DE4319350A1 - Vorrichtung für die Halterung von Abfallbehältern - Google Patents
Vorrichtung für die Halterung von AbfallbehälternInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Im Zuge der modernen Müllentsorgung ist es erforderlich, die verschiedenen Müllar
ten nach Rohstoffen zu trennen. Da organische Substanzen in der Regel kompostiert
werden, während Metalle, Kunststoffe oder Papier einem Recycling- oder Wiederauf
arbeitungsverfahren unterworfen werden, werden die verschiedenen Stoffe in ge
trennten Behältern gesammelt und abtransportiert.
Aufgrund der Vielzahl der verschiedenen Müllarten stellt die Aufbewahrung und Ent
sorgung oft ein erhebliches Problem für die Haushalte dar. Insbesondere in kleinen
Wohnungen ist meistens kein Platz für die Unterbringung verschiedener Müllarten
vorhanden. Werden die verschiedenen Müllarten in Plastikbeuteln aufbewahrt, so
müssen diese leicht zugänglich sein, weshalb diese von besonderen Aufhängevorrich
tungen gehalten werden.
Es ist bereits eine Aufhängevorrichtung für Beutel und Säcke bekannt, die zwei pa
rallel zueinander stehende Haltearme aufweist, deren Oberkanten die Form eines um
gekehrten U mit scharfen Eckwinkeln aufweisen und von denen mindestens einer auf
einer Halterung verschiebbar ist (DE-GM 75 03 708.0). Mit dieser Aufhängevorrich
tung ist es möglich, innerhalb eines gewissen Spielraums verschieden große Säcke
und Beutel aus flexiblem Material an Türen oder Küchenmöbeln zu befestigen.
Weiterhin ist ein Einbauständer für Abfälle bekannt, der an einem Küchenschrank be
festigt werden kann (DE-OS 29 19 860). Dieser Einbauständer weist zwei einander
gegenüberliegende und mit dem Schrank befestigte Einzelteile auf, die auf ihrer
Oberseite Vorsprünge besitzen, in welche die Griffe von Plastiktüten eingehängt wer
den können.
Bei einer Weiterentwicklung dieses Einbauständers können die Vorsprünge auf der
Oberseite mit einem Reiter abgedeckt und hierdurch eine glatte Plastiktüte einge
klemmt werden (DE-OS 31 44 680). Außerdem ist es möglich, einen Drehdeckel in
Aussparungen auf der Oberseite der Einzelteile einzuhängen.
Mit keiner dieser bekannten Vorrichtungen ist es indessen möglich, auf der Innensei
te von Küchentüren oder dergleichen eine Halterung für mehrere Beutel gleichzeitig
anzubringen.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung für die Halte
rung von Abfallbehältern zu schaffen, die auf der Rückseite einer Schranktür oder
dergleichen angebracht werden kann und die es ermöglicht, nahezu die gesamte Tür
breite für die Halterung der Abfallbehälter zu nutzen.
Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht insbesondere darin, daß der in der Re
gel sehr knappe Raum eines Schrankteils ausreicht, um mehrere Müllbeutel neben
einander aufzunehmen. Dadurch, daß die Halterung nicht starr und senkrecht auf der
Innenwand der Schranktür befestigt ist, sondern mit dieser in einer gelenkigen Ver
bindung steht, bewegt sich die an der Türöffnungsbreite befindliche und am meisten
hervorstehende Kante bei einer Öffnung der Tür nicht auf einem direkt zur Türkante
parallelen Kreisbogen, so daß ein Anschlagen der Halterung an die Innenseite des
Schrankkörpers vermieden wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Vorratsschrank mit einer Tür, auf dessen Innenseite mehrere
Vorrichtungen für die Halterung von Abfallbehältern angeordnet sind;
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Schrank, dessen Tür auf ihrer Innenseite
mehrere Halterungen für Abfallbeutel trägt, wobei die Tür um einen
kleinen Winkel geöffnet ist;
Fig. 3 eine Draufsicht gemäß Fig. 2, bei welcher die Tür ganz geschlossen ist;
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine einzelne Vorrichtung für die Halterung von
Abfallbehältern, die einen Abfallbeutel aufweist;
Fig. 5 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 4, die mit einer Schrank-
Innenseite verbunden ist;
Fig. 6 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 4 in Alleinstellung;
Fig. 7 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 6;
Fig. 8 den mit der Tür verbindbaren Teil der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 9 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 8;
Fig. 10 eine Ansicht von oben auf die Vorrichtung gemäß Fig. 8;
Fig. 11 eine Draufsicht auf ein Verbindungselement, welches zwei Teile gemäß
Fig. 6 miteinander im vorderen Bereich koppelt;
Fig. 12 eine Seitenansicht des Verbindungselements gemäß Fig. 11;
Fig. 13 eine Ansicht auf die Schmalseite der Vorrichtung gemäß Fig. 11;
Fig. 14 ein Klemmstück mit Blick in seine Öffnung;
Fig. 15 eine Ansicht der Längsseite des Klemmstücks gemäß Fig. 14;
Fig. 16 eine Ansicht der Schmalseite des Klemmstücks gemäß Fig. 14.
