DE4403616A1 - Sekundärluftzufuhrsystem für Heizvorrichtungen - Google Patents
Sekundärluftzufuhrsystem für HeizvorrichtungenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24B—DOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
- F24B5/00—Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges
- F24B5/02—Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges in or around stoves
- F24B5/021—Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges in or around stoves combustion-air circulation
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Description
Die Erfindung betrifft ein Sekundärluftzufuhrsystem für Heizvorrichtungen, wie es im Oberbe
griff des Patentanspruches 1 beschrieben ist.
Es sind bereits verschiedene Sekundärluftzufuhrsysteme bekannt, wie sie beispielsweise in der
DE-OS 40 03 797 bzw. DE-OS 42 01 740 beschrieben sind. Diese Sekundärluftzufuhrsysteme
weisen Sekundärluftzufuhrkanäle auf, die parallel zur Bodenplatte des Brennraums oberhalb ei
ner Türanordnung zur Beschickung des Brennraums mit festem Brennmaterial angeordnet sind.
Die aus Öffnungen dieses Sekundärluftzufuhrkanals austretende Sekundärluft wird meist über
ein Umlenkblech, dessen Ende in geringem Abstand vor der Türanordnung über dessen durch
gehende Breite verlaufend angeordnet ist, gegen die Türanordnung bzw. die in der Türanord
nung angeordneten Sichtscheiben gerichtet und fällt in Art eines Luftvorhanges an den Sicht
scheiben bzw. der Türanordnung entlang bis in den Bereich des Bodenelementes des Brenn
raums. Im Bereich des Bodenelementes des Brennraums kann auch eine Umlenkvorrichtung
vorgesehen sein, durch die die entlang der Türanordnung aufgrund des höheren spezifischen
Gewichtes, bedingt durch gegenüber den Abgasen geringere Temperatur herabsinkende Fri
schluft gezielt in den Bereich des Brennmaterials umgelenkt wird, um den Brennvorgang ent
sprechend zu unterstützen. Dabei kommt es im Übergangsbereich zwischen der in den Brenn
raum eintretenden Sekundärluft bzw. Spülluft für die Sichtscheiben und den Rauchgasen bzw.
den brennbaren Gasen im Brennraum zu einer Vermischung, die das Spülen der Sichtscheiben
zur Verhinderung von Ablagerungen von Rauchgasen behindert.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Verbrennungsvorgang der brenn
baren Gase im Brennraum bzw. der noch brennbare Gase beinhaltenden Rauchgase im Ein
strömbereich der auch für die Sekundärluft dienenden Scheibenspülung zu verbessern.
Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale im Kennzeichenteil des Patentanspru
ches 1 gelöst. Das unmittelbar anschließend an die Erweiterung des Fallkanals angeordnete
Luftleitblech führt nun dazu, daß durch den Zug im Brennraum bzw. durch die vorbeiströmen
den Rauchgase bzw. die noch mit brennbaren Gasen vermischten Rauchgasteile, die frisch ein
tretende Sekundärluft mitgerissen wird. Durch die spezielle Ausbildung des Luftleitbleches
wird nun sichergestellt, daß die durch den Unterdruck angesaugten Sekundärluftanteile über
den gesamten Querschnitt des Fallkanals gleichmäßig abgezogen und sich verwirbelungsfrei
mit den Rauchgasen bzw. den noch brennbaren Anteilen in den Rauchgasen vermischen und so
zu einem über die gesamte Fläche vollwirksamen Nachbrennvorgang führen. Durch die
Ausgestaltung des Luftleitbleches wird nämlich erreicht, daß beim Ablösen der Sekundärluft
von dem Luftleitblech keine Randwirbel auftreten, die zu einem ständigen Umwälzen der Fri
schluft mit den in diesen Bereichen vorhandenen brennbaren Gasen bzw. Abgasen führen, und
es wird dadurch verhindert, daß sich zu der Zirkulation der Rauchgase mit den gegebenenfalls
noch brennbaren Gasanteilen ein Gegenwirbel aufbaut, in dem es aufgrund des zu hohen Antei
les der mitgerissenen Sekundärluft zu einer zu starken Abkühlung und einer Sauerstoffübersät
tigung kommt, so daß nicht der gesamte Frischluftanteil zum gleichmäßigen Abbrand der noch
brennbaren Gase in den Rauchgasen führt.
Vorteilhaft ist auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 2, wodurch der den Rauchgasen zu
geführte Sekundärluftanteil, bevor dieser mit dem Rauchgas in Verbindung tritt, bereits in eine
ansteigende und damit mit den Rauchgasen in etwa gleichgerichtete Strömungsrichtung
umgelenkt wird.
