Die Erfindung richtet sich auf einen Transport- und/oder
Lagerbehälter, bestehend aus einem tragfähigen Unterboden
und einem Behältermantel mit mehreren vertikalen Seitenwän
den.
Solche Behälter sind zumeist aus Metall gefertigt und die
nen der Lagerung sowie dem Transport leichter bis mittel
schwerer Gegenstände. Da die Seitenwände je nach Größe des
Behälters eine Höhe von bis zu etwa 1,5 m aufweisen können,
kann die Beladung eines solchen Behälters mit erheblichen
Schwierigkeiten verbunden sein. Denn ab einer bestimmten
Behälterhöhe ist es einer Person nicht mehr möglich, sich
über eine Behälterwand zu beugen und einen Gegenstand hin
einzustellen oder zu entnehmen. Eine Beladung mit Hilfe ei
nes Gabelstaplers ist ebenfalls unmöglich, da dieser nicht
in der Lage ist, Lasten innerhalb des Behälters abzusenken.
Schließlich kann selbst eine Beladung mit Hilfe eines Krans
Probleme bereiten, da dessen Haken innerhalb des Behälters
gelöst oder eingehängt werden muß, was bei hohen Behältern
ebenfalls von außen nicht möglich ist.
Aus diesen Nachteilen aus dem Stand der Technik bekannter
Vorrichtungen resultiert das der Erfindung zugrundeliegende
Problem, einen bekannten Transport- und/oder Lagerbehälter,
bestehend aus einem tragfähigen Unterboden und einem Behäl
termantel mit mehreren vertikalen Seitenwänden, so weiter
zubilden, daß der Be- und Entladevorgang möglichst problem
los vorgenommen werden kann.
Zur Lösung dieses Problems sieht die Erfindung bei einem
Transport- und/oder Lagerbehälter, bestehend aus einem
tragfähigen Unterboden und einem Behältermantel mit mehre
ren vertikalen Seitenwänden, vor, daß mindestens eine Sei
tenwand lösbar an den beiden angrenzenden Seitenwänden
und/oder am Unterboden gehaltert ist. Indem eine Seitenwand
aus dem erfindungsgemäßen Behälter herausgelöst wird, kann
dieser mühelos beladen werden. Einerseits haben Personen
mühelos Zugang zur gesamten Ladefläche des Behälters, ande
rerseits ist auch eine Beladung durch Gabelstapler möglich.
Bei einer Beladung mittels eines Krans ist das Einhängen
oder Lösen des Kranhakens durch eine Bedienperson problem
los möglich.
Es hat sich als günstig erwiesen, daß zwischen dem Behälter
und der lösbaren Seitenwand nach oben ausrastbare Verbin
dungselemente angeordnet sind. Die Seitenwand kann somit
durch Anheben aus dem Behälter gelöst werden. Die wie der
gesamte Behälter üblicherweise aus Metall gefertigte Sei
tenwand wird durch ihre hohe Gewichtskraft im eingehängten
Zustand sicher in ihrer Position gehalten, so daß zusätzli
che Verriegelungselemente entbehrlich sind. Hierdurch wird
das Einsetzen und Lösen der Seitenwand weitestgehend ver
einfacht.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung be
stehen die ausrastbaren Verbindungen aus je einer Öse mit
etwa horizontaler Fensterebene und je einem Zapfen mit etwa
vertikaler Längsachse, der die Öse lösbar durchgreift.
Durch die vertikale Anordnung des Zapfens läßt sich dieser
beim Anheben der Seitenwand aus der betreffenden Öse lösen
sowie bei Absenken der Seitenwand in diese einführen. In
verhaktem Zustand ist die lösbare Seitenwand in horizonta
ler Richtung nahezu unverrückbar und trägt somit zur Erhö
hung der Stabilität des Behältermantels bei.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß die Ösen an den ver
tikalen Kanten der lösbaren Seitenwand in Richtung auf die
jeweils angrenzende Seitenwand auskragend angeordnet sind,
und daß die Zapfen an den vertikalen Kanten angrenzender
Seitenwände angeformt sind und nach oben gerichtete, freie
Stirnseiten aufweisen. Eine hierzu alternative Ausführungs
form besteht darin, daß die Ösen an den vertikalen Kanten
der angrenzenden Seitenwände in Richtung auf die lösbare
Seitenwand auskragend angeordnet sind, und daß die Zapfen
an den vertikalen Kanten der lösbaren Seitenwand angeformt
sind und nach unten gerichtete, freie Stirnseiten aufwei
sen. Bei beiden Anordnungen läßt sich die Verbindung durch
Anheben der lösbaren Seitenwand auftrennen.
Es hat sich als sinnvoll erwiesen, daß die Öse-Zapfen-Ver
bindungen im oberen Bereich der vertikalen Kanten des Be
hälters angeordnet sind. Im oberen Bereich des Behälters
ist eine innige Verstrebung angrenzender Seitenwände unab
dingbar, um der Gesamtanordnung eine ausreichende Stabili
tät zu verleihen. Erfindungsgemäße Öse-Zapfen-Verbindungen
lassen sich mit einem Minimum an Spielfreiheit herstellen
und sind dadurch in der Lage, ein Schwanken der Behälter
wände nahezu vollständig auszuschließen.
Als weitere Möglichkeit zur Realisierung eines nach oben
ausrastbaren Verbindungselements zwischen dem Behälter und
der lösbaren Seitenwand bietet sich ein vertikaler Schlitz
an, in dem ein horizontaler Zapfen führend aufgenommen ist.
Ein solcher horizontaler Zapfen kann beispielsweise von der
Schlitzoberseite her eingeführt und bis auf den Schlitz
grund abgesenkt werden, wo eine seitliche Bewegung des ho
rizontalen Zapfens in Richtung der Schlitzbreite durch des
sen vertikale Berandungen verhindert ist.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß die Schlitze an den
vertikalen Kanten der lösbaren Seitenwand angeordnet sowie
zu der jeweils angrenzenden Seitenwand hin offen sind, und
daß die Zapfen von den vertikalen Kanten angrenzender Sei
tenwände oder von an den Unterboden angeformten Eckblechen
auskragen. Eine hierzu alternative Ausführungsform zeichnet
sich dadurch aus, daß die Schlitze an den vertikalen Kanten
angrenzender Seitenwände oder an mit dem Unterboden verbun
denen Eckblechen angeordnet sowie zur lösbaren Seitenwand
hin offen sind, und daß die Zapfen von den vertikalen Kan
ten der lösbaren Seitenwand auskragen. Bei beiden Anordnun
gen kann die Verbindung durch Anheben der lösbaren Seiten
wand aufgetrennt werden.
