[go: up one dir, main page]

DE4427477A1 - Fördereinrichtung - Google Patents

Fördereinrichtung

Info

Publication number
DE4427477A1
DE4427477A1 DE4427477A DE4427477A DE4427477A1 DE 4427477 A1 DE4427477 A1 DE 4427477A1 DE 4427477 A DE4427477 A DE 4427477A DE 4427477 A DE4427477 A DE 4427477A DE 4427477 A1 DE4427477 A1 DE 4427477A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
chain
rail
conveyor device
transport
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE4427477A
Other languages
English (en)
Other versions
DE4427477C2 (de
Inventor
Martin Kainz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WVG KAINZ GmbH
Original Assignee
WVG KAINZ GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WVG KAINZ GmbH filed Critical WVG KAINZ GmbH
Priority to DE4427477A priority Critical patent/DE4427477C2/de
Publication of DE4427477A1 publication Critical patent/DE4427477A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4427477C2 publication Critical patent/DE4427477C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G17/00Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
    • B65G17/002Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface comprising load carriers resting on the traction element
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G19/00Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors
    • B65G19/02Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors for articles, e.g. for containers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G21/00Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors
    • B65G21/02Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors consisting essentially of struts, ties, or like structural elements
    • B65G21/06Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors consisting essentially of struts, ties, or like structural elements constructed to facilitate rapid assembly or dismantling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/02Articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Screw Conveyors (AREA)
  • Liquid Crystal (AREA)
  • Formation And Processing Of Food Products (AREA)
  • Framework For Endless Conveyors (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Fördereinrichtung für Transportkisten gemäß Anspruch 1.
Im Zuge der Müllverminderung bzw. -vermeidung werden, ins­ besondere in der Lebensmittelindustrie, beschichtete Kartons als Verpackung größerer Gebinde zunehmend durch wiederverwendbare Transportkisten ersetzt. Die mehrfache Verwendung dieser Transportkisten bedingt eine mehrfache Handhabung der Transportkisten im Fertigungs- und Ver­ packungsablauf; die Kisten müssen in den Produktionsablauf eingeführt, gereinigt und einem Verpackungsabschnitt der Fertigung zugeführt werden. Um die vielfältige Handhabung bzw. Förderung der Transportkisten an mehrere Stationen der Fertigung und Verpackung zu bewerkstelligen, wird eine leistungsfähige Fördereinrichtung benötigt.
Eine Art der mit einer solchen Fördereinrichtung vorzugs­ weise zu fördernden Transportkisten ist ein sogenannter Euro-Kasten aus Kunststoff mit Standardabmessungen; dieser Kastentyp hat sich in der einschlägigen Industrie bereits durchgesetzt. Selbstverständlich können jedoch mit der er­ findungsgemäßen Fördereinrichtung beliebige Kisten, Kästen oder Behälter aus einer Vielzahl von Materialien gefördert werden.
Herkömmliche, für diese Förderaufgabe eingesetzte Förder­ einrichtungen sind Gurtförderbänder oder Rollenförder­ bänder. Gurtförderbänder haben jedoch den Nachteil, daß für diese ein sehr steifes Gerüst erforderlich ist, um das um­ laufende Gurtband ausreichend zu straffen und gerade zu führen. Ein solches Gerüst ist aufwendig in der Her­ stellung, da aus Gewichts- und Stabilitätsgründen häufig Fachwerke aus Metallstreben verwendet werden, die eine Vielzahl von Herstellschritten erforderlich machen. Außer­ dem ist für das Umlenken des Fördergurts am Förderbandende eine Walkarbeit im Gurtmaterial aufzubringen, die von der Antriebsquelle des Gurtförderbands zusätzlich aufzubringen ist.
Die ebenfalls eingesetzten Rollenförderbänder haben eine Vielzahl nebeneinander angeordneter Rollen die jeweils an­ getrieben sind. Die Herstellung solcher Rollenförderbänder ist aufwendig, insbesondere ist der jeweilige Antrieb jeder Rolle schwierig zu bewerkstelligen. Darüberhinaus erzeugen solche Rollenförderbänder ein Laufgeräusch, das allein durch die aufsummierten Laufgeräusche vieler einzelner Rol­ lenlager für die Beschäftigten an solchen Bändern eine deutliche Verschlechterung der Arbeitsplatzbedingungen dar­ stellt.
Die zuvor beschriebenen Förderbandtypen haben ferner den gemeinsamen Nachteil, daß solche Förderbänder überwiegend für eine geradlinige Förderung geeignet sind, und Kurven auf dem Förderweg durch eine Vielzahl von in Form eines Vielecks angeordneten unabhängigen Förderbandabschnitten zusammengesetzt werden müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Fördereinrichtung für Transportkisten zu schaffen, die einfach aufgebaut, und leicht und flexibel anpaßbar ist.
Die Aufgabe wird mit einer Fördereinrichtung mit den Mark­ malen des Anspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Fördereinrichtung für Transportkisten hat mindestens eine Förderschiene, der parallel und ober­ halb mindestens eine Seitenführung zugeordnet ist und in der eine angetriebene Kette längsverschieblich angeordnet ist, die mindestens einen aus der Förderschiene vor­ stehenden Mitnahmeabschnitt für die Transportkisten auf­ weist.
In der erfindungsgemäßen Fördereinrichtung ist die zu för­ dernde Transportkiste mit dem Mitnahmeabschnitt der Kette in Eingriff, und wird mit der Bewegung der Kette längs der Förderschiene bewegt. Die zur Förderschiene parallele Seitenführung führt die Transportkiste entlang der Förder­ schiene und verhindert, daß die Transportkiste seitlich ausbricht. Durch die Verwendung einer Kette als angetrie­ benes, längsverschiebliches Element ist ein sehr einfacher Aufbau der Fördereinrichtung ermöglicht worden. Eine Kette hat eine hohe Festigkeit und ein gutes Kraftüber­ tragungsverhalten, so daß beispielsweise der Antrieb der Kette einfach gestaltet werden kann. Darüber hinaus er­ fordert eine Kette selbst bei einer Umlenkung mit engen Radien, bedingt durch ihre hohe Flexibilität keine Walk­ arbeit, so daß die erfindungsgemäße Fördereinrichtung einen geringen Energiebedarf hat. Ferner ist durch den Mitnahme­ abschnitt gewährleistet, daß übliche Transportkisten ohne zusätzliche Maßnahmen an diesen gefördert werden können. Außerdem ermöglicht die hohe Beweglichkeit der Kette die Ausbildung von Kurven, die von der Kette kontinuierlich durchlaufen sind, so daß eine nahezu beliebige Anordnung des Förderstreckenverlaufs und damit eine gute Anpassung an die jeweils gegeben räumlichen Bedingungen ermöglicht ist.
Vorteilhafterweise ist die Kette eine Rundstahlkette, die vorzugsweise aus Edelstahl gefertigt ist, deren aus der Förderschiene vorstehende Glieder mit einem Abschnitt der Transportkiste, dies ist meist eine parallel zum Umfang der Transportkiste und an deren Boden verlaufende Zentrierkante für die Stapelung, in formschlüssigem Eingriff sind, so daß die Kraftübertragung auf die Transportkiste schlupffrei erfolgt. Bei Transportkisten mit flachem Boden erfolgt der Eingriff zwischen Kette und Transportkiste durch Reibschluß mit den vorstehenden Kettengliedern, so daß auch solche Transportkisten zuverlässig gefördert werden können, wobei die Transportkiste an beliebiger Stelle auf die Förder­ schiene aufgesetzt werden kann.
In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der erfindungs­ gemäßen Fördereinrichtung kann die Kette mit auf den vor­ stehenden Kettengliedern angebrachten zusätzlichen Bolzen versehen sein, die bei besonders schweren Transportkisten oder an steilen Steigungen einen besonders sicheren Ein­ griff zwischen der Kette und der Transportkiste gewähr­ leisten. In einer solchen Ausbildung sollte der Abstand zwischen den Bolzen ca. das 1,5-fache der Transportkisten­ länge betragen, bzw. etwa der Länge der Diagonalen des Transportkistenbodens entsprechen.
Ferner kann, um die Vorteile der Erfindung voll zu nutzen, die Kette in einer oben offenen, auf der Förderschiene an­ geordneten Gleitschiene in einer T-förmigen Nut geführt sein, so daß stets ein Großteil des Kistengewichts auf der Kette ruht, wobei die flachliegenden Glieder der Kette an den in der Nut ausgebildeten Vorsprüngen aufliegen. Um in Kurven eine besonders gute Führung der Kette zu gewähr­ leisten, kann, gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiter­ bildung der Erfindung, die Gleitschiene mit einer kreuz­ förmigen Nut versehen sein, wobei die oberen Nutvorsprünge die flachliegenden Kettenglieder überdecken, und so die Kette sicher in der Nut halten. Dabei stehen die aufrecht stehenden Kettenglieder aus der Gleitschiene teilweise vor und bilden den Mitnahmeabschnitt für die Transportkisten.
Eine solche Nutgestaltung in der Gleitschiene ist auch bei der Ausbildung von Steigstrecken von Vorteil, da mit dieser Nutgestaltung ein Ausheben der Kette auch bei leerer Fördereinrichtung sicher vermieden wird.
