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DE444978C - Verfahren und Maschine zum mechanischen Ausbessern fehlerhafter Stellen bei der Herstellung gummiisolierter Kabeldraehte - Google Patents

Verfahren und Maschine zum mechanischen Ausbessern fehlerhafter Stellen bei der Herstellung gummiisolierter Kabeldraehte

Info

Publication number
DE444978C
DE444978C DEF61190D DEF0061190D DE444978C DE 444978 C DE444978 C DE 444978C DE F61190 D DEF61190 D DE F61190D DE F0061190 D DEF0061190 D DE F0061190D DE 444978 C DE444978 C DE 444978C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
rubber
wire
manufacture
insulated cable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF61190D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF61190D priority Critical patent/DE444978C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE444978C publication Critical patent/DE444978C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/06Insulating conductors or cables
    • H01B13/14Insulating conductors or cables by extrusion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM I. JUNI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c GRUPPE
(F611Q0 VIIIj2IC1J
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. April 1926 ab.
Zur Herstellung isolierter Drähte für Kabel dienen u. a. Längsbedeckungsmaschinen, bei denen der Draht, so wie er von den Ablauf trommeln kommt, meist in zwölf nebeneinanderliegenden Adern durch ein Kaliberwalzenpaar läuft, das für den isolierten Draht passend ausgedrehte Profile hat. Die Umpressung mit der Gummiisolierung erfolgt im Augenblick des Durchgangs der Drähte durch to die Walzenpaare. Für das Umpressen dienen in Rollenform aufgewickelte Gummistreifen, von denen je einer über und unter dem zu isolierenden Drahtstrang in das Kaliber des Walzenpaares mit einläuft. Beim Umpressen der Drähte mit den Gummibändern erfolgt gleichzeitig ein vollständiges Trennen der einzelnen Drahtadern voneinander. Tritt bei dieser Herstellung eine fehlerhafte Stelle auf, dann muß die Maschine stillgesetzt und die schadhafte Stelle ausgebessert werden. Diese ao Flickpause ist verhältnismäßig lang und verringert die Leistung der Maschine wesentlich.
Die Flickarbeit wird von Hand ausgeführt, ist nicht einwandfrei und erfordert bei zwölf Drähten in einer Bahn drei Arbeiter, die jeden einzelnen Draht von Hand umwickeln müssen. Nach der Erfindung wird die Flickarbeit ebenfalls mechanisch mit der Maschine selbst durchgeführt. Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung der Drahtstrang bis vor eines oder mehrere der Kaliberwalzenpaare zurückgeholt, die Gummistreifen werden vor der fehlerhaften Stelle neu angesetzt, und bei erneutem Antrieb der Maschine wird der Drahtstrang nochmals umpreßt. Dieser Arbeitsvorgang erfordert nur einen Bruchteil der bisher für die Flickarbeit benötigten Zeit und ermöglicht, die Leistung der Maschine gegenüber der bisherigen erheblich zu steigern. Um das Zurückholen des Drahtstranges zu erleichtern, ist es vorteilhaft, die Drahttrommeln auf einem fahrbaren Gestell zu lagern, das für das Zurückholen mit der Antriebsmaschine kuppelbar ist und beim erneuten Ingangsetzen der Maschine umgeschaltet wird, bis es in seiner vorderen Stellung mittels eines Anschlages seinen Antrieb selbsttätig wieder abschaltet. Die mit der Maschine ausgebesserten Stellen fallen sehr sauber aus, so daß die mechanische Ausbesserung auch an dieser Beziehung der von Hand bewirkten überlegen ist.
Die Zeichnung stellt eine Maschine zur Ausführung der Erfindung schematisch und beispielsweise in Abb. ι und 2 in Seitenansicht mit den Endstellungen des Trommelwagens dar. Abb. 3 ist eine teilweise Seitenansicht während der Ausführung der Flickarbeit und Abb. 4 eine Oberansicht.