Es hat sich als günstig erwiesen, daß die Schlitz-Zapfen-
Verbindungen im unteren Bereich des Behälters angeordnet
sind. Im Gegensatz zu den oben beschriebenen Öse-Zapfen-
Verbindungen sind die Schlitz-Zapfen-Verbindungen nicht in
der Lage, die Seitenwand in einer horizontalen Ebene unver
rückbar an dem betreffenden Befestigungselement des Behäl
ters festzulegen. Zwar ist eine Bewegung der lösbaren Sei
tenwand in Richtung der Schlitzbreite durch deren vertikale
Berandungen unterbunden; in Richtung der Längsachse des ho
rizontalen Zapfens ist aufgrund einer fehlenden Hinter
schneidung jedoch eine Relativbewegung möglich, die im Ex
tremfall sogar zur Lösung der Verbindung führen könnte. Aus
diesem Grund lassen sich die Schlitz-Zapfen-Verbindungen
nicht im oberen Bereich des Behälters verwenden, wo eine
innige, in jeder horizontalen Richtung unlösbare Verbin
dung zur Aufrechterhaltung der Stabilität des Behälterman
tels wichtig ist. Im unteren Bereich des Behälters ist eine
abstützende Versteifung der angrenzenden Seitenwände aus
Stabilitätsgründen dagegen nicht erforderlich, so daß hier
eine Fixierung der lösbaren Seitenwand ausreichend ist,
welche deren Ausrichtung grantiert. Diese Aufgabe bewälti
gen auch die erfindungsgemäßen Schlitz-Zapfen-Verbindungen.
Eine seitliche Verschiebung der lösbaren Seitenwand wird
durch den Grund des in der jeweiligen Verschieberichtung
vorne liegenden, vertikalen Schlitzes verhindert, der für
eine solche Bewegung ein Anschlagelement darstellt.
Weitere Vorteile lassen sich dadurch erreichen, daß die
Zapfen eine Verlängerung des unteren Rahmenteils der lösba
ren Seitenwand bilden. Indem eine Verlängerung des unteren
Rahmenteils der lösbaren Seitenwand als horizontaler Zapfen
für die erfindungsgemäße Schlitz-Zapfen-Verbindung dient,
erübrigt sich der Anbau eines zusätzlichen Zapfens, so daß
die Herstellung stark vereinfacht werden kann.
Weitere Vorzüge ergeben sich dadurch, daß die Zapfen einen
etwa runden Außenquerschnitt aufweisen. Dieses Merkmal er
laubt der lösbaren Seitenwand eine Schwenkbewegung um die
Längsachse der horizontalen Zapfen, sofern die im oberen
Bereich der Seitenwand angeordneten Verbindungselemente
voneinander gelöst worden sind. Dadurch ist es beispiels
weise möglich, die lösbare Seitenwand bei entleertem Behäl
ter zur Verringerung des Platzbedarfs nach innen umzuklap
pen und auf den Unterboden aufzulegen.
Sofern die horizontalen Zapfen an der lösbaren Seitenwand
angeordnet sind und einen etwa runden Außenquerschnitt auf
weisen, läßt sich die erfindungsgemäße Anordnung weiterhin
dadurch optimieren, daß die Schlitze an ihrem oberen Ende
eine Abdeckung aufweisen. Vermittels einer derartigen Ab
deckung ist sichergestellt, daß die lösbare Seitenwand in
nach innen umgeklapptem Zustand nicht versehentlich nach
oben aus dem Schlitz herausspringen kann. Dies ist beson
ders wichtig bei Transport zusammengelegter Behälter in ei
nem Lastkraftwagen, bei dem beispielsweise während des
Durchfahrens von Schlaglöchern od. dgl. vertikale Stöße
auftreten können.
Eine derartige Schlitz-Zapfen-Verbindung zeichnet sich vor
zugsweise durch eine seitliche Entnahmeöffnung in der au
ßenliegenden Schlitzbegrenzung aus. Aufgrund der oberen Ab
deckung des Schlitzes ist es nicht möglich, die Seitenwand
durch eine reine Vertikalbewegung aus dem Schlitz zu ent
nehmen. Statt dessen muß die Seitenwand in angehobenem Zu
stand zusätzlich nach außen bewegt werden, um die horizon
talen Zapfen durch je eine Entnahmeöffnung in der außenlie
genden Schlitzbegrenzung zu führen. In umgekehrter Bewe
gungsrichtung muß die Seitenwand zunächst horizontal durch
die Entnahmeöffnungen in die Schlitze eingesetzt und sodann
durch Absenken verriegelt werden.
Eine sinnvolle Weiterbildung der Erfindung besteht darin,
daß die Höhe der Entnahmeöffnung etwa der Höhe oder dem
Durchmesser des Zapfens entspricht. Einerseits darf die
Höhe der Entnahmeöffnung keinesfalls kleiner sein als die
Höhe oder der Durchmesser eines hindurchzuführenden Zap
fens. Andererseits sollte die Entnahmeöffnung auch nicht
allzugroß sein, damit sich die Seitenwand nicht ungewollt
aus dem Schlitz lösen kann.
Besonders günstig ist eine Dimensionierung, bei der der Ab
stand zwischen der Unterkante der Entnahmeöffnung und dem
Schlitzgrund etwa der halben Höhe und dem halben Durchmes
ser des Zapfens entspricht. Die Entnahmeöffnung sollte we
nigstens so hoch angeordnet sein, daß der betreffende Zap
fen in Richtung der Schlitzbreite noch ausreichend geführt
ist. Insbesondere querschnittlich etwa kreisrunde Zapfen
liegen ausschließlich im Bereich ihrer halben Höhe an den
seitlichen Schlitzinnenseiten an und erfordern daher eine
relativ weit nach oben verlegte Entnahmeöffnung.
Andererseits sollte der Abstand zwischen der Oberkante der
Entnahmeöffnung und der Schlitzabdeckung etwa der halben
Höhe oder dem halben Durchmesser des Zapfens entsprechen.
Während die vorhergehende Bemessungsvorschrift sich im Hin
blick auf die vertikal eingehängte Seitenwand als günstig
erwies, ist das vorliegende Merkmal wichtig für den Trans
port des erfindungsgemäßen Behälters in zusammengelegtem
Zustand. Denn hier liegen die einzelnen Seitenwände nur
lose aufeinander und können sich daher bei Stößen bewegen.
Oftmals wird die lösbare Seitenwand nicht zuerst nach innen
geklappt, sondern auf die bereits umgeklappte, gegenüber
liegende Wand oben aufgelegt. Hierbei bewegen sich die ho
rizontalen Drehzapfen innerhalb der betreffenden Schlitze
nach oben, bis sie etwa an deren Abdeckung anliegen. Auch
in dieser Postition muß eine ausreichende Seitenführung der
Zapfen in den vertikalen Schlitzen gewährleistet sein, da
mit sich die Seitenwand nicht infolge eines Stoßes aus den
Lagerschlitzen lösen kann. Dieses leistet die vorliegende
Bemessungsvorschrift.
Andere Nachteile aus dem Stand der Technik bekannter Trans
port- und/oder Lagerbehälter zeigen sich bei der Verwendung
in größeren Lagerhallen. Denn obzwar solche Behälter oft
mals mit relativ leichten Gegenständen gefüllt sind, lassen
sie sich im allgemeinen nicht aufeinanderstapeln, da be
reits geringe Stöße gegen den unteren Behälter, beispiels
weise beim versehentlichen Auffahren eines Gabelstaplers,
zu einem Herabstürzen des aufgesetzten Behälters führen
könnten. Da herkömmliche Behälter aus diesem Grund selbst
in hohen Lagerhallen ausschließlich auf dem Erdboden aufge
stellt werden können, ist ihr Platzverbrauch sehr groß und
die Ausnutzung einer vorhandenen Lagerfläche sehr ungün
stig.