Eine weitere besondere Ausbildung der erfindungsgemäßen Fördereinrichtung hat den Vorteil, daß sie aus einzelnen Elementen aufgebaut werden kann, so daß eine Anpassung der Fördereinrichtung an bauliche Gegebenheiten durch eine ent­ sprechende Kombination von Standardelementen, wie bei­ spielsweise Kurvensegmenten oder Streckenabschnitten er­ folgen kann. Zudem ist eine solche erfindungsgemäße Förder­ einrichtung durch Hinzufügen oder Entfernen von Standard­ elementen wandelbar, so daß auch spätere Veränderungen leicht bewerkstelligt werden können.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der erfindungsgemäßen Fördereinrichtung ermöglicht, insbesondere bei langen Förderwegen oder bei einer komplexen Förderaufgabe, wie beispielsweise unterschiedliche Verweilzeit der zu för­ dernden Transportkisten an einzelnen Stationen oder eine Pufferung von diskontinuierlich angelieferten Transport­ kisten, ein Zusammensetzen der erfindungsgemäßen Förder­ einrichtung aus einzelnen Fördereinheiten, wobei jede Fördereinheit mindestens eine umlaufende Kette aufweist. Somit kann die Fördereinrichtung, je nach Aufgabenstellung innerhalb der Fördereinrichtung, auch abschnittsweise, d. h. in unabhängigen Fördereinheiten betrieben werden, wodurch eine hervorragende Anpassung an die Produktionsgegeben­ heiten erzielt wird. Die Unterteilung der Fördereinrichtung in unabhängige Fördereinheiten hat zudem den Vorteil, daß im Falle des Defekts oder einer Blockierung einer Förder­ einheit nicht die gesamte Fördereinrichtung stillgelegt ist.
Die erfindungsgemäße Fördereinrichtung kann zur kontinu­ ierlichen Förderung, zur getakteten Förderung und zur blockweisen Förderung von Transportkisten oder dergleichen verwendet werden.
Ferner läßt sich eine solche Fördereinrichtung mit einer Vielzahl von Stationen mit besonderen Aufgaben, wie bei­ spielsweise Aufgabe- oder Ausgabestationen, Waschstationen, Wendeeinrichtungen, Stapeleinrichtungen Puffer oder dgl. verbinden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der erfindungs­ gemäßen Fördereinrichtung ist eine Stauaushebung vorge­ sehen, die durch Anheben eines parallel und unterhalb einer Förderschiene angeordneten Balkens die anzuhaltenden Transportkisten geringfügig anhebt und so den Eingriff zwischen Kette und Transportkiste löst. Mittels einer solchen Stauaushebung kann nicht nur eine einzelne Trans­ portkiste angehalten werden, sondern es kann eine der Länge des Balkens entsprechende Anzahl von Transportkisten aus­ gehoben werden, so daß durch die Stauaushebung eine Block­ bildung mit einer gewünschten Anzahl von Transportkisten möglich ist. Dazu wird die Stauaushebung angehoben und die Transportkisten, die sich darüber befinden werden ange­ hoben. Nachfolgende Transportkisten werden nun von der Förderkette auf die angehobene Stauaushebung aufgeschoben und schieben ihrerseits die vor ihnen auf der Stauaushebung aufliegende Transportkiste weiter. Auf diese Weise wird ein Block aus aneinandergrenzenden Transportkisten gebildet, der sich über die gesamte Länge der Stauaushebung er­ strecken kann. Wird die Stauaushebung nun abgesenkt, werden die angestauten Transportkisten gleichzeitig mit der laufenden Kette in Eingriff gebracht, so daß die Transport­ kisten blockweise gefördert werden.
Die Blockbildung hat den Vorteil, daß nahezu die gesamte Förderstrecke mit Transportkisten belegt werden kann, da die Abstände zwischen den einzelnen Blöcken vergleichsweise klein gewählt werden können, d. h. der Abstand zwischen den einzelnen Blöcken kann dem Abstand entsprechen, der bei einem getakteten Betrieb zwischen den einzelnen Transport­ kisten einzuhalten wäre. Somit ergibt sich eine sehr hohe Packungsdichte der Transportkisten auf der Förderstrecke, so daß ein großes Puffervolumen für bereitzustellende Transportkisten bei der Fertigung/Verpackung gewährleistet ist, ohne daß es zusätzlichen Lagerplatzes für solche Transportkisten bedarf.
Ferner vermindert die Stauaushebung, bzw. die damit erreichte Blockfahrweise, den Steuerungsaufwand, da nicht mehr jede einzelne Transportkiste überwacht und gesteuert werden muß, sondern lediglich der Lauf einer deutlich ge­ ringeren Zahl von Blöcken verfolgt und gesteuert werden muß.
Die Stauaushebung hat vorzugsweise einen sehr einfachen Aufbau und kann in beliebiger Länge an der vorgesehen Stelle an der Förderschiene angebracht werden. Ferner kann auch eine Konstellation mit mehreren hintereinander ange­ ordneten Stauaushebungen gewählt werden, so daß durch die Wahl der Anzahl und Länge der angehobenen Balken in der Stauaushebung die Anzahl Transportkisten in einem Block wählbar ist.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Fördereinrichtung mit Weichen zum Um- bzw. Ableiten einzelner Transportkisten oder Blöcken von Transportkisten von einem durchgehenden Förderpfad versehen. Die abzwei­ gende Förderstrecke oder der Abzweig entspricht im wesent­ lichen der zuvor beschriebenen unverzweigten Förderein­ richtung. Im Bereich des Abzweigs ist die Seitenführung des durchgehenden Förderpfads auf der Seite des Abzweigs unter­ brochen und die Förderschiene des Abzweigs ist derart in den durchgehenden Förderpfad geführt, daß die Mitnahme­ abschnitte der Kette des Abzweigs in einem unmittelbar an den Randbereich eines Förderbereichs für Transportkisten auf dem durchgehenden Förderpfad angrenzenden Abschnitt auf der gleichen Höhe angeordnet sind wie die Mitnahme­ abschnitte der Kette des durchgehenden Förderpfads. Folglich werden die Transportkisten schon bei einer ge­ ringen Auslenkung aus dem durchgehenden Förderpfad von der Kette des Abzweigs sicher erfaßt und weitergefördert, so daß ein Hängenbleiben von Transportkisten in der Weiche sicher vermieden ist. Bei dieser Ausgestaltung der Weiche ist ein abwechselndes Anheben und Absenken der Kette im Bereich der Weiche nicht erforderlich, so daß hierdurch eine besonders einfache Bauweise unter Beibehaltung der sicheren Abzweigung der Transportkisten erzielt ist.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fördereinrichtung sind die an den Fördereinheiten endständigen Umlenkeinrichtungen als Umlenkkufen ausgebildet, in denen die Kette in einer Führungsnut mit T-förmigem oder kreuzförmigem Querschnitt geführt ist und in einer engen Kehre umgelenkt wird. Dadurch wird die Zahl bewegter Teile in der Fördereinrichtung weiter vermindert.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Fördereinrichtung sind Gegenstand der sonstigen Unter­ ansprüche.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand einiger Ausführungs­ beispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher er­ läutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine beispielhaft und schematisch eine aus mehreren Fördereinheiten aufgebaute erfindungsgemäße Förderein­ richtung;
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Streckenabschnitt eines Ausführungsbeispiels für eine erfindungsgemäße Fördereinrichtung;
Fig. 3 einen Querschnitt durch ein Ausführungsbeispiel einer Förderschiene;
Fig. 4 einen Querschnitt durch ein Kurvensegment eines Aus­ führungsbeispiels der Erfindung;
Fig. 5 eine beispielhafte Ausführung für eine Über­ gabeeinrichtung für den Übergang zwischen Streckenab­ schnitten unterschiedlicher Steigung in der erfindungs­ gemäßen Fördereinrichtung;
Fig. 6 eine Seitenansicht der Übergabeeinrichtung gemäß Fig. 5;
Fig. 7 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer Fördereinheit der erfindungsgemäßen Fördereinrichtung.
Fig. 8 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungs­ beispiels einer Fördereinheit der erfindungsgemäßen Fördereinrichtung;
Fig. 9 einen Abschnitt einer Fördereinheit mit einer Stau­ aushebung im abgesenkten Zustand;
Fig. 10 die Stauaushebung aus Fig. 9 im angehobenen Zu­ stand;
Fig. 11 eine schematische Darstellung einer erfindungs­ gemäßen Förderanlage, die in Blockfahrweise betrieben wird; und
Fig. 12 eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel einer Weiche.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht und eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen Fördereinrichtung, die aus Förderein­ heiten A, B, C und D aufgebaut ist. Die Fördereinheit A hat eine Aufgabestation A1 für das Fördergut, vorzugsweise Transportkisten und ist mit der Fördereinheit B verbunden. Eine Förderschiene 20, entlang der das Fördergut abgestützt und bewegt wird ist mit einer breiten Linie dargestellt. Die Fördereinheit A ist eine geradlinige ebene Förder­ einheit, daran anschließend ist die Fördereinheit B an­ geordnet, die zwei zueinander parallele Förderschienen 20 aufweist.
Die Fördereinheit B ist ein Steigungsabschnitt, mit dem Transportkisten von einer niedrigen auf eine größere Höhe gefördert werden. Oberhalb der Förderschienen 20 des Stei­ gungsabschnitts B und parallel dazu sind Sicherungsschienen 13 angeordnet, die ein Kippen der bergauf zu fördernden Transportkisten um ihre Nickachse verhindern.
