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DE451359C - OElkuehlanlage - Google Patents

OElkuehlanlage

Info

Publication number
DE451359C
DE451359C DEM91700D DEM0091700D DE451359C DE 451359 C DE451359 C DE 451359C DE M91700 D DEM91700 D DE M91700D DE M0091700 D DEM0091700 D DE M0091700D DE 451359 C DE451359 C DE 451359C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
oil
cooling system
oil cooling
closing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM91700D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Air Defence AG
Original Assignee
Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
Publication date
Priority to DEM91700D priority Critical patent/DE451359C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE451359C publication Critical patent/DE451359C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/08Cooling; Ventilating
    • H01F27/10Liquid cooling
    • H01F27/12Oil cooling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Ölkühlanlage. Wie bekannt, wird z. B. bei größeren Transformatoren mit Ölkühlung dem Öl durch Kühler (Radiatoren) ein Teil seines Wärmeinhaltes entzogen, um den Transformator auf zulässigen Temperaturen zu halten. Das Öl muß somit durch die Kühler geleitet werden. Dieser Ölumlauf kann durch den natürlichen Auftrieb erfolgen oder mit Hilfe einer Pumpe. In vielen Fällen wird der natürliche Ölumlauf genügen. Es kann aber der Fall eintreten, daß während der heißen Jahreszeit die Temperatur des Kühlmediums, welches dem Öl im Ölkühler (Radiator) die Wärme abnimmt, zu hoch wird. Diese Temperaturerhöhung kann nun wieder ausgeglichen werden, indem man mehr Öl durch den Kühler fließen läßt. Zu diesem Zwecke schaltet man eine Förderpumpe in die Olumlaufleitung ein. Diese Förderpumpe soll aber so eingebaut sein, daß sie den natürlichen Ölumlauf nicht stört, z. B. nach Abb. i in einer zur Hauptleitung 25 parallel geschalteten Leitung. Während des natürlichen Ölumlaufes bleiben die Schieber i, 2 und 3 ganz offen. Natürlich könnten die Schieber 2 und 3 auch weggelassen werden, nur muß dann bei einer allfälligen Ausbesserung der Pumpe 4 das Öl in der Hauptleitung abgelassen werden, was oft sehr umständlich und zeitraubend ist.
  • Nun kann es vorkommen, daß während der Sommerzeit die Temperatur des Kühlmediums, welches dem Ölkühler (Radiator) die Wärme abnimmt, einige Tage sehr hoch ist, dann aber wieder einige Tage tief, oder während des Tages hoch und während der Nacht tief, so daß es keinen Zweck hat, die Pumpe immer laufen zu lassen. Auch kann die Belastung des Transformators die Nacht durch sehr klein sein, so daß der natürliche Ölumlauf genügt. Das viele Öffnen und Schließen des Schiebers i von Hand wird aber meistens unbequem sein, so daß man lieber die Pumpe immer laufen läßt, was aber einer Energieverschwendung gleichkommt.
  • Zweckmäßig wird es nun sein, den Schieber i selbsttätig öffnen oder schließen zu lassen, sobald die Pumpe 4 ein- oder ausgeschaltet wird. Die beiden Schieber 2 und 3 können immer offen bleiben. Durch dieses selbsttätige Öffnen und Schließen des Schiebers i wird auch bei einem Mangelhaftwerden der Pumpe 4 der natürliche Ölumlauf wieder eingeschaltet.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Ölkühlanlage besitzt deshalb eine Umleitvorrichtung für die Pumpe, die sich in Abhängigkeit von der Förderleistung der Pumpe selbsttätig ein- und ausschaltet. An Stelle des Schiebers i kann man nun, wie Abb. 2 beispielsweise zeigt, eine drehbare Drosselklappe 5 anordnen. Am Ölaustritt des Pumpenstutzens 6 ist ein Kolben 7 angeordnet. Am Kolben 7 ist eine Stange 8 befestigt mit einem Kolben 9, auf welchem eine Feder io lastet. Gleitbar auf der Stange 8 ist eine Zahnstange ii, welche mittels einer Feder 12 gegen einen Anpaß 13 der Stange 8 gedrückt wird. Die Zahnstange ii greift in ein Zahnrad 14, welches auf der Drehachse der Drosselklappe 5 festsitzt. Der Raum über dem Kolben 9 ist mit dem Saugstutzeni5 der Pumpe 4 durch eine Leitung 16 verbunden. In diese Leitung 16 ist noch ein Absperrventil 17 eingebaut, welches aber nur bei der Demontage der Pumpe 4 geschlossen wird.