Aus diesen Nachteilen bekannter Anordnungen resultiert ein
weiteres der Erfindung zugrundeliegendes Problem, einen
Transport- und/oder Lagebehälter, bestehend aus einem trag
fähigen Unterboden, an dessen Umfangsrand mehrere Standfüße
angeordnet sind, und aus einem Behältermantel mit mehreren
vertikalen Seitenwänden, so weiterzubilden, daß eine verti
kale Übereinanderstapelung mehrerer Behälter prinzipiell
möglich ist, ohne daß die Gefahr des Herabfallens eines
oberen Behälters gegeben ist. Ein weiteres, hiermit zusam
menhängendes Problem besteht darin, ein Möglichkeit zu
schaffen, bei der nicht nur identische Behälter übereinan
der stapelbar sind, sondern wo beispielsweise auch Behälter
mit einer verkleinerten Grundfläche auf einen größeren Be
hälter gefahrlos aufsetzbar sind.
Zur Lösung dieses Problems sieht die Erfindung bei einem
Transport- und/oder Lagerbehälter, bestehend aus einem
tragfähigen Unterboden, an dessen Umfangsrand mehrere
Standfüße angeordnet sind, und aus einem Behältermantel mit
mehreren vertikalen Seitenwänden, vor, daß die Oberkante
mindestens einer Seitenwand als ebene, von etwa vertikal
nach oben weisenden Führungselementen zumindest teilweise
umrandete Stützfläche ausgebildet ist. Untereinander aus
reichend verstrebte Seitenwände verleihen dem Behälterman
tel eine hohe Stabilität, so daß weitere Behälter aufge
setzt werden können. Deren entlang des Umfangsrands ihres
Unterbodens angeordnete Standfüße finden in den ebenen
Stützflächen an den Oberkanten der Seitenwände des unteren
Behälters Aufstandsflächen vor, so daß eine geordnete Sta
pelung möglich ist. Sofern der Stützflächenquerschnitt min
destens dem Fußquerschnitt entspricht, ist die Druckbela
stung im Bereich der Aufstandsflächen auf die üblichen
Werte begrenzt. Durch die zumindest teilweise Umrandung der
Stützflächen werden die aufgesetzten Standfüße des oberen
Behälters an einem seitlichen Verrutschen gehindert, so daß
auch bei einem heftigen Stoß gegen den unteren Behälter
nicht mit einem Herabfallen des daraufgestapelten Behälters
zu rechnen ist.
Die Erfindung läßt sich besonders vorteilhaft dahin weiter
bilden, daß die als Stützfläche ausgebildeten Oberkanten
der Seitenwände querschnittlich ein etwa U-förmiges Profil
aufweisen. Hier bietet es sich an, den gesamten, oberen
Rahmenteil einer Seitenwand aus einem einheitlichen Profil
herzustellen. Durch die beiden etwa vertikal nach oben ra
genden Außenschenkel des U-Profils ist sichergestellt, daß
ein darin aufgenommener Standfuß eines daraufgestapelten
Behälters nicht seitlich von der betreffenden Oberkante
herabrutschen kann.
Es hat sich als günstig erwiesen, daß an den Stirnseiten
der querschnittlich U-förmig profilierten Oberkanten der
Seitenwände vertikale Abschlußplatten angeordnet sind.
Diese Abschlußplatten ergänzen die vertikalen Außenschenkel
des U-Profils zu einer vollständigen Umrandung der Stütz
flächen und halten dadurch einen aufgestapelten Behälter
auch in Längsrichtung der Seitenwandoberkanten fest.
Ein wichtiges Merkmal der Erfindung ist, daß die Standfüße
vertikal unterhalb des horizontalen Mittelschenkels des U-
Profils angeordnet sind. Eine solche Anordnung erlaubt das
Übereinanderstapeln völlig identischer Behälter, wobei je
der Standfuß des oberen Behälters eine Stützfläche des un
teren Behälters vorfindet.
Ebenfalls wichtig für die Stapelbarkeit erfindungsgemäßer
Behälter ist, daß die zur Längsachse des darüber befindli
chen U-Profils lotrechte Breite jedes Standfußes kleiner
ist als die Breite des horizontalen Mittelschenkels des U-
Profils. Hierdurch ist sichergestellt, daß die Standfüße
des oberen Behälters zwischen den etwa vertikalen Außen
schenkels des U-Profils des unteren Behälters ausreichenden
Platz finden.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß die Standfüße einen
etwa länglichen Querschnitt aufweisen, dessen Längsachse
parallel zur Längsachse des darüber befindlichen U-Profils
ist. Da die Breite eines Standfußes durch die Breite des U-
Profils begrenzt ist, muß zur Erhöhung des Fußquerschnitts
dessen zur Längsachse des U-Profils parallele Erstreckung
erhöht werden, so daß sich ein länglicher Querschnitt er
gibt. Hierdurch läßt sich der Flächendruck der Aufstands
fläche reduzieren.
Ein erfindungsgemäßer Behälter mit einer rechteckigen
Grundfläche, der zum Aufsetzen eines Behälters mit eben
falls rechteckiger, jedoch halber Grundfläche vorbereitet
ist, zeichnet sich dadurch aus, daß symmetrisch zur Mittel
linie zwischen zwei einander gegenüberliegenden Seitenflä
chen an deren Oberkanten je eine Stützfläche angeordnet
ist. Zur Anpassung an unterschiedliche Transport- und/oder
Lagermengen werden erfindungsgemäße Behälter in unter
schiedlichen Größen hergestellt und angeboten. Dementspre
chend besteht bei vielen Benutzern das Bedürfnis, erfin
dungsgemäße Behälter unterschiedlicher Baugröße aufeinander
zu stapeln. Um dies zu ermöglichen, ist je eine Seitenlänge
der übereinander zu stapelnden Behälter identisch, während
die andere Seitenlänge unterschiedlich groß ist, bei dem
kleineren Behälter beispielsweise halb so groß wie einem
Standardbehälter. Wenn die Behälter so ausgerichtet sind,
daß ihre Seiten gleicher Länge parallel zueinander orien
tiert sind, läßt sich demnach der kleinere Behälter auf den
größeren aufsetzen. Hierbei sitzen mindestens zwei der
Standfüße des kleineren Behälters in einem mittleren Be
reich der längeren Oberkanten des unteren Behälters auf.
Aus diesem Grund müssen an dafür vorgesehenen Bereichen
dieser Oberkanten (zusätzliche) Stützflächen vorgesehen
sein. Sofern die Grundfläche des kleineren Behälters etwa
halb so groß ist wie diejenige des größeren Behälters, las
sen sich zwei kleinere Behälter nebeneinander auf einen
größeren Aufsetzen. In einem solchen Fall werden je zwei
zusätzliche Stützflächen an den beiden längeren Oberkanten
des größeren Behälters angeordnet sein, die sich jeweils
nahe der Mitte der betreffenden Oberkante befinden.
Es hat sich als günstig erwiesen, daß die Stützflächen zur
Behälteraußenseite hin eine etwa vertikale Berandung auf
weisen. Da auch die Standfüße der kleineren Behälter im
allgemeinen nicht über deren Grundfläche hinausragen, ist
eine Berandung der Stützfläche an der Behälteraußenseite
sinnvoll. Diese Berandungen stabilisieren auch die auf die
zusätzlichen Stützflächen aufgesetzten Standfüße des klei
neren Behälters und reduzieren dadurch die Gefahr des Her
abstürzens desselben.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ergibt sich
dadurch, daß die Stützflächen an ihren lotrecht zur Ober
kante der betreffenden Seitenwand verlaufenden Seiten ge
neigte, nach oben von der Stützfläche weg divergierende Be
randungen aufweisen. Durch diese geneigten Flächen werden
die betreffenden Standfüße des aufzusetzenden, kleineren
Behälters während ihres Absenkens zur betreffenden Stütz
fläche hin zentriert, so daß das Übereinanderstapeln erleich
tert wird.