An die Fördereinheit B schließt sich die Fördereinheit C an, die einen geraden Abschnitt, einen 180° Kurvenabschnitt und einen weiteren geraden Abschnitt aufweist. Die Fördereinheit C hat, wie die Fördereinheit A eine in ihrer Mitte verlaufende Förderschiene 20.
An die Fördereinheit C schließt sich eine Wendestation oder ein Wendekäfig C1 an, der einen aus Führungen gebildeten, von oben nach unten verlaufenden Tunnel mit einer 180° Wen­ dung aufweist. Transportkisten, die von der Fördereinheit c auf der oberen Ebene der Fördereinrichtung in den Wende­ käfig C1 geschoben werden, fallen der Schwerkraft folgend, auf den Führungen gleitend auf die untere Ebene zurück, wobei der die Transportkiste um ihre Nickachse um 180° gedreht wird, so daß die an der Fördereinheit D ankommende Transportkiste kopfüber liegt und von dieser weiter­ gefördert wird. Der Wendekäfig C1 kann mit Bremsbürsten ausgerüstet sein, die den Fall der Transportkisten ver­ langsamen, so daß eine Beschädigung der Transportkisten vermieden, und zudem die Geräuschentwicklung vermindert wird. Eine solche Wendestation wird beispielsweise in einem Reinigungsabschnitt einer Verpackungsstraße verwendet, worin angelieferte, ungereinigte Transportkisten zunächst gewendet, anschließend gereinigt und trockene, saubere Transportkisten erneut gewendet und der Verpackungsstation zugeführt werden.
Die ebene Fördereinheit D hat an ihrem Ende eine Ausgabe­ station D1, in der die Transportkisten angeliefert werden. Ebenso wie die Fördereinheiten A und C hat die Förder­ einheit D in ihrer Mitte eine Förderschiene 20, mit der die Transportkisten zur Ausgabestation D1 gefördert werden. Dieses in Fig. 1 gezeigte Beispiel einer Anordnung von Fördereinheiten A-D soll aufzeigen, daß eine Vielzahl solcher modularer Fördereinheiten hintereinander geschaltet werden kann, um eine erfindungsgemäße Fördereinrichtung zu bilden. Es ist selbstverständlich, daß sowohl die Länge der einzelnen Fördereinheiten, deren Steigung als auch Kurven­ krümmungen, von denen eine bei der Fördereinheit C gezeigt ist, entsprechend den baulichen oder ablauftechnischen Voraussetzungen variiert werden können.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch einen Streckenab­ schnitt einer erfindungsgemäßen Fördereinrichtung. Wie in Fig. 2 dargestellt ist, ist die Förderschiene 20 mittig in einem von zwei Seitenteilen gebildeten Querträger 10 aufge­ nommen. An dem Querträger 10 sind an einem von der Förder­ schiene 20 entfernten Ende Winkelhalter 101 befestigt, die Halterungen 111 für Leitschienen 11 zur Seitenführung der Transportkisten halten. Die Leitschienen 11 sind parallel und oberhalb der Förderschiene 20 angeordnet und in den Halterungen 111 gehalten. Auf dem Querträger 10, etwa mittig auf jedem seiner beiden Seitenteile, d. h. zwischen Förderschiene 20 und Winkelhalter 101 sind sich parallel zur Förderschiene 20 erstreckende Stützschienen 12 ange­ ordnet, die mit Halteblöcken 102 am Querträger 10 gehalten sind. Vorzugsweise sind die Leitschienen 11 und die Stütz­ schienen 12 als Rohre ausgeführt, um das Gewicht der erfindungsgemäßen Fördereinrichtung gering zu halten.
Der Aufbau der Förderschiene 20 wird beispielhaft anhand Fig. 3 näher erläutert. Fig. 3 zeigt ein Ausführungs­ beispiel für die zwischen zwei Seitenteilen eines Quer­ trägers 10 mittig angeordnete Förderschiene 20 der erfindungsgemäßen Fördereinrichtung mit einem Längsträger 21, der aus einem Rohr mit rechteckigem Querschnitt ge­ fertigt ist, in dessen Innern an einer Schmalseite des Längsträgers 21 eine untere Gleitschiene 24 für die längs­ verschiebliche Aufnahme einer Kette 22 in einer Nut 27 an­ geordnet ist. Auf der oberen Schmalseite des Längsträgers 21 ist eine obere Gleitschiene 23 mit einer Nut 26 ange­ ordnet, in der die Kette 22 längsverschieblich aufgenommen ist. In der Nut 26 der oberen Gleitschiene 23 wird ein Ab­ schnitt einer endlosen Kette 22, d. h. einer Kette deren Enden miteinander verbunden sind, so daß die Kette einen geschlossenen Ring bildet, in Förderrichtung verschoben und der diesem Abschnitt gegenüberliegende Kettenabschnitt ent­ sprechend gegen die Förderrichtung bewegt, wobei der gegen die Förderrichtung laufende Kettenabschnitt in der Nut 27 der unteren Gleitschiene 24 geführt ist. Die Kette 22 läuft also längs der Förderschiene 20 um, wobei die aus der oberen Gleitschiene 23 über obere Gleitschienenabschnitte 23a vorstehenden Kettenglieder 22a sich längs der Förder­ schiene 20 bewegen und dabei Mitnahmeabschnitte für die zu fördernden Transportkisten bilden, so daß keine zusätz­ lichen Mitnehmerelemente erforderlich sind. Ferner können, da nahezu die gesamte Länge des oberen, d. h. in Förder­ richtung in der Gleitschiene 23 bewegten Kettenabschnitts durch die Kettenglieder 22a gebildete Mitnahmeabschnitte aufweist, die zu fördernden Transportkisten mit beliebigem Abstand hintereinander auf der Fördereinrichtung abgestellt und gefördert werden.
Die Nut 26 in der Gleitschiene 23 hat, wie in Fig. 3 ge­ zeigt, eine kreuzförmige Gestalt, so daß ein oberer Gleit­ schienenabschnitt 23a die flachliegenden Kettenglieder 22b der in der Nut 26 der Gleitschiene 23 verlaufenden Kette 22 überdeckt, so daß die Kette gegen Ausheben aus der Nut 26 gesichert ist; diese Nutgestaltung wird in Kurvenab­ schnitten und Steigungsabschnitten bevorzugt, in denen die Kette die Tendenz hat die kürzeste, d. h. gerade Verbindung zwischen zwei Punkten zu bilden. Die Kette 22 stützt sich mit den flachliegenden Kettengliedern 22b gegen das Gewicht der zu fördernden Transportkisten an waagerechten Nut­ abschnitten 26a der Nut 26 ab.
Die in Fig. 3 gezeigte Gestaltung der Nut 27 in der unteren Gleitschiene 24 ist eine alternative Nutgestaltung, die besonders auf geraden und ebenen Streckenabschnitten ver­ wendet werden kann. Diese Nut 27 hat einen T-förmigen Quer­ schnitt, wobei sich die Kette 22 mit ihren flachliegenden Kettengliedern auf waagerechten Nutabschnitten 27a abstützt und die aufrecht stehenden Kettenglieder über die untere Gleitschiene 24 vorstehen. Eine derart gestaltete Nut kann auch in der oberen Gleitschiene der Förderschiene 20 ausge­ bildet sein, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Diese Nut­ gestaltung hat den Vorteil, daß sie leicht zu fertigen ist, einfach und gründlich zu reinigen ist und die Kette leicht darin zu verlegen ist.
Die Gleitschienen 23 und 24 sind vorzugsweise aus Kunst­ stoff gefertigt, so daß die Kette 22 mit geringer Reibung und unter geringer Geräuschentwicklung darin gleiten kann. In Fig. 3 nicht dargestellt ist der rücklaufende Abschnitt der Kette 22, der in der Nut 27 der unteren Gleitschiene 24 innerhalb des Längsträgers 21 verläuft.
Durch die Aufnahme des rücklaufenden Kettenabschnitts, d. h. des rücklaufenden Kettentrums in dem Längsträger 21 wird die Kette 22 nicht nur gegen Schmutz geschützt, sondern auch gegen zusätzliche Geräuschentwicklung verkapselt. Darüber hinaus wird durch dieses Vorgehen nicht nur die Befestigung einzelner Förderschienenabschnitte unter­ einander vereinfacht, sondern es werden auch die Befesti­ gungsmöglichkeiten des Längsträgers 21 an Tragegerüsten verbessert. Zusätzlich ergibt sich eine verbesserte Sicher­ heit, da nur das notwendige Minimum bewegter Teile von außen zugänglich ist.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch ein Kurvensegment der erfindungsgemäßen Fördereinrichtung. Darin ist ein zwischen zwei Seitenteilen eines Querträgers 10 angeordneter Längs­ träger aus zwei senkrecht stehenden Blechen 211, 212 ge­ zeigt, die um die Breite einer Gleitschiene voneinander beabstandet sind. Zwischen diesen Blechen 211, 212 sind eine obere Gleitschiene 23 und eine untere Gleitschiene 24 angeordnet und geeignet befestigt. Die Gestaltung der kreuzförmigen Nuten 26, 27 in der oberen Gleitschiene 23 und unteren der Gleitschiene 24 sowie deren Zusammenwirken mit einer darin aufgenommenen Kette wurde vorstehend unter Fig. 3 ausführlich erläutert, so daß hier auf eine Wieder­ holung verzichtet wird. Die Gleitschienen 23, 24 sind vor­ zugsweise ebenfalls aus Kunststoff gefertigt, wodurch, wie vorstehend erläutert der Reibungswiderstand zwischen Kette und Gleitschiene reduziert wird und gleichzeitig die Geräuschentwicklung vermindert wird.
