DE4301854C1 - Lagenbildungseinrichtung für eine Palettiervorrichtung zum Palettieren von insbesondere beutelförmigen Stückgutteilen - Google Patents
Lagenbildungseinrichtung für eine Palettiervorrichtung zum Palettieren von insbesondere beutelförmigen StückgutteilenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Lagenbildungseinrichtung nach
dem Oberbegriff des Anspruches 1.
In der Praxis auch kurz als Palettierer bzeichnete Palettiervorrichtungen
dienen bekanntlich dazu, i. a. zumindest
im wesentlichen gleichförmig ausgebildete Stückgutteile in
i. a. würfel- bzw. quaderförmigen Stückgutstapeln anzuordnen.
Hierfür werden von dem Palettierer (oder auch bereits
zuvor) Stückgutreihen gebildet, aus denen zunächst jeweils
Stückgutlagen gebildet werden, welche dann übereinander
angeordnet werden, um letztlich jeweils einen Stückgutstapel
zu bilden. Dabei werden die Stückgutteile einer Lage
i. a. in einem bestimmten Muster (z. B. in einem sog.
Kreuzverband) angeordnet, um die Stapelfestigkeit eines
gebildeten Stückgutstapels von vornherein so groß wie irgend
möglich zu machen.
Während das Plalettieren von Kartons mit Zement, Kunststoffgranulat
od. dgl. gefüllten (Kunststoff-)Säcken u.
dgl. zwischenzeitlich bereits als gelöst gelten kann,
bereitet eine Palletierung kleinerer beutel- oder sackförmiger
Stückgutteile bisher noch erhebliche Schwierigkeiten
und kann daher bisher noch nicht als technisch befriedigend
gelöst angesehen werden. Sie erfolgt bisher
noch im wesentlichen manuell.
Aus der auf die Patentinhaberin zurückgehenden Firmenschrift
"BEUMER paletpac®" sind Lagenbildungseinrichtungen
für Palettierer bekannt, deren über einer Lagenbildungsfläche
angeordnete Mitnahmeeinrichtung aus einem
oder mehreren Schiebern besteht, dem/denen eine Stab-,
Klammer- oder Gitterdrehvorrichtung zugeordnet sein kann,
um die zugeführten Stückgutteile ggf. entsprechend dem
vorgegebenen Packmuster um eine vertikale Achse drehen und
damit die räumliche Orientierung ihrer Zuführstellung verändern
zu können. Für eine Lagenbildung von beutel- bzw.
sackförmigen Stückgutteilen, die einem Palettierer i. a.
aufrechtstehend zugeführt werden (wobei das i. a. mit
einem Abnäher od. dgl. verschlossene, verjüngte Füll- bzw.
Öffnungsende nach oben steht), sind diese vorbekannten Palettierer
bzw. deren Lagenbildungseinrichtungen kaum geeignet.
Aus der DE-PS 4 83 561 ist eine mechanische Verladeeinrichtung
für gleichartige Stückgüter bekannt, mittels welcher
diese bei ihrer Stapelung reihenweise durch einen sog.
Sammelfang um eine horizontale Achse um 90° gekippt werden
können.
Aus der DE-PS 9 41 600 ist eine Vorrichtung zum Stapeln und
Weiterleiten von gewickelten Bändern und Drahtwickeln bekannt,
die einen in seinem Scheitelpunkt schwenkbar gelagerten
Winkelrahmen aufweist, der an einem Schenkel eine
angetriebene Abschiebevorrichtung für ein auf den anderen
Schenkel gekipptes Stückgutteil aufweist.
Aus der DE 38 16 448 C2 ist eine Vorrichtung zum Transport
von rechteckigen Transportplattformen bekannt, die aus ihrer
auf einer Schmalseite stehenden Transportstellung mittels
beweglicher, in ihrer Grundstellung U-förmiger Führungen
in eine Horizontalstellung kippbar sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde,
eine Lagenbildungseinrichtung für einen (Beutel-)Palettierer
zu schaffen, mittels welcher Stückgutlagen aus insbesondere
beutel- oder sackförmigen Stückgutteilen mechanisch
zu bilden und zu stapeln sind, und zwar so, daß die
letztlich zu bildenden Stückgutstapel eine hohe Standfestigkeit
haben.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch
die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1.
In bevorzugter Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung
kann die Mitnahmeeinrichtung außer dem Schieber-Kipp-Element
ein Schieber-Basiselement aufweisen, welches relativ
zu dem Schieber-Kipp-Element beweglich ist, wobei es sich
als besonders zweckmäßig erwiesen hat, wenn das Schieber-
Kipp-Element mittels eines entsprechenden Antriebes relativ
zu dem Schieber-Basiselement translatorisch beweglich
ist.