  • Die Vorrichtung arbeitet nun wie folgt Die Schieber 2, 3 und 17 sind immer geöffnet. Bei Stillstand der Pumpe ¢ hält die Feder io die Drosselklappe 5 in geöffneter Stellung. Wird nun die Pumpe 4 in Betrieb gesetzt, so entsteht im Stutzen 6 der Pumpe 4 ein Überdruck, welcher den Kolben 7 nach oben schiebt und damit die Drosselklappe 5 in die Schließlage. Der Durchgang für das Öl aus dem Stutzen 6 wird aber erst dann freigegeben, wenn die Drosselklappe 5 die Leitung 25 ganz abschließt. Sobald nämlich die Drosselklappe 5 schließt, drückt der Kolben 7 die vorgespannte Feder 12 noch mehr zusammen, während die Zahnstange ix durch die Drosselklappe 5 festgehalten wird. Die Stange 8 verschiebt sich dann in der Zahnstange ir, gestattet also eine weitere Bewegung des Kolbens 7, und zwar bis derselbe die Führung 18 verläßt, so daß das Öl in den Raum ig abfließen kann.
  • Die Verbindungsleitung 16 ist nur dazu da, um auch den Unterdruck im Saugstutzen 15 der Pumpe 4 für die Bewegung der Stange 8 nutzbar zu machen, indem im Raume über dem Kolben g ein Unterdruck entsteht.
  • Sobald die Pumpe 4 abgestellt wird, drückt die gespannte Feder io die Kolben g und 7 sowie die Stange 8 und die Zahnstange ii in die Anfangslage zurück, wobei dann auch die Drosselklappe 5 wieder geöffnet ist. Das Ein- und Ausschalten der Pumpe 4 kann auch abhängig gemacht werden von der Öltemperatur in dem zu kühlenden Apparat. Ferner könnte die Betätigung der Drosselklappe 5 auch elektrisch erfolgen, z. B. dadurch, daß beim Inbetriebsetzen des Pumpenmotors ein Elektromagnet erregt wird, der die Klappe 5 verstellt.
  • Für den Fall, daß die Pumpe .4 mit einem Elektromotor angetrieben wird und derselbe, unter Strom gesetzt, aus Störungsgründen nicht anlaufen sollte, kann beispielsweise eine Vorrichtung vorgesehen sein, die im Zusammenhang mit einer an sich bekannten Anlaßvorrichtung mit Nullspannungsauslösung den Motor selbsttätig ausschaltet und vor dem Verbrennen schützt. .
  • In Abb. 3 ist eine solche Vorrichtung ohne die zugehörige Anlaßvorrichtung schematisch dargestellt. Auf einen Kolben 2o wirkt einerseits derOldruck im Druckstutzen 6 der Pumpe4, anderseits der Unterdruck im Saugstutzen 15. Gleichzeitig drückt eine vorgespannte Feder 21 einen Kolben 2o nach oben. In Verbindung mit dem Kolben 20 steht ein Stromunterbrecher 22. Sobald nun die Pumpe 4 läuft, verstellt sich der Kolben 2ö - so, daß der Stromunterbrecher 22 geschlossen - wird. Der Stromkreis 26 für den Auslösemagneten der nicht gezeichneten Anlaßvorrichtung ist dann geschlossen, und die Anlaßvorrichtung für den Motor kann eingeschaltet bleiben. Stellt die Pumpe 4 aus irgendeinem Grunde ab, so verschwindet der Öldruck auf dem Kolben 2o, und die vorgespannte Feder 2i schiebt die Kontaktbrücke des Stromunterbrechers 22 zurück. Durch das Unterbrechen des Stromkreises 26 kommt der Auslösemagnet an der Anlaßvorrichtung des Motors zur Wirkung, so daß die ganze Anlaßvorrichtung in die Nullstellung zurückgeht.
  • Eine weitere Schutzvorrichtung ist noch angebracht für den Fall, daß derMotor der Pumpe4 bei geschlossenen Schiebern 2 und 3 eingeschaltet wird. In diesem Falle könnte das Öl in der Pumpe 4 so warm werden, daß die Pumpe mit der Zeit schadhaft wird. Um dies zu verhindern, sind in Abb. 3 die beiden Schieber 2 und 3 mit Stromunterbrechern 23 und 24 versehen. Erst wenn die Schieber :z und 3 ganz offen sind, ist der Stromkreis 26 des Auslösemagneten der Anlaßvorrichtung für den Motor geschlossen, so daß dieselbe eingeschaltet bleiben kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ölkühlanlage, bei welcher das Kühlöl zeitweise zwangläufig durch Ölkühler gepumt wird und zeitweise infolge seines natürlichen Auftriebs umläuft, gekennzeichnet durch eine Umleitvorrichtung für die Pumpe, die sich in Abhängigkeit von der Förderleistung der Pumpe selbsttätig ein- und ausschaltet.
  2. 2. Ölkühlanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Öffnen und Schließen der Ölumleitvorrichtung in Abhängigkeit vom Betriebsdruck der Pumpe erfolgt.
  3. 3. Ölkühlanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Öffnen und Schließen der Olumleitvorrichtung durch die Anlaßvorrichtung des elektrischen Betriebes der Pumpe bewirkt wird.
  4. 4. Ölkühlanlage nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Motoranlasser ausschaltet, sobald der Betriebsdruck der Pumpe eine bestimmte Grenze unterschreitet.
  5. 5. Ölkühlanlage nach Anspruch i, gekennzeichnet durch mit dem Saug- und Druckschieber der Pumpe verbundene Ausschalter, die den Stromkreis des Antriebsmotors beim Schließen der Schieber unterbrechen.
DEM91700D OElkuehlanlage Expired DE451359C (de)

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DE451359C true DE451359C (de) 1927-10-25

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