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf eine Übergabeeinheit 30, die an Übergangsstellen zwischen einem Steigungsabschnitt und einem ebenen Abschnitt der erfindungsgemäßen Förder­ einrichtung angeordnet werden kann, um die Übergabe der zu fördernden Transportkisten vom Steigabschnitt in einen sich daran anschließenden ebenen Abschnitt zu verbessern. In Fig. 5 sind zwei Querträger 10, 10′ mit den Stützschienen 12, 12′ und seitlichen Leitschienen 11, 11′ angedeutet; deren Anordnung und Befestigung sind in der Beschreibung der Fig. 2 ausführlich erläutert. In der Mitte der Fig. 5 verlaufen zwei Förderschienen 20, 20′, von denen die in Fig. 5 obere 20 einem ebenen Fördereinrichtungsabschnitt und die in Fig. 5 untere 20′ einem Steigungsabschnitt zu­ geordnet ist. Zwischen den einander zugewandten stirn­ seitigen Enden der Förderschienen 20, 20′ sind in einem Käfig 37 ein Taschenrad 31 und eine Führungsrolle 32 dreh­ bar gelagert aufgenommen. Eine Achse 33 des Taschenrads 31 ist nach beiden Seiten hin verlängert, steht über den Käfig 37 seitlich hervor und trägt an ihren Enden Transportwalzen 34, die mit dem Boden des zu fördernden Kunststoffkastens in reibenden Eingriff bringbar sind. Bei dem in Fig. 5 dar­ gestellten Abschnitt einer erfindungsgemäßen Förderein­ richtung erfolgt die Förderung der Transportkisten von unten nach oben, d. h. die Transportkisten werden von der unteren Förderschiene 20′ angeliefert, von den Transport­ walzen 34 übernommen und an die obere Förderschiene 20 übergeben, die eben oder mit geringer Steigung verlegt sein kann. Dabei verläuft eine Kette (nicht dargestellt) von der in Fig. 5 unteren Förderschiene 20′ über das Taschenrad 31 zur Führungsrolle 32, und von dieser in die in Fig. 5 obere Förderschiene 20. Das Taschenrad 31 ist so gestaltet, daß die Taschen des Taschenrads 31 mit der das Taschenrad 31 teilweise umschlingenden Kette in Eingriff bringbar sind, so daß das Taschenrad 31 bei einer Längsbewegung der Kette mitgedreht wird. Dadurch werden die mit dem Taschenrad 31 drehfest verbundenen Transportwalzen 34 der Geschwindigkeit und Richtung der Kette entsprechend angetrieben. Die Führungsrolle 32 führt die Kette entlang einem Teil eines Umfangs des Taschenrads 31 und gewährleistet so einen ständigen Eingriff zwischen der Kette und dem Taschenrad 31. Eine Aufnahme 35 und der Käfig 37 weisen an ihren längsseitigen Enden Flansche 36 auf, mittels denen die Übergabeeinrichtung 30 an den Längsenden der Förderschienen 20, 20′ an Flanschen 25, 25′ befestigt werden können. Die Verbindung zwischen der Aufnahme 35 und dem Käfig 37 ist um eine zu den Förderschienen 20, 20′ senkrechte, horizontale Achse verschwenkbar gestaltet, so daß die Übergabeein­ richtung 30 zwischen Fördereinrichtungsabschnitten mit unterschiedlicher Steigung eingebaut werden kann.
Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht der in der Fig. 5 darge­ stellten Übergabeeinheit 30 mit zwei daran angeschlossenen Förderschienen 20, 20′ unterschiedlicher Neigung. Die Förderschienen 20, 20′ haben jeweils einen Längsträger 21, 21′, eine auf deren Schmalseite angeordnete Gleitschiene 23, 23′ für die Kette und am Längsende der jeweiligen Förderschiene 20, 20′ ausgebildete Flansche 25, 25′. Die in Fig. 6 rechte Förderschiene 20′ ist mit den Flanschen 25′ und 36 mit der Aufnahme 35 der Übergabeeinheit 30 um einen Gelenkpunkt P verschwenkbar verbunden. Die in Fig. 6 linke Förderschiene 20 ist mittels Flanschen 25 und 36 mit dem Käfig 37 der Übergabeeinheit 30 starr verbunden. Die Aufnahme 35 ist gegenüber dem Käfig 37 verschwenkbar, so daß der Steigungswinkel zwischen den beiden Förderschienen 20, 20′ variabel ist und die Übergabeeinheit 30 für Über­ gänge unterschiedlicher Steigung verwendet werden kann.
Wie aus Fig. 6 hervor geht, steht die Transportwalze 34 über den gedachten Verlauf der Kette zwischen den beiden Gleitschienen 23, 23′ hervor, um mit dem Boden der zu fördernden Transportkiste in reibenden Eingriff zu kommen. Selbstverständlich können auch andere Mitnahmeabschnitte, wie beispielsweise Zähne oder Stehbolzen zum form­ schlüssigen Eingriff mit den zu fördernden Transportkisten an den Oberflächen der Transportwalzen 34 vorgesehen sein, wenn das Kistengewicht oder die zu überwindende Steigung dies erfordern, bzw. die Gestalt der Transportkisten dies erlaubt.
Die strichpunktierten Linien I und II zeigen schematisch zwei Stellungen der zu fördernden Transportkiste (nicht dargestellt) im Bewegungsablauf der Transportkiste beim Übergang von der Steigung auf die ebene Förderschiene. Die Linie I ist dabei eine Stellung der Transportkiste wie sie die Transportkiste beim Auflaufen auf die Transportwalze 34 einnimmt. Die auf der in Fig. 6 rechten Förderschiene 20′ angelieferte Transportkiste folgt zunächst der strich­ punktierten Linie I, indem deren in Förderrichtung hinteres Ende von der Kette (nicht dargestellt) längs der Förder­ schiene 20′ weitergefördert wird, wobei die Transportwalze 34 mit dem Boden der Transportkiste in reibenden Eingriff ist und diesen leicht anhebt. Wenn der Schwerpunkt der Transportkiste in Förderrichtung über den Mittelpunkt der Transportwalze 34 hinaus gefördert ist, kippt die Trans­ portkiste mit ihrem vorderen Ende auf die in Fig. 6 linke Förderschiene 20, und nimmt so die mit der strich­ punktierten Linie II dargestellte Stellung ein. In dieser Stellung ist der Boden der Transportkiste mit der Kette in der in Fig. 6 linken Förderschiene 20 und mit der Ober­ fläche der Transportwalze 34 in Eingriff und wird so weitergefördert. Auf diese Weise ist eine sichere Übergabe der zu fördernden Transportkisten von einem Steigungs­ abschnitt auf einen ebenen Abschnitt der erfindungsgemäßen Fördereinrichtung gewährleistet. Ebenso ist die be­ schriebene Übergabeeinheit beim Übergang von einer ebenen Förderstrecke auf eine Gefällstrecke einsetzbar, um ein Hängenbleiben von Transportkisten am Kippunkt sicher zu verhindern.
Fig. 7 zeigt eine aus einem Spann-/Umlenkmodul 40, einem Antriebsmodul 50 und einem Umlenkmodul 60 zusammengesetzte Fördereinheit, wobei mehrere Fördereinheiten zu einer er­ findungsgemäßen Fördereinrichtung zusammensetzbar sind. Gemäß Fig. 7 hat ein Spann/Umlenkmodul 40 eine Umlenkkufe 41, die an einer mit einer Spannfeder 43 in einer von der Fördereinheit weg gerichteten Richtung vorgespannten Führungsstange 42 gehalten ist. Die Führungsstange 42 ist in einem Halteblock 44 längs der Fördereinheit ver­ schieblich aufgenommen und hat einen gegen die Vorspann­ kraft der Spannfeder 43 wirkenden Anschlag. Die Spannfeder 43 ist einerseits am Halteblock 44 und andererseits an der Umlenkkufe 41 abgestützt.
Eine durch eine gestrichelte Linie angedeutete Kette 22 wird aus einem Gleitschienensegment 23 eines Fördereinheitsabschnitts kommend um die Umlenkkufe 41 ge­ führt, und verläuft bei der Rückführung im Innern eines Längsträgers 21 der Fördereinheit. Dieser Kettenverlauf, d. h. eine im Innern eines aus einem Rohr mit rechteckigem Querschnitt gebildeten Längsträgers 21 angeordnete untere Gleitschiene 24 zur gleitenden Führung des gegen die Förderrichtung zurücklaufenden Kettentrums in einer Nut 27 wurde bereits vorstehend, insbesondere bei der Beschreibung der Fig. 3 ausführlich beschrieben. Die Spannfeder 43 spannt die Umlenkkufe 41 in eine vom Ende der Förderschiene weg gerichtete Richtung vor, so daß die Kette 22 nicht nur umgelenkt sondern auch gespannt wird.
Das Spann-/Umlenkmodul 40 kann auch dahingehend (nicht gezeigt) abgewandelt werden, daß die Umlenkkufe 41 starr endständig an dem Längsträger 21 befestigt wird, und eine gefederte Spannkufe von einem Längsträger 21 in abwärtiger Richtung, d. h. in Fig. 7 nach unten zeigend vorstehend an­ geordnet ist, wobei die Kette 22 vom Längsträger 21 weg zur Spannkufe, und von dieser zurück zum Längsträger 21 geführt wird. Am Längsträger 21 wird die Kette in eine zum Längsträger 21 parallele Richtung umlenkt.
Die vorgenannten Umlenkkufen haben eine T-förmige oder eine kreuzförmige Nut, wie sie bereits zuvor unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 3 beschrieben wurde. Die Umlenkung der Kette erfolgt hierbei ohne bewegte Teile, indem die Kette in Verlängerung der Gleitschiene 23 bzw. 24 gleitend geführt wird, wobei die Umlenkkufe eine dem Umlenkradius entsprechend gekrümmte Gleitschiene darstellt.
Eine weitere Möglichkeit die Kette zu spannen wird unter Bezugnahme auf die Fig. 8 erläutert.
In Fig. 7 sind eine Leitschiene 11 und eine Stützschiene 12 angedeutet, die an einem Querträger 10 befestigt sind. Der Querträger 10 ist am Längsträger 21 befestigt. Einzelheiten der Ausbildung und Anordnung von Leitschiene 11, Stütz­ schiene 12 und Querträger 10 sind in den Fig. 2 bis 4 dar­ gestellt und in der dazugehörigen Beschreibung erläutert. Mittels des bereits zuvor beschriebenen Längsflanschs 25 an dem von der Umlenkkufe 41 entfernten stirnseitigen Ende eines Längsträgers 21 können verschiedene Module bzw. Elemente der Fördereinheit, und Fördereinheiten zu einer erfindungsgemäßen Fördereinrichtung miteinander verbunden werden.
Nachfolgend wird das Antriebsmodul 50 erklärt. Das An­ triebsmodul 50 weist zwei antriebslose Leitrollen 51 und ein von einer Antriebsquelle (nicht dargestellt) ange­ triebenes Antriebsrad 52 auf. Das Antriebsrad 52 hat an seinem Umfang Eingriffsabschnitte 53 ausgebildet, die mit der Kette 22 in Eingriff bringbar sind, so daß eine Dreh­ bewegung des Antriebsrads in eine Längsbewegung der Kette 22 umgesetzt wird.