In der Fig. 1 sind vier erfindungsgemäße Vorrichtungen 1 bis 4 schematisch darge
stellt, die auf der Rückseite 5 der Tür 6 eines Vorratsschranks 7 befestigt sind. Mit je
weils einer dieser Vorrichtungen 1 bis 4 ist ein zum Beispiel aus Kunststoff bestehen
der Beutel 8 bis 11 verbunden. Der Vorratsschrank 7 weist übereinander mehrere Fä
cher 12 bis 16 auf, von denen außer dem Fach 14 alle Fächer 12, 13, 15, 16 mit Le
bensmittelvorräten und dergleichen aufgefüllt sind. Das Fach 14 kann in seinem hin
teren Bereich ebenfalls mit Vorräten bestückt werden, wenn die Vorrichtungen 1 bis
4 bei geschlossener Tür 6 nicht bis an die hintere Wand 17 des Schranks 7 ragen.
Wären die Vorrichtungen 1 bis 4 starre Gebilde, deren obere Haltestege 18, 19 stets
senkrecht auf der Rückseite 5 der Tür stünden, so könnte die Tür 6 im dargestellten
Fall nicht geschlossen werden, weil zumindest die vordere Kante 20 der ersten
Vorrichtung 1 gegen die Kante 21 des Schrankkörpers 7 stoßen würde. Man könnte
dieses Problem dadurch umgehen, daß man z. B. nur die beiden hinteren Vorrichtun
gen 3, 4 vorsieht. Hierdurch ergäbe sich jedoch keine optimale Platzausnutzung, weil
etwa die Hälfte des Fachs 14 leer bliebe. Gemäß der Erfindung sind deshalb die Hal
testege 18, 19 in bezug auf die Rückseite 5 der Tür 6 gelenkig verbunden, wobei die
Drehgelenke 22, 23 zweckmäßigerweise in der Nähe der Rückseite 5 der Tür 6 ange
ordnet sind. Durch diese gelenkige Verbindung können die Vorrichtungen 1 bis 4 in
Richtung des Pfeils 24 um einen bestimmten Winkel relativ zur Rückseite 5 ge
schwenkt werden, so daß die vordere Vorrichtung 1 beim Schließen der Tür 6 nicht
mit der Kante 21 des Schranks 7 zusammenstößt. Ist die Tür 6 fest geschlossen, stößt
die hintere Vorrichtung 4 gegen die Seitenwand 25 des Schranks 7 und richtet auf
diese Weise wieder alle Vorrichtungen 1 bis 4 senkrecht zur Tür 6 aus.
In den Fig. 2 und 3 ist dieses Prinzip noch einmal in der Draufsicht dargestellt. Man
erkennt hierbei, daß die Vorrichtungen 1 bis 4 einen Winkel α mit der Innenseite 5
der Tür 6 einschließen, der größer als 90 Grad ist. Diesen Winkel α können die Vor
richtungen 1 bis 4 deshalb einnehmen, weil sie an ihren Eckpunkten mit Gelenken
22, 23; 26 bis 31 bzw. 32 bis 39 versehen sind, die es gestatten, daß aus einem Recht
eck oder Quadrat ein Parallelogramm wird. Die Eckpunkte sind durch hintere und
vordere Stege 40 bis 47 sowie durch seitliche Stege 48 bis 55 miteinander verbunden.