Eine vorteilhafte Weiterbildung beschreibt Patentanspruch 3, weil dadurch eine verwirbelungs
freie, laminare und kontinuierlich beschleunigende Strömung für die Sekundärluft erreicht
wird.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung gemäß Patentanspruch 4, wird eine Rückstauwirkung
für das Rauchgas durch das Luftleitblech verhindert.
Möglich ist auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 5, weil dadurch ein universell einsetz
bares Bauelement für die flächendeckende Zufuhr von Spül- und Sekundärluft für die Nachver
brennung erreicht wird, welches kostengünstig und wirtschaftlich hergestellt werden kann.
Eine vorteilhafte Weiterbildung beschreibt Patentanspruch 6, wodurch eine Richtstrecke für
den für die Spülung der Sichtscheibe herangezogenen Sekundärluftanteil erreicht wird, wo
durch ein vorzeitiges Ablösen und dadurch bedingtes Verunreinigen der Sichtscheibe in dem
dem Bodenelement zugewandten Bereich wirkungsvoll vermieden wird.
Es ist aber auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 7 vorteilhaft, wodurch der Sekundärluft
verteilungskanal mit seinen Ausströmöffnungen unmittelbar im Bereich der Sichtscheibe ange
ordnet ist und damit eine Reduzierung des für die Spülung der Sichtscheibe erforderlichen Se
kundärluftanteils erreicht wird und die Strömungsgeschwindigkeit verringert wird, wodurch
Wirbelbildungen im Brennraum vermieden werden.
Möglich ist auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 8, wodurch die Sekundärluft unmittel
bar an den Sichtscheiben geführt wird und Strömungsverluste vermieden werden.
Vorteilhaft ist nach Patentanspruch 9, daß damit entsprechend dem Betriebszustand der Heiz
einrichtung eine angepaßte Dosierung der Sekundärluft möglich ist.
Eine vorteilhafte Weiterbildung gemäß Patentanspruch 10 gewährleistet eine wirtschaftliche
Fertigung und gegebenenfalls ein einfaches Auswechseln von Bauelementen des Zufuhrsy
stems.
Es ist aber auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 11 möglich, wodurch unterschiedlichen,
vom Betriebsstandort abhängigen Verhältnissen, wie sie durch die Kaminzugwirkung etc. ent
stehen, unterschiedlich geformte bzw. eingestellte Luftleitbleche anwendbar sind.
Eine Ausbildung gemäß Patentanspruch 12 gewährleistet laminare, verwirbelungsfreie Strö
mungsbereiche im Bereich der Sekundärluftzufuhr.
Gemäß einer Ausbildung nach Patentanspruch 13 wird ein verwirbelungsfreies Einmischen der
Sekundärluft in die Rauchgase erreicht.
Möglich ist auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 14, wodurch eine kostengünstige Ferti
gung, insbesondere bei großen Stückzahlen, erreicht wird.
Gemäß Patentanspruch 15 wird eine Einmischung der Sekundärluft in einem Bereich des
Rauchgases erreicht, an dem sich ein Leitbereich für das Rauchgas anschließt.
Schließlich ist aber auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 16 von Vorteil, wodurch eine
exakte Abstimmung der Luftleitung an die Betriebsverhältnisse der Heizeinrichtung erreicht
wird.
Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausfüh
rungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 Eine Heizvorrichtung mit einem erfindungsgemäß ausgebildeten Sekundärluftzu
fuhrsystem mit dem Luftleitblech in Seitenansicht, geschnitten;
Fig. 2 einen Teil der Heizvorrichtung im Bereich des Sekundärluftzufuhrkanals mit dem
Luftleitblech in Seitenansicht, geschnitten, in vereinfachter Darstellung;
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform des Luftleitbleches des Sekundärluftzufuhrsystems
in Seitenansicht, geschnitten;
Fig. 4 eine andere Ausführungsform des Sekundärluftzufuhrsystems mit an der Tür
angeordnetem Sekundärluftverteilkanal in Seitenansicht, geschnitten;
Fig. 5 eine weitere Ausbildung des Sekundärluftverteilungskanals mit dem Luftleitblech
in Seitenansicht, geschnitten;
Fig. 6 eine andere Ausbildung des Sekundärluftverteilungskanals mit dem Luftleitblech in
Seitenansicht, geschnitten.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Heizvorrichtung 1, z. B. ein Kaminofen 2 für die Verfeuerung von
insbesondere festen Brennstoff 3 gezeigt. Diese weist einen durch parallel verlaufende Seiten
wände 4, einer Rückwand 5, einer Stirnwand 6, einer Deckwand 7 und einem Bodenelement 8
begrenzten Brennraum 9 auf. Zur Bildung von dem Brennraum 9 umgebenden Konvektionsräu
men 10 ist beabstandet zu der Umgrenzung des Brennraumes 9 eine gehäuseartiger Mantel 11
angeordnet. In einem Ausschnitt 12 des Bodenelementes 8 ist ein mit Durchbrüchen 13 verse
hener, mehrteiliger Rost 14 angeordnet. Im Bereich zwischen dem Rost 14 und einer Auf
standsfläche 15 ist eine Aschenlade 16 angeordnet. Der Rost 14 kann zur Regelung der Zufuhr
einer im Bereich der Aschenlade 16 zugeführten Primärluft - Pfeil 17 - als sogenannter Dreh
rost ausgebildet sein, wobei diese Ausbildung auch eine Reinigung des Brennraums 9 von Ver
brennungsrückständen in die Aschenlade 16 ermöglicht. Diese Primärluft - Pfeil 17 - wird
über die Durchbrüche 13 dem Brennstoff 3 und damit einer Feuerstelle 18 zugeführt. In der im
Rost 14 entgegengesetzt angeordneten Deckwand 7 ist ein Rauchgasauslaß 19 für die
Verbrennungs- und Rauchgase - Pfeil 20 - angeordnet. Bevorzugt wird der Rauchgasauslaß 19
von einem Rohrstutzen 21 umfaßt, an dem Rauchrohre 22 zur Abfuhr der Rauchgase angeord
net sind, die zu einem Kamin führen.