Die Kette 22, die in der zu den Fig. 2 bis 4 gehörigen Beschreibung ausführlich beschriebenen Weise im Innern des als Rohr mit rechteckigem Querschnitt ausgebildeten Längs­ trägers 21 verlegt ist, umläuft in dem mittels den Flanschen 25 am Längsträger 21 befestigten Antriebsmodul 50 zunächst eine Leitrolle 51, umschlingt dann einen Teil des Umfangs des Antriebsrads 52, und wird bei einer weiteren Leitrolle 51 ins Innere eines sich an das Antriebsmodul 50 anschließenden, ebenfalls aus einem Rohr mit rechteckigem Querschnitt gefertigten Längsträgerabschnitts 61 geführt. Die Leitrollen 51 und die Antriebsrolle 52 sind in einem Kettenkasten 54 angeordnet, der aus Sicherheitsgründen und zur Geräuschdämmung geschlossen ausgeführt sein kann. Der Kettenkasten 54 kann entsprechend steif gestaltet sein, so daß er als Gestell zur Aufnahme des Motors und der Rollen­ lager dient. Der Kettenkasten 54 ist mit einem Längsträger 21 eines Förderschienenabschnitts derart verbunden, daß sich ein Gleitschienensegment 23, das auf der oberen Schmalseite des Längsträgers 21 angeordnet ist, an ein auf der Oberseite des Kettenkastens 54 angeordnetes Gleit­ schienensegment 23′ bündig anschließt. Der Antrieb (nicht dargestellt) des Antriebsmoduls 50 kann seitlich am Ketten­ kasten 54 befestigt sein, so daß sich die Bauhöhe des Antriebsmoduls nicht weiter erhöht.
Nachfolgend wird ein Umlenkmodul 60 anhand der Fig. 7 er­ läutert. Die von einem Antriebsmodul 50 angetriebene Kette 22 wird durch eine Öffnung im Kettenkasten 54 in den Längs­ trägerabschnitt 61 geführt, wobei der Längsträgerabschnitt 61 keine untere Gleitschiene aufweist, da das zu über­ windende Streckenstück sehr kurz ist und die Kette 22 auch schräg verlaufen kann. Die Kette 22 wird zu einer Umlenkkufe 62, und von dieser in ein Gleitschienensegment 23′′ geführt, das auf der oberen Schmalseite des Längsträgerabschnitts 61 angebracht ist. Das Gleitschienensegment 23′′ ist so angeordnet, daß ein Übergang zum anschließenden, auf der Oberseite des Ketten­ kastens 54 angebrachten Gleitschienensegment 23′ gewähr­ leistet ist.
Fig. 8 zeigt eine Abwandlung des Ausführungsbeispiels einer Fördereinheit in Fig. 7. Dieses Ausführungsbeispiel ist dem zuvor geschilderten Beispiel ähnlich, so daß hier lediglich die Unterschiede beschrieben werden sollen und auf eine Wiederholung gemeinsamer Merkmale und deren Wirkungen ver­ zichtet werden kann.
Gemäß Fig. 8 ist innerhalb des Längsträgers 21 eine untere Gleitschiene 24 angeordnet, in der das rücklaufende Trum der Kette 22 geführt ist. Auf der in Fig. 8 linken Seite ist das Antriebsmodul 50 teilweise aufgebrochen gezeigt. Die untere Gleitschiene 24 ist im Bereich des Antriebsrads 52 unterbrochen, so daß die Kette 22 aus der unteren Gleit­ schiene 24 herausgeführt ist, um das Antriebsrad 52 herum geführt ist und wieder in die untere Gleitschiene 24 zurückgeführt ist. Der Grad der Umschlingung des Antriebs­ rads 52 durch die Kette 22 kann entsprechend der Ausge­ staltung des Antriebsrads gewählt werden. So kann bei einem glatten Antriebsrad die Kette mehrfach um das Antriebsrad geschlungen sein, um einen ausreichenden Eingriff zwischen Kette und Antriebsrad sicherzustellen. Im gezeigten Aus­ führungsbeispiel, in dem das Antriebsrad 52 mit Eingriffs­ abschnitten 53 zum Eingriff mit der Kette versehen ist, beträgt der Umschlingungswinkel ca. 180°. Das gezeigte Antriebsmodulhat den Vorteil eines sehr einfachen Aufbaus mit einem einzigen rotierenden Teil, dem Antriebsrad 52. Durch die geringe Reibung zwischen der Gleitschiene 24 und der Kette 22 ist ein sehr leichter Lauf der Kette 22 auch ohne Laufrollen möglich, insbesondere wenn die Nut in der Gleitschiene 24 entsprechend der Umlenkung zum Antriebsrad 52 zusätzlich gekrümmt ausgeführt wird.
Das Antriebsrad 52 wird in Fig. 8 gegen den Uhrzeigersinn gedreht, so daß auf den in Fig. 8 linken Kettenabschnitt eine Zugkraft ausgeübt wird, die eine Längsverschiebung der Kette 22 (gemäß Pfeil) in der oberen Gleitschiene 23 bewirkt. Die der Zugseite des Antriebsrads 52 gegenüber­ liegende Seite soll als Schubseite bezeichnet werden, obwohl eine Kette keine Schubkräfte übertragen kann. Die Kette 22 ist auf der Schubseite des Antriebsrads 52 (in Fig. rechts vom Antriebsrad) in der unteren Gleitschiene 24 geführt. Im weiteren Verlauf der Kette 22 längs der unteren Gleitschiene 24 ist diese unterbrochen. Im Bereich der Unterbrechung der unteren Gleitschiene 24 weist der Längs­ träger 21 eine Öffnung 21a auf, die mit dem unterbrochenen Abschnitt der unteren Gleitschiene 24 im wesentlichen deckungsgleich ist. Eine lose Schlaufe 22s der Kette 22 ist von der unteren Gleitschiene 24 durch die Öffnung 21a auf die Außenseite des Längsträgers 21 geführt. Die lose Schlaufe 22s ist von einem Bolzen 28 durchgriffen, der die Öffnung 21a quer zur Längserstreckung des Längsträgers 21 überbrückt. Der Bolzen 28 verhindert, daß sich die Kette 22 ungewollt um das Antriebsrad 52 wickelt, wenn auf der Schubseite des Antriebsrads 52 der Ablauf der Kette 22 blockiert ist. Es hat sich gezeigt, daß das Gewicht des die lose Schlaufe 22s bildenden Kettenabschnitts ausreicht, um die Kette 22 für einen störungsfreien Betrieb hinreichend zu spannen. Zudem ist in dieser Ausführungsform eines Spannmoduls die Kette 22 gerade so gespannt, daß über­ flüssiger Verschleiß vermieden wird und die Lebensdauer der Kette 22 verlängert ist.
Die in der Beschreibung der Fig. 5 bis Fig. 8 dargestellten und mit Leit- oder Umlenkeinrichtungen bezeichneten Kufen können auch als Rollen ausgeführt sein, an denen die Kette umgelenkt wird. Vorzugsweise sind die Umlenkkufen ebenso wie die Gleitschienen und Gleitschienensegmente aus Kunststoff gefertigt und bilden eine Materialpaarung Kette/Gleitelemente, die ein hohes Gleitvermögen bei geringem Verschleiß aufweist.
Fig. 9 zeigt eine Stauaushebung 70 die zum Aufstauen von Transportkisten bei laufender Kette 22 einsetzbar ist. In Fig. 9 ist die Stauaushebung 70 im abgesenkten Zustand gezeigt, während die angehobene Stellung in Fig. 10 dar­ gestellt ist, so daß in der nachfolgenden Erläuterung auf beide Figuren Bezug genommen wird.
Fig. 9 zeigt eine Förderschiene 20, an der eine Kette 22 längsverschieblich geführt ist, wobei mittels der Kette 22 auf den Stützschienen 12 aufliegende und von den Seiten­ führungen 11 geführte Transportkisten (nicht dargestellt) längs der Förderschiene 20 förderbar sind. Über Schwenk­ hebel 72 ist ein Balken 71 parallel zur Förderschiene 20 angeordnet und an dieser bewegbar gehalten. Der Balken 71 ist über eine Schubstange 74 mit einem Linearantrieb 75 wirkverbunden, so daß der Linearantrieb 75 eine längs der Förderschiene 20 und parallel zu dieser gerichtete Kraft auf den Balken 71 ausüben kann. In Fig. 10 ist der Balken 71 der Stauaushebung 70 in angehobenem Zustand dargestellt. Dieser Zustand wird erreicht, wenn der Linearantrieb 75 eine längs der Förderschiene 20 gerichtete Kraft auf den Balken 71 ausübt, so daß dieser an den Schwenkhebeln 72 geführt angehoben wird. Wie aus der Fig. 10 deutlich wird, steht die Oberseite des Balkens 71 im angehobenen Zustand in vertikaler Richtung über die Kette 22 vor, so daß eine auf der Kette 22 aufliegende Transportkiste von der Kette 22 abgehoben wird. Folglich ist der Eingriff zwischen der Transportkiste und der Kette 22 gelöst, so daß die Trans­ portkiste angehalten wird, während die Kette 22 unter der Transportkiste weiterläuft.
In den Fig. 9 und 10 ist der Balken 71 mit einer Schräge 711 und einer Gleitfläche 712 an dessen Oberseite versehen.
Gemäß Fig. 10 ist die Schräge 711 so bemessen, daß sie im angehobenen Zustand des Balkens 71 eine Rampe zwischen der Förderschiene 20 und der Oberseite des Balkens 71 bildet, die ein Aufgleiten von Transportkisten auf die Oberseite des Balkens 71, d. h. auf die Gleitfläche 712 ermöglicht. Nun wird die Funktion der Stauaushebung 70 an einem Beispiel erläutert, wobei von zwei Transportkisten aus­ gegangen wird, die sich in Förderrichtung gesehen vor der Stauaushebung befinden und gerade von der Kette an die Stauaushebung herangeführt werden. Die Transportkisten können in Förderrichtung beliebig voneinander beabstandet sein, wenn die Transportkisten auf die Förderschiene auf­ gesetzt werden.
Auf den Befehl hin, die ankommenden Transportkisten aufzu­ stauen, um einen Block zu bilden, wird der Linearantrieb 75 betätigt und der Balken 71 der Stauaushebung 70 angehoben. Dies kann ohne Rücksicht darauf geschehen, ob sich eine oder mehrere Transportkisten im Bereich der Stauaushebung 70, d. h. über dem Balken 71 befinden. Eine über dem Balken 71 befindliche Transportkiste wird von dem Balken 71 einfach angehoben und in den zu bildenden Block von Trans­ portkisten mit einbezogen. Eine in Förderrichtung vor der Stauaushebung 70 auf der Kette 22 bzw. Förderschiene 20 befindliche Transportkiste wird von der Kette 22 über die Schräge 711 des Balkens 71 auf dessen Oberseite mit der Gleitfläche 712 aufgeschoben, bis der Eingriff zwischen der Kette 22 und der Transportkiste gelöst ist. Eine dieser Transportkiste auf der Förderschiene 20 folgende Transport­ kiste wird weitergefördert, so daß diese nachfolgende Transportkiste an die nun stehende erste Transportkiste auf dem Balken 71 anstößt und diese weiterfördert, bis der Ein­ griff zwischen der nachfolgenden Transportkiste und der Kette 22 durch die Stauaushebung 70 ebenfalls gelöst ist. Das Verschieben der auf dem Balken 71 ruhenden Transport­ kisten wird dadurch erleichtert, daß die Oberseite des Balkens eine für das Gleiten der Transportkisten günstig gestaltete Gleitfläche 712 ist. Das beschriebene Prinzip, nämlich daß die jeweils hinzukommende Transportkiste die vor ihr stehenden Transportkisten weiterschiebt bis der Eingriff zwischen der Kette und der jeweils hinzukommenden Transportkiste gelöst ist, führt zu einer Blockbildung aus aneinander anstoßenden Transportkisten, wobei sich der Block über die gesamte Länge der Stauaushebung 70 erstrecken kann. Beim Absenken des Balkens 71 werden die zu einem Block angestauten Transportkisten gleichzeitig mit der Kette 22 in Eingriff gebracht, so daß ein Block mit der gewünschten Anzahl von Transportkisten auf der Förder­ schiene 20 weitergefördert wird.
