DE4421597A1 - Stuhl, insbesondere Bürostuhl - Google Patents
Stuhl, insbesondere BürostuhlInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Stuhl, insbesondere einen Büro
stuhl, mit einem Sitzträger, einem darauf um eine horizontale
Achse verschwenkbar gelagerten Sitz und einem elastischen
Federelement zwischen dem Sitz und dem Sitzträger.
Wenn sich eine Person auf einen derartigen Stuhl setzt, kann
sie mit ihrem Körpergewicht den Sitz um die horizontale Achse
schwenken, und häufig ist mit der Neigung des Sitzes über eine
Mechanik auch eine Neigung einer Rückenlehne verbunden. Ein
Federelement zwischen dem Sitz und dem Sitzträger bewirkt eine
Rückstellung des Sitzes und gegebenenfalls auch der Rückenleh
ne, wenn der Sitz entlastet ist.
Um den Stuhl an die unterschiedlichen Körpergewichte von ver
schiedenen Personen anzupassen, ist es erforderlich, die Rück
stellkraft dieser Feder einstellen zu können. Bei herkömmli
chen Stühlen wird dazu gewöhnlich die Vorspannung einer Feder
beispielsweise durch das Betätigen eines Handrades verändert.
Mit diesem Handrad muß aber die Vorspannung der Feder über
wunden werden, so daß entweder sehr viele Umdrehungen am Hand
rad nötig sind, um eine spürbare Änderung zu erreichen, oder
sehr hohe Kräfte am Stellrad erforderlich sind.
Ein Verstellen der Vorspannung des Feder mittels eines Hand
rades ist daher sehr unkomfortabel.
Anstatt die Vorspannung einer Feder zu ändern, kann auch der
Hebelarm, auf den die Feder wirkt, verändert werden. In der
Praxis wird diese Verstellung jedoch meist auch über ein Hand
rad erreicht, so daß ebenfalls mehrere Umdrehungen an diesem
Handrad nötig sind, um die Rückstellkraft an das Körpergewicht
des Benutzers des Stuhles anzupassen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Stuhl der ein
gangs genannten Art so auszubilden, daß mit geringen Stell
kräften und kleinen Stellwegen die Rückstellkraft des Feder
elementes in einem großen Spektrum variiert werden kann.
Diese Aufgabe wird mit einem Stuhl der eingangs genannten Art
dadurch gelöst, daß das Federelement um eine im wesentlichen
senkrechte Achse drehbar angeordnet ist und so ausgebildet
ist, daß durch ein Drehen des Federelementes die örtliche
Verteilung der vom Federelement auf die Sitzfläche ausgeübten
Kraft variierbar ist.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß durch ein Drehen des Feder
elementes mittels eines angesetzten Hebels um beispielsweise
50-90° ein Anpassen der Rückstellkraft der Feder an Personen
mit einem Körpergewicht von 50-110 kg erreicht werden kann.
Bei entlasteter Sitzfläche kann das Federelement leicht um
einen bestimmten Winkel verstellt werden, ohne daß größere
Stellkräfte überwunden werden müssen. Die erfindungsgemäße
Verstellmechanik ist daher weit komfortabler als alle vorbe
kannten Einrichtungen zur Verstellung der Rückstellkraft.
Um durch Drehen des Federelementes die örtliche Verteilung der
vom Federelement auf die Sitzfläche ausgeübten Kraft zu vari
ieren, kann das Federelement entweder eine unterschiedliche
radiale Ausdehnung zur Achse aufweisen, oder das Federelement
kann um die Achse herum unterschiedliche Federungseigenschaf
ten aufweisen.
Im ersteren Fall wird durch Drehen des Federelementes um die
im wesentlichen senkrechte Achse ein großer Anteil des Feder
elementes nahe der horizontalen Achse, um die der Sitz ver
schwenkbar gelagert ist, angeordnet. Dadurch wird bei einer
Neigung des Sitzes nur ein kleiner Anteil seines Volumens
zusammengedrückt, was zur Folge hat, daß nur eine kleine Rück
stellkraft auf den Sitz ausgeübt wird. Wird das Federelement
hingegen so gedreht, daß sein größerer Anteil sich in einem
von der horizontalen Achse entfernten Gebiet befindet, wird
bei einer Neigung des Sitzes der größte Teil des Federelemen
tes komprimiert und somit eine relativ hohe Rückstellkraft auf
den Sitz ausgeübt. So kann durch die räumliche Verteilung der
Masse oder des Volumens des Federelementes unterhalb des Sit
zes die vom Federelement auf den Sitz ausgeübte Kraft variiert
werden.
