DE4329425A1 - Brennkammer zur Holzverbrennung - Google Patents
Brennkammer zur HolzverbrennungInfo
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
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Description
Die Erfindung betrifft eine Brennkammer zur Holzverbrennung, die ein
Kammerinneres aufweist, das von Kammerwandungen begrenzt ist, die an
einer Vorderwandung eine Tür aufnehmen, bei einer Rückwandung oben
einen Gasauslaß aufweisen und einen Primärlufteinlaß sowie einen Sekun
därlufteinlaß aufweisen, bei der der Sekundärlufteinlaß oben, nahe der
Höhe des Gasauslasses vorgesehen ist und eine derart angeordnete Mün
dung aufweist, daß ein daraus austretender Sekundärluftstrom quer auf
einen Verbrennungsgas-Strom trifft, der von einer Bodenwandung zum
Gasauslaß gerichtet ist, und bei der an der Außenseite der Kammerwan
dungen ein Primärluftzutritt und ein Sekundärluftzutritt vorgesehen sind.
Mit Brennkammer ist hier gleichermaßen ein Einsatzgebilde eines Kamin
ofens, ein Einsatzgebilde eines Kamins und ein Einsatzgebilde eines
Kachelofens gemeint. In diesen Einzelfeuerstätten wird, soweit es hier von
Interesse ist, nur Holz verbrannt, das auf der Bodenwandung liegt. Durch
den Gasauslaß entweicht Abgas, dessen Schadstoff durch geeignete Ver
brennung im Kammerinneren minimiert sein soll. Zum Beispiel soll der CO-
Gehalt des Abgases möglichst niederiger 0,2 Vol.% bei 13% Sauerstoff
sein. Aus dem erhitzten Holz tritt Holzgas aus, das sich mit der Primärluft
mischt, wobei eine Primärverbrennung erfolgt, die ein Verbrennungsgas
ergibt, das in Richtung zum Gasauslaß strömt. Dieses Verbrennungsgas
wird mit der Sekundärluft gemischt, wobei eine Sekundärverbrennung er
folgt, die das Abgas ergibt.
Eine durch die Praxis bekannte Brennkammer dieser Art, ist ein Kachel
ofen-Heizeinsatz, bei dem der Primärluftzutritt und der Sekundärluftzutritt
gemeinsam an der Vorderwandung oberhalb der Tür vorgesehen sind. Die
Sekundärluft wird als einheitlicher Strom durch einen Stutzen etwas in
das Kammerinnere in Richtung Verbrennungsgas-Strom geführt. Bei dieser
bekannten Brennkammer ist die Sekundärverbrennung bzw. Nachverbren
nung relativ schlecht und ist der Schadstoffgehalt des Abgases relativ
hoch. Die Sekundärluft gelangt relativ kühl zum Verbrennungsgas und
senkt die Temperatur der Nachverbrennung. Die als einheitlicher Strom
beim Verbrennungsgas ankommende Sekundärluft wird relativ schlecht
mit dem Verbrennungsgas vermischt und ausgenutzt.
Eine Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Brennkammer der eingangs
genannten Art zu schaffen, bei der wärmere Sekundärluft zwecks besse
rer Nachverbrennung mit dem Verbrennungsgas intensiver vermischt wird
als bisher. Die erfindungsgemäße Brennkammer ist, diese Aufgabe lö
send, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Primärluftzutritt als auch
der Sekundärluftzutritt unten nahe der Bodenwandung angeordnet ist, daß
der Sekundärluftzutritt mit dem Sekundärlufteinlaß über einen langge
streckten Wandungskanal verbunden ist, der einen von unten nach oben
verlaufenden Bereich aufweist, und daß der Sekundärlufteinlaß samt des
sen Mündung in mindestens drei Mündungsteilkanäle aufgegliedert ist.
Bei der erfindungsgemäßen Brennkammer ist der Bewegungsverlauf von
Luftzutritt zum Gasauslaß sowohl für die Primärluft als auch für die Se
kundärluft von unten nach oben, d. h. ansteigend. Die Sekundärluft wird in
dem langen Wandungskanal vorgewärmt und trifft aufgegliedert in Teil
ströme auf das Verbrennungsgas. Durch diese Aufgliederung wird die
Vermischung mit dem Verbrennungsgas verbessert, was aber nur dann zu
der erwünschten deutlichen bzw. erheblichen Verbesserung der Nachver
brennung führt, wenn die Sekundärluft-Teilströme von vorerhitzter Sekun
därluft gebildet sind. Es erfolgt eine Minimierung der Schadstoffe im Ab
gas unter den weiter oben angegebenen Wert. Verbrennungsgasstrom und
Sauerstoffstrom verlaufen in vertikaler Richtung.