Um eine besonders schnelle und damit effiziente Lagenbildung
durchführen zu können, sind bevorzugt zwei Mitnahmeeinrichtungen
vorgesehen, wobei sich diese zweckmäßigerweise
jeweils in ihrer jeweiligen Zuführstellung an einander
gegenüberliegenden Endabschnitten der Lagenbildungsfläche
befinden können, wie dieses weiter unten anhand
eines Ausführungsbeispiels noch weiter erläutert ist.
Bevorzugte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung sind
in den Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung ist nachstehend an Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf eine Zeichnung weiter erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Beutel-Palettierers
in Richtung des Pfeiles I in
Fig. 2 gesehen;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Beutel-Palettierer
gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Lagenbildungseinrichtung
des Beutel-Palettierers
gemäß den Fig. 1 und 2 (in vergrößerter
Darstellung) in Richtung des
Pfeiles III in Fig. 4 gesehen;
Fig. 4 eine Seitenansicht der Lagenbildungseinrichtung
gemäß Fig. 3 in Richtung
des Pfeiles IV in Fig. 3 gesehen;
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Palettiereinrichtung
gemäß den Fig. 3 und 4
in Richtung des Pfeiles V in Fig. 3
gesehen;
Fig. 6 eine vereinfachte perspektivische Darstellung
einer Lagenbildungseinrichtung
einer Palettiereinrichtung (im wesentlichen
gemäß den Fig. 3 bis 6), in welcher
sich die zugeführten Stückgutteile
in Zuführstellung auf dem Packblech befinden;
Fig. 7 eine Darstellung gemäß Fig. 6, in welcher
die betreffende Reihe von Stückgutteilen
auf dem Packblech aus der
Zuführstellung (in der Zeichnung nach
rechts) bewegt worden ist;
Fig. 8 eine Darstellung gemäß Fig. 7, bei welcher
die zugeführten Stückgutteile aus
der Zuführstellung (um 90°) in ihre Palettierstellung
umgelegt worden sind;
Fig. 9 eine den Fig. 7 und 8 entsprechende
Darstellung, bei welcher die gemäß
Fig. 7 in Palettierstellung verbrachten
Stückgutteile zur anderen Seite hin (um
90°) umgelegt worden sind; und
Fig. 10 eine (wie in Fig. 6 bis 9 vereinfachte)
Teil-Darstellung der Palettiereinrichtung
gemäß den Fig. 6 bis 9, bei
welcher die beiden in der Palettieireinrichtung
vorhandenen Schieber jeweils
bereits (Reihen von) Stückgutteile(n)
in Palettierstellung umgelegt haben,
wobei von diesen Stückgutreihen, die
gemeinsam eine Stückgutlage bilden, der
besseren Übersicht halber nur einige
Stückgutteile (beispielhaft) dargestellt
sind.
Die Fig. 1 und 2 zeigen einen im ganzen mit 1 bezeichneten
Beutel-Palettierer mit einer Lagenbildungseinrichtung 2,
die in den Fig. 3 bis 10 (in vergrößerter Darstellung)
besser erkennbar und anhand dieser Figuren nachstehend
weiterhin erläutert ist.
Die Palettiereinrichtung 2 weist eine Lagenbildungsfläche
(sog. "Packblech") 3 auf, welcher an jedem Endabschnitt
eine Reihe 4 von Stückgutteilen 5 (s. Fig. 6 bis 10) mittels
eines im einzelnen nicht dargestellten Zuförderers
zuzuführen ist.
Dem Packblech 3 sind zwei Mitnahmeeinrichtungen 6, 6′ zugeordnet,
um die Stückgutteile 5 jeder Reihe 4 aus ihrer
Zuführposition (Fig. 6, 7) auf dem Packblech bzw. der lagenbildungsfläche
3 in eine Kipp-Position bringen zu
können.
Jede Mitnahmeeinrichtung 6, 6′ weist ein Schieber-Kippelement
7 bzw. 7′ sowie ein Schieber-Basiselement 8 bzw.
8′ auf, wobei jede Reihe 4 von Stückgutteilen 5 mit dem
Schieber-Kipp-Element 7 bzw. 7′ - wie noch im einzelnen
ausgeführt werden wird - i. a. unter Relativbewegung des
Schieber-Kipp-Elementes 7 bzw. 7′ zum Schieber-Basiselement
8 bzw. 8′ aus ihrer vorzugsweise aufrechten Zuführstellung
(s. Fig. 6, 7) in eine hierzu um 90° geschwenkte
Palettierstellung (s. Fig. 8 bis 10) umzulegen ist.