Weitere Vorteile ergeben sich daraus, daß die Stützflächen
zum Behälterinnenraum hin keine Berandung aufweisen. Auch
die Standfüße der kleineren Behälter werden im allgemeinen
einen länglichen Querschnitt aufweisen, um den Flächendruck
innerhalb der Aufstandsfläche zu reduzieren. Um erfindungs
gemäße Behälter mit einem Gabelstapler leicht unterfahren
zu können, sind dabei die Längsachsen der Standfußquer
schnitte parallel zu den Seitenwänden des Behälters orien
tiert, so daß die auf die zusätzlichen Stützflächen des
unteren Behälters aufgesetzten Standfüße lotrecht zu der
Längsachse der betreffenden Oberkante verlaufen. Aus diesem
Grund ragen diese Standfüße in Richtung zum Behälterinnen
raum über die betreffende Stützfläche hinaus. Deshalb darf
hier keine Berandung vorhanden sein, die ansonsten daß Auf
setzen eines Standfußes auf die Stützfläche unmöglich ma
chen würde.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß die Stützflächen eine
etwa quadratische Grundfläche aufweisen. Die Breite eines
Standfußes sollte nicht größer sein als die Breite der
Oberkante einer Seitenfläche, damit dieser zwischen den
beiden vertikalen Schenkeln des U-Profils Platz findet. Er
streckt sich nun ein solcher Standfuß lotrecht zu der be
treffenden Oberkante, so müssen auch die beiden zu den ver
tikalen Schenkeln des U-Profils etwa lotrechten Seiten der
Stützfläche der Breite des Standfußes entsprechen, so daß
insgesamt ein etwa quadratischer Querschnitt der Stützflä
chen entsteht.
Wieder andere Nachteile aus dem Stand der Technik bekannter
Transport- und/oder Lagerbehälter treten beim leeren Rück
transport zutage. Um in diesem Fall den Platzverbrauch ei
nes Behälters zu reduzieren, lassen sich bei manchen Behäl
tern die Seitenwände nach innen klappen und liegen sodann
übereinander auf dem Unterboden auf. Aufgrund der relativ
hohen Wandstärke insbesondere im Bereich des Rahmens der
Seitenwände verbleibt ein relativ hohes Paket auf dem Un
terboden, auf welches die Füße eines darübergeschlichteten,
ebenfalls zusammengelegten Behälters aufgesetzt werden müs
sen. Dadurch ergibt sich selbst in zusammengefaltetem Zu
stand immer noch eine sehr große Stapelhöhe, die etwa der
Summe aus der Fußhöhe, der Stärke des Unterbodens sowie der
Höhe des daraufgelegten Seitenwandpakets entspricht. Aus
diesem Grund lassen sich beispielsweise innerhalb eines
Lastkraftwagens nur wenige zusammengelegte Behälter über
einanderstapeln, was im Endeffekt sehr unwirtschaftlich
ist.
Aus diesen Nachteilen aus dem Stand der Technik bekannter
Anordnungen resultiert ein weiteres, der Erfindung
zugrundeliegende Problem, einen Transport- und/oder
Lagerbehälter, bestehend aus einem tragfähigen Unterboden,
an dessen Umfangsrand mehrere Standfüße angeordnet sind,
und aus einem Behältermantel mit mehreren Seitenwänden, die
um horizontale Achsen zur Behältermitte hin schwenkbar
angelenkt sind, so weiterzubilden, daß die Stapelhöhe in
zusammengelegtem Zustand möglichst gering ist.
Zur Lösung dieses Problems sieht die Erfindung bei einem
Transport- und/oder Lagerbehälter, bestehend aus einem
tragfähigen Unterboden, an dessen Umfangsrand mehrere
Standfüße angeordnet sind, und aus einem Behältermantel aus
mehreren Seitenwänden, die um horizontale Achsen zur Behäl
termitte hin schwenkbar angelenkt sind, vor, daß die
Schwenkachse mindestens einer Seitenwand zur Behältermitte
hin parallelverschiebbar gelagert ist. Zur Reduzierung des
Platzbedarfs eines leeren Behälters werden dessen Seiten
wände nach innen umgeklappt und bilden somit ein auf dem
Unterboden aufliegendes Paket. Sofern mindestens eine Sei
tenwand zusätzlich zu dieser Schwenkbewegung noch eine Ver
schiebebewegung zur Behältermitte hin vollführt, so kann
eine Seitenlänge dieses auf dem Unterboden liegenden Pakets
reduziert werden. Dadurch finden die Standfüße eines dar
über gestapelten, ebenfalls leeren und zusammengelegten Be
hälters neben diesem Paket Platz, so daß sich die Stapel
höhe reduziert. Hierzu ist es insbesondere sinnvoll, die
zuletzt umzuklappenden und daher oben aufliegenden Seiten
wände parallelverschiebbar zu lagern.
Dieser Erfindungsgedanke erfährt eine Konkretisierung da
durch, daß die achsen- oder bolzenförmigen, zu dem unteren,
horizontalen Rahmenteil der parallelverschiebbaren Seiten
wand parallelen, insbesondere koaxialen Lagerelemente eine
schlitzförmige Ausnehmung je eines flächigen, am Unterboden
unverrückbar festgelegten Tragelements etwa lotrecht zu
dessen Grundfläche durchsetzen. Als einfachste Möglichkeit
der Realisierung einer Anlenkung der parallelverschiebbaren
Seitenwände am Behälter bietet sich eine Lagerung in einer
schlitzförmigen Ausnehmung eines mit dem Unterboden verbun
denen Tragelements an. Während die Schwenkbewegung durch
die Rotationssymmetrie der achsen- oder bolzenförmigen, an
der parallelverschiebbaren Seitenwand angeordneten Lagerele
mente ermöglicht wird, gleiten diese Lagerelemente bei der
Verschiebebewegung entlang der Mittellinie der schlitzför
migen Ausnehmung zur Behältermitte hin. Die Verschiebebewe
gung wird demnach allein durch die Gestalt der schlitzför
migen Ausnehmung bestimmt.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß die schlitzförmige
Ausnehmung eine etwa konstante Breite aufweist, die etwa
dem Durchmesser des betreffenden Lagerelements entspricht.
Infolge einer derartigen Ausgestaltung wird das achsen- oder
bolzenförmige Lagerelement nahezu spiel frei umschlos
sen, so daß die betreffende Seitenwand optimal geführt ist.
Eine sinnvolle Weiterbildung der Erfindung wird dadurch er
reicht, daß die Mittellinie der schlitzförmigen Ausnehmung
horizontal und/oder geneigt verläuft. Zwar ist die Haupt
komponente der Bewegung der parallelverschobenen Seitenwand
zur Behältermitte hin und demnach überwiegend horizontal
orientiert. Dennoch kann eine geneigt verlaufende Mittelli
nie der schlitzförmigen Ausnehmung sinnvoll sein, um der
Verschiebebewegung eine Vertikalbewegung zu überlagern.
