen. Diese dient jedoch, abgesehen von der Schaffung von Lufträumen zwischen Isoliermittel itnd Außenmantel, ausschließlich zur Verstärkung des genannten äußeren Mantels.
- Es ist ferner vorgeschlagen worden, in einem Holzfaß ein die Flüssigkeit aufnehmendes Metallfaß anzuordnen und zwischen den Wandungen ein Isoliermittel vorzusehen. Diese Fässer «>eisen zwar den Nachteil der Beschädigungsgefahr durch von außen kommende Stöße nicht auf, jedoch besitzen sie nur eine geringe Lebensdauer, da durch die Fugen zwischen den Faßdauben Feuchtigkeit, insbesondere beim Reinigen und Abspritzen der Fässer, in das Isoliermittel eindringt und dieses zur Fäulnis veranlaßt. Auch quellen die meisten Isoliermittel unter Feuchtigkeitseinflüssen auf, so daß zwar nicht das äußere durch die Eisenreifen gehaltene Holzfaß, aber das Innenfaß seine Form ändert, und zwar nach innen nachgeben muß und hierdurch seine Maßhaltigkeit und die innere, glatte, die Reinigung ermöglichende und Ablagerungen verhindernde Oberfläche verliert.
- Außerdem tritt durch das Oziellen des Isoliermittels eine Verfestigung -desselben auf, die in Verbindung mit der Durchfeuchtung zu einem Verlust der Isolierfähigkeit führt.
- Die den beiden genannten Faßbauarten anhaftenden Mängel werden unter Vereinigung ihrer Vorteile und Erzielung weiterer Vorteile gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß ein Metallfaß, beispielsweise aus Aluminium, von einem Isoliermittel umschlossen wird, das seinerseits wieder durch einen nachgiebigen Blechkörper umhüllt ist, der sich eng an die Innenwand eines äußeren Holzfasses anschmiegt.
- Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß der Faßinhalt von irgendwelchen äußeren Temperatureinflüssen unbeeinflußt bleibt, das Isoliermittel vor jeglichen echädlichen Feuchtigkeitseinflüssen bewahrt wird und das Ganze gegen mechanische Beanspruchungen, wie sie beispielsweise bei Biertransportfässern beim Herunterwerfen vom Wagen o. dgl. auftreten, äußerst unempfindlich ist.
- Ferner ergibt sich der Vorteil, daß bereits vorhandene gewöhnliche Holzfässer ohne weiteres in Fässer nach vorliegender Erfindung umgeändert werden könne. In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. i einen Axialschnitt durch ein Faß, Abb.2 einen Ouerschnitt nach der Linie A-B der Abb. i.
- a ist ein nahtlos aus Aluminium geschweißtes Innenfaß, das zur Aufnahme einer Flüssigkeit, beispielsweise von Bier, dient. Dieses Innenfaß wird von einem Isoliermittel, beispielsweise Kieselgur oder Korkmehl, zur Isolierung gegen Temperatureinflüsse und gleichzeitig zum Schutze gegen mechanische Beanspruchungen umhüllt.
- Die Isoliermasse ist von einem metallenen Außenfaß c umgeben, das dadurch starknachgiebig gemacht wird, daß sein Mantel nicht festgeschlossen, sondern die diesen Mantel bildende Blechbahn bei d lose übereinandergelegt :ist, :so daß sie sich unter dem Einflusse äußerer Stöße zusammenschieben kann. Die Blechbahn ist durch lose übergestülpte Metalldeckel e an .den Faßenden abgeschlossen.
- Das äußere Metallfaß c schmiegt sich eng an die Innenseite des hölzernen Außenfasses f an, das ein gewöhnliches Holzfaß bekannter Bauart sein kann. Bei starken äußeren Stößen werden sich .die Dauben des Holzfasses f etwas nach innen einbiegen und das metallene Außenfaß c wird gleichfalls elastisch nach .innen ausweichen. Der Stoß wird hierbei völlig .durch die Fässer f und c und gegebenenfalls auch noch durch das Isoliermittel b aufgenommen, ohne daß eine Beschädigung des die Flüssigkeit enthaltenden Innenfasses a eintritt.
- Anderseits ist das Isoliermittel b gegen von außen durch die Daubenfugen bindurchtretende Feuchtigkeit durch das äußere Metallfaß c geschützt.
- Die Spundstutzen g und h sind zweckmäßig mit dem I.nnenfaß aus einem Stück geschweißt, an den Wänden des Holzfasses befestigt und mit entsprechendem Spielraum durch das äußere Metallfaß c und den Boden e hindurchgeführt, so daß bei Formänderungen des Mantels c durch äußere Belastung die Stutzen nicht beschädigt werden können.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE z. Faß mit metallenem, zur Flüssigkeitsaufnahme dienendem Innenfaß, einer dieses Innenfaß umhüllenden Isoliermasseschicht und einem hölzernen Außenfaß, dadurch gekennzeichnet, :daß die Isolierschicht (b) von einer nachgiebigen Hülle (c) umschlossen ist, die sich unmittelbar an .die Innenseite der Wandungen des Holzfasses (f) anlegt.
- 2. Faß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Hülle durch eine zusammengebogene, an der Stoßstelle (d) sich frei überlappende Blechbahn gebildet wird, die an den offenen Enden durch lose -aufgesetzte Blechdeckel (e) abgeschlossen ist.
- 3. Faß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die fest mit dem Innenfasse verbundenen, zweckmäßig mit ihm aus einem Stück hergestellten Spundstutzen (g, h) mit Spiel durch die die Isolierschicht umschließende Hülle (c) hindurchgeführt und in dem hölzernen Außenfaß (f) befestigt sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEA55645D DE494404C (de) | 1928-10-19 | 1928-10-19 | Fass |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEA55645D DE494404C (de) | 1928-10-19 | 1928-10-19 | Fass |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE494404C true DE494404C (de) | 1930-03-22 |
Family
ID=6940103
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEA55645D Expired DE494404C (de) | 1928-10-19 | 1928-10-19 | Fass |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE494404C (de) |
-
1928
- 1928-10-19 DE DEA55645D patent/DE494404C/de not_active Expired
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