Wird die Tür 6 in Richtung des Pfeils 56 geöffnet, so berührt die vordere Kante der
Vorrichtung 1, die sich in unmittelbarer Nähe des Gelenks 39 befindet, die Innenseite
57 der Seitenwand 58, so daß eine Kraft in horizontaler Richtung auf die Vorrichtung
1 einwirkt, die eine Verschiebung der Vorrichtungen 1 bis 4 in Richtung des Pfeils 59
bewirkt. Hierdurch ist es möglich, die Tür 6 zu öffnen. Die Kante des Behälters 1, die
an die Innenseite 57 der Seitenwand 58 stößt, kann mit einer Rolle versehen oder mit
Teflon beschichtet sein, damit sie leicht entlang der Innenseite 57 gleitet.
In der Fig. 3 ist der gleiche Schrank 7 noch einmal von oben gezeigt, jedoch in einem
Zustand, bei dem die Tür 6 geschlossen ist. Man erkennt hierbei, daß die seitlichen
Stege 48 bis 55 der Vorrichtungen 1 bis 4 parallel zu den Seitenwänden 58, 25 des
Schranks 7 ausgerichtet sind. Man könnte zwischen der Seitenwand 25 und dem Steg
55 auch eine Feder vorsehen, welche alle Vorrichtungen 1 bis 4 an die Wand 25
zieht, so daß sich stets ein Winkel α automatisch einstellt und nicht die Gefahr be
steht, daß beim Schließen der Tür 6 das Gelenk 39 auf die Kante 21 auftrifft.
Die Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf eine der Vorrichtungen 1 bis 4. Der Abfallbeutel
8, der in diese Vorrichtung 1 eingehängt ist, weist zwei seitliche Griffe 60, 61 auf, die
über Längsstege 62, 63 auf der Oberkante der Seitenstege 48, 49 angeordnet sind.
Vor und hinter diesen Längsstegen 62, 63 ist jeweils ein weiterer und kleinerer Steg
65, 66 bzw. 67, 68 vorgesehen. Diese Stege 65 bis 68 dienen dazu, mit den Längsste
gen 62, 63 eine Klemme für die Griffe 60, 61 zu bilden. Mit 69, 70 sind die äußeren
Begrenzungen des hinteren Stegs 40 bezeichnet, der dem vorderen Steg 41 gegen
überliegt. Dieser vordere Steg 41 weist an seinem Ende kreiszylindrische Ösen 71, 72
auf, die über jeweils eine kreuzförmige Erhöhung 73, 74 der Oberseite der Seitenste
ge 48, 49 geschoben sind. Zwischen diesen Ösen 71, 72 ist ein horizontaler Steg 75
auf der Oberseite des Stegs 41 angeordnet, über den der obere Rand einer Plastiktüte
gelegt und mittels einer über den Steg 75 schiebbaren Vorrichtung arretiert werden
kann. Die Erhöhungen 73, 74 sind kreuzförmig ausgebildet, weil sie sich auf diese
Weise leichter in Spritzguß herstellen lassen. Sie könnten jedoch auch eine zylindri
sche Form haben.
Weitere kreuzförmige Erhöhungen 76, 77 bzw. 78, 79 befinden sich zwischen den
Stegen 65, 66 und den Ösen 71, 72. Diese Erhöhungen dienen dazu, als Aufnahmen
für den Steg 21 zu dienen, wenn kleinere Beutel als in der Figur dargestellt verwen
det werden, deren Rand am Steg 75 eingeklemmt werden soll. Weitere Erhöhungen
sind am hinteren Ende dargestellt und mit 92, 93 bezeichnet. Mit gestrichelten Linien
80, 81, 82, 83 bzw. 84, 85, 86, 87 ist angedeutet, daß die Seitenteile unterhalb ihrer
Oberkante dünner ausgebildet sind als diese Oberkante. Mit 88, 89 bzw. 90, 91 sind
kurze, querverlaufende Stege unterhalb der Oberkante der Seitenstege 48, 49 bezeich
net, die den Seitenteilen Halt und Stabilität verleihen.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht eines Seitenstegs 48. Man erkennt hierbei die kreuz
förmigen Erhöhungen 72, 78, 79, den Längssteg 63, die beiden kleinen Stege 66, 68
und den hinteren Quersteg 94. Ein Plastikbeutel ist dieses Mal mit seinen Griffen 95,
96 über die Stege 75, 94 gelegt und damit befestigt. Parallel zu den vertikalen
Versteifungen 89, 91 verläuft am hinteren Ende des Seitenstegs 48 eine weitere Ver
steifung 97, an der Träger 98, 99 mit Lagerzapfen 100, 101 angeflanscht sind. Diese
Lagerzapfen 100, 101 ruhen in Lagern 102, 103, die an den Seiten 69, 70 des Rück
teils 40 befestigt sind.