Eine solche ist z. B. notwendig, um die betreffende Seiten
wand aus einer Verrastung mit den angrenzenden Seitenwänden
und/oder mit dem Unterboden zu lösen, oder um die betref
fende Seitenwand nach dem Umklappen auf einer oder mehreren
bereits umgeklappten Seitenwänden oben auflegen zu können,
was ebenfalls eine Anhebung erforderlich machen kann.
Es hat sich als günstig erwiesen, daß die Enden der Unter
kanten der schlitzförmigen Ausnehmung tiefer liegen als ihr
Mittelbereich. Dieses Merkmal dient der Schaffung stabiler
Endlagen der parallelverschiebbaren Seitenwand. Hierbei
entspricht das periphere Ende einer schlitzförmigen Aus
nehmung dem ausgeklappten Zustand, wo die betreffende Sei
tenwand eine vertikale Position einnimmt. Im Bereich des
innenliegenden Endes der schlitzförmigen Ausnehmungen wird
die betreffende Seitenwand dagegen in umgeklapptem Zustand
stabilisiert, um nicht durch Erschütterungen während des
Transports in eine undefinierte Lage versetzt zu werden.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß die Unterkante der
schlitzförmigen Ausnehmung einen Knick, Bogen oder eine
Krümmung aufweist. Zwar ist auch eine Ausführungsform denk
bar, bei der die schlitzförmige Ausnehmung einen horizonta
len Mittelbereich und zwei an deren Enden anschließende,
vertikal nach unten weisende Schenkel aufweist, so daß die
Seitenwand zunächst angehoben, dann horizontal verschoben
und schließlich wieder abgesenkt werden müßte. Eine Verein
fachung der Konstruktion wie auch der Handhabung ergibt
sich jedoch durch eine Überlagerung der einzelnen Bewe
gungskomponenten durch Ausgestaltung der schlitzförmigen
Ausnehmung in Form eines Bogens oder Knicks mit etwa mitti
gem Scheitel.
Die obigen Erfindungsgedanken erfahren eine vorteilhafte
Konkretisierung dadurch, daß die Lagerelemente als an je
einer Stirnseite des unteren, horizontalen Rahmenteils der
parallelverschiebbaren Seitenwand angeordnete Lagerbolzen
ausgebildet sind, und daß die Tragelemente die Form von
vertikalen Winkelprofilen aufweisen, deren Kanten die ver
tikalen Behälterkanten bilden, während ihre Schenkel inner
halb der Ebene je einer Seitenwand des Behälters liegen.
Infolge des rechtwinkligen Querschnitts der vertikalen Win
kelprofile weisen diese eine hohe mechanische Stabilität
auf. Um die Winkelprofile andererseits auf konstruktiv ein
fache Art und dennoch fest mit dem Unterboden verbinden zu
können, sind sie an den Behälterecken angeordnet. Dies hat
den weiteren Vorteil, daß die Lagerelemente der parallelver
schiebbaren Seitenwände an den Stirnseiten von deren Unter
kanten angeordnet und somit von außen leicht zugänglich
sind.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß die Lagerbolzen an
ihrem freien Ende eine radiale Verdickung aufweisen, deren
Durchmesser größer ist als die Schlitzbreite. Da die ach
sen- oder bolzenförmigen Lagerelemente gem. der Erfindung
nicht in kreisförmigen Ausnehmungen, sondern in langge
streckten Schlitzen verdreh- und verschiebbar aufgenommen
sind, könnte ohne weiteres eine Verkantung einer Seitenwand
und infolgedessen ein Lösen der Lagerbolzen aus den
schlitzförmigen Ausnehmungen auftreten. Infolge stirnseiti
ger Verbreiterungen der Lagerbolzen ist dies nicht mehr
möglich.
Ein erfindungsgemäßer Behälter mit einem etwa rechteckigen
Unterboden, an dessen vier Ecken je ein Standfuß angeordnet
ist, zeichnet sich dadurch aus, daß zwei einander gegen
überliegende Seitenwände zur Behältermitte hin parallelver
schiebbar gelagert sind. Bei derartigen Behältern ist Sorge
dafür zu tragen, daß alle vier Standfüße eines aufzusta
pelnden Behälters neben dem Paket übereinandergelegter Sei
tenwände Platz finden, damit die Stapelhöhe soweit als mög
lich reduziert ist. Im Bereich der vier Behälterecken läßt
sich vor allem dadurch Platz schaffen, daß zwei einander
gegenüberliegende Seitenwände jeweils zur Behältermitte hin
verschoben werden. Dabei sind vorzugsweise diejenigen bei
den Seitenwände auszuwählen, welche im zusammengeklappten
Zustand des Behälters oben aufliegen, da diese die Stand
füße eines aufzustapelnden Behälters am meisten behindern.
Es hat sich als günstig erwiesen, daß die zur Schlitzebene
parallele Breite jedes Standfußes etwa der Differenz aus
der horizontalen Erstreckung des Schlitzes und dem Durch
messer des darin aufgenommenen Lagerelements entspricht.
Aufgrund der bei erfindungsgemäßen Behältern zumeist vor
handenen, vertikalen Winkelprofile müssen die Standfüße
zwischen denselben und der Unterkante der nach innen ver
schobenen Seitenwand Platz finden. Da sich andererseits in
auseinandergeklapptem Zustand eines erfindungsgemäßen Be
hälters sämtliche Seitenwände in direktem Kontakt zu den
betreffenden, vertikalen Winkelprofilen befinden, ergibt
sich dieses erfindungsgemäße Merkmal in vielen Fällen na
hezu zwangsläufig.
Weitere Vorteile ergeben sich dadurch, daß die Standfüße
mindestens um die Stärke der Schenkel der vertikalen Win
kelprofile zur Behältermitte hin versetzt angeordnet sind.
Dieses Merkmal trägt dazu bei, daß die Standfüße exakt in
den durch Verschiebung der Seitenwände entstandenen Spalt
zwischen deren Unterkanten und den an den Behälterecken an
geordneten Winkelprofilen hineingreifen können.
Eine günstige Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich da
durch aus, daß innerhalb der vertikalen Winkelprofile hori
zontale Tragplatten angeordnet sind, auf denen die Stand
füße eines weiteren Behälters aufsetzbar sind. Hierdurch
werden Stützflächen geschaffen, auf denen aufgestapelte Be
hälter mit ihren Standfüßen abgestellt werden können. Dabei
wird das Gewicht eines oder mehrerer aufgesetzter Behälter
über die horizontalen Tragplatten auf die vertikalen Win
kelprofile, von dort auf den Rahmen des Unterbodens und
schließlich auf die Standfüße des unteren Behälters über
tragen. Alle diese Elemente sind starr miteinander verbun
den, so daß ein Wackeln und/oder Kippen turmartig aufeinan
dergestapelter, zusammengelegter Behälter ausgeschlossen
ist.
