DE439989C - Flugzeugteil (Fluegel, Leitflaeche, Querruder o. dgl.) mit Metallgerippe - Google Patents
Flugzeugteil (Fluegel, Leitflaeche, Querruder o. dgl.) mit MetallgerippeInfo
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- DE439989C DE439989C DEM88472D DEM0088472D DE439989C DE 439989 C DE439989 C DE 439989C DE M88472 D DEM88472 D DE M88472D DE M0088472 D DEM0088472 D DE M0088472D DE 439989 C DE439989 C DE 439989C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C3/00—Wings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
Description
- Flugzeugteil (Flügel, Leitfläche, Querruder o. dgl.) mit Netallgerippe. Die Erfindung betrifft kein neues Verfahren der Herstellung von Flügeln und sonstigen Teilen von Flugzeugen und besteht darin, daß diese Teile aus Schaumgram",; hergestellt werden, der durch ein Metallgerippe beispielsweise aus Duraluminium, verstärkt wird.
- Verstärkungsgerippe aus Duraluminium oder anderem Metall werden häufig bei der Herstellung von Flügeln oder anderen Flugzeugteilen benutzt, jedoch ist bis heute noch niemals der Gedanke aufgetaucht, eine derartige Verstärkung in Schaumgummi einzubetten.
- Die nach dem neuen Verfahren hergestellten Flügel und sonstigen Flugzeugteile besitzen eine große Schmiegsamkeit und Elastizität; sie sind unzerreißbar und im Falle eines Brandes, der meistens auf einen Sturz des Flugzeugs zurückzuführen ist, praktisch genommen unverbrennbar. Weiter können, da Schaumgummi, insbesondere nach dem Vulkanisieren, widerstandsfähiger als Leinwand ist, gewisse Verstärkungen fortgelassen und dem Teil bei gleichem Widerstand eine geringere Dicke gegeb -n werden.
- Bei der Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung beginnt man mit der Herstellung des aus leichtem und doch widerstandsfähigem Material, beispielsweise aus Duraluminium, bestehenden Gerippes für den anzufertigenden Teil; das Duraluminium wird auf bekannte Art so bearbeitet, daß es dem Schaumgummi eine vollkommene Haftfläche bietet. Hierauf bringt man das Gerippe in eine dem herzustellenden Teile entsprechende Form und bettet es in Schaumgummi ein, welcher auf bekannte Weisse hergestellt wurde. Sämtliche Außenflächen werden so bearbeitet, da.ß die Oberfläche keinerlei Rauheit aufweist, die beim Fluge Reibungswiderstand erzeugen könnte. Nach der üblichen Behandlung im Autoklaven ist der Flugzeugteil fertig, und es bleibt nur noch übrig, ihn an dem Rumpfe zu befestigen, was sehr leicht ist, da die hierzu erforderlichen Metallteile des, Gerippes über den Flugzeugteil hinaus sich erstrecken. Die Befestigung an dem Rumpfe kann durch Schweißen, durch Niete oder Bolzen durchgeführt werden.
- Das. neue Verfahren kann außerordentlich schnell durchgeführt werden. Außerdem lassen sich vollkommen gleichmäßige, d. h. gegeneinander auswechselbare Teile herstellen, wodurch Massenanfertigung ermöglicht wird.
- Um Teile von großen Abmessungen, beispielsweise eine Tragfläche, herzustellen, werden so viel Einzelteile hergestellt, wie sich als notwendig erweist, wobei jeder Einzelteil in der oben,. beschriebenen Weise für sich angefertigt wird. Die einzelnen. Teile werden nach ihrer Fertigstellung an ihren. entsprechenden Außenflächen miteinander durch Bolzen, Niete oder andere Befestigungsmitel zusammengehalten. - -Der Widerstand der einzelnen, nach der Erfindung hergestellten Tragflächen überträgt sich auf zwei Elemente: i. auf die Verstärkung, die ' j e nach der Zusammensetzung, d. h. je nach ihrer Natur und .dem Profil sowie je nach der Verteilung, verschieden sein kann; z. auf die Schaumgummiumkleidung, die in gleicher Weise j e nach ihrer Natur, d. h. je nach dem Grade der gewählten Vulkanisation sowie je nach der Verteilung des Schaumgummis, gegenüber der Verkleidung veränderlich ist.
- Die Verstärkung wird so bemessen, daß@sie im Prinzip die Zugkräfte aufzunehmen vermag, während die Schaumgumnxiverkleidung die beim Fluge auf die Tragflächen auftretenden Druckkräfte aufzunehmen hat. Im allgemeinen ist die Berechnung dieser Flächen vollkommen gleich derjenfgen, de bei den verschiedenen Balken, beispielsweise Eisenbetonbalken, zur Anwendung kommt. Selbstverständlich können in den herzustellenden Flugzeugteilen geeignete Aussparungen vorgesehen werden.
- je nach der Art der Flugzeugteile, die man herzustellen wünscht, kann der dass Metallgerippe einbettende Schaumgummi je nach der Beanspruchung des betreffenden Flugzeugteiles durch Vulkanisation auf einen bestimmten Härtegrad gebracht werden. Man kann also einen bewehrten Flugzeugteil. erzielen, dessen Schaumgummi weich oder vollständig erhärtet ist oder einen dem Ebonit entsprechenden Härtegrad besitzt.
Claims (2)
- -PATENTANSPRÜCHE: i. Flugzeugteil (Flügel, Leitfläche, Querruder 4. dg_ _mt 1Vletallgeripge@-.° durch gekennzeichnet, :daß das Metallgerippe in Schaumgummi eingebettet ist.
- 2. Verfahren zur Herstellung von Flu-e#-zeugteilen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein beispielsweise aus Duraluminium hergestelltes Metallgerippe in eine dem anzufertigenden Flugzeugteil entsprechende Form gebracht und- die Form mit Schaumgummi gefüllt wird. 6$R-XX: MRUCKT 1N DER REICHSf)RITCM$L
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR439989X | 1924-02-20 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE439989C true DE439989C (de) | 1927-01-22 |
Family
ID=8900003
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEM88472D Expired DE439989C (de) | 1924-02-20 | 1925-02-19 | Flugzeugteil (Fluegel, Leitflaeche, Querruder o. dgl.) mit Metallgerippe |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE439989C (de) |
-
1925
- 1925-02-19 DE DEM88472D patent/DE439989C/de not_active Expired
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