DE47124C - Schutzbrille mit doppelten, elastisch befestigten Gläsern - Google Patents
Schutzbrille mit doppelten, elastisch befestigten GläsernInfo
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-
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- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
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Description
.KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Fatentirt im Beutschen Reiche vom 11. October 1888 ab.
. Der Zweck der neuen Brille ist, die Augen bei Arbeiten, die ein Umherfliegen fester Körper
mit sich bringen, sicher vor Beschädigungen durch letztere zu schützen.
Bei den bisher gebräuchlichen Schutzbrillen ist Glas der Zerbrechlichkeit und Gefährlichkeit
wegen ausgeschlossen und an dessen Stelle der viel weniger durchsichtige Glimmer oder
vielfach nur Drahtgewebe gesetzt. Diese Schutzmittel kann man natürlich nur auf Kosten der
Deutlichkeit des Sehens und auf Kosten der durch die damit verbundene Unklarheit zu
sehr angestrengten Augen verwenden, wodurch der gewonnene Schutz meist wieder fruchtlos
wird. Aufserdem bieten die älteren, sich in der Construction an die gewöhnlichen Brillen
anlehnenden Schutzbrillen bei einem nur einigermafsen stärkeren Stofs gegen dieselben
einen viel zu geringen Widerstand, so dafs bei deren dichten Lage vor den Augen ein wirksamer
Schutz derselben nicht eintreten kann. Durch die neue Schutzbrille werden alle diese
Uebelstände beseitigt.
Auf beiliegender Zeichnung stellen dar: Fig. 1 die Vorderansicht der Schutzbrille, Fig. 2 den
Grundrifs derselben, zum Theil in horizontalem Schnitt, Fig. 3 die Seitenansicht der Brille
und Fig. 4 einen durch die Sehachse der Brille gedachten verticalen Schnitt.
In den beiden runden oder auch ovalen Metallgehäusen der Schutzbrille sind hinter einander
je zwei genügend stark gewählte Gläser a und b in angemessenem Abstande von einander
derartig federnd oder elastisch befestigt, dafs jedes derselben bei einem von aufsen
darauf ausgeübten Druck oder Schlag etwas zurückgehen bezw. federn kann, während es
nach Einwirkung dieser: Kraft durch seine eigenthümliche Befestigungsweise sofort in die
ursprüngliche Lage zurückkehrt. Durch dieses Federn wird der ausgeübte Schlag bedeutend
gemildert und das ä'ufsere Glas α in den meisten Fällen, ohne dabei zerbrochen zu sein,
die dem Auge drohende Gefahr abgehalten und schon hierdurch den Zweck der Brille erfüllt
haben. Kann dagegen das Glas α dem eindringenden Körper nicht widerstehen und
wird es durch denselben zertrümmert, so ist das Auge durch das zweite, ebenfalls federnd
befestigte Glas b immer noch vor dem Eindringen von Glassplittern bezw. dem des in
seiner Flugkraft bereits bedeutend gehemmten und durch das Federn des Glases α meist aus
seiner Flugrichtung abgelenkten fremden Körpers geschützt. Im allerungünstigsten Falle,
d. h. in dem Falle, dafs auch das Glas b noch zertrümmert würde, wird bei dem immerhin
grofsen Abstand des Glases b vom Auge inzwischen und rechtzeitig genug durch unwillkürliches
Schliefsen der Augenlider die drohende Gefahr abgewendet werden können. Die oben
miterwähnte und durch das Federn des äufseren Glases α erfolgende Ablenkung der Flugrichtung
des eindringenden Körpers und die dadurch herbeigeführte und beabsichtigte Ableitung desselben
gegen die innere metallische Seitenwand der Schutzbrille findet nur dann nicht statt, wenn
der Stofs genau gegen die Mitte des Glases a geführt wird. Aber in diesem seltenen Falle
wirkt die elastische Bettung des Glases a an und für sich schlagmildernd, während bei nicht
ausreichendem Widerstand desselben immer
noch das zweite Glas b als Schutz gegen "den Eindringling vorhanden ist.
Was nun die Befestigungsweise der Gläser betrifft, so wird das äufsere Glas α durch zwei
oder mehr aufsen am Brillengehäuse befestigte Federn c gehalten, welche mit ihrem -oberen
hakenförmigen Theil durch letzteres durchgreifen und sich infolge ihrer natürlichen Spannung
gegen das Glas α anlegen und dieses fest gegen den umgebogenen Rand des Gehäuses
andrücken.
Ein Druck gegen das Glas α von aufsen her bewirkt ein Zurückgehen desselben und auch
ein solches bezw. ein stärkeres Anspannen der Federn c, während die letzteren beim Nachlassen
des Druckes bestrebt sind, nach innen zu gehen, um das Glas α anzuheben und
wieder gegen die Bördelung des Gehäuses zu drücken.
Das innere Glas b dagegen wird durch zwei oder mehrere in der Form dem Brillengehäuse
folgende Federn d gehalten, die mit ihren \fi - förmigen Glashaltern ebenfalls durch das
Gehäuse greifen und bei einem auf das Glas b von aufsen her ausgeübten Druck ein Federn
desselben und bei Aufhören des Druckes ein Zurückgehen des Glases b in die alte Lage
gestatten.
Will man zum Zweck der Reinigung oder Auswechselung die Gläser aus der Brille herausnehmen,
so legt man letztere mit der beim Gebrauch dem Auge zugekehrten Seite nach
unten und hebt erst die Federn d und dann die Federn c an, d. h. man zieht dieselben
nach aufsen, wodurch die Gläser aufser Eingriff mit den Federn kommen und ohne
Schwierigkeit auf die gewählte Unterlage herabfallen.
Zwischen dem Glase b und dem Auge des Beschauers ist das Brillengehäuse zum Zwecke
des Luftdurchlasses durchlöchert (Fig. 3), während der am Gesicht anliegende Theil des Gehäuses
mit einer Polsterung versehen ist, um ein Drücken der Brille zu vermeiden.
Die Befestigung der Brille an dem Kopf geschieht mittelst Bänder oder mittelst Gestelles.
Claims (1)
- . Patent-Anspruch:Eine Schutzbrille, bei welcher zum Schütze des Auges gegen Verletzungen durch Bruchstücke der Brillengläser die letzteren doppelt angeordnet sind und jedes einzelne Glas mit federnder Befestigung versehen ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE47124C true DE47124C (de) |
Family
ID=322186
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT47124D Expired - Lifetime DE47124C (de) | Schutzbrille mit doppelten, elastisch befestigten Gläsern |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE47124C (de) |
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