Schließlich entspricht es der Lehre der Erfindung, daß an
der Unterkante der vertikalen Winkelprofile je eine hori
zontale Abschlußplatte angeordnet ist, die auf die Ober
kante eines vertikalen Winkelprofils eines darunter befind
lichen Behälters aufsetzbar ist. Auch auf diese Art läßt
sich eine geordnete Staplung erreichen. Hierbei werden die
vertikalen Winkelprofile mit Hilfe ihrer unterseitigen, ho
rizontalen Abschlußplatten direkt aufeinandergesetzt, so
daß die Standfüße der oberen Behälter gar nicht auf dem je
weils darunterliegenden Behälter aufsitzen müssen.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile auf der Basis
der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschrei
bung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung sowie anhand
der Zeichnung. Hierbei zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Transport- und/oder Lager
behälter in perspektivischer Ansicht,
Fig. 2 das Detail II aus Fig. 1 in der Vorderansicht,
Fig. 3 das Detail III aus Fig. 1 in einer etwas anderen,
perspektivischen Ansicht,
Fig. 4 einen Schnitt durch die Fig. 3 entlang der Linie
IV-IV,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung des Details V aus
Fig. 1 bei nach innen umgeklappter Rückwand des Be
hälters,
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung des Details III
aus Fig. 1 bei nach innen umgeklappter und auf die
Rückwand gelegter Vorderwand des Behälters,
Fig. 7 eine Darstellung des Details V aus Fig. 1 in einer
anderen Perspektive bei nach innen umgeklappter und
auf die Vorderwand gelegter Querwand,
Fig. 8 eine Ansicht auf die Fig. 7 in Richtung VIII, wobei
ein aufgestapelter Behälter durch strichpunktierte
Linien angedeutet ist,
Fig. 9 eine der Fig. 1 entsprechenden Darstellung eines
erfindungsgemäßen Behälters, der zum Aufstapeln ei
nes Behälters mit etwa halber Grundfläche vorberei
tet ist sowie
Fig. 10 eine vergrößerte Darstellung des Details X aus
Fig. 9 in der Vorderansicht.
In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßer Behälter 1 zum Trans
port und/oder Lagern leichter bis mittelschwerer Gegen
stände dargestellt. Aus Stabilitätsgründen sind alle Teile
des Behälters 1 aus Metall gefertigt.
Der Behälter 1 besteht aus einem rechteckigen Unterboden 2
mit zwei kurzen Umfangsseiten 3 und zwei langen Umfangssei
ten 4. Über den Umfangsseiten 3, 4 des Unterbodens 2 befin
det sich je eine Seitenwand 5, 6, 7. Entsprechend der übli
chen Beladerichtung soll im folgenden eine der beiden zu
den Längsseiten 4 des Unterbodens 2 parallele Seitenwand
als Vorderwand 5, die andere als Rückwand 6 bezeichnet wer
den, während die restlichen beiden Seitenwände durch die
Querwände 7 gebildet sind.
Sämtliche Seitenwände 5-7 sind aus einem rechteckigen Rah
men 8 gebildet, dessen innenliegende, fensterartige Ausneh
mung 9 von einem grobmaschigen Gitter 10 aus vertikalen
Gitterstäben 11 sowie aus horizontalen Stäben 12 derart
verschlossen sind, daß ein Hindurchfallen größerer Gegen
stände ausgeschlossen ist.
Die Vorderwand 5 ist lösbar an dem Behälter 1 befestigt. Zu
diesem Zweck sind zwischen den vertikalen Kanten 13 des
Rahmens 8 der Vorderwand 5 und den angrenzenden vertikalen
Kanten 14 der Querwände 7 je zwei lösbare Verbindungen vor
gesehen. Die beiden Verbindungen im oberen Bereich des Be
hälters 1 sind in Fig. 2 vergrößert dargestellt. An der
vertikalen Kante 14 der Querwand 7 ist eine horizontale La
sche 15 derart angeschweißt, daß ihre Längsachse in Rich
tung auf die vertikale Kante 13 der Vorderwand 5 orientiert
ist. Etwa auf derselben Höhe ist an der vertikalen Kante 13
des Rahmens 8 der Vorderwand 5 eine weitere Lasche 16 ange
schweißt, die in eingehängtem Zustand der Vorderwand 5 die
Lasche 15 teilweise überdeckt. Während in der Lasche 15
eine vertikale Bohrung 17 vorhanden ist, befindet sich an
der Unterseite 18 der Lasche 16 ein zapfenartiger Fortsatz
19 mit vertikaler Längsachse, dessen Durchmesser geringfü
gig kleiner ist als der Durchmesser der Bohrung 17. Indem
der Zapfen 19 in die Bohrung 17 eingehängt wird, läßt sich
die Vorderwand 5 im Bereich ihrer oberen Ecken mit den
Querwänden 7 verbinden.
Die Verbindung 15-19 ist in eingehängtem Zustand der Vor
derwand 5 sehr unflexibel, da die Vorderwand 5 mit Ausnahme
des vertikalen Aushebens keinerlei Bewegung ausführen kann.
Um den Behälter 1 in leerem Zustand zur Platzersparnis zu
sammenlegen zu können, ist auch die Vorderwand 5 wie auch
die übrigen Seitenwände 6, 7 nach innen umklappbar. Daher
sind im unteren Bereich des Behälters 1 flexiblere Verbin
dungen zwischen der Vorderwand und den übrigen Elementen
des Behälters 1 vorgesehen. Eine solche Verbindung ist in
den Fig. 3 und 4 zu sehen.
Die Unterbodenplatte 2 ist auf einem rechteckigen Rahmen 20
aus Rechteck-Hohlprofilen 21 befestigt. Im Bereich der un
teren Ecken 22, 23 des Behälters 1 ist an den Außenseiten
24 zweier rechtwinklig aufeinanderstoßender Rechteck-Hohl
profile 21 ein vertikales Winkelprofil 25 angeschweißt, in
welchem unter anderem die klappbaren Querwände 7 gelagert
sind. Auch die Vorderwand 5 ist in ihrem unteren Bereich an
den beiden benachbarten Winkelprofilen 25 eingehängt. Zu
diesem Zweck ist die horizontale Unterkante 26 des Rahmens
8 der Vorderwand 5 über die im Bereich des vertikalen Win
kelprofils 25 nach innen zurückversetzte, vertikale Kante
27 des Rahmens 8 in Form eines horizontalen, zapfenartigen
Fortsatzes 28 verlängert. Dieser horizontale Zapfen 28 be
findet sich bei eingehängter Vorderwand 5 in einem vertika
len Schlitz 29, der innerhalb des vertikalen Winkelprofils
25 angeordnet ist. Der Schlitz 29 wird durch den vorderen
Schenkel 30 des vertikalen Winkelprofils 25 einerseits so
wie durch eine vertikale Platte 31 andererseits gebildet,
die in einem Abstand hinter dem vorderen Schenkel 30 ange
ordnet ist, der etwa der Stärke des Rahmens 8 der Vorder
wand 5 entspricht. Darüber hinaus ist der Schlitz 29 an
seinem unteren Ende durch die Bodenplatte 2 begrenzt, auf
der die Unterkante der Vorderwand 5 in eingehängtem Zustand
aufsitzt.