In aller Regel sind der Primärlufteinlaß und der Sekundärlufteinlaß zwecks
Luftregulierung mittels eines Schiebers zwischen einer Schließstellung und
einer Volloffenstellung verstellbar. Die beiden Einlässe sind dann gemein
sam angeordnet und über nur einen Schieber mittels nur eines Handgriff
stückes betätigbar. Dies ergibt eine Mengendosierung, die sehr einfach zu
bedienen ist.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es, wenn Primärlufteinlaß an
zwei einander gegenüberliegenden Seitenwandungen vorgesehen ist. Dies
verbessert die Versorgung des brennenden Holzgases mit Primärluft.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es auch, wenn Primärlufteinlaß
mit nach oben gerichteter Mündung bei einer in die Kammerwandung ein
gelassenen Fensterscheibe vorgesehen ist und mit dem Primärluftzutritt
über einen langen Wandungskanal verbunden ist. Diese Primärluft sorgt
aufgrund Ihrer Strömung entlang der Scheibe für die Reinhaltung der
Scheibe von Ablagerungen. Diese Primärluft nimmt von der erwärmten
Scheibe die Wärme auf und führt sie damit in den Brennraum zurück, was
zur Erhöhung der Brennraumtemperatur beiträgt. Durch höhere Brenn
raumtemperaturen werden die Schadstoffe im Abgas reduziert.
Eine besonders zweckmäßige und vorteilhafte Ausführungsform liegt vor,
wenn unterhalb des Gasauslasses von der Rückwandung eine Zwischen
deckewandung ausgeht, die mit Abstand von der Vorderwandung endet.
Dies drängt das brennende Holzgas und das entstehende Verbrennungs
gas hin zur Vorderwandung. Man kann dann durch eine in der Vorderwan
dung vorgesehene Fensterscheibe das Feuer verbessert sehen. Die Nach
verbrennung erfolgt oberhalb der Zwischendeckewandung.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es dabei, wenn der Primärluft
einlaß an der Seitenwandung nahe der Rückwandung angeordnet ist. Die
hier eintretende Primärluft erhält von Anfang an eine zur Vorderwandung
hin gerichtete Strömung, was die Flammenbildung nahe der Vorder
wandung fördert.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es auch, wenn die Mündungs
teilkanäle entlang der Zwischendeckewandung verlaufen und an deren der
Vorderwandung zugewendeten Stirnseite enden. Dies verbessert die Er
wärmung bzw. Erhitzung der Sekundärluft.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es weiterhin, wenn der Abstand
zwischen der Deckewandung und der Zwischendeckewandung bei deren
freier Stirnseite verengt ist und sich in Richtung zur Rückwandung erwei
tert. Dieser sich erweiternde Nachverbrennungsraum verbessert die Nach
verbrennung. Die Verengung des Durchganges beim freien Ende der Zwi
schendeckewandung staut die Primärverbrennung ein wenig unterhalb der
Zwischendeckewandung.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es dabei, wenn die Zwischen
deckewandung von deren freier Stirnseite in Richtung zur Rückwand
schräg abwärts geneigt ist. Dies ist eine baulich einfache Verwirklichung
des verengten Durchganges und des sich erweiternden Nachverbren
nungsraumes. Das Gas, das durch den verengten Durchgang einströmt,
soll unterhalb des Gasauslasses auf die Rückwandung treffen und dadurch
einen Wirbel bilden, bevor es durch den Gasauslaß entströmt. Diese Wir
kungsweise der Zwischendeckewandung ist ganz ausgeprägt dann gege
ben, wenn die Zwischendeckewandung schräg abwärts geneigt ist.