Die Stirnwand 6 weist eine durch einen Ausschnitt 23 gebildete Beschickungsöffnung 24 für
den Brennraum 9 auf, der eine Türanordnung 25 zum Verschließen der Beschickungsöffnung
24 vorgeordnet ist, welche eine Scharnieranordnung 26, einen Türrahmen 27, eine in diesem
gehalterte Sichtscheibe 28 und eine Verschlußanordnung 29 aufweist.
Einer Oberkante 30 des Ausschnitts 23 ist ein Sekundärluftzufuhrsystem 31 zugeordnet. Dieses
weist Eintrittsöffnungen 32 in der Stirnwand 6 für die Zufuhr einer Sekundärluft - Pfeil 33 -,
die aus der Umgebungsluft der Heizvorrichtung 1 bzw. als Frischluft - Außenluft - zugeführt
wird, auf die bei geöffneter Regelvorrichtung 34 für die Sekundärluftzufuhr in einem Sekundär
luftverteilungskanal 35 gelangen, welcher mit einem Fallkanal 36 für die Sekundärluft - Pfeil
33 - in Strömungsverbindung steht, welcher in Richtung des Bodenelementes 8 bzw. der Feuer
stelle 18 weist. Parallel zur Stirnwand 6 verläuft dabei ein den Sekundärluftverteilungskanal 35
bzw. den Fallkanal 36 in Richtung des Brennraums 9 bzw. der Rückwand 5 begrenzender
Wandteil 37, an welchem ein Luftleitblech 38 anschließt, das den Sekundärluftverteilungskanal
in Richtung des Bodenelements 8 überragt.
Der Wandteil 37 und das Luftleitblech 38 sind durch ein einstückiges Blechelement gebildet,
wobei der Wandteil 37 in etwa parallel zur Stirnwand 6 verläuft und von dieser in einem Ab
stand 39 angeordnet und mit einer Längsstirnkante 40 an der Deckwand 7, z. B. durch
Schweißung, befestigt ist.
Eine in etwa im rechten Winkel zur Aufstandsfläche 15 gemessene Höhe 41 des Wandteils 37
ist bevorzugt größer als eine Distanz 42 zwischen der Deckwand 7 und der Oberkante 30 der
Beschickungsöffnung 24. An den Wandteil 37 schließt einstückig das Luftleitblech 38 an, wel
ches in Richtung der Rückwand 5 und des Bodenelements 8 verläuft, wobei ein Winkel 43
zwischen dem Wandteil 37 und dem Luftleitblech 38 in etwa zwischen 200 und 600, bevorzugt
400, beträgt. Ein Übergangsbereich 44 zwischen dem Wandteil 37 und dem Luftleitblech 38 ist
gerundet ausgebildet, wobei ein Radius 45 zwischen 10 mm und 50 mm, bevorzugt 30 mm, be
trägt. In einem dem Bodenelement 8 zugewandten Endbereich 46 ist das Luftleitblech 38 in
Richtung der Deckwand 7 gerundet ausgebildet, wobei ein Radius 47 zwischen 20 mm und 40
mm, bevorzugt 30 mm, beträgt und der gerundete Endbereich 46 durch ein Viertel eines Krei
sumfanges gebildet ist.
