DE4442821C2 - Induktionsheizspulenanordnung zur Härtung einer Innenoberfläche - Google Patents
Induktionsheizspulenanordnung zur Härtung einer InnenoberflächeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Induktionsheizspulenanordnung mit
einem leitfähigen, annähernd ringförmigen Induktionsteil zur
Ausbildung zumindest einer gehärteten Schicht in der
Innenwand eines das Induktionsteil außen im Abstand
umgebenden hohlzylindrischen Gegenstands durch Erzeugung
induzierter Ströme in der Innenwand des hohlzylindrischen
Gegenstands, wie sie beispielsweise aus der DE 39 26 571 C1
bekannt ist.
Die bekannte Induktionsheizspulenanordnung dient zum
induktiven Härten der Zylinderlaufflächen von
Hubkolbenmaschinen und weist über den Umfang des ringförmigen
Induktionsteils gleichmäßig verteilt mehrere Jochblechpakete
auf, welche das Induktionsteil jeweils C-förmig so umfassen,
daß sie zur Innenwand der zu härtenden Zylinderlauffläche hin
offen sind. In dem offenen Bereich, der sog. "aktiven Fläche"
jedes Jochblechpakets ist ein Segmentplättchen aus
diamagnetischem Material, etwa Kupfer angeordnet, um im
Bereich der aktiven Fläche die Magnetfelddichte zu erhöhen.
Infolge der mehreren Jochblechpakete, die einzeln an dem
leitfähigen, annähernd ringförmigen Induktionsteil gehaltert
werden müssen, ist die bekannte Induktionsheizspulenanordnung
relativ kompliziert aufgebaut und erfordert entsprechend,
umfangreiche Herstellungsschritte.
Aus der DE-PS 901 060 ist eine Induktionsheizspulenanordnung
bekannt, die ein leitfähiges, annähernd ringförmiges
Induktionsteil aufweist, in dessen Inneren gleichzeitig
mehrere metallische Werkstücke wie Bleche, Platten und dgl.
gehärtet werden sollen. Hierzu werden zwei oder mehr
derartige Werkstücke als mehrteiliger, zusammengehaltener
Körper im Innenraum des Induktionsteils so angeordnet, daß
die mehreren Werkstücke zu einem mehrteiligen,
stromleitenden, in sich geschlossenen Körper verbunden
werden, während die nicht zu härtenden Oberflächen der
verschiedenen Werkstücke sich entweder gegenseitig abschirmen
oder durch besondere Zusatzteile abgeschirmt werden. Die
Innenwand des Induktionsteils kann je nach gewünschter
Härtezone verschieden ausgebildet sein, und
Ausnehmungen aufweisen. Mit einer derartigen
Induktionsheizspulenanordnung, bei welcher die zu härtenden
Werkstücke innerhalb der Innenwand angeordnet sind, kann
selbstverständlich nicht eine gehärtete Schicht in der
Innenwand eines das Induktionsteil außen im Abstand
umgebenden hohlzylindrischen Gegenstands erzeugt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von der
in der DE 39 26 571 C1 beschriebenen
Induktionsheizspulenanordnung eine einfacher aufgebaute
Induktionsheizspulenanordnung zur Verfügung zu stellen.
Die Aufgabe wird durch eine Induktionsheizspulenanordnung mit
den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch
dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus
welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen, und welche
beispielhaft und nicht einschränkend zu verstehen sind. Es
zeigt:
Fig. 1 eine Perspektivansicht einer
Induktionsheizspulenanordnung gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Schnittansicht in Querrichtung eines
zylindrischen Teils, beispielsweise eines
Zylinderblocks, welches erhitzt werden soll, wobei
die Heizspulenanordnung von dem Teil um einen
vorbestimmten, gleichmäßigen Abstand beabstandet
angeordnet ist;
Fig. 3A ein Muster ausgebildeter, gehärteter Schichten in
einer abgewickelten Ansicht der Innenwand des
wärmegehärteten, externen hohlzylindrischen Teils;
Fig. 3B ein weiteres Muster für die ausgebildeten,
gehärteten Schichten;
Fig. 3C ein weiteres Muster der erzeugten, gehärteten
Schichten;
Fig. 4 eine Perspektivansicht der
Induktionsheizspulenanordnung, an welcher mehrere
Kerne befestigt sind;
Fig. 5 eine Aufsicht auf die
Induktionsheizspulenanordnung, außerhalb derer das
zu erhitzende, externe hohlzylindrische Teil in einer
vorbestimmten, gleichmäßigen Entfernung von der
Anordnung angebracht ist; und
Fig. 6 eine vertikale Schnittansicht zur Erläuterung eines
Zustandes eines abwechselnden Magnetflusses ϕ, der
zwischen dem Abschnitt der
Induktionsheizspulenanordnung, die einen
ausgenommenen Abschnitt aufweist, und der Innenwand
des externen, zu erhitzenden hohlzylindrischen Teils
von Fig. 5 erzeugt wird.
