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Metallfilter Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung., welche sowohl
zur Abscheidung von Unreinlichkeiten in Leitungen von flüssigen. Brennstoffen dient
als auch ganz besonders zur Verhinderung der Fortpflanzung von Explosionen in diesen
Leitungen.
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Es ist bekannt, Explosionen durch Metallsiebe an der Fortpflanzung
zu verhindern, wie dies z. B. in den Bergwerkslampen stattfindet. Solche Metallsiebe
weisen eine Reihe von Nachteilen auf, insbesondere verstopfen .sie sich leicht und
bewirken bei der notwendigen Feinheit der Siebe einen großen Widerstand in den Leitungen.
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Zur Behebung dieser Übelstände hat man an Stelle der Metallsiebe auch
bereits Metallkugeln zur Filterfüllung verwendet. Aber auch diese Füllungsart gewährt
nicht die erforderliche Sicherheit, da die Kugeln beim Anliegen an der Filterwand
zwischen sich regelmäßige Zwischenräume lassen, so daß über den ganzen Umfang der
Kugelschicht hin ein durchgehender Luftraum entsteht, der für die Fortpflanzung
der Explosionen naturgemäß sehr günstig ist. Dieser übelstand wird noch vervielfacht,
wenn etwa, wie es häufig vorkommt, im Filterinnern Einsätze vorhanden sind, da sich
dami auch an den Begrenzungsflächen dieser Einsätze entspi-e -chende Luftkanäle
bilden. ` Alle diese Nachteile vermeidet die Verwendung der Filterkörper gemäß der
Erfindung. Sie stellen auch gegenüber der Verwendung von Kugeln als Füllmasse, wie
eingehende Vergleichsversuche ergeben haben, einen erheblichen Fortschritt dar.
Für die Abmessung der Filterkörper, die ja nicht nur die Fortpflanzung der Explosionen
verhindern sollen, sondern die auch einen sehr geringen manometrischen Widerstand
für die Flüssigkeit oder die Dämpfe bilden müssen, gibt es ein Optimum. Je größer
die einzelnen Füllkörper sind, um so geringer ist zwar der manometrische Widerstand,
u m so geringer aber auch die Wirkung, so daß eine größere Schicht verwendet werden
muß; je kleiner die Filterkörper sind, um so kleiner kann zwar die Schicht gehalten
werden; mit der Kleinheit der Filterkörper steigt aber auch der monometrische Widerstand.
Es hat sich als besonders geeignet erwieseai, Filterkörper etwa in Art der sogenannten
Prymringe (etwa ¢ bis 5 mm Durchmesser und 5 mm Höhe, um geringen monometrischen
Widerstand zu erzielen) zu verwenden, von welchen schon eine 3 bis 4. cri hohe Schicht
das Durchschlagen von Explosionen in den Leitungen verhindert. An Stelle der Prymringe
können auch andere Füllkörper, insbesondere ringförmige Füllkörper aus Metall, verwendet
werden, welche bei möglichst geringen Abmessungen möglichst große Oberflächen haben,
und welche von den verwendeten Brennstoffflüssigkeiten und ihren Dämpfen nicht angegriffen
werden.
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Auf der Zeichnung ist .eine beispielsweise
Ausführungsform
des Erfmdungsgegenstandes veranschaulicht.
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Es zeigt Abb. i einen als Zwischenstück zwischen Domdeckel und Abfluß-
bzw. Zuflußleitung angebrachten Stutzen zur Aufnahme des Metallfilters, Abb. 2 Einzeldarstellung
,eines Füllkörpers.
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Hierin bedeutet u den Domdeckel., b den Stutzen zur Aufnahme
der Füllkörper, c Abfluß- bzw: Zuflußleitung. Im Stutzen b ist der Raum d zur Aufnahme
der Füllkörper unten durch einen Siebbodene abgeschlossen, an dem eine Stange f
mit Handgriff g befestigt ist. Nahe dem Handgriffende der Stange f befindet sich
ein Siebboden ei. Der Raum rl zwischen den Siebböden e bzw. ei wird ganz
oder zum Teil mit den Füllkörpern h ausgefüllt (s. Abb.2). Das Herausheben des Siebeinsatzes
mit den dazwischen hefindlichen Füllkörpern kann nach Entfernen des Deckels
i erfolgen. Ein Sieb k verhütet das Hineinfallen der Füllkörper in
den Leitungsstutzen c.
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Es versteht sich, daß der Erfindungsgegenstand im einzelnen Abänderungen
erfahren kann, ohne .daß dadurch an seinem Wesen etwas geändert wird.