Wie aus den Fig. 3 und 6 bis 10 erkennbar ist, sind die
Schieber-Kipp-Elemente 7, 7′ so ausgebildet, daß sie jeweils
mit einer in Zuführposition befindlichen, zugeführten
Reihe 4 von Stückgutteilen 5 in formschlüssigem Eingriff
sind, und zwar bei dem in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiel derart, daß sie jeweils umgekehrt
U-förmig ausgebildet sind, wobei der gegenseitige Abstand
(a) der U-Schenkel 9, 9′ etwas größer ist als die in Bewegungsrichtung
10 (s. Fig. 3) der Schieber (6, 6′) gemessene
Breite bzw. Tiefe (b) der Stückgutteile 5.
Die beiden Mitnahmeeinrichtungen 6, 6′ bzw. ihre Schieber-
Kipp-Elemente 7, 7′ und ihre Schieber-Basiselemente 8, 8′
sind an zwei zueinander parallelen Stangenführungen 11,
11′ geführt, die sich mit Abstand oberhalb der Lagenbildungsfläche
3 und parallel zu dieser erstrecken.
Es sei noch darauf verwiesen, daß die Schenkel 9, 9′ der
Schieber-Kipp-Elemente 7 bzw. 7′ in größerer Höhe h über
dem Packblech 3 enden als die unteren Endabschnitte der
Schieber-Basiselemente 8 bzw. 8′. Dabei ist der Abstand h
der unteren Schenkelenden der Schieber-Kipp-Elemente 7
bzw. 7′ zum Packblech 3 so gewählt, daß der Kraftangriffspunkt
des Schieber-Kipp-Elementes 7 bzw. 7′ (bzw. dessen
Schenkel 9, 9′) an den Stückgutteilen 5 jeweils oberhalb
deren Schwerpunktes S liegt, so daß an der gewünschten
Stelle des Packbleches 3 ein Kippen (in der Zeichnung nach
links oder rechts) wahlweise möglich ist, andererseits
aber die Reihen 4 von Stückgutteilen 5 mittels der Schieber
6 bzw. 6′ auch (insbesondere aus ihrer Zuführstellung
in ihre vorgesehene Kippstellung) verschoben werden können,
wie dieses nachfolgend noch weiter erläutert ist.
Es sei ausdrücklich darauf verweisen, daß das gesamte
Packblech 3 sowohl von dem einen Schieber 6 als auch von
dem anderen Schieber 6′ gepackt werden könnte, und daß bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel nur deshalb zwei
Mitnahmeeinrichtungen 6, 6′ vorgesehen sind, um das Bepacken
besonders rasch durchführen zu können und damit die
Durchsatzleistung des Beutel-Palettierers 1 entsprechend
erhöhen zu können.
Wird eine Reihe 4 von Stückgutteilen 5 dem Packblech 3 der
Lagenbildungseinrichtung 2 zugeführt, so gelangen die
Stückgutteile in dieser Reihe 4 zwischen die beiden Schenkel
9, 9′ des betreffenden Schieber-Kipp-Elementes 7 bzw.
7′ der Mitnahmeeinrichtung 6 bzw. 6′. Da dieser Vorgang
und auch die weiteren, nachfolgend beschriebenen, jeweils
gleich sind, ganz gleich, ob diese Zuführung etc. auf der
linken oder rechten Seite des Packbleches 3 erfolgt, wird
nachstehend die Wirkungsweise im wesentlichen lediglich
bzgl. der Mitnahmeeinrichtung 6 beschrieben.
Fig. 6 zeigt (im linken oberen Teil) eine Reihe 4 von
Stückgutteilen 5 innerhalb des Schieber-Kipp-Elementes 7,
welches in diesem Zustand dem zugehörigen Schieber-Basis-
Element 8 unmittelbar benachbart ist, wie aus Fig. 6 erkennbar
ist.
Sodann bewegt sich die gesamte (aus dem Schieber-Kipp-Element
7 und dem Schieber-Basis-Element 8 bestehende) Mitnahmeeinrichtung
6 unter (auf dem Packblech 3 gleitender)
Mitnahme der Stückgutteile 5 an den Stangenführungen 11,
11′ geführt zur Mitte hin und erreicht nach einem bestimmten
Vorfahrweg f die Stellung gemäß Fig. 7. Obwohl sich
der Kraftangriffspunkt des Schieber-Kipp-Elementes 7 an
den Stückgutteilen 5 oberhalb deren Schwerpunktes S befindet,
kippen diese bei dieser Bewegung (noch) nicht etwa um
- wie dieses der Fall wäre, wenn sich nur das Schieber-
Kipp-Element 7 nach rechts bewegen würde -, da - wie ausgeführt
- die Mitnahmeeinrichtung 6 insgesamt nach rechts
bewegt wird und demgemäß durch die Vorderseite 12 des
Schieber-Basis-Elementes 8 eine Schub- und Anlagefläche zur
Verfügung steht, welche ein Umkippen verhindert.