Zuvor wurde stets eine Stauaushebung mit nur einem Balken 71 beschrieben, es können natürlich auch mehrere Balken 71 vorgesehen sein, die sich vorzugsweise beidseitig der Förderschiene erstrecken. In den Fig. 9 und 10 ist nur ein Ende des Balkens 71 mit einer Schräge 711 gezeigt; der Balken 71 kann natürlich auf beiden Seiten mit einer solchen Schräge 711 versehen sein, damit die Funktion der Stauaushebung von der Förderrichtung unabhängig ist. Ferner ist aus der vorhergehen Beschreibung klar, daß die Länge der Stauaushebung 70 beliebig gewählt werden kann; dies hängt im wesentlichen von der Größe der zu bildenden Blöcke ab. Hier soll noch angemerkt werden, daß die Länge der Blöcke nicht zwangsläufig der Länge des Balkens 71 ent­ sprechen muß, sondern daß jeder beliebige kürzere Block auf dem Balken 71 der Stauaushebung 70 angestaut und von dieser freigegeben werden kann.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 11 soll die Blockfahrweise, d. h. die Förderung von mittels der Stauaushebung 70 ge­ bildeten Blöcken von Transportkisten gezeigt werden. Gemäß Fig. 11 werden einzelne Transportkisten 90 in einer Auf­ gabestelle X in beliebigem und regellosem zeitlichen Ab­ stand auf eine Fördereinrichtung mit Förderschienen 20 und einer darin umlaufenden Kette (nicht dargestellt) aufge­ geben. In Fig. 11 ist eine Stauaushebung 70 gezeigt, in der gemäß der Beschreibung zu Fig. 9 und 10, ankommende Trans­ portkisten 90 zu einem Block 91 aufgestaut werden, während die Kette unter diesem Block 91 weiterläuft. Dadurch werden die Blöcke 92, 93 und 94 weitergefördert. Die durch die Weichen Y1 und Y2 abgetrennten Förderstrecken haben jeweils eine unabhängig von der durchgehenden Förderstrecke steuer­ bare Kette (nicht dargestellt), so daß die Blöcke 95, 96 und 97 unabhängig von den Blöcken 91 bis 94 gefördert werden können. Ebenso sind die an den Weichen Y1 und Y2 be­ ginnenden Förderstrecken zu den Abnahmestellen Z1 und Z2 voneinander unabhängig, so daß die Transportkistenblöcke 95 und 96 unabhängig von dem Block 97 förderbar sind.
Nachdem die Transportkisten 90 zu Blöcken aufgestaut und dann blockweise mit der Kette in Eingriff gebracht wurden, werden diese längs der durchgehenden Förderstrecke, wie es für die Blöcke 92, 93 und 94 gezeigt ist, bewegt. Wie in Fig. 11 gezeigt ist, ist an der Abnahmestelle Z1 ein Block 96 vorhanden und ein weiterer Block 95 ist auf der Förder­ strecke gespeichert, so daß die Weiche Y1 so eingestellt wird, daß der nun ankommende Block 94 längs der durch­ gehenden Förderstrecke zur Weiche Y2 gefördert wird. Dort wird der Block 94 auf die abzweigende Förderstrecke zur Ab­ nahmestation Z2 geleitet. Bis der Block 97 an der Abnahme­ stelle Z2 vollständig abgebaut ist, wird der neu zuzu­ führende Block 94 in der dem Block 95 entsprechenden Weise auf der Förderstrecke gespeichert. Wie aus der vorher­ gehenden Beschreibung der Fig. 11 hervorgeht, muß der Ab­ stand der Blöcke ausreichen, um den Bereich der Weiche freizuhalten; dafür ist ein Abstand von einer Transport­ kiste ausreichend, so daß die Förderstrecke einen Puffer für viele Transportkisten bildet. Diese Pufferwirkung ist erforderlich, wenn die Zahl der entnommenen Transportkisten an den Abnahmestellen Z1 und Z2 die Anzahl der an der Auf­ gabestelle X aufgegebenen Transportkisten kurzzeitig über­ steigt. Im Gegensatz dazu würde bei einer getakteten Förderung, bei der die Transportkisten stets einzeln und mit gleichem Abstand voneinander aufgegeben werden, eine an der Aufgabestelle X entstehende Lücke längs der/den Förder­ strecke/n bis in die Abnahmestelle/n erhalten bleiben, so daß die kontinuierliche Versorgung der Abnahmestelle/n mit Transportkisten nicht mehr gewährleistet ist.
Bei der Blockfahrweise ist der Steuerungsaufwand be­ trächtlich vermindert, da jeweils nur Steuersignale und entsprechende Betätigungen von Aktuatoren für ganze Blöcke gelten, so daß die Steuerung eines Blocks gleichzeitig die Steuerung einer Mehrzahl von Transportkisten bewirkt, ohne daß jede einzelne Transportkiste überwacht werden müßte. In Fig. 11 enthalten die Blöcke 91 bis 97 jeweils 5 Transport­ kisten 90, es kann auch eine kleinere bzw. größere Anzahl von Transportkisten 90 in einem Block zusammengefaßt werden. Dazu ist lediglich eine entsprechende Länge der Stauaushebung 70 erforderlich.
Nachfolgend wird anhand der Fig. 12 der Aufbau und die Funktionsweise einer Weiche 80 erläutert. Gemäß Fig. 12 hat eine Weiche 80 einen durchgehenden Förderpfad 81 mit einer Förderschiene 20 und einen Abzweig 82 mit einer Förder­ schiene 20′, der spitzwinklig vom durchgehenden Förderpfad 81 abzweigt. Der Aufbau des durchgehenden Förderpfads 81 und des Abzweigs 82 entspricht im wesentlichen dem Aufbau einer Fördereinrichtung, wie er bereits unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3 ausführlich beschrieben wurde. Folglich werden hier nur die Abwandlungen erläutert, in denen sich der Aufbau der Fördereinheiten innerhalb der Weiche 80 von einer unverzweigten Fördereinrichtung unter­ scheidet.
Die Seitenführungen 11 des durchgehenden Förderpfads 81 sind auf der Seite des Abzweigs 82 unterbrochen, um einen Wechsel der Transportkisten vom durchgehenden Förderpfad 81 auf die Förderschiene 20′ des Abzweigs 82 zu ermöglichen. Die Stützschienen 12 des durchgehenden Förderpfades 81 und des Abzweigs 82 sind auf der Seite des Abzweigs 82 mit­ einander verbunden, so daß eine Transportkiste innerhalb des Weichenbereichs stets kippsicher abgestützt ist. Die Förderschiene 20′ des Abzweigs 82 ist, wie in Fig. 12 gezeigt ist, in Verlängerung des Abzweigs 82 in den Bereich des durchgehenden Förderpfads 81 geführt, wobei die Förder­ schiene 20′ unter der abzweigseitigen Stützschiene 12 des durchgehenden Förderpfads 81 verläuft. Dabei ist die im weiteren Verlauf des Abzweigs 82 auf gleicher Höhe mit der Förderschiene 20 des durchgehenden Förderpfads 81 ange­ ordnete Förderschiene 20′ des Abzweigs 82 leicht abwärts abgebogen oder abgewinkelt, so daß die Mitnahmeabschnitte der Kette 22′ des Abzweigs 82 in einem unmittelbar an den Transportbereich des durchgehenden Förderpfads 82 an­ grenzenden Bereich auf der gleichen Höhe sind wie die Mit­ nahmeabschnitte der Kette 22 des durchgehenden Förderpfads 81. In Fig. 12 ist mit einer strichpunktierten Linie U die Grenze angedeutet, ab der die Kette 22′ des Abzweigs 82 abzweigseitig auf der gleichen Höhe verläuft wie die Kette 22 des durchgehenden Förderpfads 81. Durch diese Ausbildung der Förderschiene 20′ des Abzweigs 82 ist ein Eingriff zwischen der Kette und der zu fördernden Transportkiste erst dann möglich, wenn die Kette 22′ nach der endständigen Umlenkung zur Umkehr der Laufrichtung der Kette bereits einen bestimmten Weg längs der Förderschiene 20′ des Abzweigs 82 von dieser geführt wurde, so daß schräg auf die Kette 22′ auftreffende Transportkisten die Kette 22′ nicht aus der Umlenkung herausdrücken können. Zudem erfolgt der Eingriff zwischen der Transportkiste und der Kette 22′ durch den allmählichen Anstieg der Kette auf sanfte Weise, so daß die Geräuschbildung vermindert ist.
Ferner zeigt Fig. 12 einen Auslenkbalken 83, der über einen Umlenkhebel 84 und eine Schubstange 85 mit einem Linear­ antrieb 86 wirkverbunden ist, so daß der Auslenkbalken 83 wahlweise in den durchgehenden Förderpfad 81 schwenkbar ist, um ankommende Transportkisten in den Abzweig 82 abzu­ drängen. Durch die zuvor ausführlich beschriebene Anordnung der Förderschiene 20 des Abzweigs 82 werden die abzu­ drängenden Transportkisten schon bei einer geringen Aus­ lenkung aus dem durchgehenden Förderpfad 81 von der Kette 22′ des Abzweigs 82 erfaßt und mitgenommen, so daß ein Hängenbleiben von Transportkisten im Bereich der Weiche 80 sicher vermieden ist.
In der vorhergehenden Beschreibung wurden die Verwendung von Linearantrieben für die einzelnen Stellglieder der Fördereinrichtung beschrieben; der Vollständigkeit halber soll hier darauf hingewiesen werden, daß solche Linear­ antriebe Hydraulikzylinder oder ähnliche mit einem Druck­ medium beaufschlagbare Einrichtungen sein können, daß aber auch elektrische Linearmotoren verwendet werden können, wobei dann der Vorteil darin besteht, daß nur eine Energie­ form an der Fördereinrichtung zur Verfügung gestellt werden muß.