Der Kabeldraht α wird in beliebig vielen Litzen, beispielsweise zwölffach, von Kabeltrommeine abgeleitet und zwischen mehrere einander folgende Kaliberwalzenpaare c geleitet. Vor und über bzw. unter jedem Kalibexwalzenpaar sind Gummibandrollen & gelagert, von denen die Gummibänder b' zugleich mit dem Drahtstrang α die Kaliberwalzenpaare passieren, so daß der Drahtstrang in bekannter Weise mit Gummi umpreßt wird und die einzelnen Adern isoliert werden.
Nach der Erfindung sind die Kabeltrommeine auf einem Wagend gelagert, der mit seinen Rädern/ auf Schieneng· in der Zugrichtung des Drahtstranges α fahrbar ist. Der Antriebsmotor k überträgt seine Drehung mittels eines Getriebes k' sowie einer Kupplung k" auf eine Gewindespindel h, die zwischen den Schieneng" gelagert ist und durch eine am Wagen d sitzende Mutter / greift.
! Der Wagend trägt vorn einen Anschlaget : in der Bahn einer Kupplungsstange I, die beim Anstoß in der Zugrichtung des Drahtstranges α gemäß den gefiederten Pfeilen in Abb. 1 und 3 die Kupplung k" auslöst.
Bei normaler Arbeitsweise nimmt der ' Wagend seine vordere Stellung in Abb. 1 j ein. Die Drähte werden im Strang α von den Kaliberwalzenpaaren c von den Trommeln e abgezogen und mit den von den Trommeln b ablaufenden Gummistreifen b' umpreßt. Tritt eine schadhafte Stelle ein, wie beispielsweise mit χ bezeichnet, dann wird der Antrieb der Walzenpaare c stillgesetzt und die Kupplung k" bei rückwärts laufendem Motor k eingeschaltet. Enthält der Antrieb eine Umsteuerung, dann braucht der Motor k nur rückwärts zu laufen. Dadurch wird mittels der Spindelh der Wagend mit dem Drahtstrang a so weit zurückgezogen, beispielsweise um die Länge r in Richtung des glatten Pfeils in Abb. 1, bis die Flickstelle vor das letzte Kaliberwalzenpaar c gelangt. Die Gummistreifen b' werden abgeschnitten und vor der Flickstelle χ wieder angesetzt. Der Antrieb der Walzen c wird eingeschaltet und gleichzeitig auch der Wagen 'd in umgekehrter Richtung, also wieder vorwärts, mittels seiner Spindel h angetrieben. Die Flickstelle gelangt dabei zwischen die letzten Kaliber walz en c, und die fehlerhafte Stelle wird dadurch maschinell ausgebessert (Abb. 3). Sobald der Wagend seine vordere Stellung in Abb. 1 erreicht hat, trifft sein Anschlag m gegen die Stange I und schaltet den Antrieb der Spindel h ab. Die Walzen c ziehen dann wie vorher den Drahtstrang α nach.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum mechanischen Ausbessern fehlerhafter Stellen bei der Herstellung gummiisolierter Kabeldrähte, dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtstrang (α) bis vor eines oder mehrere der Kaliberwalzenpaare (c) zurückgeholt wird, und daß die Gummistreifen (b') vor der fehlerhaften Stelle neu angesetzt und bei erneutem Antrieb des Drahtstranges nochmals umgepreßt werden.
2. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet, daß die Drahttrommeln (e) auf einem in Richtung des Drahtzuges fahrbaren Wagen (d) gelagert sind, dessen Antrieb umsteuerbar und in der vorderen Stellung des Wagens von ihm selbsttätig abschaltbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEF61190D 1926-04-13 1926-04-13 Verfahren und Maschine zum mechanischen Ausbessern fehlerhafter Stellen bei der Herstellung gummiisolierter Kabeldraehte Expired DE444978C (de)

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DE444978C true DE444978C (de) 1927-06-01

Family

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DEF61190D Expired DE444978C (de) 1926-04-13 1926-04-13 Verfahren und Maschine zum mechanischen Ausbessern fehlerhafter Stellen bei der Herstellung gummiisolierter Kabeldraehte

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