DE469567C - Verfahren und Vorrichtung zum Abheben der fertigen Form von der Modellplatte - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Abheben der fertigen Form von der ModellplatteInfo
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- DE469567C DE469567C DED50392D DED0050392D DE469567C DE 469567 C DE469567 C DE 469567C DE D50392 D DED50392 D DE D50392D DE D0050392 D DED0050392 D DE D0050392D DE 469567 C DE469567 C DE 469567C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C19/00—Components or accessories for moulding machines
- B22C19/04—Controlling devices specially designed for moulding machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Abheben der fertigen Form von der modellplatte Rüttel- oder Preßformmaschinen mit durch Wasser oder Druckluft betätigter Abhebevorrichtung haben den Nachteil, daß beim öffnen des den Zufluß des Druckmittels steuernden Organs die Abhebung entweder zu rasch oder zu langsam erfolgt. Im ersten Falle ist eine Beschädigung der Form zu befürchten, und im letzteren Falle wird die Leistungsfähigkeit der Maschine beeinträchtigt.
- Bei Abhebung durch Druckluft wird in der Regel t51 oder eine andere Flüssigkeit verwendet, welche durch die Druckluft unter den Hebekolben gepreßt wird. Infolge der dabei auftretenden Bremsung erreicht man eine gleichmäßige Aufwärtsbewegung des Kolbens, während bei direkter Einwirkung der Druckluft das Abheben stoßweise erfolgen würde.
- Bei Abhebevorrichtungen für Formmaschinen ist es auch bekannt, den Hebekolben anfangs langsam steigen zu lassen, dann aber mit wachsender Geschwindigkeit aufwärts zu bewegen, um beim Lösen des Modells von der Form eine Beschädigung letzterer durch zu rasches Bewegen des Modells zu vermeiden. Die bekannten Abhebevorrichtungen dieser Art sind jedoch so ausgebildet, daß der Kolben am Ende des Aufwärtshubes seine Höchstgeschwindigkeit erreicht, wodurch unerwünschte Stöße entstehen, oder aber die Geschwindigkeit wird von Hand geregelt, was umständlich und zeitraubend ist. Im übrigen sind die in oben angegebener Weise arbeitenden Abhebevorrichtungen infolge der Verwendung von zusätzlichen Ventilen usw. in der Bauart sehr verwickelt, wodurch nicht nur erhöhte Herstellungskosten entstehen, sondern auch die Betriebssicherheit der Maschine in hohem Maße gefährdet wird.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, und zwar in zwei Stellungen. In beiden Stellungen ist die Abhebevorrichtung im senkrechten Schnitt veranschaulicht. Die Erfindung besteht darin, daß die Regelung und Änderung der Geschwindigkeit, besonders die Verlangsamung der Hubgeschwindigkeit am Schluß derHöchstgeschwindigkeit, durch die besondere Gestaltung des das Druckmittel zulassenden Ventils automatisch erfolgt.
- In dem Abhebezylinder e ist der Kolben g senkrecht geführt, welcher oben den Tisch mit der Form trägt. Der Kolben g ist hohl und mit öl o. dgl. gefüllt und hat einen Anschluß d an eine Druckluftquelle. Wenn die Druckluft zugelassen wird, wird das im Innern des Kolbens g befindliche 01 durch eine Öffnung a im Boden hindurchgedrückt und tritt unter den Kolben g, so daß dieser angehoben wird. Auf dem Zylinderboden ist nun gemäß der Erfindung ein durch die öffnung a ragender Kern angebracht, der in der Mitte bei c verjüngt ist und unten und oben bei b und b1 einen größeren Querschnitt besitzt.