Wenn das Federelement in gleichmäßigem Abstand um die Achse
herum unterschiedliche Federungseigenschaften aufweist, kann
durch Drehen des Federelementes um die im wesentlichen senk
rechte Achse der Teil des Federelementes mit den härteren
Federungseigenschaften in den Bereich nahe der horizontalen
Achse geschoben werden, um eine hohe Rückstellkraft einzustel
len, oder das Federelement kann so gedreht werden, daß sein
Bereich mit den weicheren Federungseigenschaften nahe der
horizontalen Achse zu liegen kommt, so daß das Federelement
nur eine geringe Kraft auf den Sitz ausübt.
Zweckmäßig ist es vor allem im ersten Fall, das Federelement
aus einem Federblock aus zellig geschäumtem Polyurethan mit
einem hohen Raumgewicht herzustellen. Dieses Material, das in
seiner Struktur ähnlich ist wie ein Schaumstoff, bietet sehr
gute Federungseigenschaften. Es läßt sich bis zu 60% der
ursprünglichen Höhe zusammendrücken und erzeugt sehr hohe
Kräfte, die von keiner metallischen Feder mit vergleichbaren
Einbaumaßen erreicht werden können. Außerdem entsteht ein
progressiver Kraftverlauf, d. h. zum Ende des Federweges
steigt die Kraft überproportional an. Dieser Effekt wird am
Stuhl als angenehm empfunden und ist ausdrücklich erwünscht.
Neben der Verwendung von zellig geschäumtem Polyurethan sind
aber auch andere Elastomere als Federblock einsetzbar.
Die Verstellung der Rückstellkraft erfolgt üblicherweise bei
vorgeneigtem Sitz. Um auch in dieser Position eine gewisse
Grundkraft zu erhalten, kann das Federelement an seiner Ober
seite in Verlängerung der senkrechten Achse eine kegelstumpf
artige Erhöhung aufweisen, die in eine entsprechende konkave
Ausnehmung am Sitz eingreift. Diese Erhöhung steht auch bei
vordersten Sitzneigewinkeln unter leichtem Druck und hält
somit das Federelement an seiner Position. Die Übergangsflä
chen zwischen dem Kegelstumpf des Federelementes und der Sitz
fläche sollten abgerundet ausgebildet sein, damit ein gleich
mäßiges Ansteigen der Kraft beim Zurückneigen spürbar ist.
Die Ausbildung des Federelementes mit einer kegelstumpfartigen
Erhöhung an seiner Oberseite hat darüber hinaus den Vorteil,
daß bei vorderen Sitzneigewinkeln nur solche Bereiche des
Federelementes unter Druckspannung stehen, die nahe der senk
rechten Drehachse des Federelementes liegen. Nur dort wird
durch den Druck des Sitzes auf das Federelement eine Reibungs
kraft zwischen Federelement und Sitz erzeugt. Diese Reibung
erfordert daher zur Überwindung nur ein geringes Drehmoment um
die vertikale Drehachse des Federelementes. Dieses Bremsmoment
ist so abgestimmt, daß sich das Federelement einerseits leicht
drehen läßt, aber andererseits durch Erschütterungen oder Be
wegungen nicht selbständig verstellt wird.
Eine stufenlose Arretierung des Stuhles bei beliebigen Neige
winkeln kann durch ein zusätzliches Arretierelement, das bei
spielsweise auch eine Gasfeder sein kann, erreicht werden.
Besonders vorteilhaft ist es, die erfindungsgemäße Mechanik
zur Verstellung der Rückstellkraft in Verbindung mit einem
Stuhl nach der deutschen Patentanmeldung P 44 03 123.8 zu
verwenden. In diesem Fall weist der Stuhl zusätzlich eine um
eine Neigungslage verstellbare Rückenlehne auf, die fest mit
einem Rückenlehnenträger verbunden ist, wobei der Rückenleh
nenträger einen Lehnenhalter und eine winklig zum Lehnenhalter
angeordnete Verlängerung aufweist, deren oberes Ende am Sitz
angelenkt ist und deren unteres Ende an einem Lenker angelenkt
ist, der gelenkig mit dem Sitzträger verbunden ist. In diesem
Fall kann der Lenker mit einem im wesentlichen nach unten
weisenden Hebel verbunden sein, der über das Arretierelement
mit der horizontalen Achse verbunden ist, um den der Sitz
schwenkbar gelagert ist. Ein derartiges Arretierelement ist
vorzugsweise seitlich neben dem Federelement unterhalb des
Sitzes anzuordnen.