Die im Vorhergehenden beschriebenen einzelnen Ausführungsmöglich
keiten sind in der Regel bei einem Einsatzgebilde eines Kaminofens oder
einem Einsatzgebilde eines Kamins vorgesehen. Im Nachfolgenden werden
einzelne Ausführungsmöglichkeiten beschrieben, die in der Regel bei
einem Einsatzgebilde eines Kachelofens vorgesehen sind.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es nämlich, wenn der Sekun
därlufteinlaß aus den einander gegenüberliegenden Seitenwandungen in
Richtung von der Vorderwandung zur Rückwandung gegeneinander ver
setzt vorgesehen ist. Dieser Versatz führt zur einer ausgeprägten Wirbel
bildung bei der Nachverbrennung.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es auch, wenn der Sekundär
lufteinlaß an einem an den vertikalen Wandungen rundum verlaufenden, in
das Kammerinnere hinein vorspringenden Sims vorgesehen ist. Der Sims
stellt eine Verengung zwischen dem Raum der Primärverbrennung und
dem Raum der Sekundärverbrennung dar.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es weiterhin, wenn der Sekun
därluft-Wandungskanal einheitlich bis in die Höhe des Simses geführt ist
und die Mündungsteilkanäle in dem Sims vorgesehen sind. Dies ist eine
vereinfachte Bauweise mit brauchbarer Wirkungsweise.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es sodann, wenn der Gasauslaß
in der Deckewandung vorgesehen ist. Dies fördert die Wirbelbildung bei
der Nachverbrennung.
In der Zeichnung sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung dar
gestellt und zeigt,
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht mit Aufbrüchen einer ersten Brenn
kammer zur Holzverbrennung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht mit Aufbrüchen einer zweiten Brenn
kammer zur Holzverbrennung und
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht mit Aufbrüchen einer dritten Brenn
kammer zur Holzverbrennung.
Die Brennkammer gemäß Fig. 1 ist ein Einsatzgebilde für einen Kaminofen;
die Brennkammer gemäß Fig. 2 ist ein Einsatzgebilde für einen Kamin; die
Brennkammer gemäß Fig. 3 ist ein Einsatzgebilden für einen Kachelofen.
Jede Brennkammer ist im wesentlich quaderförmig und ist aus Kammer
wandungen zusammengesetzt, zu denen eine Vorderwandung 1, eine
Rückwandung 2, zwei Seitenwandungen, 3, 4, eine Deckewandung 5 und
eine Bodenwandung 6 gehören. Soweit nicht etwas anderes angegeben
ist, sind die Wandungen von einem Einsatzmantel aus Stahl oder Guß ge
bildet, der mit Kacheln, Schamotten oder sonstigen Baumaterialien ausge
kleidet ist. Die Rückwandung 2 ist dadurch definiert, daß nahe bei dieser
ein Gasauslaß 7 vorgesehen ist, der in ein Auslaßrohr 8 übergeht. Die
Vorderwandung ist dadurch definiert, daß sie mit einer Tür 9 und mit einer
Fensterscheibe 10 versehen ist, die in der Tür angeordnet ist. Die Boden
wandung 6 ist dicht geschlossen und nicht von einem Gitter bzw. Rost
gebildet. Auf der Bodenwandung 6 liegen Holzstücke 11, von denen Holz
gas 12 ausströmt.
Es ist jeweils ein Primärluftzutritt 13 und ein Sekundärluftzutritt 14
sowohl dicht beieinander als auch unten nahe der Bodenwandung 5 vor
gesehen. Der Primärluftzutritt 13 und der Sekundärluftzutritt 14 sind ge
meinsam mittels eines Schiebers 15 regulierbar, an dem ein Handgriffs
tück 16 zur Betätigung vorgesehen ist. Es tritt an Mündungen an der
Innenseite von vertikalen Wandungen nahe der Bodenwandung 6 Primär
luft 17 in im wesentlichen waagerechter Richtung ein, die dem Holzgas
12 zugeführt wird. Es entsteht ein Verbrennungsgas 18, das in Richtung
zum Gasauslaß 7 strömt und dem Sekundärluft 19 zugeführt wird. Da
nach bildet sich eine Gaswirbelung 20, wonach ein Abgas 21 durch den
Gasauslaß 7 abströmt. Die Einzelmündungen, durch welche die Sekun
därluft 19 in das Kammerinnere strömt, bilden einen Sekundärlufteinlaß
22, der mit dem Sekundärluftzutritt 14 durch mindestens einen langen
Wandungskanal 23 verbunden ist, der einen Bereich 24 aufweist, der in
einer vertikalen Wandung von unten nach oben verläuft. Dieser Wan
dungskanal 23 ist zumindest nahe den in das Kammerinnere gerichteten
Mündungen in mehrere Mündungsteilkanäle 25 zerlegt.