In den Fig. 6 und 7 ist der Seitensteg 48 noch einmal in Alleinstellung gezeigt, d. h.
ohne das Rückteil, in das er eingehängt wird. Die Fig. 6 zeigt hierbei eine Seitenan
sicht, während die Fig. 7 eine Draufsicht zeigt.
Weitere Details der Vorrichtung 41 sind in den Fig. 8, 9 und 10 gezeigt.
Die Fig. 8 zeigt die Rückseite der Vorrichtung 41, mit der sie an der Tür 6 befestigt
wird. Diese Rückseite besitzt zwei vertikale Schenkel 110, 111, die über einen Sei
tensteg 112 miteinander verbunden sind.
Mit 114 bis 117 sind Lagerbuchsen bezeichnet, in deren Hohlräumen 118, 119, 130,
131 Lagerzapfen aufgenommen werden können. Im Seitensteg 122 sind zwei Boh
rungen 120, 121 vorgesehen, durch welche Schrauben gesteckt und mit der Tür 6 ver
schraubt werden können. Es ist auch möglich, den Seitensteg 122 mit der Tür 6 mit
tels eines Klebstoffs zu verbinden.
Die vertikalen Schenkel 110, 111 sind relativ dünn ausgebildet und deshalb mit
Randverstärkungen 125, 126 versehen.
Die Fig. 9 zeigt eine Seitenansicht der Fig. 8, aus der die relative Anordnung der
Stege 94 und 123, 124 zueinander zu erkennen ist. Durch den engen Schlitz, der
zwischen dem Steg 123 und dem Steg 94 besteht, wird z. B. der Griff eines Kunst
stoffbeutels geschoben und gehalten.
In der Fig. 10 ist eine Draufsicht auf die Rückseite nach Fig. 8 dargestellt. Man er
kennt hierbei die Lagerbuchsen 114 und 117 sowie die Stege 123, 124, 94.
Fig. 11 zeigt das bereits in Fig. 4 dargestellte Element, welches die beiden Dreh
punkte 73, 74 miteinander verbindet, in Alleinstellung. Dieses Element weist einen
hinteren Steg 135 auf, der parallel zu dem vorderen Steg 75 angeordnet ist, über den
der Rand einer Plastiktüte gelegt und daran befestigt werden kann. An seinem Ende
bildet dieser Steg 135 zwei Lagerbuchsen 71, 72, welche eine Aussparung 136, 137
für den Drehpunkt 73, 74 bilden.
In Fig. 12 ist das gleiche Element wie in Fig. 11 dargestellt, jedoch in einer Seitenan
sicht. Die Vorsprünge 138, 139 sind vorgesehen, um einen möglichst engen Schlitz
zu bilden, durch den die Griffe von Plastikbeuteln und dergleichen geschoben und
gehalten werden.
Eine Ansicht, die gegenüber derjenigen in Fig. 12 um 90 Grad gedreht ist, zeigt die
Fig. 13.
Um eine Plastiktüte oder -tasche, die keinen Griff hat, zu befestigen, genügt es in der
Regel nicht, nur deren Rand über den Steg 75 zu legen. Es muß vielmehr noch eine
Arretierung erfolgen. Diese wird mittels einer Rinne 140 durchgeführt, die einen
Hohlraum 141 aufweist, der von einer umlaufenden Wand 142 begrenzt wird. Eine
solche Rinne 140 zeigt die Fig. 14 in einer Ansicht von oben auf den Hohlraum.
Eine Seitenansicht der gleichen Rinne 140 ist in der Fig. 15 gezeigt, wobei der Hohl
raum 141 durch eine gestrichelte Linie gekennzeichnet ist.