Ein Ausführungsbeispiel ist in den Zeichnungen dargestellt und
wir im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemä
ßen Stuhles, der im Bereich des Federele
mentes geschnitten dargestellt ist;
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung des Aus
schnitts in Fig. 1 mit dem Federelement;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Stuhl bei ent
fernter Sitzfläche und
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des Sit
zes mit der darunter angeordneten Ver
stellmechanik.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung einen Bürostuhl 10
mit einem Sitzträger 11, einem Sitz 12 und einer Rückenlehne
13. Der Sitzträger 11 ist in einem stumpfen Winkel derart fest
an einer Stuhlsäule 14 befestigt, daß er zur vorderen Kante
des Sitzes 12 zeigt. Die Stuhlsäule 14 ist auf einem auf Rol
len 15 gelagerten Fußgestell 16 angeordnet.
Am vorderen Ende des Sitzträgers 11 ist eine horizontale Achse
17 vorgesehen, an der der Sitz 12 schwenkbar angelenkt ist.
Im Sitzträger 11 ist eine Bohrung 18 vorgesehen, in der eine
vertikale Achse 19 drehbar gelagert ist. Am oberen Ende dieser
vertikalen Achse 19 ist ein horizontaler Drehteller 20 ange
bracht, der auf einer waagerechten Fläche 21 des Sitzträgers
11 aufliegt. Auf diesem Drehteller 20 ist ein elastisches
Federelement 22 befestigt, das zusammen mit dem Drehteller 20
um die Achse 19 drehbar ist.
Dieses Federelement 22 besteht aus einem zellig geschäumten
Polyurethan mit einem hohen Raumgewicht.
Form und Lage des Federelementes sind besser in den Fig. 2 und
zu erkennen. Fig. 2 zeigt das Federelement 22, das auf dem
Drehteller 20 angeordnet ist, der wiederum auf der waagerech
ten Platte 21 des Sitzträgers 11 aufliegt. Der Drehteller 20
ist über die Achse 19, die durch eine Bohrung 18 im Sitzträger
11 hindurchgeht, mittels eines Hebels 23 drehbar.
Das Federelement 22 hat, wie die Draufsicht in Fig. 3 deutlich
zeigt, einen in etwa runden Bereich 22.1 und eine Verlängerung
22.2. An seiner Oberseite ist das Federelement 22 von der Ver
längerung der Achse 19 bis zu seinen äußeren Rändern leicht
fallend abgeschrägt (Fig. 2). Außerdem weist es oberhalb der
Verlängerung der Achse 19 eine kegelstumpfartige Erhöhung auf,
wobei die Ränder dieses Kegelstumpfes 24 leicht abgerundet
sind. An der diesem Kegelstumpf 24 gegenüberliegenden Seite
des Sitzes 12 ist im Sitz 12 eine diesem Kegelstumpf 24 ent
sprechende Vertiefung 25 vorgesehen, in die der Kegelstumpf 24
hineinragt.
Dieses Federelement kann wie in Fig. 2 und in Fig. 3 mit
durchgezogenen Linien gezeigt, so gestellt werden, daß die
Verlängerung 22.2 des Federelementes 22 zwischen der senkrech
ten Achse 19 und der horizontalen Achse 17 liegt. In dieser
Position, in der sich der größte Teil des Federelementes nahe
der Schwenkachse 17 des Sitzes 12 befindet, wird bei einer
Neigebewegung des Sitzes 12 nur ein kleiner Anteil des Volu
mens des Federelementes 22 zusammengedrückt. Die vom Feder
element 22 auf den Sitz 12 ausgeübte Kraft ist daher in dieser
Position gering.