Um die Vorderwand 5 wie die übrigen Seitenwände 6, 7 nach
innen umklappen zu können, ist der Fortsatz 28 wie auch die
gesamte Unterkante 26 der Vorderwand 5 als Hohlprofil mit
rundem Querschnitt ausgebildet. Üblicherweise wird beim Zu
sammenlegen des Behälters 1 zunächst die Rückwand 6 umge
klappt und daraufhin die Vorderwand 5, so daß diese auf der
Rückwand 6 aufliegt. Aus diesem Grund bewegt sich die Un
terkante 26 und damit auch die mit dieser fluchtenden Fort
sätze 28 etwa um die Stärke des Rahmens 8 der Rückwand 6
nach oben, was in Fig. 6 dargestellt ist. Damit sich auch
in dieser Position selbst bei einer Erschütterung die zap
fenartigen Fortsätze 28 nicht aus ihren Schlitzen 29 lösen
können, sind diese an ihrer Oberseite vermittels je einer
horizontalen Abschlußplatte 32 begrenzt. Der Abstand der
Platte 32 von dem Unterboden 2 und damit die Höhe des
Schlitzes 29 entspricht etwa der Summe aus dem Durchmesser
des Fortsatzes 28 und der Stärke des Rahmens 8 der Rückwand
6.
Um die Vorderwand 5 von dem Behälter 1 zu lösen, müssen die
Fortsätze 28 aus den betreffenden Schlitzen 29 herausbewegt
werden. Aufgrund der oberen Abschlußplatten 32 ist dies
durch eine reine Hubbewegung nicht möglich. Deshalb ist im
Bereich der Schlitze 29 an dem vorderen Schenkel 30 der
vertikalen Winkelprofile 25 je eine etwa rechteckige Aus
nehmung 33 eingeformt. Diese erstreckt sich von der innen
liegenden Kante 34 des vorderen Schenkels 30 der beiden
vorneliegenden Winkelprofile 25 in Form eines horizontalen
Schlitzes in Richtung zur außenliegenden Eckkante 35 des
selben. Dabei entspricht die (horizontale) Schlitztiefe
etwa der Länge des Fortsatzes 28, während die (vertikale)
Schlitzbreite geringfügig größer ist als der Durchmesser des
Fortsatzes 28. Die (horizontale) Mittellinie der schlitzar
tigen Ausnehmung 33 befindet sich etwa auf halber Höhe des
Schlitzes 29. Um die Vorderwand 5 auszuhängen, muß sie
zunächst soweit angehoben werden, daß sich die Fortsätze 28
etwa auf Höhe der schlitzartigen Ausnehmungen 33 befinden.
Daraufhin können diese Fortsätze 28 durch eine Horizontal
bewegung der Vorderwand 5 aus den Schlitzen 29 herausgenom
men werden.
Damit sich die Vorderwand 5 jedoch weder in der eingehäng
ten Position gem. Fig. 3 noch in der umgeklappten Position
gem. Fig. 6 versehentlich aus den Schlitzen 29 lösen kann,
ist der Abstand der Unterkante 36 zur Bodenplatte 2 wie
auch der Abstand der Oberkante 37 zur horizontalen Ab
schlußplatte 32 jeweils größer als der halbe Durchmesser
des betreffenden Fortsatzes 28.
Der Fig. 1 ist zu entnehmen, daß sich unterhalb jedes Eck
blechs 21, 23 ein Standfuß 38 befindet. Die Fig. 3 und 4
zeigen besonders deutlich, daß jeder Standfuß 38 aus einem
zu einem etwa U-förmigen Bügel gebogenen Flacheisen gebil
det ist. Wie insbesondere der Fig. 3 zu entnehmen ist, be
findet sich die Längsachse der bügelartigen Standfüße 38
vertikal unterhalb je einer Querwand 7. Bei nach innen um
geklappter Querwand 7 sitzt daher bei herkömmlichen Behäl
tern der Standfuß 38 auf der Unterkante 39 der Querwand 7
des darunter befindlichen Behälters 1 auf, so daß sich ins
gesamt eine große Stapelhöhe ergibt. Der Reduzierung dieser
Stapelhöhe dient die in den Fig. 5 bis 8 wiedergegebene
Anordnung.
Fig. 5 zeigt die hintere, linke Ecke 23 des Behälters 1 aus
Fig. 1. Die Unterkante 40 der Rückwand 6 weist an ihren au
ßenliegenden Stirnseiten je eine Koaxialschraube 41 auf,
die ein vertikales Langloch 42 in den seitlichen Schenkel
43 des vertikalen Winkelprofils 25 durchsetzt (vgl. Fig.
8). Dadurch ist die Rückwand 6 in begrenztem Umfang anheb
bar gelagert, damit im oberen Bereich angeordnete Verbin
dungselemente zu den Querwänden 7, die der Öse-Zapfenver
bindung 15-19 entsprechen, gelöst werden können. Sodann
kann die Rückwand 6 nach innen umgeklappt und auf dem Un
terboden 2 abgelegt werden, wie dies die Fig. 5 zeigt.
Daraufhin wird die Vorderwand 5 gleichermaßen aus den ösen
artigen Bohrungen 17 ausgehängt und um ihre Unterkante 26
nach innen verschwenkt, so daß sie etwa parallel zum Unter
boden 2 auf der umgeklappten Rückwand 6 aufliegt. In diesem
Zustand werden die Querwände 7 durch an den vertikalen Kan
ten 14 angeschweißte Rastnasen 44 in ihrer vertikalen Posi
tion gehalten. Zu diesem Zweck greifen die Rastnasen 44 in
keilförmige Kerben 45 in der Oberkante 46 der jeweils vorne
bzw. an der Rückseite des Behälters 1 angeordneten Schenkel
30, 47 der vertikalen Winkelprofile 25 ein. Durch geringfü
giges Anheben der Querwände 7 lassen sich die Rastnasen 44
aus den Kerben 45 ausklinken, so daß die Querwände 7 um
ihre Unterkanten 39 nach innen geschwenkt werden können.
Dies wird dadurch ermöglicht, daß in die Stirnseiten 48 der
Unterkanten 39 der Querwände 7 koaxiale Schrauben 49 einge
setzt sind, deren Schäfte 50 je eine schlitzförmige Ausneh
mung 51 in dem jeweils vorne bzw. an der Rückseite des Be
hälters 1 befindlichen Schenkel 30, 47 der vertikalen Win
kelprofile 25 durchgreifen und dadurch in diesen drehbeweg
lich gelagert sind. Die Längsachsen der schlitzförmigen
Ausnehmungen 51 verlaufen in ihrem äußeren Bereich etwa
parallel zu einer Kante 53 der Kerbe 45, so daß ein Aushe
ben der Rastnasen 44 aus den Kerben 45 möglich ist.
Damit die Unterkanten 39 der umgeklappten Seitenwände 7 den
Standfüßen 38 eines aufgestapelten Behälters 1 nicht im
Wege sind, lassen sich die Querwände 7 zusätzlich zu ihrer
Schwenkbewegung zur Behältermitte hin verschieben. Dies
wird durch den Verlauf der schlitzförmigen Ausnehmungen 51
in den vertikalen Winkelprofilen 25 ermöglicht. Die
schlitzförmigen Ausnehmungen 51 erstrecken sich in einem
geneigten Winkel nach oben, gleichzeitig jedoch auch zur
Behältermitte zu. Bei einer Verschiebung längs der Schlitze
51 wird die Querwand 7 somit einerseits angehoben, anderer
seits jedoch zum Behälterinneren hin bewegt. Um für eine
stabile Endlage der Unterkante 39 in dem der Behältermitte
zugewandten Bereich 54 der schlitzförmigen Ausnehmung 51 zu
sorgen, verläuft deren Längsachse in diesem Bereich 54 zur
Behältermitte hin nach unten geneigt. Bei einer Verschie
bung der Querwand 7 nach innen muß diese daher zunächst an
gehoben werden, bis sie den Scheitel des Schlitzes 51 er
reicht hat und nun durch ihr Eigengewicht in den der Behäl
termitte zugewandten Bereich 54 der Schlitze 51 rutscht. In
dieser Postition kann die Querwand 7 problemlos auf der um
geklappten Vorderwand 5 abgelegt werden.