Die Fig. 16 zeigt die gleiche Rinne 140 in einer Ansicht auf deren Schmalseite. Die
Rinne 140 ist nicht nur als Klemme für die Befestigung eines Kunststoffbeutels, son
dern auch als Informationsträger geeignet. Man kann auf diese Rinne z. B. schreiben,
was in dem Beutel untergebracht werden soll, etwa "Kunststoffe", "organische
Stoffe", "Batterien" etc.
Claims (20)
1. Vorrichtung für die Halterung von Abfallbehältern, wobei diese Halterung an der
Innenseite einer Tür angebracht ist, die einen Raum abschließt, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vorrichtung wenigstens einen relativ zur Tür (6) verschwenkbaren
Steg (48) aufweist, an dem ein Abfallbehälter (8) befestigt werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Abstand
von einem ersten Steg (48) ein zweiter Steg (49) vorgesehen ist, der ebenfalls relativ
zur Tür (6) verschwenkbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der
zweite Steg (48, 49) an ihren jeweils einem Ende gelenkig an der Innenwand der Tür
(6) gelagert sind und daß ihre jeweils anderen Enden über einen dritten Steg (41) ge
lenkig miteinander verbunden sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jeweils vorgege
benen Abständen mehrere gelenkig mit der Innenseite der Tür (6) verbundene Stege
(48 bis 55) vorgesehen sind, wobei die Summe der Abstände im wesentlichen der
Breite der Tür (6) entspricht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür (6) an einer
Seite eines Schrank-Körpers (25, 17, 58) schwenkbar gelagert ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe des Kör
pers (25, 58, 17) wenigstens der Länge eines Stegs (48 bis 55) entspricht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfallbehälter
(8) aus leicht biegbarem Material bestehen, z. B. aus einer dünnen Kunststoffolie, aus
Papier, Jute oder dergleichen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Aufhängevor
richtung (60, 61) für Henkel von verformbaren Abfallbehältern (8) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Klemmvorrich
tung (140) zum Einklemmen des Randbereichs eines verformbaren Abfallbehälters
(8) ohne Henkel vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite
eines Stegs (48) ein Vorsprung (63) vorgesehen ist, in dem ein Henkel (61) eines
Plastikbeutels (8) oder dergleichen eingehängt werden kann.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß beidseitig zu dem
Vorsprung (63) jeweils ein weiterer Vorsprung (66, 68) vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein schmaler Steg
(75) vorgesehen ist, über den ein Klemmelement (140) mit U-förmigem Querschnitt
schiebbar ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Flansche (69, 70)
vorgesehen sind, die mit der Innenseite der Tür (6) in Verbindung stehen und die La
ger (92, 93) für die schwenkbare Verbindung mit Stegen (48, 49) aufweisen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der dritte Steg (41)
an seinem Ende Lagerelemente (71, 72) aufweist, die mit Lagerelementen (73, 74)
der Stege (48, 49) koppelbar sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steg (48) in der
Seitenansicht die Form eines spitzwinkligen Dreiecks hat, wobei die der Spitze ge
genüberliegende Seite mit der Tür (6) unmittelbar oder mittelbar in drehbarer Verbin
dung steht.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (48) in
drei Felder eingeteilt ist, die von Verstärkungsrippen (89, 91, 97) umgeben sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Felder aus
Materialersparnisgründen mit Durchbrüchen versehen sind.
18. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß für die drehbare
Vorrichtung zwei Lagerzapfen (100, 101) vorgesehen sind.
19. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche
(110, 111) über eine Lasche (122) miteinander verbunden sind, wobei die Lasche
(122) Durchbohrungen (120, 121) aufweist, durch welche Schrauben oder Nägel ge
steckt und mit der Innenseite der Tür (6) verbunden werden können.
20. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche
(110, 111) auf ihrer der Tür (6) abgewendeten Seite Lagerbuchsen (114 bis 117) für
Lagerzapfen aufweisen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19934319350 DE4319350A1 (de) | 1993-06-11 | 1993-06-11 | Vorrichtung für die Halterung von Abfallbehältern |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19934319350 DE4319350A1 (de) | 1993-06-11 | 1993-06-11 | Vorrichtung für die Halterung von Abfallbehältern |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4319350A1 true DE4319350A1 (de) | 1994-12-15 |
Family
ID=6490109
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19934319350 Withdrawn DE4319350A1 (de) | 1993-06-11 | 1993-06-11 | Vorrichtung für die Halterung von Abfallbehältern |
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