Wird nunmehr die Sekundärluft - Pfeil 33 - bei geöffneter Regelvorrichtung 34 - durch die Ein
trittsöffnungen 32 in den Brennraum 9 geleitet, strömt diese vorerst in Richtung des Bodenele
mentes 8 aus dem Fallkanal 36 des Sekundärluftzufuhrsystems 31. Ein Anteil der Sekundär
luft strömt dabei als Luftvorhang durch die höhere Dichte und das dadurch bedingte höhere Ge
wicht in Folge der gegenüber der Brennraumtemperatur geringeren Temperatur entlang der
Sichtscheibe 28 in Richtung des Bodenelements 8. Ein längs des Wandteils 37 abströmender
Sekundärluftanteil wird längs des Luftleitbleches 38 in Richtung der Feuerstelle 18 und im
Endbereich 46 des Luftleitbleches 38 in Richtung des Rauchgasauslasses 19 umgelenkt. Dieser
Anteil der Sekundärluft - Pfeil 33 - vermengt sich mit den aus der Feuerstelle 18 abströmenden
und brennbare Gasanteile enthaltenden Rauchgasen - Pfeil 20 -, wodurch es durch die Sauer
stoffanreicherung und durch die Temperatur im Brennraum 9 zu einer Nachverbrennung der
brennbaren Gasanteile kommt.
Dies bewirkt eine Verbesserung des Wirkungsgrades der Heizrichtung 1 sowie durch die Nach
verbrennung der brennbaren Anteile eine Verringerung des Schadstoffaustrittes aus der Heiz
vorrichtung 1.
Durch die Abrundung im Endbereich 46 des Luftleitbleches 38 wird eine Verwirbelung der Se
kundärluft - Pfeil 33 - an einer Abrißkante 48 des Luftleitbleches 38 vermieden und eine lami
nare Strömung erreicht, durch welche eine die Abfuhr des Rauchgases - Pfeil 20 - negativ be
einflussende Gegenwirbelbildung vermieden wird. Darüber hinaus kommt es an der Berüh
rungsfläche zwischen der Sekundärluft - Pfeil 33 - und den Rauchgasen - Pfeil 20 - zu einer
flächendeckenden Nachverbrennung.
In der Fig. 3 ist eine andere Ausführungsvariante des Sekundärluftzufuhrsystems 31 gezeigt.
Auf einer dem Brennraum 9 zugewandten Oberfläche 49 der Stirnwand 6 ist in etwa parallel
zur Oberkante 30 der Beschickungsöffnung 24 der Sekundärluftverteilungskanal 35 angeordnet.
Dieser wird durch ein U-förmiges Profil 50 gebildet, welches mit Schenkeln 51, 52 an der
Stirnwand 6 befestigt, insbesondere mit dieser verschweißt ist. Das Profil 50 erstreckt sich zwi
schen den Seitenwänden 4 bzw. zumindest über eine Weite der Beschickungsöffnung 24. Ein
Steg 53 des Profils 50 ist dem Brennraum 9 zugewandt. Die Oberkante 30 der Beschickungs
öffnung 24 ist um eine Distanz 54 geringfügig näher dem Rost 14 zugeordnet als der dem Rost
zugewandte Schenkel 52 des Profils 50. Die Regelvorrichtung 34 für die Zufuhr der Sekundär
luft - Pfeil 33 - kann in bekannter Weise durch ein Drehorgan gebildet werden. Durch Verän
derung der Drehstellung wird Sekundärluft - Pfeil 33 - gegebenenfalls aus der Umgebung der
Heizvorrichtung 1 in den Sekundärluftverteilungskanal 35 geleitet, wobei die Menge an zuge
führter Sekundärluft durch die jeweilige Stellung des Drehorgans fallweise verändert werden
kann. Der dem Rost 14 zugewandte Schenkel 52 des Profils 50 weist über die Weite der Be
schickungsöffnung 24 distanzierte Ausströmöffnungen 55 auf, durch welche die Sekundärluft -
Pfeil 33 - aus dem Sekundärluftverteilungskanal 35 in den Fallkanal 36 und weiter in Richtung
des Rostes 14 strömt.
Dadurch wird ein Luftvorhang für die an einer dem Brennraum 9 entgegengesetzten äußeren
Oberfläche 56 der Stirnwand 6 die Beschickungsöffnung 24 überdeckende Türanordnung 25
mit der Sichtscheibe 28 gebildet.
Am Profil 50 ist in Richtung des Rostes 14 auskragend das Luftleitblech 38 angeordnet, insbe
sondere mit diesem verschweißt. Das Luftleitblech 38 ist durch ein abgewinkeltes Blechprofil
57 gebildet, das sich längs des Profils 50 erstreckt und den Schenkel 52 in Richtung des Rostes
14 überragt. Ein erster Wandbereich 58 verläuft dabei in etwa parallel zur inneren Oberfläche
49 der Stirnwand 6 in Verlängerung des Steges 53 und weist eine Höhe 59 auf, die geringfügig
größer der Distanz 54 zwischen der Oberkante 30 und dem Schenkel 52 ist. Ein anschließender
zweiter Wandbereich 60 ist zum Wandbereich 58 in Richtung der Türanordnung 25 und des
Rostes 14 abgewinkelt verlaufend, wodurch die aus den Ausströmöffnungen 55 in Richtung des
Rostes 14 strömende Sekundärluft - Pfeil 33 - in Richtung der Türanordnung 25 mit der Sicht
scheibe 28 abgelenkt wird. An den Wandbereich 60 schließt ein weiterer Wandbereich 61 an,
der gegenüber dem Wandbereich 60 entgegen der Türanordnung 25 und in Richtung des Rostes
14 abgewinkelt verläuft. Der dem Rost 14 zugewandte Endbereich 46 des Luftleitbleches 38 ist
in etwa um einen Viertelumfang eines Kreises in Richtung des Brennraumes 9 umgeformt.
