DE446468C - Trockenvorrichtung fuer lufttrockenen Torf - Google Patents
Trockenvorrichtung fuer lufttrockenen TorfInfo
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- DE446468C DE446468C DED47349D DED0047349D DE446468C DE 446468 C DE446468 C DE 446468C DE D47349 D DED47349 D DE D47349D DE D0047349 D DED0047349 D DE D0047349D DE 446468 C DE446468 C DE 446468C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B3/00—Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat
- F26B3/28—Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by radiation, e.g. from the sun
- F26B3/30—Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by radiation, e.g. from the sun from infrared-emitting elements
- F26B3/305—Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by radiation, e.g. from the sun from infrared-emitting elements the infrared radiation being generated by combustion or combustion gases
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Description
- Trockenvorrichtung für lufttrockenen Torf. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entwässern von lufttrockenem Torf bei überdruck.
- Die Vorrichtung besteht aus einer Trockenkammer, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sich in der Längsrichtung durch den Raum zwei Gruppen von Heizrohren erstrecken. Das zu entwässernde Gut wird auf Wagen o. dgl, eingefahren und von dem Heizkörper derartig umschlossen, daß es mit diesen Rohren selbst nicht in Berührung kommt, wobei die eine Hälfte der Heizrohre in einen Feuerungsraum an einem Ende und der andere Teil in einen Feuerungsraum am anderen Ende des Kessels hineinragt. Die Wärme wird den Rohrenden durch Brenner o. dgl. zugeführt, während die gasförmigen Verbrennungsprodukte mittels Ventilatoren durch die Heizrohre gesaugt werden. Auf diese Weise wird das Gut auf der ganzen Länge des Trockenraumes durch strahlende Wärme gleichmäßig beheizt.
- Durch die gleichmäßige Erwärmung des Torfes auf der ganzen Länge des Trockenraumes wird eine gleichmäßige Entwässerung des Gutes erreicht.
- Auf der Zeichnung zeigt Abb. i den Trockenraum in senkrechtem Längsschnitt, Abb.2 in wagerechtem Längsschnitt.
- Abb. 3 ist ein Schnitt nach Linie 31-31 der Abb. i.
- Abb. q. ist ein Schnitt nach Linie 32-32 der Abb. i und Abb. s ein Schnitt nach Linie 33-33 der Abb. 2.
- Während in Abb. i die Brenner und Feuerrohre weggelassen sind, sind in Abb. 6 diese Teile gezeigt, aber die Wagen mit zugehörigen Schienen weggelassen.
- Abb. 6 ist ein senkrechter und Abb.7 ein wagerechter Schnitt.
- Abb. 8 ist ein Schnitt nach Linie 36-36 der Abb. 6 und _ Abb. 9 ein Schnitt nach Linie 37-37 der Abb.6. Die Abb. io ist eine Stirnansicht zu Abb.7. Abb. i i zeigt Einzelheiten.
- Der Trockenraum wird durch einen zylindrischen Mantel a mit Abschlußplatten a1 und a2 gebildet und besitzt .an jedem Ende vom Trokkenraum getrennte ,kauchkammern b1 und b2, zwischen denen die Heizräume oder Kammern dl und d2 liegen. Durch Gußstücke b7 und bs an den Rohrplatten werden Durchlässe gebildet, die durch .abnehmbare, dampfdichte Türen b9 und b111 abgeschlossen werden können. In einer Flucht mit den Türen b9 und b111 liegen in der Rauchkammer Kanäle mit Türen b" und b1'22.
- Durch den Trockenraum führen Schienen m2, die auf Trägern m und ml ruhen. Auf diesen Schienen werden die Wagen mit dem Trockengut eingefahren.
- Es sind zwei Gruppen von wagerechten Heizrohren cl und c3 zwischen den seitlichen Abschlußplatten a1 und a2 vorgesehen. Die Rohre cl sind mit Verlängerungen c5 versehen, welche in den Feuerungsraum dl hineinragen, während die andere Rohrgruppe c3 Verlängerungen c6 besitzt, die in den Feuerungsraum d=' führen.
- Die Brenner d liegen in den beiden Feuerungsräumen dl und d2. Der Brennstoff wird von einem Behälter f zugeführt, und zwar durch Rohrleitungen/' über Ventile e, durch welche die Menge des Brennstoffes für die Brenner geregelt werden kann. Die beiden Rauchkammern sind durch Rohrleitungen g1, g3 an ein Hauptrohr 1t angeschlossen, welches nach einem Ventilator führt. g sind Stehbolzen zwischen den Stirnplatten a1 und a2 des Kessels.
- jedes Feuerrohr ist an dem in den Feuerungsraum ragenden Ende aufgeweitet und mit einer eingesetzten Hülse c9 (Abb. i i) versehen. Das andere mit Gewinde versehene Ende ist in der Abschlußplatte durch Muttern befestigt. Mit den Gewindeenden sind die Verlängerungen c5 und c6 verbunden, die mit ihren anderen Enden an kurze Rohre mit Schraubengewinde angeschlossen sind, die durch Muttern an den inneren Platten b5 und b6 der Rauchkammern b1 und b2 befestigt sind. Y ist ein Druckmesser, s ein Auslaßventil und t ein Entlastungsventil.
