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DE436327C - Vorrichtung zum Schraenken von Saegezaehnen - Google Patents

Vorrichtung zum Schraenken von Saegezaehnen

Info

Publication number
DE436327C
DE436327C DEH100816D DEH0100816D DE436327C DE 436327 C DE436327 C DE 436327C DE H100816 D DEH100816 D DE H100816D DE H0100816 D DEH0100816 D DE H0100816D DE 436327 C DE436327 C DE 436327C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
setting
teeth
saw
jaws
saw blade
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH100816D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILLY HEIDRICH
Original Assignee
WILLY HEIDRICH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILLY HEIDRICH filed Critical WILLY HEIDRICH
Priority to DEH100816D priority Critical patent/DE436327C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE436327C publication Critical patent/DE436327C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D63/00Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
    • B23D63/02Setting saw teeth by means of hand-operated or foot-operated devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

Es sind Vor richtungen zum Schränken von
Sägezähnen bekannt, bei denen Schränkbacken kraftschlüssig gegeneinander bewegt werden und eine Vielzahl von Schränkzähnen vorgesehen ist.
Diese bekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, daß das Sägeblatt zwischen den Schränkbacken vollkommen verschwindet und keinerlei Merkmale vorhanden sind, wie weit
ίο das Sägeblatt beim Einstellen in seiner Längs richtung zu verschieben ist. Dies trifft sowohl für die grobe Verschiebung, d. h. die Verschiebung des Sägeblattes um die Breite der Schränkbacken, als auch für die Feineinstel-
J5 lung, d.h. genaue Einstellung der Sägezähne gegenüber den Schränkzähnen, zu. Es kann leicht vorkommen, daß die Einstellung nicht genau genug wird und die Säge beim Zusammenpressen' der Schränkbacken verdorben wird.
Durch die Erfindung werden die geschilderten Mängel beseitigt. Infolge der Anordnung eines Zeigers kann die Grobeinstellung ganz mechanisch vorgenommen werden, indem das Sägeblatt in der Nähe des Zeigers erfaßt und so weit verschoben wird, bis die das Sägeblatt haltenden Finger gegen die Vorrichtung stoßen.
Da die Schränkbacken eine ganz besondere Form aufweisen, können die Schneidkanten und Rücken der Sägezähne genau gesehen und dabei erkannt werden, ob sich die Kanten der Sägezähne mit den steilen und schrägen Flächen der Schränkzähne in einer Ebene befinden. Es kann auch durch Betasten der Spitzen der Säge- und Schränkzähne festgestellt werden, ob das Sägeblatt genau eingestellt ist.
Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und es stellt dar:
Abb. ι eine Ansicht eines Teiles eines Sägeblattes,
Abb. 2 eine Vorderansicht der Schränkvorrichtung nach der Erfindung, Abb. 3 eine Seitenansicht derselben,
Abb. 4 eine Aufsicht auf dieselbe.
Bei den bekannten Schränkvorrichtungen kann es vorkommen, daß die Säge selbst bei größter Sorgfalt ungenau eingestellt und die Zähne α nicht genau gefaßt werden. So können z. B. die Zähne an den bei & angedeuteten Stellen abgebogen werden.
Demgegenüber läßt sich bei der Vorrichtung nach der Erfindung das Sägeblatt genau in die Vorrichtung einspannen, so daß die
4B682?
vollen Flächen / den Schränkbacken ausgesetzt sind.
Es sind Schränkbacken ι und 2 vorgesehen, welche mit Schränkzähnen 3 und 4 ausgerüstet sind. Nach der Erfindung sind an der Oberkante der Backen Zähne 5, 6 angeordnet, welche in ihrer Größe dem jeweiligen Sägenprofil entsprechen und eine genaue Einstellung der Säge in der Vorrichtung ermöglichen.
Die Schränkbacken 1 und 2 sind mittels Schlitzen 7, 8 in Backenträgern 9, 10 verschiebbar gelagert und können durch Druckschrauben 11, 12 in ihrer Lage genau 'eingestellt werden. Diese Backenträger sind in beliebiger Weise gegeneinander bewegbar angeordnet, bei der gezeichneten Ausführungsform z.B. durch ein Gelenk 13 miteinander verbunden und können durch ein beliebiges Mittel, eine Hebelvorrichtung oder, wie bei der gezeichneten Ausführungsform, durch einen Schraubbolzen 14, gegeneinander bewegt werden. Eine Feder 15 ist dabei vorgesehen, welche bei der Drehung der Schraubspindel die Backenträger und damit die Schränkbakken voneinander entfernt. Die Hebelvorrichtung oder der Schraubbolzen 14 kann durch ein beliebiges Glied, z. B. eine Stange r6, in einfacher Weise betätigt werden. ·