Das Federelement 22 kann aber in Richtung des Pfeiles 26,
d. h. in der Draufsicht entgegen des Uhrzeigersinnes, um eine
Viertelumdrehung gedreht werden, um die Verlängerung 22.2 des
Federelementes 22 in eine von der horizontalen Achse 17 ent
fernte Position zu bringen. In dieser Lage liegt nun der größ
te Teil des Federelementes 22 in deutlicher Entfernung zur
Schwenkachse 17 des Sitzes 12, so daß eine Neigung des Sitzes
12 eine starke Komprimierung des Federelementes 22 und somit
eine sehr hohe Rückstellkraft zur Folge hat. Somit kann durch
Drehen des Federelementes um die Achse 19 mittels des Hebels
23 die vom Federelement 22 auf den Sitz 12 ausgeübte Rück
stellkraft stufenlos verstellt werden.
An der Stuhlsäule 14 ist mittels einer Achse 27 ein Lenker 28
befestigt, mit dem über einen Lehnenhalter 29 die Lehne 13 zu
bewegen ist (Fig. 2). Die Achse 27 ist fest mit dem Lenker 28
und mit einem Hebel 30 verbunden, an dessen Ende das eine Ende
eines Arretierelementes 31 befestigt ist. Das andere Ende
dieses Arretierelementes 31 ist mit der horizontalen Achse 17
verbunden, um die der Sitz 12 schwenkbar ist. Im vorliegenden
Falle ist das Arretierelement eine Gasfeder, die in verschie
denen Längen feststellbar ist.
Die Fig. 4 zeigt noch einmal deutlich den Zusammenbau von Sitz
12, Federelement 22 und Sitzträger 11. Der Sitz 12 ist mit
seiner Ausnehmung 25 auf der kegelstumpfartigen Erhöhung 24
des Federelementes 22 gelagert. Das Federelement 22 liegt
wiederum auf einer Platte 20, die zusammen mit der Achse 19
durch den Hebel 23 gedreht werden kann.
Claims (9)
1. Stuhl, insbesondere Bürostuhl (10), mit einem Sitzträger
(11), einem darauf um eine horizontale Achse (17) ver
schwenkbar gelagerten Sitz (12) und einem elastischen
Federelement (22) zwischen dem Sitz (12) und dem Sitzträ
ger (11), dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement
(22) um eine im wesentlichen senkrechte Achse (19) drehbar
angeordnet ist und so ausgebildet ist, daß durch ein Dre
hen des Federelementes (22) die örtliche Verteilung der
vom Federelement (22) auf die Sitzfläche (12) ausgeübten
Kraft variierbar ist.
2. Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Federelement (22) eine unterschiedliche radiale Ausdehnung
zur Achse (19) aufweist.
3. Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Federelement (22) um die Achse (19) herum unterschiedliche
Federungseigenschaften aufweist.
4. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Federelement (22) einen Teil aus einem
zellig geschäumten Polyurethan aufweist.
5. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Federelement (22) in einer im wesentli
chen zum Sitz (12) parallelen Richtung eine Verlängerung
(22.2) aufweist und um etwa 90° stufenlos drehbar ist.
6. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Federelement (22) an seiner Oberseite in
Verlängerung der senkrechten Achse (19) eine kegelstumpf
artige Erhöhung (24) aufweist, die in eine entsprechende
konkave Ausnehmung (25) am Sitz (12) eingreift.
7. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Stuhl ein Arretierelement (31) aufweist,
um den Sitz (12) in einer beliebigen Neigung zu fixieren.
8. Stuhl nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Stuhl eine um ihre Neigungslage verstellbare Rückenlehne
(13) aufweist, die fest mit einem Rückenlehnenträger ver
bunden ist, wobei der Rückenlehnenträger einen Lehnenhal
ter (29) und eine winklig zum Lehnenhalter angeordnete
Verlängerung aufweist, deren oberes Ende am Sitz (12)
angelenkt ist und deren unteres Ende an einem Lenker (28)
angelenkt ist, der über eine Achse (27) gelenkig mit dem
Sitzträger (11) verbunden ist, wobei der Lenker (28) einen
fest mit ihm verbundenen Hebel (30) aufweist, der über das
Arretierelement (31) mit der horizontalen Achse (17) ver
bunden ist.
9. Stuhl nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Arretierelement (31) eine Gasfeder ist.
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DE19944421597 DE4421597A1 (de) | 1994-06-21 | 1994-06-21 | Stuhl, insbesondere Bürostuhl |
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