Für die Brennkammern gemäß Fig. 1 und 2, die Einsatzgebilde für einen
Kaminofen und einen Kamin sind, ist jeweils eine schräg geneigte Zwi
schendeckewandung 26 vorgesehen, welche an die Rückwandung 2 und
die beiden Seitenwandungen 3, 4 anschließt, und deren freie Stirnseite 27
mit Abstand von der Vorderwandung 1 angeordnet ist. Die Mündungs
teilkanäle 25 erstrecken sich durch die gesamte Zwischendeckewandung.
Bei der Stirnseite 27 der Zwischendeckewandung 26 ist zwischen dieser
und der Deckewandung 5 ein verengter Abstand 28 vorgesehen. Der Gas
auslaß 7 ist an der Rückwandung 2 vorgesehen, die unterhalb des Gas
auslasses einen Prallbereich 29 für ausströmendes Gas bildet, der für das
Entstehen der Gaswirbelung 20 wichtig ist. Die Nachverbrennung erfolgt
also in einem von der Primärverbrennung abgetrennten Raum des Kamme
rinneren. Die Mündungen für die Sekundärluft sind also an der Stirnseite
27 der Zwischendeckewandungen 26 vorgesehen. Die Mündungen für die
waagerecht eintretende Primärluft sind an den Seitenwandungen 3, 4 vor
gesehen. Es sind auch vertikal nach oben gerichtete Mündungen 30 am
unteren Rand der Fensterscheibe 10 vorgesehen, durch welche Primärluft
einströmt, die über lange Wandungskanäle 31 zugeführt wird.
Bei der Brennkammer gemäß Fig. 3, die für einen Kachelofen vorgesehen
ist, ist oben ein rundum laufender, in das Kammerinnere vorspringender
Sims 32 vorgesehen, wobei die Mündungsteilkanäle 25 der Sekundärluft
in den Simsbereichen der beiden Seitenwandungen 3, 4 liegen. Die Mün
dungsteilkanäle 25 der einen Seitenwandung 3 sind näher bei der Rück
wand 2 angeordnet als die Mündungsteilkanäle der anderen Seitenwan
dung 4. Der Gasauslaß 7 ist in der Deckewandung 5 angeordnet. Die
Mündungen der waagerechten Primärluftzufuhr in das Kammerinnere sind
an der Vorderwandung vorgesehen.
Claims (13)
1. Brennkammer zur Holzverbrennung,
die ein Kammerinneres aufweist, das von Kammerwandungen be grenzt ist, die an einer Vorderwandung eine Tür aufnehmen, bei einer Rückwandung oben einen Gasauslaß aufweisen und einen Pri märlufteinlaß sowie einen Sekundärlufteinlaß aufweisen,
bei der der Sekundärlufteinlaß oben, nahe der Höhe des Gasauslas ses vorgesehen ist und eine derart angeordnete Mündung aufweist, daß ein daraus austretender Sekundärluftstrom quer auf einen Ver brennungsgas-Strom trifft, der von einer Bodenwandung zum Gas auslaß gerichtet ist, und
bei der an der Außenseite der Kammerwandungen ein Primärluftzu tritt und ein Sekundärluftzutritt vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl der Primärluftzutritt (13) als auch der Sekundärluftzutritt (14) unten nahe der Bodenwandung (6) angeordnet ist,
daß der Sekundärluftzutritt (14) mit dem Sekundärlufteinlaß (22) über einen langgestreckten Wandungskanal (23) verbunden ist, der einen von unten nach oben verlaufenden Bereich (24) aufweist, und
daß der Sekundärlufteinlaß (22) samt dessen Mündung in minde stens drei Mündungsteilkanäle (25) aufgegliedert ist.