Nachstehend werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
bevorzugte Ausführungsformen der
Induktionsheizspulenanordnung und des Verfahrens zum Härten
einer Innenoberfläche eines Zylinders beschrieben,
insbesondere einer Innenoberfläche eines Zylinderblocks,
gemäß der vorliegenden Erfindung.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer
Induktionsheizspulenanordnung 1 (die nachstehend einfach als
Spulenanordnung 1 bezeichnet wird). In dieser Figur weist die
Spulenanordnung 1 ein zylindrisches, annähernd ringförmiges, leitfähiges Induktionsteil 2 und
ein Paar von Kabelverbindungsabschnitten 5a und 5b zur
Verbindung mit einem Paar von Kabeln zur Zuführung von Strom
auf. Die Innenwand 3 des Induktionsteils 2 weist mehrere
ausgenommene Abschnitte mit vorbestimmter Breite auf,
beispielsweise zwölf ausgenommene Abschnitte 4, 4, ...,
welche die Dicke des Induktionsteils in Umfangsrichtung an
annähernd gleichen Orten klein ausbilden. Das Paar der
Kabelverbindungsabschnitte 5a und 5b ist auf einem Abschnitt
der Innenwand 3 des Induktionsteils 2 vorgesehen. Das Paar
von Kabeln zur Zuführung von Strom dient zum Verbinden der
Kabelverbindungsabschnitte 5a und 5b mit einer
Wechselrichterstromversorgungsvorrichtung, die außerhalb der
Spulenanordnung 1 vorgesehen ist.
Zwischen dem Paar der Kabelverbindungsabschnitte 5a und 5b
ist sandwichartig ein Isolierteil 6 zur Ausbildung einer
Heizspule mit einer Windung vorgesehen.
Die Spulenanordnung 1 bei dieser Ausführungsform dient zur
kollektiven Ausbildung mehrerer, getrennter, teilweise
ausgehärteter Schichten in der Innenwand eines hohlzylindrischen
Teils, beispielsweise eines Zylinderblocks, welches in
Umfangsrichtung erhitzt werden soll. Die Spulenanordnung 1
wird in einen zu erhitzenden Zylinderblock 11 mit
vorbestimmtem, gleichmäßigem Abstand von der Innenwand 12 des
Zylinderblocks 11 eingesetzt, wie in der Querschnittsansicht
von Fig. 2 gezeigt ist. In Fig. 2 ist der Zylinderblock 11
als Querschnitt in Querrichtung dargestellt, wobei der
Querschnitt entlang der oberen Oberfläche der Spulenanordnung
1 verläuft. Diese Figur zeigt einen Zustand, in welchem
mehrere getrennte, teilweise ausgehärtete Schichten an
Umfangsabschnitten an der Innenwand 12 des Zylinderblocks 11
ausgebildet werden, der erhitzt werden soll, die den
ausgenommenen Abschnitten 4 der Spulenanordnung 1
gegenüberliegen.
Es können
mehrere getrennte, teilweise gehärtete Schichten 12a
kollektiv in der Innenwand 12 des zu erhitzenden
Zylinderblocks 11 in Umfangsrichtung ausgebildet werden, wie
in Fig. 2 gezeigt ist. Auf der Oberfläche der Innenwand 12
des erhitzten und gehärteten Zylinderblocks 11 sind zwölf
ausgehärtete Schichten 12a in Umfangsrichtung unterteilt
ausgebildet, wie in der Abwicklungsansicht von Fig. 3A
gezeigt ist.