- Wenn bei der in Abb. i- dargestellten Grundstellung die Druckluft zugelassen wird. so muß das Öl aus dein Innern des Kolbens g zunächst durch den engen Querschnitt zwischen den Wandungen des Loches a und dem Kernteil b hindurchtreten, so daß eine langsame Hubbewegnug erreicht wird. Wenn der Kolben g etwas gehoben ist, tritt der kleine Querschnitt c des Kerns in das Loch a, so daß ein großer Durchflußquerschnitt vorhanden ist und eine rasche Bewegung erfolgt (siehe Abb. 2). Bei noch weiterer Aufwärtsbewegung wird der Durchgangsquerschnitt bei Erreichung des Kernteils b* wieder auf ein Minimum vermindert, so daß der Kolben mit geringer Geschwindigkit an seine obere Hubbegrenzung antrifft. Das Loch a kann, wenn erforderlich, durch eine Regelungsvorrichtung vergrößert oder verkleinert werden, und zwar geschieht dies in der Weise, daß man je nach dein Gewicht des Kolbens die richtigen Abmessungen der Bohrung a durch Versuche feststellt, derart, daß man die Bohrung :zunächst kleiner hält und, wenn der Kolben dann zu langsam heruntergeht, durch Aufbohren die nötige Geschwindigkeit erreicht. Man kann aber auch durch eine zweite Bohrung, die durch eine Regulierschraube mehr oder weniger verschlossen wird, die Geschwindigkeit der Flüssigkeit regeln.
- Auf diese Weise wird der von dem Kolben g getragene Formkasten zunächst langsam vom Modell gelöst, dann rasch aufwärts bewegt und schließlich wieder langsam zum Stillstand gebracht. In gleicher Weise kann eine Maschine ausgeführt werden, bei welcher der Kolben g nicht den Formkasten, sondern das Modell trägt, auch kann die Maschine mit mehreren Abhebekolben versehen sein.
- Sinngemäß kann die Abhebevorrichtung auch für die Anwendung von Druckmesser eingerichtet werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE. i. Verfahren zum Abheben der fertigen Form von der Modellplatte mitttels einer Vorrichtung, bei welcher der Hub des Hebekolbens nach Erreichung der Höchstgeschwindigkeit wieder verlangsamt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlangsamung der Hubgeschwindigkeit nach der Höchstgeschwindigkeit selbsttätig herbeigeführt wird.
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden des Hebekolbens eire öffnung (a) für den Durchgang des zur Verschiebung des Kolbens dienenden Druckmittels vorgesehen ist und in diese Öffnung ein am Boden des Zylinders befestigter Kern von wechselndem- Querschnitt (b, c;: b"> hineinragt.
- 3. Abhebevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (a) durch eine Regelvorrichtung selbsttätig vergrößert oder verkleinert werden kann. .
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED50392D DE469567C (de) | 1926-05-08 | 1926-05-08 | Verfahren und Vorrichtung zum Abheben der fertigen Form von der Modellplatte |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED50392D DE469567C (de) | 1926-05-08 | 1926-05-08 | Verfahren und Vorrichtung zum Abheben der fertigen Form von der Modellplatte |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE469567C true DE469567C (de) | 1928-12-15 |
Family
ID=7052617
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DED50392D Expired DE469567C (de) | 1926-05-08 | 1926-05-08 | Verfahren und Vorrichtung zum Abheben der fertigen Form von der Modellplatte |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE469567C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE962190C (de) * | 1950-03-16 | 1957-04-18 | Rittershaus & Blecher | Ruettelformmaschine |
DE973777C (de) * | 1951-11-11 | 1960-06-30 | Badische Maschinenfabrik Ag Se | Vorrichtung zur selbsttaetigen Steuerung der Geschwindigkeit beim Trennen der Formen vom Modell bei einer Formmaschine zum Herstellen kastenloser Formen |
-
1926
- 1926-05-08 DE DED50392D patent/DE469567C/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE962190C (de) * | 1950-03-16 | 1957-04-18 | Rittershaus & Blecher | Ruettelformmaschine |
DE973777C (de) * | 1951-11-11 | 1960-06-30 | Badische Maschinenfabrik Ag Se | Vorrichtung zur selbsttaetigen Steuerung der Geschwindigkeit beim Trennen der Formen vom Modell bei einer Formmaschine zum Herstellen kastenloser Formen |
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