DE436076C - Elektrischer Heizkoerper fuer hohe Temperaturen - Google Patents
Elektrischer Heizkoerper fuer hohe TemperaturenInfo
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- Resistance Heating (AREA)
Description
Heizwiderstände, bei denen das Widerstandsmaterial in Mikanit oder anderen Isolierkörpern
eingebettet ist, haben den Nachteil, daß sie infolge der schlechten Warmeleitfähigkeit
der Einbettung mit sehr hohen Temperaturen arbeiten müssen. Dadurch werden die Isolationen ' zerstört und die
Widerstände selbst gefährdet, woraus sich häufige Betriebsstörungen ergeben. Die Temperatur
der Metallwiderstände, die durch ein Isoliermaterial von der Wärme aufnehmenden Fläche getrennt sind, ist durchweg sehr hoch
und liegt oft über 9000. Bei so hohen Temperaturen
ist es aber ohne weiteres möglich, die Wärmeenergie durch Strahlung zu übertragen,
ja meistens kann dabei die Temperatur niedriger sein als bei eingebetteten Drähten.
Man gelangt auf diese Weise zu Heizkörpern, die den zu beheizenden Flächen ohne
ao Zwischenlage irgendeines Materials frei gegenüberstehen
und ihnen die Wärme zustrahlen. Bei gewöhnlichem Widerstandsmaterial kann die Gefahr der Oxydation dadurch
vermieden werden, wenn man die Widerstände im Vakuum oder in einer geeigneten
Gasatmosphäre anordnet, wofür sich z. B. Wasserstoff oder Stickstoff eignet. Bringt man die Gase unter Druck von einigen
Atmosphären, so wird auch das Zerstäuben des Widerstandsmaterials verhindert, das sich
sonst lästig bemerkbar machen kann. In den Chromnickellegierungen, die von verschiedenen
Seiten hergestellt werden, ferner in keramischen und siliciumhaltigen Widerständen
findet man heute Material, bei dem Temperaturen bis zu 10000 ohne Gasfüllung
und ohne Vakuum zulässig sind. Diese hohen Temperaturen ergeben aber andere Schwierigkeiten,
namentlich in bezug auf die Träger des Widerstandsmaterials und auf die Strom-
Zuleitungen. Kerami.sche und siliciumlialtige
Widerstände lassen sich in Form von prismatischen, zylindrischen oder rohrförmigen
Körpern herstellen, die sich selbst tragen. Für metallische Widerstände kommen aber
derartige Formen nur für ganz niedrige Spannungen in Betracht; im allgemeinen wird man einen besonderen Tragkörper vorsehen
müssen, auf dem die aus Draht oder ίο Bändern hergestellte Wicklung angeordnet
wird. Wird dieser Träger so ausgebildet, daß nur einzelne Teile der Wicklung aufliegen,
so bestehen erhebliche Temperaturdifferenzen zwischen den freitragenden und den aufliegenden
Teilen der Wicklung, die zu Unzuträglichkeiten und einer geringen Lebensdauer führen. Es ist deshalb vorteilhaft, die Wicklung
auf Isolierkörpern so anzubringen, daß sie überall gleichmäßig aufliegt. Es gibt
Drahtsorten, die durch eine hitzebeständige Oxydschicht es ermöglichen, die Wicklung,
Windung an Windung sich unmittelbar berührend, auf den zweckmäßig zylindrischen Isplierkörper aufzubringen, ohne daß ein
Stromübergang zu befürchten ist. Auf diese Weise erhält man einen zylindrischen Körper,
der ganz von der Wärme abgebenden Metallschicht bedeckt ist und für die Strahlung die
denkbar günstigsten Verhältnisse darbietet. Als Träger kommt Quarz oder keramisches
Material in Frage, Dadurch ergeben sich gewisse Anforderungen an die Formgebung des Isolierkörpers, um diesen für die hohen
und oft rasch wechselnden Temperaturen widerstandsfähig zu gestalten. Bei Quarz kommen ohnehin nur ganz einfache Formen
in Frage, hauptsächlich Rohre mit verhältnismäßig kleiner Wandstärke; das Anbringen
von Löchern oder Ansätzen ist schwierig. Auch keramische Körper werden am besten
als Rohre mit überall gleicher Wandstärke zur Verwendung kommen, damit durch die
raschen Temperaturänderungen beim Anheizen und Abkühlen keine schädlichen Spannungen'
auftreten. Das gleiche gilt für Widerstandskörper aus Silit und für keramische
Widerstände, die neuerdings aufkommen; auch bei ihnen ist die Form des dünnwandigen
Rohres, das sich schnell durchheizt und durch überall gleiche Wandstärke keine ungleichmäßigen Wärmespannungen aufkommen
läßt, die gegebene.