- Der lufttrockene Torf wird auf Wagen in den Trockenraum eingefahren, und die Türen werden geschlossen, so daß der Trockenraum dampfdicht abgeschlossen ist. Die gasförmigen Verbrennungsprodukte werden von dem Ventilator durch die beiden Gruppen von Heizrohren nach den Rauchkammern an dem jeweils entgegengesetzten Ende abgesaugt. Der Torf wird .also nur durch die strahlende Hitze der Rohre erwärmt, wobei die Feuchtigkeit verdampft.
- Durch die beiden Heizrohrgruppen, die gleichzeitig von beiden Enden des Kessels beheizt werden, wird der Trockenraum gleichmäßig auf seiner ganzen Länge erwärmt und somit die ganze Beschickung auf die gleiche Temperatur gebracht; da das Gut sich nicht in Berührung mit den Heizrohren befindet, so besteht keine Gefahr des Verkrustens.
- Der Trockenvorgang gestaltet sich folgendermaßen: Wenn die Türen dampfdicht geschlossen sind und ebenso das Auslaßventil geschlossen ist, so wird die Wärmezufuhr so eingestellt, daß in einer möglichst kurzen Zeit ein bestimmter Dampfdruck erreicht ist. Dann wird die Wärmezufuhr so eingestellt, daß dieser Dampfdruck erhalten bleibt, und die Auslaßventile werden zum Teil geöffnet, bis geringere Dampfdrücke erreicht werden, bei denen das Gut nicht nachteilig beeinflußt wird, .auch wenn es längere Zeit solchen über Atmosphärendruck liegenden Drücken ausgesetzt wird. Wenn nur ein geringerer Dampfdruck aufrechterhalten wird, während das Auslaßventil ganz oder teilweise geöffnet ist, so kann die Zeitperiode, während welcher die Beheizung bei diesem geringeren Druck fortgesetzt wird, die Hälfte der gesamten Zeitperiode betragen, während welcher die Beheizung fortgesetzt wird. Dann kann das Ventil während der anderen Hälfte dieser Zeitperiode gänzlich geöffnet sein. Unter »ganz geöffnet« soll verstanden sein, daß das Ventil. so weit geöffnet ist, daß das Manometer praktisch auf Atmosphärendruck fällt, wobei ein. bestimmtes Dampfvolumen bei einem bestimmten Dampfdruck durch das Auslaßventil des Kessels geht. je größer das Dampfvolumen ist, das durch ein Ventil von bestimmter Größe geht, und je höher der Druck ist, um so größer ist die Wärmemenge zum Beheizen des Kessels. Nachdem der bestimmte Dampfdruck erreicht ist und nach dem öffnen des Auslaßventils und dem Einstellen der Wärmezufuhr für die Erreichung dieses Druckes kann das Auslaßventil aber auch- nur teilweise geöffnet werden, und die über dem Atmosphärendruck liegenden Drücke können während der ganzen Heizperiode aufrechterhalten werden. Darauf kann die Wärmezufuhr gänzlich unterbrochen und das Auslaßventil gänzlich geöffnet werden. -In diesem Falle soll unter »gänzlich geöffnet« verstanden werden, daß der Dampf so rasch als möglich entweichen kann.
- An Stelle der Wagen kann auch eine in dem Trockenraum angebrachte drehbare Trommel verwendet werden.
Claims (1)
- PATPNTANSPRUCH: Trockenvorrichtung für lufttrockenen Torf, in welcher die Trocknung bei Überdruck erfolgt, gekennzeichnet durch zwei das auf Wagen o. dgl. eingefahrene Trokkengut umschließende Heizrohrgruppen und an jeder Stirnseite der Trockenkammer angeordneten Heizräume, in die die Rohrenden der einen oder anderen Heizrohrgruppe hineinragen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED47349D DE446468C (de) | 1925-02-22 | 1925-02-22 | Trockenvorrichtung fuer lufttrockenen Torf |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED47349D DE446468C (de) | 1925-02-22 | 1925-02-22 | Trockenvorrichtung fuer lufttrockenen Torf |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE446468C true DE446468C (de) | 1927-07-04 |
Family
ID=7050371
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DED47349D Expired DE446468C (de) | 1925-02-22 | 1925-02-22 | Trockenvorrichtung fuer lufttrockenen Torf |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE446468C (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1006338B (de) * | 1956-02-01 | 1957-04-11 | Beth Ag Maschf | Antriebsanordnung fuer Wendelrutschen von Vertikaltrocknern |
DE1201254B (de) * | 1959-07-01 | 1965-09-16 | Buckau Wolf Maschf R | Verfahren zum Trocknen von Schuettgut, insbesondere von lignitischer Braunkohle, in Autoklaven |
DE1243109B (de) * | 1959-12-18 | 1967-06-22 | Oesterr Alpine Montan | Verfahren zum Behandeln stueckigen Gutes mittels Dampf und rohrfoermige Kammer zur Durchfuehrung des Verfahrens |
-
1925
- 1925-02-22 DE DED47349D patent/DE446468C/de not_active Expired
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1006338B (de) * | 1956-02-01 | 1957-04-11 | Beth Ag Maschf | Antriebsanordnung fuer Wendelrutschen von Vertikaltrocknern |
DE1201254B (de) * | 1959-07-01 | 1965-09-16 | Buckau Wolf Maschf R | Verfahren zum Trocknen von Schuettgut, insbesondere von lignitischer Braunkohle, in Autoklaven |
DE1243109B (de) * | 1959-12-18 | 1967-06-22 | Oesterr Alpine Montan | Verfahren zum Behandeln stueckigen Gutes mittels Dampf und rohrfoermige Kammer zur Durchfuehrung des Verfahrens |
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