Durch den in Richtung des Brennraumes 9 und des Rostes 14 angewinkelten Wandbereich 61
des Luftleitbleches 38 und dem anschließenden gerundeten Endbereich 46 wird eine
Umlenkung eines Anteils der Sekundärluft - Pfeil 33 - in einer dem Rost 14 entgegengesetzten
Richtung erreicht, wodurch dieser Anteil der Sekundärluft - Pfeil 33 - verwirbelungsfrei in die
Rauchgase einströmt und durch die Sauerstoffzufuhr den Vorgang der Nachverbrennung der in
den Rauchgasen enthaltenen brennbaren Gase bewirkt.
Die Übergangsbereiche 44 zwischen den Wandbereichen 58, 60, 61 sind gerundet ausgebildet,
wobei Radien 62 zwischen 10 mm und 40 mm, bevorzugt 30 mm, betragen. Der Radius 47 der
Rundung im Endbereich 46 beträgt in etwa 10 mm bis 30 mm, bevorzugt 20 mm.
In der Fig. 4 ist eine andere Ausführung zur Anordnung des Sekundärluftverteilungskanals 35
und des Luftleitblechs 38 gezeigt. Bei dieser ist der Luftverteilungskanal 35 in einem längs der
Oberkante 30 des Ausschnitts 23 der Beschickungsöffnung 24 verlaufenden Profil 63 des Tür
rahmens 27 angeordnet. Das Profil 63 wird dabei durch ein Winkelprofil gebildet, das mit ei
nem Schenkel 64 über eine in einer Stirnfläche 65 angeordneten Dichtung 66 an der Stirnwand
6 anliegt. Im weiteren zum Schenkel 64 rechtwinkelig in Richtung des Rostes 14 verlaufenden
Schenkel 67 ist die Sichtscheibe 28 gehaltert.
Dem Brennraum 9 zugewandt, ist in Richtung der Längserstreckung des Profils 63 ein Gegen
profil 68 angeordnet, wodurch der Sekundärluftverteilungskanal 35, der sich über die Türbreite
erstreckt, gebildet wird. Im Schenkel 67 sind die Eintrittsöffnungen 32 für die Sekundärluft -
Pfeil 33 - angeordnet, durch die bei geöffneter Regelvorrichtung 34, z. B. einer Schieberanord
nung 69 über die Eintrittsöffnungen 32 in den Sekundärluftverteilungskanal 35 und über den
Fallkanal 36 die Sekundärluft - Pfeil 33 - in etwa parallel zu der Sichtscheibe 28 in den Brenn
raum 9 einströmt. Am Gegenprofil 68 ist das Luftleitblech 38 für die Weiterleitung der Sekun
därluft - Pfeil 33 - angeordnet. Dieses ist ein im Querschnitt abgewinkeltes Blechprofil, das sich
über die Weite des Ausschnittes 23 erstreckt und das einen Sekundärluftanteil in Richtung des
Brennraumes 9, wie bereits in den vorherigen Ausführungsbeispielen beschrieben, umlenkt,
wobei ein weiterer Sekundärluftanteil längs den Sichtscheiben 28 als Luftvorhang in Richtung
des Rostes 14 strömt.
In den Fig. 5 und 6 sind weitere mögliche Ausbildungsformen für das Luftleitblech 38 gezeigt.
Diese weiteren beispielhaft gezeigten Querschnittsformen abgekanteter Blechprofile bewirken
allesamt die Ausbildung eines Luftvorhanges durch die in den Brennraum 9 aus dem Sekundär
luftverteilungskanal 35 einströmende Sekundärluft - Pfeil 33 - zur Spülung der Sichtscheibe 28.
Weiters wird durch Umlenkung eines Anteils der Sekundärluft - Pfeil 33 - in mit den Rauchga
sen - Pfeil 20 - gleichsinnige Richtung für eine Sauerstoffzufuhr für die Nachverbrennung ge
sorgt.