Claims (41)

1. Fördereinrichtung für Transportkisten, mit mindestens einer Förderschiene (20), der parallel und oberhalb min­ destens eine Seitenführung (11) für die Transportkisten zu­ geordnet ist und in der eine angetriebene Kette (22) längs­ verschieblich angeordnet ist, die mindestens einen aus der Förderschiene (20) vorstehenden Mitnahmeabschnitt für die Transportkisten aufweist.
2. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Förderschiene (20) einen Längsträger (21) und eine darauf angeordnete, oben offene Gleitschiene (23) aufweist, in der die Kette (22) gleitend geführt ist.
3. Fördereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Gleitschiene (23) eine Nut mit T-förmigem Querschnitt aufweist, wobei die in der Nut führbare Kette (22) auf oberen, seitlichen Absätzen der Nut aufliegt.
4. Fördereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Gleitschiene (23) eine Nut (26) mit einem kreuzförmigen Querschnitt hat, wobei ein oberer Abschnitt (23a) der Gleitschiene (23) die in der Nut (26) führbare, auf oberen seitlichen Absätzen (26a) der Nut aufliegende Kette (22) teilweise überdeckt.
5. Fördereinrichtung nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenführung eine Leitschiene (11) ist, die über Quer­ träger (10) mit der Förderschiene (20) fest verbunden ist.
6. Fördereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Fördereinrichtung am Querträger (10) be­ festigte, zur Förderschiene (20) parallele, unterhalb des Mitnahmeabschnitts der Kette (22) angeordnete Stützschienen (12) aufweist.
7. Fördereinrichtung nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Förderschiene (20) mittig in der Fördereinrichtung angeordnet ist.
8. Fördereinrichtung nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung zwei zueinander parallele, auf gleicher Höhe angeordnete Förderschienen (20) aufweist.
9. Fördereinrichtung nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnahmeabschnitt von den Kettengliedern (22a) gebildet ist.
10. Fördereinrichtung nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche 1 bis 49, dadurch gekennzeichnet, daß die Kette (22) auf Kettengliedern angeordnete, vorstehende Bolzen als Mitnahmeabschnitt aufweist.
11. Fördereinrichtung nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Fördereinheiten zusammensetzbar ist, von denen jede mindestens eine umlaufende Kette (22) aufweist, der ein Antriebsmodul (50), ein Spannmodul (40) und ein Umlenkmodul (60) zugeordnet ist.
12. Fördereinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Antriebsmodul (50) eine Förderschiene (20), einen Motor und ein von dem Motor angetriebenes Antriebsrad (52) aufweist, das mit der Kette (22) in Ein­ griff bringbar ist.
13. Fördereinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Spannmodul (40) eine unter Vorspannung stehende Spannkufe (41) aufweist, in der die Kette (22) führbar ist.
14. Fördereinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Spannmodul (40) im Bereich des rück­ laufenden Kettentrums, auf der Schubseite des Antriebs eine Aussparung in der unteren Gleitschiene (24) aufweist, so daß eine lose Schlaufe (22s) der Kette (22) ihrem Gewicht folgend aus der Gleitschiene (24) herabhängt, um das fördernde Trum der Kette (22) zu spannen.
15. Fördereinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekenn­ zeichnet, daß ein die lose Schlaufe (22s) der Kette (22) durchgreifender Anschlag (28) vorgesehen ist, um ein Auf­ wickeln der Kette (22) auf dem Antriebsrad (52) zu ver­ hindern.
16. Fördereinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekenn­ zeichnet, das Umlenkmodul (60) eine an einer Förderschiene (20) endständige Umlenkkufe (62) aufweist, über die die Kette (22) führbar ist.
17. Fördereinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Spannkufe (41) endständig ist, um die Kette (22) umzulenken.
18. Fördereinrichtung nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß jede Fördereinheit mehrere Streckenmodule aufweist, von denen die endständigen Streckenmodule mit dem Antriebsmodul (50) bzw. mit dem Spann- und Umlenkmodul (40), und die dazwischenliegendenden Streckenmodule als einfache Förder­ schienen (20) mit zugehörigen Leit- und/oder Stützschienen (11, 12) versehen sind.
19. Fördereinrichtung nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche 2 bis 12 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsträger (21) der Förderschiene (20) bzw. des Streckenmoduls an seinen Enden je einen Flanschabschnitt (25) zur stirnseitigen Verbindung mit gleichen Längsträgern oder anderen Modulen aufweist.
20. Fördereinrichtung nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche 1 bis 11, 18 und 19, gekennzeichnet durch Abschnitte unterschiedlicher Steigung, die an ihren Übergangsstellen Übergabeeinrichtungen (30) aufweisen.
21. Fördereinrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Übergabeeinrichtung mindestens eine, zu einem mit der Kette (22) in Eingriff bringbaren Taschenrad (31) koaxial angeordnete Rolle (34) aufweist, die min­ destens bis zur Höhe des Mitnahmeabschnitts (22a) vorsteht.
22. Fördereinrichtung nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche 1 bis 21, mit einem Wendekäfig (C1) zum Wenden der Transportkiste um ihre Nickachse, und mit an das jeweilige Ende des Wendekäfigs angrenzenden Förderschienen (20), deren Seitenführungen (11) mit dem Wendekäfig (C1) verbunden sind.
23. Fördereinrichtung nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche 1 bis 22, mit einer Aufgabe- oder Ab­ gabestation (A1, D1) für Transportkisten, in der die Seitenführungen (11) nur auf einer Seite der Förderschiene (20) ausgebildet sind.
24. Fördereinrichtung nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche 2 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens im Bereich von Kurven, Steigungen und in der Aufgabe- bzw. Abgabestation die Gleitschiene (23) gemäß Anspruch 4 ausgebildet ist.
25. Fördereinrichtung nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche 2 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die aufrecht stehenden Glieder (22a) der in der Nut (26) geführten Kette (22) über einen oberen Gleitschienen­ abschnitt (23a) hervorstehen.
26. Fördereinrichtung nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens im Bereich von Steigungen Sicherungsschienen (13) parallel zu und oberhalb der Förderschiene (20) ange­ ordnet sind, um ein Kippen der Transportkisten um deren Nickachse zu verhindern.
27. Fördereinrichtung nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kette eine Rundstahlkette ist.
28. Fördereinrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Kette aus Edelstahl ist und eine ge­ härtete Oberfläche hat.
29. Fördereinrichtung nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleit­ schiene (23, 24) aus Kunststoff ist.
30. Fördereinrichtung nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zu fördernde Transportkiste aus Kunststoff ist.
31. Fördereinrichtung, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 30, gekenn­ zeichnet durch eine Stauaushebeeinrichtung (70), die einen parallel zur Förderschiene (20) angeordneten, höhen­ verschieblich gelagerten Balken (71) zum Anheben von min­ destens einer Transportkiste aufweist, so daß deren Ein­ griff mit der Kette (22) lösbar ist.
32. Fördereinrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekenn­ zeichnet, daß mindestens ein Ende des Balkens (71) mit einer Schräge (711) versehen ist, so daß eine von der Förderschiene (20) in Richtung auf die Stauaushebung (70) geförderte Transportkiste auf den Balken (71) aufgleiten kann, während der Balken (71) in angehobener Position ist.
33. Fördereinrichtung nach Anspruch 32, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die der Transportkiste zugewandte Oberseite des Balkens (71) eine Gleitfläche (712) für Transportkisten hat, so daß die jeweils nachfolgende Transportkiste die vorhergehende Transportkiste, die von der Stauaushebung (70) außer Eingriff mit der Kette (22) gebracht ist und auf der Gleitfläche (712) aufliegt weiterfördert, bis der Ein­ griff zwischen der Kette (22) und der nachfolgenden Trans­ portkiste durch Anheben dieser Transportkiste gelöst ist.
34. Fördereinrichtung nach Anspruch 33, dadurch gekenn­ zeichnet, daß auf dem Balken (71) der Stauaushebung (70) eine Mehrzahl von Transportkisten hintereinander aufreihbar ist, so daß die Mehrzahl von Transportkisten nach dem Ab­ senken des Balkens (71) gleichzeitig mit der Kette (22) in Eingriff bringbar ist und blockweise weiterförderbar ist.
35. Fördereinrichtung nach einem oder mehreren der An­ sprüche 31 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß der Balken (71) an Schwenkhebeln (72) angebracht ist, so daß eine Ver­ schiebung des Balkens (71) längs der Förderschiene (20) in eine Hubbewegung des Balkens (71) umsetzbar ist.
36. Fördereinrichtung nach einem oder mehreren der An­ sprüche 31 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß die Stau­ aushebung (70) zwei Balken (71) aufweist, die sich auf jeweils einer Seite der Förderschiene (20) und parallel zu dieser erstrecken.
37. Fördereinrichtung nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche 31 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß der Stauaushebung (70) eine Lichtschranke zugeordnet ist, die ein Signal zum Erkennen einer Transportkiste liefert, wenn diese das in Laufrichtung der Kette (22) gesehen hintere Ende des Balkens (71) erreicht.
38. Fördereinrichtung, insbesondere nach Anspruch 1 bis 37, gekennzeichnet durch eine Weiche (80) mit einem Abzweig (82) von einem durchgehenden Förderpfad (81), wobei die Förderschiene (20) des durchgehenden Förderpfads (81) und die Förderschiene (20′) des Abzweigs (82) in einem dem Randbereich der auf dem durchgehenden Förderpfad (81) zu fördernden Transportkiste unmittelbar angrenzenden Bereich auf gleicher Höhe angeordnet sind, so daß die Mitnahme­ abschnitte der Ketten (22, 22′) der Förderschienen (20, 20′) zum Eingriff mit dem Transportkiste auf gleicher Höhe sind.
39. Fördereinrichtung nach Anspruch 38, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sich die Förderschiene (20′) des Abzweigs (82) bis in die Nähe der Förderschiene (20) des durch­ gehenden Förderpfads (81) erstreckt und gegenüber dieser Förderschiene (20) abwärtig abgebogen ist, so daß die Mit­ nahmeabschnitte der Kette (22′) der abzweigenden Förder­ schiene (20′) im Bereich des durchgehenden Förderpfads (81) unterhalb der Mitnahmeabschnitte dieses Förderpfads (81) verlaufen.
40. Fördereinrichtung nach Anspruch 38 oder 39, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenführungen (11) des durch­ gehenden Förderpfads (81) auf der Seite des Abzweigs (82) unterbrochen sind, und ein in den durchgehenden Förderpfad (81) schwenkbarer Auslenkbalken (83) vorgesehen ist, um eine Transportkiste vom durchgehenden Förderpfad (81) in den Abzweig (82) abzudrängen.
41. Fördereinrichtung nach Anspruch 40, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Auslenkbalken (83) an den Seitenführungen (11) angeordnet ist und mittels eines Antriebselements (86) verschwenkbar ist.
DE4427477A 1993-08-16 1994-08-03 Stauförderer für Transportkisten Expired - Fee Related DE4427477C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4427477A DE4427477C2 (de) 1993-08-16 1994-08-03 Stauförderer für Transportkisten