Hat die Mitnahmeeinrichtung 6 die vorgegebene (durch eine
nicht dargestellte Steuerung gesteuerte) Stellung erreicht,
so bleibt das Schieber-Basis-Element 8 der Mitnahmeeinrichtung
6 stehen, während dessen Schieber-Kipp-Element
7 noch weiter nach rechts verfährt. Dabei werden die
Stückgutteile 5 der entsprechenden Reihe 4 umgelegt bzw.
seitlich gekippt, wie dieses aus Fig. 8 erkennbar ist,
wobei im Falle von Fig. 8 die Beutelverschlüsse (in der
Zeichnung) rechts liegen. Möchte man statt dessen zur Bildung
eines entsprechenden Packmusters, daß eine bestimmte
Reihe 4 von Stückgutteilen 5 so angeordnet wird, daß ihre
Verschlüsse 13 (in der Zeichnung) links liegen, wie dieses
in Fig. 9 dargestellt ist, so wird die Mitnahmeeinrichtung
6 aus der in Fig. 7 dargestellten Stellung (insgesamt)
wiederum um ein bestimmtes Stück nach links verfahren (s.
Fig. 9).
Fig. 10 zeigt eine gegenüber den Fig. 6 bis 9 noch etwas
vergrößerte Ausschnitt-Darstellung, bei welcher in der
durch eine strichpunktierte (Mittel-)Linie 14 des Packbleches
3 eine rechte Reihe 4 von Beuteln 5 so angeordnet
ist, daß ihre Böden etwa an der Mittellinie 14 liegen,
während die nach links nachfolgende Reihe 4 von Stückgutteilen
5 (von den einzelnen Reihen sind jeweils nur wenige
Stückgutteile der besseren Übersicht halber dargestellt)
spiegelsymmetrisch dazu angeordnet ist und die danach weiter
links folgende Reihe wiederum so angeordnet ist, wie
die in Fig. 10 rechts der Mittellinie liegende Reihe. Eine
solche Anordnung hat den großen Vorteil, daß die Verschlüsse
13 zweier benachbarter Reihen 4 von Stückgutteilen
5 einander jeweils zugekehrt sind, was nicht nur zu
einer guten Stapelfestigkeit beiträgt, sondern auch für
eine spätere Entnahme höchst vorteilhaft ist.
Insgesamt wurde erfindungsgemäß ersichtlich eine Einrichtung
geschaffen, mittels welcher insbesondere beutelförmiges
Stückgut od. dgl. in hervorragender Weise sowohl technisch
als auch wirtschaftlich mit hoher Durchsatzleistung
zu palettieren ist, wobei darauf verwiesen wird, daß die
eigentliche Palettierung - nach der jeweiligen Lagenbildung
- in konventioneller Weise durch Abschieben einer
fertig gebildeten Lage auf eine Palette od. dgl. bzw. eine
bereits gebildete Stückgutlage erfolgt.
Claims (7)
1. Lagenbildungseinrichtung (2) für eine Palettiervorrichtung
(1) zum Palettieren von Stückgutteilen (5), insbesondere
gefüllten Säcken oder Beuteln (5), die an ihrem geschlossenen
Füll- und Öffnungsende relativ zu ihrem übrigen
Abschnitt verjüngt sind, die eine Lagenbildungsfläche
(3) aufweist, oberhalb welcher die in einer Zuführstellung
zugeführten Stückgutteile (5) mittels eines über der Lagenbildungsfläche
(3) angeordneten, relativ zu dieser bewegbaren,
umgekehrt U-förmigen Elementes (7; 7′) einer
Mitnahmeeinrichtung (6; 6′) unter formschlüssigem Eingriff
zu verschieben und in eine gegenüber ihrer Zuführstellung
um 90° geschwenkte Stapelstellung zu bringen sind, dadurch
gekennzeichnet, das daß Element (7; 7′) ein sich örtlich
über der Ladefläche (3) befindliches, jeweils mit einer
Reihe (4) von Stückgutteilen (5) in formschlüssigen Eingriff
zu bringendes Schieber-Kipp-Element ist; und daß die
Mitnahmeeinrichtung (6; 6′) zwei unterschiedlich lange
Schenkel (9 bzw. 9′; 12) aufweist, wobei sie beim Verschieben
von Stückgutteilen (5) entweder die mit ihrem
kurzen Schenkel (9; 9′) in Eingriff befindliche Reihe (4)
von Stückgutteilen (5) um eine zur Lagenbildungsfläche (3)
parallele Achse in deren Stapelstellung kippt, oder die
mit ihrem längeren Schenkel (12) in Eingriff befindliche
Reihe (4) von Stückgutteilen (5) positioniert.
2. Lagenbildungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mitnahmeeinrichtung (6; 6′) außer
dem Schieber-Kipp-Element (7; 7′) ein relativ dazu verschiebbares
Schieber-Basis-Element (8; 8′) aufweist.
3. Lagenbildungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schieber-Kipp-Element (7; 7′) mittels
eines Antriebes relativ zu dem Schieber-Basis-Element
(8; 8′) zu verschieben ist.
4. Lagenbildungseinrichtung nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Lagenbildungsfläche (3) zwei Mitnahmeeinrichtungen (6; 6′)
zugeordnet sind.
5. Lagenbildungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die beiden Mitnahmeeinrichtungen
(6; 6′) in ihrer jeweiligen Zuführstellung an einander
gegenüberliegenden Endabschnitten der Lagenbildungsfläche
(3) befinden.
6. Lagenbildungseinrichtung nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Mitnahmeeinrichtungen (6; 6′) an zwei parallelen Stangenführungen
(11; 11′) geführt sind, die mit Abstand oberhalb
der Lagenbildungsfläche (3) angeordnet sind und sich
parallel zu dieser erstrecken.
7. Lagenbildungseinrichtung nach einem oder mehreren der
vorhergesehenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Abstand (h) der Schenkel (9; 9′) des Schieber-Kipp-Elementes
(7; 7′) zur Lagenbildungsfläche (3) größer ist als der
Abstand (c) des Schieber-Basiselementes (8; 8′).
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DE4301854A DE4301854C1 (de) | 1992-11-11 | 1993-01-25 | Lagenbildungseinrichtung für eine Palettiervorrichtung zum Palettieren von insbesondere beutelförmigen Stückgutteilen |
| EP19930116555 EP0597269B1 (de) | 1992-11-11 | 1993-10-13 | Vorrichtung zum Palettieren von insbesondere beutelförmigen Stückgutteilen |
| DK93116555T DK0597269T3 (da) | 1992-11-11 | 1993-10-13 | Indretning til palletering af især poseformede stykgodsemner. |
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Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE4237936 | 1992-11-11 | ||
| DE4301854A DE4301854C1 (de) | 1992-11-11 | 1993-01-25 | Lagenbildungseinrichtung für eine Palettiervorrichtung zum Palettieren von insbesondere beutelförmigen Stückgutteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4301854C1 true DE4301854C1 (de) | 1994-03-31 |
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ID=6472534
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| DE4301854A Expired - Fee Related DE4301854C1 (de) | 1992-11-11 | 1993-01-25 | Lagenbildungseinrichtung für eine Palettiervorrichtung zum Palettieren von insbesondere beutelförmigen Stückgutteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE483561C (de) * | 1927-06-02 | 1929-10-09 | Robert Wankel | Mechanische Verladeeinrichtung fuer gleichartige Stueckgueter |
| DE941600C (de) * | 1941-03-11 | 1956-04-12 | Siemag Siegener Maschb Ges Mit | Vorrichtung zum Stapeln und Weiterleiten von gewickelten Baendern und Drahtwickeln |
| DE3816448C2 (de) * | 1987-05-14 | 1992-10-15 | Erwin 7261 Gechingen De Jenkner |
-
1993
- 1993-01-25 DE DE4301854A patent/DE4301854C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE483561C (de) * | 1927-06-02 | 1929-10-09 | Robert Wankel | Mechanische Verladeeinrichtung fuer gleichartige Stueckgueter |
| DE941600C (de) * | 1941-03-11 | 1956-04-12 | Siemag Siegener Maschb Ges Mit | Vorrichtung zum Stapeln und Weiterleiten von gewickelten Baendern und Drahtwickeln |
| DE3816448C2 (de) * | 1987-05-14 | 1992-10-15 | Erwin 7261 Gechingen De Jenkner |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Firmenschrift: Beumer paletpac, Beumer Maschinenfabrik KG, Oelder Straße 40, D- 4720 Beckum * |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
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