Auch bei diesen gezeigten Ausführungsbeispielen kommt es zu einer verwirbelungsfreien Ver
mengung der Sekundärluft - Pfeil 33 - und des noch brennbare Gase enthaltenen Rauchgases -
Pfeil 20 - und somit zur Ausbildung einer Nachverbrennung, durch welche der Wirkungsgrad
der Heizeinrichtung 1 erhöht und der Schadstoffausstoß vermindert wird. Des weiteren bewirkt
der längs der Sichtscheibe 28 ausgebildete Luftvorhang ein Freihalten der Sichtscheibe 28 von
Verbrennungsrückständen, wie Ruß, Asche etc.
Der vorteilhafte Effekt bei der Ausgestaltung des Wandteiles 37 bzw. des Luftleitbleches 38
wird unter anderem dadurch erreicht, daß beim Ablösen der Sekundärluft von diesen beiden
Teilen das Entstehen von zu diesen Teilen und entgegen der Strömungsrichtung der Sekundär
luft gerichteten Wirbeln verhindern wird. Diese Wirbeln haben nämlich in der Vergangenheit
dazu geführt, daß sie brennbare Gase mitgerissen haben, die sich entzündet haben und es zu
einer Umwälzung von brennbaren Gasen im Endbereich dieser Wandteile 37 bzw. Luftleitble
che 38 gekommen ist, die aufgrund der Umweltsbewegung bzw. sogar einer Art Zyklonwir
kung immer mehr zuströmende Sekundärluft aufgenommen haben. Wurde dann der Anteil der
aufgenommenen Sekundärluft zu groß, führte dies dazu, daß der durch die dichtere kalte zuströ
mende Sekundärluft gebildete Schutzvorhang vor den Sichtscheiben nicht mehr dick genug war
bzw. so ausgedünnt war, daß dessen Schutzwirkung nicht mehr über die volle Höhe der Sicht
scheiben reichte.
Bei einer mehrteiligen Ausbildung des Sekundärluftverteilungskanals 35 des Wandteils 37 und
des Luftleitblechs 38 können zwischen diesen Teilen Justiermöglichkeiten, z. B. durch Stell
schrauben etc., vorgesehen werden. Dies ermöglicht eine sehr individuelle Anpassung des Strö
mungsverlaufes der Sekundärluft im Bereich der Sichtscheiben bzw. des Brennraums.
Erwähnt sei noch, daß zur besseren Darstellung des erfindungsgemäßen Sekundärluftzufuhrsy
stems die Abbildungen teilweise schematisch und Teile zueinander unproportional dargestellt
sind.
Abschließend sei noch darauf hingewiesen, daß auch einzelne Merkmale der in den einzelnen
Ausführungsbeispielen gezeigten Merkmalskombinationen jeweils für sich eigenständige,
erfindungsgemäße Lösungen bilden.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1, 2; 3; 4; 5; 6 gezeigten Ausführungen, den Gegen
stand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen,
erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu
entnehmen.
Bezugszeichenliste
1 Heizvorrichtung
2 Kaminofen
3 Brennstoff
4 Seitenwand
5 Rückwand
6 Stirnwand
7 Deckwand
8 Bodenelement
9 Brennraum
10 Konvektionsraum
11 Mantel
12 Ausschnitt
13 Durchbruch
14 Rost
15 Aufstandsfläche
16 Aschelade
17 Pfeil
18 Feuerstelle
19 Rauchgasauslaß
20 Pfeil
21 Rohrstutzen
22 Rauchrohr
23 Ausschnitt
24 Beschickungsöffnung
25 Türanordnung
26 Scharniervorrichtung
27 Türrahmen
28 Sichtscheibe
29 Verschlußanordnung
30 Oberkante
31 Sekundärluftzufuhrsystem
32 Eintrittsöffnungen
33 Pfeil
34 Regelvorrichtung
35 Sekundärluftverteilungskanal
36 Fallkanal
37 Wandteil
38 Luftleitblech
39 Abstand
40 Längsstirnkante
41 Höhe
42 Distanz
43 Winkel
44 Übergangsbereich
45 Radius
46 Endbereich
47 Radius
48 Abrißkante
49 Oberfläche
50 Profil
51 Schenkel
52 Schenkel
53 Steg
54 Distanz
55 Ausströmöffnung
56 Oberfläche
57 Blechprofil
58 Wandbereich
59 Höhe
60 Wandbereich
61 Wandbereich
62 Radius
63 Profil
64 Schenkel
65 Stirnfläche
66 Dichtung
67 Schenkel
68 Gegenprofil
69 Schieberanordnung
2 Kaminofen
3 Brennstoff
4 Seitenwand
5 Rückwand
6 Stirnwand
7 Deckwand
8 Bodenelement
9 Brennraum
10 Konvektionsraum
11 Mantel
12 Ausschnitt
13 Durchbruch
14 Rost
15 Aufstandsfläche
16 Aschelade
17 Pfeil
18 Feuerstelle
19 Rauchgasauslaß
20 Pfeil
21 Rohrstutzen
22 Rauchrohr
23 Ausschnitt
24 Beschickungsöffnung
25 Türanordnung
26 Scharniervorrichtung
27 Türrahmen
28 Sichtscheibe
29 Verschlußanordnung
30 Oberkante