Wenn man bei derartigen Widerständen die Stromzuleitung durch umgelegte Schellen
anschließt, läßt sich keine betriebssichere Anordnung erzielen. Federnde Organe scheiden
infolge der hohen Temperatur, aus. Nicht federnde umgelegte Bänder oder Ringe zersprengen
unfehlbar die Unterlage, wenn sie nicht so lose aufgesetzt sind, daß wiederum der Kontakt gefährdet ist, wobei durch lokale
Überhitzung und Lichtbogenbildung ebenfalls in kurzer Zeit Störungen auftreten.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß es besonders vorteilhaft ist, den Zusammenbau
der rohrförmigen Körper in der Weise vorzunehmen, daß sie an ihren Enden durch Metallscheiben gehalten werden,
welche in achsialer Richtung durch Spannmittel so beeinflußt werden, daß sich ein Aufbau
des Widerstandes aus einem oder mehreren Rohrkörpern ergibt, welch letztere dann
durch -einzelne Metallscheiben voneinander getrennt werden können. An den Metallscheiben
wird dabei entweder die Wicklung angeschlossen, oder sie bilden unmittelbar den Kontakt mit dem Widerstandsmaterial, sofern
dieses aus Silit o. dgl. besteht.
Da die Ausdehnung von Metallteilen wesentlich größer als die von keramischen
Körpern ist, würde eine solche Anordnung bei hoher Temperatur leicht locker werden,
wenn nicht die Platten so kräftig zusammengespannt würden, daß bei der Abkühlung
die Gefahr des Zerdrückens der Rohrkörper entstände. Dem wird erfindungsgemäß dadurch vorgebeugt, daß das Zusammenspannen
der Teile in achsialer Richtung durch eine oder mehrere Federn erfolgt. Dadurch können
die Wicklung und die die Metallplatten zusammenspannenden Teile beliebig gegeneinander
arbeiten; die Feder sorgt dafür, daß bei allen auftretenden Temperaturen der feste
Zusammenhang gewahrt bleibt.
Wenn die Feder in der Nähe der heißen Teile der Vorrichtung sich befindet, dann entsteht
wiederum - die Gefahr, daß sie ausgeglüht und dadurch Avirkungslos wird. Eine
solche Fehlwirkung wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß die Feder außerhalb
des Heizraumes bzw. in solcher Entfernung von den heißen Teilen angeordnet wird, daß
sie kühl bleibt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in einem
Schnitt dargestellt.
Ein im Querschnitt gleichförmiges Siederohr α ist in die Wandung b eines Gefäßes,
von dem nur diese Wand dargestellt ist, eingeschweißt. Das Gefäß kann je nach dem
Anwendungszweck eine Flüssigkeit, Luft oder ein anderes Gas oder Dampf enthalten.
Zweckmäßig wird das Siederohr im Innern gerauht und geschwärzt, um die Strahlung
des in ihm untergebrachten Heizkörpers gut aufzunehmen.
Zur Bildung des Heizkörpers sind bei dem Zeichnungsbeispiel zwei Isolierrohre c1, cz
vorgesehen, die an ihren Enden durch Metallscheiben d, e und f gehalten werden. Eine
Zugstange g, die durch Isolierbuchsen h, i von den Scheiben d und f getrennt und durch eine
Claims (2)
1. Elektrischer Heizkörper für hohe Temperaturen, dadurch gekennzeichnet,
daß zylindrische oder rohrförmige, das Widerstandsmaterial tragende oder es selbst bildende Körper an ihren Enden mit
Scheiben für die Stromzuleitung ausgerüstet sind, die federnd zusammengespannt werden.
2. Widerstandselement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spannfeder außerhalb des Heizraumes angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN'. GEDRUCKT IN DEN
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEO15081D DE436076C (de) | 1925-07-30 | 1925-07-30 | Elektrischer Heizkoerper fuer hohe Temperaturen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEO15081D DE436076C (de) | 1925-07-30 | 1925-07-30 | Elektrischer Heizkoerper fuer hohe Temperaturen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE436076C true DE436076C (de) | 1926-10-25 |
Family
ID=7353854
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEO15081D Expired DE436076C (de) | 1925-07-30 | 1925-07-30 | Elektrischer Heizkoerper fuer hohe Temperaturen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE436076C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE970332C (de) * | 1948-11-18 | 1958-09-11 | Edwin Henry Coe | Rohrfoermiges Heizelement mit zwei oder mehreren Widerstandswendeln |
DE1044301B (de) * | 1954-02-17 | 1958-11-20 | Cie Belge Des Freins Westingho | Elektrischer Heizkoerper |
-
1925
- 1925-07-30 DE DEO15081D patent/DE436076C/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE970332C (de) * | 1948-11-18 | 1958-09-11 | Edwin Henry Coe | Rohrfoermiges Heizelement mit zwei oder mehreren Widerstandswendeln |
DE1044301B (de) * | 1954-02-17 | 1958-11-20 | Cie Belge Des Freins Westingho | Elektrischer Heizkoerper |
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