Zwischen den seitlichen Schenkeln 43 der vertikalen Winkel
profile 25 und den nach innen bewegten Unterkanten 39 der
Querwände 7 ist nun ein Spalt entstanden, in den die bügel
artigen Standfüße 38 eines weiteren Behälters 1 eintauchen
können. Damit ein solcher aufgestapelter Behälter 1 defi
niert abgesetzt werden kann, sind an den Innenseiten 56 al
ler vier vertikalen Winkeleisen 25 horizontale Stützflächen
57 angeordnet. Zur Reduzierung des Konstruktionsaufwands
sind die Stützflächen 57 der beiden vorderen Winkelprofile
24 identisch mit den horizontalen Abschlußplatten 32 für
die vertikalen Schlitze 29.
Darüber hinaus sind an der Unterseite der vertikalen Win
kelprofile 25 umlaufende, nach außen überkragende Ränder 58
vorhanden, die beim Aufstapeln auf einen zusammengelegten
Behälter 1 an den Oberkanten 46 von dessen vertikalen Win
kelprofilen 25 zur Auflage gelangen und dadurch ein geord
netes Übereinanderstapeln erfindungsgemäßer Behälter 1 in
zusammengelegtem Zustand ermöglichen.
Der Stapelbarkeit erfindungsgemäßer Behälter 1 in aufge
klapptem Zustand dienen weitere, in den Fig. 1 und 2
wiedergegebene Merkmale. Das größte Problem beim Aufeinan
derstapeln mehrerer Behälter 1 ist, den Füßen 38 des aufge
stapelten Behälters 1 einen ausreichenden seitlichen Halt
zu geben, damit ein Abrutschen des oberen Behälters 1
selbst bei Stößen ausgeschlossen ist. Zu diesem Zweck sind
die Oberkanten 59, 60 von Vorder- und Rückwand 5, 6 einer
seits sowie der Querwände 7 andererseits aus querschnitt
lich U-förmigen Profilen gebildet. Die Breite des Mittel
schenkels 61 der U-förmig profilierten Oberkanten 59, 60
ist geringfügig größer als die Breite des zu bügelartigen
Standfüßen 38 gebogenen Flacheisens, so daß die Standfüße
38 zwischen den beiden vertikalen Außenschenkeln 62, 63 des
U-Profils Platz finden. Die Standfüße 38 eines Behälters 1
lassen sich somit derart auf die Oberkanten 59, 60 eines
unteren Behälters 1 stellen, daß sie seitlich von den Ver
tikalschenkeln 62, 63 der U-Profile umgriffen und geführt
werden. Somit ist das seitliche Herabrutschen eines aufge
stapelten Behälters 1 unmöglich gemacht. Damit in die U-
förmigen profilierten Oberkanten 59, 60 eingesetzte Stand
füße 38 nicht über die Stirnseiten 64 der U-Profile heraus
rutschen können, sind die zur Behältervorder- und
-rückseite (5, 6) hinausgezogenen Oberkanten 60 der
Querwände 7 durch je eine vertikale Abschlußplatte 65
verschlossen.
Die U-Profile ermöglichen einerseits das Übereinandersta
peln identischer Behälter 1. Wie jedoch Fig. 9 zeigt, las
sen sich auch unterschiedliche Behälter übereinandersta
peln, sofern zumindest eine Seitenlänge - hier die Länge
der kürzeren Seite 3 - übereinstimmt. Vorzugsweise ist die
Länge der anderen Seite 66 eines aufstapelbaren Behälters
67 halb so groß wie die Länge der betreffenden Seite 4 des
unteren Behälters 1.
Die Standfüße 68 des kleineren Behälters 67 sind ebenfalls
aus einem Flacheisen zu einem etwa U-förmigen Bügel gebo
gen, wobei die Längsachsen der Standflächen 69 sämtlicher
Standfüße 68 des kleineren Behälters 67 parallel zu den
Kanten 3 des Unterbodens 70 sind. Beim Aufstapeln auf einen
etwa doppelt so großen Behälter 1 wird der Behälter 67
zweckmäßigerweise so aufgesetzt, daß die Standfüße 68 an
einer seiner beiden Querseiten 3 in das U-Profil der Ober
kante 60 einer Querwand 7 eingreifen. Aufgrund der verkürz
ten Länge der Seite 66 des aufzustapelnden Behälters 67 be
finden sich dessen beiden anderen Standfüße 68 nahe der
Mitte der Oberkanten 59 von Vorder- und Rückwand 5, 6 des
unteren Behälters 1. Deswegen sind an diesen Stellen in das
U-förmige Profil der Oberkanten 59 spezielle Stützflächen
71 eingeformt, die in Fig. 10 vergrößert wiedergegeben
sind.
Im Bereich der Stützflächen 71 ist der dem Behälterinneren
zugewandte Außenschenkel 63 der Oberkante 59 unterbrochen,
um Platz für den Standfuß 68 eines aufzusetzenden Behälters
67 zu schaffen. Denn die Längsachse der Standfläche 69 des
betreffenden Standfußes 68 verläuft parallel zur Oberkante
60 der in Fig. 9 rechten Querwand 7 des unteren Behälters 1
und demnach lotrecht zur Längsachse der Oberkante 59 der
Vorderwand 5 oder - wie in Fig. 10 dargestellt - der Rück
wand 6. Deshalb reicht die Breite des Mittelschenkels 61
der betreffenden Oberkante 59 nicht aus, um den Standfuß 68
des Behälters 67 aufzunehmen.
Damit sich die Oberkanten 59 des Rahmens 8 von Vorder- und
Rückwand 5, 6 unter dem Gewicht eines oder mehrerer aufge
setzter Behälter 67 nicht verbiegen, werden sie in ihrer
Mitte von je einem vertikalen Pfosten 72, 73 unterstützt,
der sich auf der Unterkante 26, 40 der betreffenden Wand 5,
6 abstützt und somit das auf den Oberkanten 59 lastende Ge
wicht direkt auf das versteifende Rechteck-Hohlprofil 21
des Rahmens 20 am Unterboden 2 des Behälters 1 überträgt.
Die dem betreffendem Pfosten 72, 73 zugewandten Berandungs
flächen 74 der Stützbereiche 71 sind nach oben zur Behäl
termitte hin konvergierend geneigt. Dieses Merkmal verfolgt
den Zweck, beim Aufsetzen eines Behälters 67 eine automati
sche Zentrierung desselben vorzunehmen. Falls der aufzuset
zende Behälter 67 beim Absenken 75 sich nicht genau verti
kal über der Stützfläche 71 befindet, sondern im Bereich
der geneigten Berandungsfläche 74 aufsitzt, gleitet er ent
lang dieser Fläche 74 nach unten und verschiebt sich dabei
um das notwendige Maß zur Stützfläche 71 hin.