31 Sekundärluftzufuhrsystem
32 Eintrittsöffnungen
33 Pfeil
34 Regelvorrichtung
35 Sekundärluftverteilungskanal
36 Fallkanal
37 Wandteil
38 Luftleitblech
39 Abstand
40 Längsstirnkante
41 Höhe
42 Distanz
43 Winkel
44 Übergangsbereich
45 Radius
46 Endbereich
47 Radius
48 Abrißkante
49 Oberfläche
50 Profil
51 Schenkel
52 Schenkel
53 Steg
54 Distanz
55 Ausströmöffnung
56 Oberfläche
57 Blechprofil
58 Wandbereich
59 Höhe
60 Wandbereich
61 Wandbereich
62 Radius
63 Profil
64 Schenkel
65 Stirnfläche
66 Dichtung
67 Schenkel
68 Gegenprofil
69 Schieberanordnung
Claims (16)
1. Sekundärluftzufuhrsystem für Heizvorrichtungen wie Kaminöfen oder dgl., insbe
sondere für feste Brennstoffe, mit in einer Seitenwand des Brennraums angeordneter Tür
anordnung, insbesondere mit mindestens einer darin angeordneten transparenten Sichtscheibe
und einer Primärluftzuführvorrichtung für das am Brennraumboden aufliegende Brennmaterial,
bei der oberhalb der Türanordnung ein parallel zum Bodenelement des Brennraums verlaufen
der Sekundärluftverteilungskanal angeordnet ist, der in Richtung des Brennraumbodens
gerichtete Ausströmöffnungen aufweist und daß diesen Ausströmöffnungen ein Sekundärluftre
gelorgan vorgeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß an die Ausströmöffnungen (55) des
Sekundärluftverteilungskanals (35) ein Fallkanal (36) anschließt, der sich in Richtung des Bo
denelements (8) des Brennraums (9) erstreckt und daß ein den Fallkanal (36) gegenüber dem
Brennraum (9) abgrenzender Wandteil (37) in seinem dem Bodenelement (8) zugewandten
Endbereich ein sich in von der Türanordnung (25) abgewendeten Richtung erstreckendes Luft
leitblech (38) aufweist und daß der Übergang zwischen dem den Fallkanal (36) begrenzenden
Wandteil (37) und dem Luftleitblech (38) mit einer Krümmung bzw. Ausrundung versehen ist
und daß ein dem Brennraum (9) zugewandter Endbereich (46) des Luftleitblechs (38) als Ab
rißkante (48) ausgebildet ist.
2. Sekundärluftzufuhrsystem für Heizvorrichtungen nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Luftleitblech (38) an dem dem Brennraum (9) zugewandten Endbe
reich (46) mit einem sich in Strömungsrichtung des Rauchgases - Pfeil (20) - und gegen eine
Rückwand (5) des Brennraumes (9) zu erstreckenden Umschlag versehen ist, der zumindest
über einen Winkelbereich von 120° verläuft und einen Radius (47) größer als 10 mm aufweist.
3. Sekundärluftzufuhrsystem für Heizvorrichtungen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Luftleitblech (38) in Richtung der Rückwand (5) mehrere winkelig an
einander stoßende Wandbereiche (58, 59, 61) aufweist, die jeweils über Krümmungen bzw.
Ausrundungen untereinander verbunden sind.
4. Sekundärluftzufuhrsystem für Heizvorrichtungen nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftleitblech (38) in seinem der Abrißkan
te (48) zugewandten Endbereich (46) einen in Strömungsrichtung der Rauchgase - Pfeil (20) -
ansteigend verlaufenden Wandteil aufweist.
5. Sekundärluftzufuhrsystem für Heizvorrichtungen nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sekundärluftverteilungskanal (35) durch
ein über eine Breite der Heizvorrichtung (1) verlaufendes, einen C-förmigen Querschnitt auf
weisendes Profil (50) gebildet ist, welches mit Schenkeln (51, 52) des Profils (50) an einer
Stirnwand (6) befestigt, insbesondere mit dieser verschweißt ist und daß der dem Bodenelement
(8) zugewandte Schenkel (52) die Ausströmöffnungen (55) für die Sekundärluft - Pfeil (33) -
aufweist.
6. Sekundärluftzufuhrsystem für Heizvorrichtungen nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der den Fallkanal (36) abgrenzende Wandteil
(37) und bzw. oder das Luftleitblech (38) an dem dem Bodenelement (8) des Brennraums (9)
zugewandten Schenkel (52) des Profils (50) des Sekundärluftverteilungskanals (35) angeordnet,
insbesondere verschweißt ist und im Bereich des Fallkanals (36) in etwa parallel zur Stirnwand
(6) verläuft.