Zwei Umfangslinien getrennter, teilweise ausgehärteter
Schichten 12a können, wie in Fig. 3B gezeigt ist, ebenfalls
in der Innenwand 12 des Zylinderblocks 11 ausgebildet werden,
durch Bewegung der Spulenanordnung 1 entlang der
Zentrumsachse des Zylinderblocks 11 in Vertikalrichtung, und
durch Wiederholung einer Wärmehärtungsbehandlung. Weiterhin
können auch zwei Umfangslinien getrennter, teilweise
ausgehärteter Schichten 12a gemäß Fig. 3C in versetzter Form
in der Innenwand 12 ausgebildet werden, durch Drehung der
Spulenanordnung 1 um einen vorbestimmten Winkel auf deren
Zentrumsachse, während ihrer Bewegung entlang der
Zentrumsachse des Zylinderblocks 11 in Vertikalrichtung.
Selbstverständlich kann das Härtungsmuster auf der Innenwand
12 des Zylinderblocks 11, die durch die Spulenanordnung 1
gemäß dieser Ausführungsform erhitzt werden soll, nicht nur
zwei Umfangslinien gemäß Fig. 3B und 3C aufweisen, sondern auch
drei oder mehr Umfangslinien getrennter
Teilaushärtungsschichten 12a. Die Abstände zwischen den
ausgenommenen Abschnitten 4, die auf der Innenwand des Induktionsteils
2 ausgebildet werden, können
wahlweise insoweit geändert werden, als die ausgebildeten,
gehärteten Schichten 12a einander nicht überlappen. Daher ist
es bei der Verwendung der Spulenanordnung 1 gemäß dieser
Ausführungsform möglich, einfach mit Anforderungen von Kunden
bezüglich einer Vielzahl von Härtungsmustern fertig zu
werden.
In Fig. 4 ist eine Perspektivansicht der
Induktionsspulenanordnung 1 mit mehreren ausgenommenen
Abschnitten 4, 4, ... dargestellt, an welchen mehrere Kerne
21, 21, ... befestigt sind. In Fig. 5 ist eine Aufsicht auf
die Induktionsspulenanordnung 1 dargestellt, außerhalb derer
der zu erhitzende Zylinderblock 11 angeordnet ist.
Der abwechselnde Magnetfluß ϕ, der zwischen dem Abschnitt der
Spulenanordnung 1, der einen ausgenommenen Abschnitt 4
aufweist, und der Innenwand 12 des zu erhitzenden
Zylinderblocks 11 erzeugt wird, neigt zu einer Konzentration
in Vorwärtsrichtung infolge einer Befestigung des Kerns 21 an
jedem ausgenommenen Abschnitt 4, wie in Fig. 6 dargestellt
ist. Daher ist es möglich, tiefe, getrennte, gehärtete
Teilschichten 12a in der Innenwand 12 auszubilden.
Daher ist es möglich, einfach Anforderungen von Kunden zu
entsprechen, die getrennte, gehärtete Teilschichten
auszubilden wünschen, die tiefer sind als gewöhnliche
gehärtete Schichten, und zwar durch Anbringung der Kerne 21.
Wenn die Kerne 21 angebracht sind, so kann
Vorschubgeschwindigkeit für das Induktionsteil 2 erhöht werden. Wenn die
Abstände zwischen den getrennten, gehärteten Teilschichten
12a, die ausgebildet werden sollen, zu klein wären, so
könnten benachbarte, gehärtete Teilschichten 12a einander
berühren. Damit die gehärteten Teilschichten 12a nicht
miteinander verbunden werden, ist es erforderlich, größere
Zwischenräume zwischen den ausgenommenen Abschnitten 4 des
Induktionsteils 2 vorzusehen, welches mit
den Kernen 21 versehen ist, als bei dem Induktionsteil 2
ohne Kerne.
Wie voranstehend beschrieben, weist die Spulenanordnung 1
gemäß dieser Ausführungsform ein annähernd ringförmiges, leitfähiges Induktions
teil 2 auf, dessen Innenwand 3 mehrere ausgenommene
Abschnitte 4, 4, ... aufweist, welche die Radialdicke des Induktionsteils
2 an vorbestimmten Orten in Umfangsrichtung
teilweise klein ausbilden. Daher ist die Struktur der
Spulenanordnung 1 äußerst einfach. Es ist eine kostengünstige
Herstellung der Spulenanordnung 1 möglich, verglichen mit der
Herstellung einer konventionellen Heizspulenanordnung.