An einem der beiden Backenträger, z. B. an dem Backenträger 9, ist eine Führungsvorrichtung für das Sägeblatt angeordnet. Letztere besteht z.B. aus Führungsgliedern 17, 18 zweckmäßig mit Führungsschlitz 17', 18', welche mittels einer beliebigen Stelivofriehtung, z. B. mit Hilfe von Stellschrauben 19, 20, in ihrer Höhenlage verschieden eingestellt werden können. Durch diese Führungsglieder ist es möglich, das zu schränkende Sägeblatt in seiner Höhe so einzustellen, daß die Backen 1 und 2 die Zähne in der richtigen Weise fassen und ein Eingriff der letzteren in das Blatt der Säge ausgeschlossen ist.
An einem der beiden Backenträger, zweckmäßig dem Backenträger 9, ist dabei ein Einstellglied 21 verschiebbar und durch eine Stellschraube 22 feststellbar angeordnet, welches in einen Einstellzeiger 23 ausläuft. Der Abstand des Einstellzeigers 23 von der Endkante 24 der Backen wird dabei gleich einer Backenlänge gewählt tind erleichtert das rasche Arbeiten mit der Vorrichtung.
Über den Backen 1 und 2 kann dabei eine Druckrolle 25 angeordnet sein, welche, unter der Wirkung beliebiger, federnder Druckmittel stehend, das Sägeblatt bei seiner Bewegung stets auf den Führußgsgliedem 17, 18 hält.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Die Vorrichtung wird, wie z. B. in Abb. 2 angedeutet, in eine Hobelbank, Schraubstock o. dgl. A eingespannt, das Sägeblatt in die Führung 17 und 18 eingelegt und so eingestellt, daß die Zähne S und 6 der Schränkbacken sich genau mit den Zähnen des Sägeblattes decken. Durch eine leichte Drehung der Schraubspindel 14 mit Hilfe der Stange 16 werden die Schränkbacken 1 und 2 aufeinandergepreßt, und deren Schränkzähne 3 und 4 fassen einen bestimmten Bereich der Zähne des Sägeblattes je nach der Höhe, in welcher die Führungsglieder 17 und 18 eingestellt sind.
Mit der anderen Hand wird nun die Säge an der gestrichelt angedeuteten Stelle 26 (Abb. 2) erfaßt, die Vorrichtung durch Rückdrehung der Schraubspindel 14 geöffnet und die Säge so weit vorgeschoben, bis die an der Stelle 26 des Sägeblattes haltenden Finger an der Kante 24 der Vorrichtung anstoßen, worauf das Sägeblatt sich bereits ziemlich genau wieder in der richtigen Lage für den neuen Schränkvorgang befindet und nur gegebenenfalls noch eine Kleinigkeit nach den Zähnen 5 und 6 ausgerichtet zu werden braucht. Darauf wird sofort durch erneute Drehung der Schraubspindel 14 dieser Teil der Säge geschränkt.
Das Schränken geht auf diese Weise verhältnismäßig schnell, sicher und mit geringem Kraftaufwand vor sich. 9t>

Claims (2)

Patent-Ansprache :
1. Vorrichtung zum Schränken von Sägezähnen, bei der Schränkbacken mit einer Vielzahl von Schränkzähnen kraftschlüssig gegeneinander bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkanten der Schränkbacken ebenfalls sägezahnförmig ausgebildet und in ihrer Form der Zähnform der zu schränkenden Säge genau angepaßt sind, so daß beim Schränken die richtige Stellung der Säg& sofort durch Augenschein oder Betasten festgestellt werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einem 'der Backenträger ein in seiner Länge nach den Schränkbacken einstellbarer Zeiger (23) angebracht ist, welcher die Größe des Vorschubes des von Hand bewegten Sägeblattes zu beurteilen erleichtert.
Hierzu t Blatt Zeichnungen.
DEH100816D 1925-03-03 1925-03-03 Vorrichtung zum Schraenken von Saegezaehnen Expired DE436327C (de)

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DEH100816D DE436327C (de) 1925-03-03 1925-03-03 Vorrichtung zum Schraenken von Saegezaehnen

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DE436327C true DE436327C (de) 1926-10-29

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DE (1) DE436327C (de)

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