7. Sekundärluftzufuhrsystem für Heizvorrichtungen nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der durch das Profil (50) gebildete Sekundär
luftverteilungskanal (35) und der mit diesem verbundene Wandteil (37) und bzw. oder das Luft
leitblech (38) an einer dem Brennraum (9) zugewandten Innenfläche der Stirnwand (6) und ei
ner eine Beschickungsöffnung (24) in Richtung einer Deckwand (7) begrenzenden Oberkante
(30) eines Ausschnitts (23) und parallel zu dieser verlaufend angeordnet ist.
8. Sekundärluftzufuhrsystem für Heizvorrichtungen nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Sekundärluftverteilungskanal (35) durch ein
Gegenprofil (68) in einem längs der Oberkante (30) verlaufenden Profil (63) des Türrahmens
(27) gebildet ist.
9. Sekundärluftzufuhrsystem für Heizvorrichtungen nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß dem Sekundärluftverteilungskanal (35) eine
Regelvorrichtung (34) für die Sekundärluft - Pfeil (33) vorgeordnet ist.
10. Sekundärluftzufuhrsystem für Heizvorrichtungen nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftleitblech (38) an dem den Sekundär
luftverteilungskanal (35) am Türrahmen (27) ausbildenden Gegenprofil (68) befestigt ist, vor
zugsweise einen Teil dieses Gegenprofils bildet.
11. Sekundärluftzufuhrsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß das Luftleitblech (38), welches den Auslaßöffnungen (55) des Se
kundärluftverteilungskanals (35) am Türrahmen (63) nachgeordnet ist, an der Stirnwand (6)
und/oder im Randbereich des Ausschnittes (23) bevorzugt verstell- und/oder auswechselbar be
festigt ist.
12. Sekundärluftzufuhrsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß die Wandteile (58, 38, 60, 61) winkelig zueinander angeordnet sind
und über ausgerundete Übergangsbereiche (44) miteinander verbunden sind.
13. Sekundärluftzufuhrsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß die dem Endbereich (46) nächstliegenden Wandteile (60, 61) weiter
von den Sichtscheiben (28) der Türanordnung (25) entfernt sind, als die dem Sekundärluftver
teilungskanal (35) nächstliegenden Wandteile (37, 58).
14. Sekundärluftzufuhrsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß der Sekundärluftverteilungskanal (35) und/oder das Luftleitblech
(38) und/oder der Wandteil (37) durch einen bevorzugt einstückigen Gußteil gebildet ist.
15. Sekundärluftzufuhrsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, da
durch gekennzeichnet, daß die Abrißkante (48) am Luftleitblech (38) für die Sekundärluft
durch einen den Endbereich (46) vorgeordneten Übergangsbereich gebildet ist und daß der an
die Abrißkante (48) in Richtung des Endbereiches (46) des Wandteils (37) und/oder des Luft
leitbleches (38) anschließende Wandteil als Rauchgasleiteinrichtung ausgebildet bzw. angeord
net ist.
16. Sekundärluftzufuhrsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, da
durch gekennzeichnet, daß der Wandteil (37) bzw. das Luftleitblech (38) mehrteilig ausgebildet
ist und die einzelnen Wand- bzw. Luftleitelemente über Einstellvorrichtungen relativ zueinan
der verstellbar verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT28893 | 1993-02-16 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4403616A1 true DE4403616A1 (de) | 1994-08-18 |
Family
ID=3486565
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19944403616 Withdrawn DE4403616A1 (de) | 1993-02-16 | 1994-02-05 | Sekundärluftzufuhrsystem für Heizvorrichtungen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE4403616A1 (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE4329425A1 (de) * | 1993-09-01 | 1995-03-02 | Blank Max Gmbh | Brennkammer zur Holzverbrennung |
AT504892B1 (de) * | 2007-10-04 | 2008-09-15 | Windhager Zentralheizung Techn | Raumheizeinrichtung |
EP2216602A3 (de) * | 2009-02-10 | 2010-12-22 | Charlton & Jenrick Ltd | Ofen mit einer Feuerstelle |
-
1994
- 1994-02-05 DE DE19944403616 patent/DE4403616A1/de not_active Withdrawn
Cited By (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE4329425A1 (de) * | 1993-09-01 | 1995-03-02 | Blank Max Gmbh | Brennkammer zur Holzverbrennung |
DE4329425C2 (de) * | 1993-09-01 | 2001-04-26 | Blank Max Gmbh | Brennkammer zur Holzverbrennung |
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EP2045529A1 (de) | 2007-10-04 | 2009-04-08 | Windhager Zentralheizung Technik GmbH | Raumheizeinrichtung |
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