die ein Kammerinneres aufweist, das von Kammerwandungen be grenzt ist, die an einer Vorderwandung eine Tür aufnehmen, bei einer Rückwandung oben einen Gasauslaß aufweisen und einen Pri märlufteinlaß sowie einen Sekundärlufteinlaß aufweisen,
bei der der Sekundärlufteinlaß oben, nahe der Höhe des Gasauslas ses vorgesehen ist und eine derart angeordnete Mündung aufweist, daß ein daraus austretender Sekundärluftstrom quer auf einen Ver brennungsgas-Strom trifft, der von einer Bodenwandung zum Gas auslaß gerichtet ist, und
bei der an der Außenseite der Kammerwandungen ein Primärluftzu tritt und ein Sekundärluftzutritt vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl der Primärluftzutritt (13) als auch der Sekundärluftzutritt (14) unten nahe der Bodenwandung (6) angeordnet ist,
daß der Sekundärluftzutritt (14) mit dem Sekundärlufteinlaß (22) über einen langgestreckten Wandungskanal (23) verbunden ist, der einen von unten nach oben verlaufenden Bereich (24) aufweist, und
daß der Sekundärlufteinlaß (22) samt dessen Mündung in minde stens drei Mündungsteilkanäle (25) aufgegliedert ist.
2. Brennkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Pri
märlufteinlaß an zwei einander gegenüberliegenden Seitenwandun
gen (3, 4) vorgesehen ist.
3. Brennkammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß Primärlufteinlaß mit nach oben gerichteter Mündung (30) bei
einer in die Kammerwandung eingelassenen Fensterscheibe (10)
vorgesehen ist und mit dem Primärluftzutritt (13) über einen langen
Wandungskanal (31) verbunden ist.
4. Brennkammer nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß unterhalb des Gasauslasses (7) von der Rückwandung (2) eine
Zwischendeckewandung (26) ausgeht, die mit Abstand von der Vor
derwandung (1) endet.
5. Brennkammer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Primärlufteinlaß an der Seitenwandung (3, 4) nahe der Rückwandung
(2) angeordnet ist.
6. Brennkammer nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mündungsteilkanäle (25) entlang der Zwischendeckewan
dung (26) verlaufen und an deren der Vorderwandung (1) zugewand
ten Stirnseite (27) enden.
7. Brennkammer nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Abstand zwischen der Deckewandung (5) und der
Zwischendeckewandung (26) bei deren freier Stirnseite (27) verengt
ist und sich in Richtung zur Rückwandung (2) erweitert.
8. Brennkammer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zwischendeckewandung (26) von deren freier Stirnseite (27) in Rich
tung zur Rückwand (2) schräg abwärts geneigt ist.
9. Brennkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sekundärlufteinlaß (22) an den einander gegenüberliegenden Sei
tenwandungen (3, 4) in Richtung von der Vorderwand (1) zur Rück
wand (2) gegeneinander versetzt vorgesehen ist.
10. Brennkammer nach Anspruch 1 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sekundärlufteinlaß (22) an einem an den vertikalen Wan
dungen rundum verlaufenden, in das Kammerinnere hinein vorsprin
genden Sims (32) vorgesehen ist.
11. Brennkammer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sekundärluft-Wandungskanal (23) einheitlich bis in die Höhe des
Simses (32) geführt ist und die Mündungsteilkanäle (25) in dem
Sims (32) vorgesehen sind.
12. Brennkammer nach einem der Ansprüche 1, 9, 10 oder 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Gasauslaß (7) in der Deckewandung (5)
vorgesehen ist.
13. Brennkammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Primärluftzutritt (13) und der Sekundärluft
zutritt dicht beieinander sind und gemeinsam mittels eines Schiebers
(15) regulierbar sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE4329425A DE4329425C2 (de) | 1993-09-01 | 1993-09-01 | Brennkammer zur Holzverbrennung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE4329425A DE4329425C2 (de) | 1993-09-01 | 1993-09-01 | Brennkammer zur Holzverbrennung |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
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DE4329425A1 true DE4329425A1 (de) | 1995-03-02 |
DE4329425C2 DE4329425C2 (de) | 2001-04-26 |
Family
ID=6496524
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE4329425A Expired - Fee Related DE4329425C2 (de) | 1993-09-01 | 1993-09-01 | Brennkammer zur Holzverbrennung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE4329425C2 (de) |
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1993
- 1993-09-01 DE DE4329425A patent/DE4329425C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE4329425C2 (de) | 2001-04-26 |
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