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DE47124C - Schutzbrille mit doppelten, elastisch befestigten Gläsern - Google Patents

Schutzbrille mit doppelten, elastisch befestigten Gläsern

Info

Publication number
DE47124C
DE47124C DENDAT47124D DE47124DA DE47124C DE 47124 C DE47124 C DE 47124C DE NDAT47124 D DENDAT47124 D DE NDAT47124D DE 47124D A DE47124D A DE 47124DA DE 47124 C DE47124 C DE 47124C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glasses
glass
double
safety glasses
elastically attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47124D
Other languages
English (en)
Original Assignee
K. W. MÜLLER in Eberswalde
Publication of DE47124C publication Critical patent/DE47124C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F9/00Methods or devices for treatment of the eyes; Devices for putting in contact-lenses; Devices to correct squinting; Apparatus to guide the blind; Protective devices for the eyes, carried on the body or in the hand
    • A61F9/02Goggles
    • A61F9/022Use of special optical filters, e.g. multiple layers, filters for protection against laser light or light from nuclear explosions, screens with different filter properties on different parts of the screen; Rotating slit-discs

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
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  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Eyeglasses (AREA)

Description

.KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Fatentirt im Beutschen Reiche vom 11. October 1888 ab.
. Der Zweck der neuen Brille ist, die Augen bei Arbeiten, die ein Umherfliegen fester Körper mit sich bringen, sicher vor Beschädigungen durch letztere zu schützen.
Bei den bisher gebräuchlichen Schutzbrillen ist Glas der Zerbrechlichkeit und Gefährlichkeit wegen ausgeschlossen und an dessen Stelle der viel weniger durchsichtige Glimmer oder vielfach nur Drahtgewebe gesetzt. Diese Schutzmittel kann man natürlich nur auf Kosten der Deutlichkeit des Sehens und auf Kosten der durch die damit verbundene Unklarheit zu sehr angestrengten Augen verwenden, wodurch der gewonnene Schutz meist wieder fruchtlos wird. Aufserdem bieten die älteren, sich in der Construction an die gewöhnlichen Brillen anlehnenden Schutzbrillen bei einem nur einigermafsen stärkeren Stofs gegen dieselben einen viel zu geringen Widerstand, so dafs bei deren dichten Lage vor den Augen ein wirksamer Schutz derselben nicht eintreten kann. Durch die neue Schutzbrille werden alle diese Uebelstände beseitigt.
Auf beiliegender Zeichnung stellen dar: Fig. 1 die Vorderansicht der Schutzbrille, Fig. 2 den Grundrifs derselben, zum Theil in horizontalem Schnitt, Fig. 3 die Seitenansicht der Brille und Fig. 4 einen durch die Sehachse der Brille gedachten verticalen Schnitt.
In den beiden runden oder auch ovalen Metallgehäusen der Schutzbrille sind hinter einander je zwei genügend stark gewählte Gläser a und b in angemessenem Abstande von einander derartig federnd oder elastisch befestigt, dafs jedes derselben bei einem von aufsen darauf ausgeübten Druck oder Schlag etwas zurückgehen bezw. federn kann, während es nach Einwirkung dieser: Kraft durch seine eigenthümliche Befestigungsweise sofort in die ursprüngliche Lage zurückkehrt. Durch dieses Federn wird der ausgeübte Schlag bedeutend gemildert und das ä'ufsere Glas α in den meisten Fällen, ohne dabei zerbrochen zu sein, die dem Auge drohende Gefahr abgehalten und schon hierdurch den Zweck der Brille erfüllt haben. Kann dagegen das Glas α dem eindringenden Körper nicht widerstehen und wird es durch denselben zertrümmert, so ist das Auge durch das zweite, ebenfalls federnd befestigte Glas b immer noch vor dem Eindringen von Glassplittern bezw. dem des in seiner Flugkraft bereits bedeutend gehemmten und durch das Federn des Glases α meist aus seiner Flugrichtung abgelenkten fremden Körpers geschützt. Im allerungünstigsten Falle, d. h. in dem Falle, dafs auch das Glas b noch zertrümmert würde, wird bei dem immerhin grofsen Abstand des Glases b vom Auge inzwischen und rechtzeitig genug durch unwillkürliches Schliefsen der Augenlider die drohende Gefahr abgewendet werden können. Die oben miterwähnte und durch das Federn des äufseren Glases α erfolgende Ablenkung der Flugrichtung des eindringenden Körpers und die dadurch herbeigeführte und beabsichtigte Ableitung desselben gegen die innere metallische Seitenwand der Schutzbrille findet nur dann nicht statt, wenn der Stofs genau gegen die Mitte des Glases a geführt wird. Aber in diesem seltenen Falle wirkt die elastische Bettung des Glases a an und für sich schlagmildernd, während bei nicht ausreichendem Widerstand desselben immer
noch das zweite Glas b als Schutz gegen "den Eindringling vorhanden ist.
Was nun die Befestigungsweise der Gläser betrifft, so wird das äufsere Glas α durch zwei oder mehr aufsen am Brillengehäuse befestigte Federn c gehalten, welche mit ihrem -oberen hakenförmigen Theil durch letzteres durchgreifen und sich infolge ihrer natürlichen Spannung gegen das Glas α anlegen und dieses fest gegen den umgebogenen Rand des Gehäuses andrücken.
Ein Druck gegen das Glas α von aufsen her bewirkt ein Zurückgehen desselben und auch ein solches bezw. ein stärkeres Anspannen der Federn c, während die letzteren beim Nachlassen des Druckes bestrebt sind, nach innen zu gehen, um das Glas α anzuheben und wieder gegen die Bördelung des Gehäuses zu drücken.
Das innere Glas b dagegen wird durch zwei oder mehrere in der Form dem Brillengehäuse folgende Federn d gehalten, die mit ihren \fi - förmigen Glashaltern ebenfalls durch das Gehäuse greifen und bei einem auf das Glas b von aufsen her ausgeübten Druck ein Federn desselben und bei Aufhören des Druckes ein Zurückgehen des Glases b in die alte Lage gestatten.
Will man zum Zweck der Reinigung oder Auswechselung die Gläser aus der Brille herausnehmen, so legt man letztere mit der beim Gebrauch dem Auge zugekehrten Seite nach unten und hebt erst die Federn d und dann die Federn c an, d. h. man zieht dieselben nach aufsen, wodurch die Gläser aufser Eingriff mit den Federn kommen und ohne Schwierigkeit auf die gewählte Unterlage herabfallen.
Zwischen dem Glase b und dem Auge des Beschauers ist das Brillengehäuse zum Zwecke des Luftdurchlasses durchlöchert (Fig. 3), während der am Gesicht anliegende Theil des Gehäuses mit einer Polsterung versehen ist, um ein Drücken der Brille zu vermeiden.
Die Befestigung der Brille an dem Kopf geschieht mittelst Bänder oder mittelst Gestelles.

Claims (1)

  1. . Patent-Anspruch:
    Eine Schutzbrille, bei welcher zum Schütze des Auges gegen Verletzungen durch Bruchstücke der Brillengläser die letzteren doppelt angeordnet sind und jedes einzelne Glas mit federnder Befestigung versehen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47124D Schutzbrille mit doppelten, elastisch befestigten Gläsern Expired - Lifetime DE47124C (de)

Publications (1)

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DE47124C true DE47124C (de)

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ID=322186

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DENDAT47124D Expired - Lifetime DE47124C (de) Schutzbrille mit doppelten, elastisch befestigten Gläsern

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