Die vorliegende Ausführungsform ermöglicht eine einfache
Einstellung zur Aufrechterhaltung des Zwischenraumes zwischen
der Spulenanordnung 1 und der Innenwand 12 des konstant zu
erhitzenden Zylinderblockes 11, und eine gleichzeitige
Wärmebehandlung zur Ausbildung mehrerer getrennter,
gehärteter Teilschichten an gewünschten Orten am Umfang auf
der Innenwand des zylindrischen Teils, wie zum Beispiel des
Zylinderblockes 11.
Beispielsweise ermöglicht bei einer simultanen
Wärmehärtungsbehandlung einer Welle mit einem Flansch die
Verwendung der Induktionsheizspule gemäß der vorliegenden
Ausführungsform eine einfache Einstellung der Tiefe der
gehärteten Schicht, ohne Kerne, die bei einer konventionellen
Induktionsheizspule eingesetzt wurden.
Da die Induktionsspulenanordnung 1 einen Aufbau mit einer
einzigen Windung aufweist, ist es darüber hinaus möglich,
die Stärke des elektrischen Stroms von einer externen
Wechselrichter-Stromversorgungsvorrichtung einfach zu
verringern und zu steuern, und die Anforderungen an die
Leistung und die Steuerung der Stromversorgungsvorrichtung zu
verringern, und hierdurch die Kosten für ein System zu
verringern, welches diese Induktionsheizspulenanordnung
verwendet. Daher ist es ebenfalls möglich, einen Verbrauch
der Induktionsheizspulenanordnung selbst zu unterdrücken, um
deren Lebensdauer zu verlängern und deren Wartungskosten zu
reduzieren.
Obwohl im einzelnen bestimmte bevorzugte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung gezeigt und beschrieben wurden,
sollte es offensichtlich sein, daß sich hierbei zahlreiche
Änderungen und Modifikationen vornehmen lassen, ohne vom
Umfang der Erfindung abzuweichen, der sich aus der Gesamtheit
der Anmeldeunterlagen ergibt und von den beigefügten
Patentansprüchen umfaßt sein soll.
Beispielsweise wird bei den voranstehend geschilderten
Ausführungsformen die Induktionsheizspulenanordnung gemäß der
vorliegenden Erfindung nur zum Härten eines Zylinderblocks
eingesetzt. Allerdings kann zweifellos die
Induktionsheizspulenanordnung gemäß der vorliegenden
Erfindung bei unterschiedlichen Arten hohlzylindrischer Teile
eingesetzt werden, welche eine Härtebearbeitung in deren
Innenwand erfordern. Die Abstände zwischen den ausgenommenen
Abschnitten 4, die auf der Innenwand der Spulenanordnung 1
vorgesehen sind, können wahlweise insoweit geändert werden,
als die ausgebildeten gehärteten Schichten 12a nicht einander
überlappen.
Claims (4)
1. Induktionsheizspulenanordnung (1) mit
- a) einem leitfähigen, annähernd ringförmigen Induktionsteil (2);
- b) zur Ausbildung zumindest einer gehärteten Schicht (12a) in der Innenwand (12) eines das Induktionsteil (2) außen im Abstand umgebenden hohlzylindrischen Gegenstands (12) durch Erzeugung induzierter Ströme in der Innenwand (12) des hohlzylindrischen Gegenstands (11);
- a) auf der Innenwand (3) des Induktionsteils (2) in Umfangsrichtung mehrere (m) ausgenommene Abschnitte (4) vorgesehen sind.
2. Induktionsheizspulenanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Paar von
Kabelverbindungsabschnitten (5a, 5b) zur Verbindung des
Induktionsteils (2) mit einer Stromversorgung sich zum
Zentrum des Induktionsteils (2) hin erstreckt, und
zwischen den beiden Kabelverbindungsabschnitten (5a, 5b)
sandwichartig eingeschlossen ein Isolierteil (6)
vorgesehen ist.
3. Induktionsheizspulenanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß an jedem ausgenommenen
Abschnitt (4) ein Kern (21) vorgesehen ist.
4. Induktionsheizspulenanordnung nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwölf (m = 12)
ausgenommene Abschnitte (4) in annähernd gleichen
Abständen auf der Innenwand (3) des Induktionsteils (2)
vorgesehen sind.
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