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE9312243U DE9312243U1 (de) 1993-08-16 1993-08-16 Fördereinrichtung
DE4427477A DE4427477C2 (de) 1993-08-16 1994-08-03 Stauförderer für Transportkisten

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4427477A1 true DE4427477A1 (de) 1995-02-23
DE4427477C2 DE4427477C2 (de) 1996-10-17

Family

ID=6896831

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE9312243U Expired - Lifetime DE9312243U1 (de) 1993-08-16 1993-08-16 Fördereinrichtung
DE4427477A Expired - Fee Related DE4427477C2 (de) 1993-08-16 1994-08-03 Stauförderer für Transportkisten

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE9312243U Expired - Lifetime DE9312243U1 (de) 1993-08-16 1993-08-16 Fördereinrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE9312243U1 (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19532391A1 (de) * 1995-09-02 1997-03-06 Bosch Gmbh Robert Antriebseinheit für ein endloses Fördermittel eines Fördersystem
DE19809267A1 (de) * 1998-03-04 1999-09-09 Bhs Corr Masch & Anlagenbau Bahnweiche für eine Einrichtung zum Transport von Materialbahnen oder bogenförmigem Material, insbesondere für eine Wellpappenanlage
DE10032188A1 (de) * 2000-07-01 2002-01-17 Bosch Gmbh Robert Fördersytem für Stückgut, insbesondere Werkstückträger
DE10106190A1 (de) * 2001-02-10 2002-08-29 Stein Automation Gmbh Antriebseinheit für eine Transportvorrichtung für Werkstücke oder dergleichen
DE102005006097A1 (de) * 2005-02-10 2006-08-17 Marquardt Gmbh Vorrichtung zur Herstellung von Werkstücken
US8626329B2 (en) 2009-11-20 2014-01-07 Agr Automation Ltd. Product assembly system and control software
WO2016035011A1 (en) * 2014-09-03 2016-03-10 Pulsar S.R.L. Apparatus for conveying products

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005019073A1 (de) * 2005-04-23 2007-03-29 Knapp Logistik Automation Ges.M.B.H. Verfahren und Vorrichtung zum Fördern und Stauen von Stückgut auf einer Förderstrecke

Citations (17)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001620B (de) * 1955-04-25 1957-01-24 Holstein & Kappert Maschf Kannenwascher mit Foerderkette
DE1747381U (de) * 1952-08-22 1957-06-19 Holstein & Kappert Maschf Kreisfoerderer fuer kannen oder aehnliche gefaesse.
US3381800A (en) * 1966-10-26 1968-05-07 Int Harvester Co Conveyor or elevator
DE1802073A1 (de) * 1967-10-05 1969-05-29 C O Hansen Maskinfabrik As Foerdergeraet
DE1805033A1 (de) * 1968-10-25 1971-04-29 Heinrich Scharf Gmbh Kettenfoerderer,insbesondere Kreisfoerderer,zum Fortbewegen eingehaengter Lasthalter fuer den Kleinguetertransport
DE1961080A1 (de) * 1969-12-05 1971-06-09 Meyer Keller Noe Schalttech Aufhaengevorrichtung fuer Gerueste,insbesondere Geruestboecke
DE7125652U (de) * 1971-11-04 Hinghaus W Ballenförderer
DE2240459A1 (de) * 1971-08-30 1973-03-08 Stork Amsterdam Foerderbandanlage
DE2505451A1 (de) * 1975-02-10 1976-08-19 Kettner Brauereimaschf Transportbahn
DE2644240A1 (de) * 1975-10-02 1977-04-14 Simon Container Mach Ltd Sammelfoerderer
DE2922147A1 (de) * 1979-05-31 1980-12-04 Silmo Gmbh & Co Apparatebau Kg Wendevorrichtung mit integraler hub- oder senkfoerderung
DE3005131A1 (de) * 1980-02-12 1981-08-27 Mannesmann AG, 4000 Düsseldorf Wildwasserbahn
DE8203641U1 (de) * 1982-02-10 1982-07-01 Chemaperm GmbH, 4714 Selm Fuehrungsschiene fuer rollenketten eines magnetischen rutschfoerderers
DE3134372A1 (de) * 1981-08-31 1983-06-30 decormetall Karl Becker GmbH, 4902 Bad Salzuflen Bauelementensystem fuer einrichtungen zum foerdern, stauen und lagern von stueckguetern mit quer- und laengstraegern sowie laengstraeger fuer das bauelementensystem
DE3214044C2 (de) * 1982-04-16 1988-01-28 Franz 8741 Unterelsbach De Gaertner
DE8809769U1 (de) * 1988-08-01 1988-10-06 Pavel, Wilfried, 33790 Halle Kettenförderer für Einzelobjekte
DE3832465A1 (de) * 1988-09-23 1990-04-05 Kettner Verpackungsmaschf Vorrichtung zum be- oder entladen von fahrzeugen, insbesondere sattelschleppern, mit ladeeinheiten, insbesondere paletten, gitterboxen und aehnlichen behaeltern

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE317766C (de) *
DE7430697U (de) * 1975-01-02 Schindele R Kettenführung für Rundstahl-Gliederketten
CH544019A (de) * 1971-10-01 1973-11-15 Lino Bolla Ernesto Förderanlage mit Förderkette
GB2044709A (en) * 1979-03-27 1980-10-22 Winster Eng Ltd Conveyor for a Mine Working Tensioning Arrangement
SE468983B (sv) * 1987-01-22 1993-04-26 Profor Ab Transportaggregat

Patent Citations (17)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7125652U (de) * 1971-11-04 Hinghaus W Ballenförderer
DE1747381U (de) * 1952-08-22 1957-06-19 Holstein & Kappert Maschf Kreisfoerderer fuer kannen oder aehnliche gefaesse.
DE1001620B (de) * 1955-04-25 1957-01-24 Holstein & Kappert Maschf Kannenwascher mit Foerderkette
US3381800A (en) * 1966-10-26 1968-05-07 Int Harvester Co Conveyor or elevator
DE1802073A1 (de) * 1967-10-05 1969-05-29 C O Hansen Maskinfabrik As Foerdergeraet
DE1805033A1 (de) * 1968-10-25 1971-04-29 Heinrich Scharf Gmbh Kettenfoerderer,insbesondere Kreisfoerderer,zum Fortbewegen eingehaengter Lasthalter fuer den Kleinguetertransport
DE1961080A1 (de) * 1969-12-05 1971-06-09 Meyer Keller Noe Schalttech Aufhaengevorrichtung fuer Gerueste,insbesondere Geruestboecke
DE2240459A1 (de) * 1971-08-30 1973-03-08 Stork Amsterdam Foerderbandanlage
DE2505451A1 (de) * 1975-02-10 1976-08-19 Kettner Brauereimaschf Transportbahn
DE2644240A1 (de) * 1975-10-02 1977-04-14 Simon Container Mach Ltd Sammelfoerderer
DE2922147A1 (de) * 1979-05-31 1980-12-04 Silmo Gmbh & Co Apparatebau Kg Wendevorrichtung mit integraler hub- oder senkfoerderung
DE3005131A1 (de) * 1980-02-12 1981-08-27 Mannesmann AG, 4000 Düsseldorf Wildwasserbahn
DE3134372A1 (de) * 1981-08-31 1983-06-30 decormetall Karl Becker GmbH, 4902 Bad Salzuflen Bauelementensystem fuer einrichtungen zum foerdern, stauen und lagern von stueckguetern mit quer- und laengstraegern sowie laengstraeger fuer das bauelementensystem
DE8203641U1 (de) * 1982-02-10 1982-07-01 Chemaperm GmbH, 4714 Selm Fuehrungsschiene fuer rollenketten eines magnetischen rutschfoerderers
DE3214044C2 (de) * 1982-04-16 1988-01-28 Franz 8741 Unterelsbach De Gaertner
DE8809769U1 (de) * 1988-08-01 1988-10-06 Pavel, Wilfried, 33790 Halle Kettenförderer für Einzelobjekte
DE3832465A1 (de) * 1988-09-23 1990-04-05 Kettner Verpackungsmaschf Vorrichtung zum be- oder entladen von fahrzeugen, insbesondere sattelschleppern, mit ladeeinheiten, insbesondere paletten, gitterboxen und aehnlichen behaeltern

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19532391A1 (de) * 1995-09-02 1997-03-06 Bosch Gmbh Robert Antriebseinheit für ein endloses Fördermittel eines Fördersystem
DE19809267A1 (de) * 1998-03-04 1999-09-09 Bhs Corr Masch & Anlagenbau Bahnweiche für eine Einrichtung zum Transport von Materialbahnen oder bogenförmigem Material, insbesondere für eine Wellpappenanlage
DE10032188A1 (de) * 2000-07-01 2002-01-17 Bosch Gmbh Robert Fördersytem für Stückgut, insbesondere Werkstückträger
DE10032188B4 (de) * 2000-07-01 2004-04-08 Robert Bosch Gmbh Fördersytem für Stückgut, insbesondere Werkstückträger
DE10106190A1 (de) * 2001-02-10 2002-08-29 Stein Automation Gmbh Antriebseinheit für eine Transportvorrichtung für Werkstücke oder dergleichen
DE102005006097A1 (de) * 2005-02-10 2006-08-17 Marquardt Gmbh Vorrichtung zur Herstellung von Werkstücken
US8626329B2 (en) 2009-11-20 2014-01-07 Agr Automation Ltd. Product assembly system and control software
WO2016035011A1 (en) * 2014-09-03 2016-03-10 Pulsar S.R.L. Apparatus for conveying products

Also Published As

Publication number Publication date
DE9312243U1 (de) 1993-11-04
DE4427477C2 (de) 1996-10-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1189825B1 (de) Transport- und/oder lagervorrichtung für stückgüter
DE4090308C5 (de) Sortierförderer
EP0780326B1 (de) Stauförderer mit mindestens einem endlos umlaufenden Fördermittel
EP1761445B1 (de) Fördereinrichtung zum fördern von fördergut auf paletten längs einer horizontalen förderstrecke
EP0732279A1 (de) Speicher für Warenstücke
EP0092848A2 (de) Sortiervorrichtung für Stückgut
EP2428471B1 (de) Fördersystem
EP0825284B1 (de) Umlaufförderer
DE4427477A1 (de) Fördereinrichtung
DE1756380A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur UEbergabe von Guetern zwischen in Bewegung befindlichenFoerderern
DE2336000C2 (de) Endlosförderer zum Fördern und Zwischenspeichern von Stückgütern
AT406151B (de) Einrichtung zum verteilen von stückgut
DE19755877C2 (de) Kippvorrichtung zum Entleeren von Behältern für Stückgut
DE19540147C2 (de) Vorrichtung zum Stapeln und Entstapeln von Transportkisten
DE2711677A1 (de) Be- oder entladevorrichtung fuer paletten
EP1144282A1 (de) Kommissionierlager für stückgüter
EP2551217A1 (de) Fördervorrichtung für Gegenstände
DE20114960U1 (de) Vorrichtung zum hängenden Transport von PET-Flaschen
DE3336109A1 (de) Vorrichtung zum stapeln, transport und befuellen von behaeltern
DE3513535A1 (de) Vorrichtung zum foerdern und speichern von haengend angeordneten gegenstaenden
DE10305095A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Wechseln von Paletten in einem Palettierautomaten
EP1202919B1 (de) Regalbediengerät und behälter oder paletten zum ein- und auslagern der behälter oder paletten in ein bzw. aus einem regal
DE2032295A1 (de) Rollenförderbahn für Paletten und ähnliche Güter
WO2001036302A1 (de) Kommissionierlager für stückgüter
DE2622813A1 (de) Flur-foerdervorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee