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DE4301854C1 - Lagenbildungseinrichtung für eine Palettiervorrichtung zum Palettieren von insbesondere beutelförmigen Stückgutteilen - Google Patents

Lagenbildungseinrichtung für eine Palettiervorrichtung zum Palettieren von insbesondere beutelförmigen Stückgutteilen

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Publication number
DE4301854C1
DE4301854C1 DE4301854A DE4301854A DE4301854C1 DE 4301854 C1 DE4301854 C1 DE 4301854C1 DE 4301854 A DE4301854 A DE 4301854A DE 4301854 A DE4301854 A DE 4301854A DE 4301854 C1 DE4301854 C1 DE 4301854C1
Authority
DE
Germany
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layer
sacks
row
slide
layer formation
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE4301854A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Bernhard Juergens
Hermann Dipl Ing Krumkamp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beumer Maschinenfabrik GmbH and Co KG
Original Assignee
BERNHARD BEUMER MASCHINENFABRIK KG 59269 BECKUM DE
Beumer Maschinenfabrik GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BERNHARD BEUMER MASCHINENFABRIK KG 59269 BECKUM DE, Beumer Maschinenfabrik GmbH and Co KG filed Critical BERNHARD BEUMER MASCHINENFABRIK KG 59269 BECKUM DE
Priority to DE4301854A priority Critical patent/DE4301854C1/de
Priority to EP19930116555 priority patent/EP0597269B1/de
Priority to DK93116555T priority patent/DK0597269T3/da
Priority to DE59306178T priority patent/DE59306178D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4301854C1 publication Critical patent/DE4301854C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/02Devices for feeding articles or materials to conveyors
    • B65G47/04Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles
    • B65G47/06Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from a single group of articles arranged in orderly pattern, e.g. workpieces in magazines
    • B65G47/08Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from a single group of articles arranged in orderly pattern, e.g. workpieces in magazines spacing or grouping the articles during feeding
    • B65G47/084Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from a single group of articles arranged in orderly pattern, e.g. workpieces in magazines spacing or grouping the articles during feeding grouping articles in a predetermined 2-dimensional pattern
    • B65G47/086Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from a single group of articles arranged in orderly pattern, e.g. workpieces in magazines spacing or grouping the articles during feeding grouping articles in a predetermined 2-dimensional pattern cubiform articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Stacking Of Articles And Auxiliary Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Lagenbildungseinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
In der Praxis auch kurz als Palettierer bzeichnete Palettiervorrichtungen dienen bekanntlich dazu, i. a. zumindest im wesentlichen gleichförmig ausgebildete Stückgutteile in i. a. würfel- bzw. quaderförmigen Stückgutstapeln anzuordnen. Hierfür werden von dem Palettierer (oder auch bereits zuvor) Stückgutreihen gebildet, aus denen zunächst jeweils Stückgutlagen gebildet werden, welche dann übereinander angeordnet werden, um letztlich jeweils einen Stückgutstapel zu bilden. Dabei werden die Stückgutteile einer Lage i. a. in einem bestimmten Muster (z. B. in einem sog. Kreuzverband) angeordnet, um die Stapelfestigkeit eines gebildeten Stückgutstapels von vornherein so groß wie irgend möglich zu machen.
Während das Plalettieren von Kartons mit Zement, Kunststoffgranulat od. dgl. gefüllten (Kunststoff-)Säcken u. dgl. zwischenzeitlich bereits als gelöst gelten kann, bereitet eine Palletierung kleinerer beutel- oder sackförmiger Stückgutteile bisher noch erhebliche Schwierigkeiten und kann daher bisher noch nicht als technisch befriedigend gelöst angesehen werden. Sie erfolgt bisher noch im wesentlichen manuell.
Aus der auf die Patentinhaberin zurückgehenden Firmenschrift "BEUMER paletpac®" sind Lagenbildungseinrichtungen für Palettierer bekannt, deren über einer Lagenbildungsfläche angeordnete Mitnahmeeinrichtung aus einem oder mehreren Schiebern besteht, dem/denen eine Stab-, Klammer- oder Gitterdrehvorrichtung zugeordnet sein kann, um die zugeführten Stückgutteile ggf. entsprechend dem vorgegebenen Packmuster um eine vertikale Achse drehen und damit die räumliche Orientierung ihrer Zuführstellung verändern zu können. Für eine Lagenbildung von beutel- bzw. sackförmigen Stückgutteilen, die einem Palettierer i. a. aufrechtstehend zugeführt werden (wobei das i. a. mit einem Abnäher od. dgl. verschlossene, verjüngte Füll- bzw. Öffnungsende nach oben steht), sind diese vorbekannten Palettierer bzw. deren Lagenbildungseinrichtungen kaum geeignet.
Aus der DE-PS 4 83 561 ist eine mechanische Verladeeinrichtung für gleichartige Stückgüter bekannt, mittels welcher diese bei ihrer Stapelung reihenweise durch einen sog. Sammelfang um eine horizontale Achse um 90° gekippt werden können.
Aus der DE-PS 9 41 600 ist eine Vorrichtung zum Stapeln und Weiterleiten von gewickelten Bändern und Drahtwickeln bekannt, die einen in seinem Scheitelpunkt schwenkbar gelagerten Winkelrahmen aufweist, der an einem Schenkel eine angetriebene Abschiebevorrichtung für ein auf den anderen Schenkel gekipptes Stückgutteil aufweist.
Aus der DE 38 16 448 C2 ist eine Vorrichtung zum Transport von rechteckigen Transportplattformen bekannt, die aus ihrer auf einer Schmalseite stehenden Transportstellung mittels beweglicher, in ihrer Grundstellung U-förmiger Führungen in eine Horizontalstellung kippbar sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Lagenbildungseinrichtung für einen (Beutel-)Palettierer zu schaffen, mittels welcher Stückgutlagen aus insbesondere beutel- oder sackförmigen Stückgutteilen mechanisch zu bilden und zu stapeln sind, und zwar so, daß die letztlich zu bildenden Stückgutstapel eine hohe Standfestigkeit haben.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1.
In bevorzugter Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung kann die Mitnahmeeinrichtung außer dem Schieber-Kipp-Element ein Schieber-Basiselement aufweisen, welches relativ zu dem Schieber-Kipp-Element beweglich ist, wobei es sich als besonders zweckmäßig erwiesen hat, wenn das Schieber- Kipp-Element mittels eines entsprechenden Antriebes relativ zu dem Schieber-Basiselement translatorisch beweglich ist.
Um eine besonders schnelle und damit effiziente Lagenbildung durchführen zu können, sind bevorzugt zwei Mitnahmeeinrichtungen vorgesehen, wobei sich diese zweckmäßigerweise jeweils in ihrer jeweiligen Zuführstellung an einander gegenüberliegenden Endabschnitten der Lagenbildungsfläche befinden können, wie dieses weiter unten anhand eines Ausführungsbeispiels noch weiter erläutert ist.
Bevorzugte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung ist nachstehend an Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf eine Zeichnung weiter erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Beutel-Palettierers in Richtung des Pfeiles I in Fig. 2 gesehen;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Beutel-Palettierer gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Lagenbildungseinrichtung des Beutel-Palettierers gemäß den Fig. 1 und 2 (in vergrößerter Darstellung) in Richtung des Pfeiles III in Fig. 4 gesehen;
Fig. 4 eine Seitenansicht der Lagenbildungseinrichtung gemäß Fig. 3 in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 3 gesehen;
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Palettiereinrichtung gemäß den Fig. 3 und 4 in Richtung des Pfeiles V in Fig. 3 gesehen;
Fig. 6 eine vereinfachte perspektivische Darstellung einer Lagenbildungseinrichtung einer Palettiereinrichtung (im wesentlichen gemäß den Fig. 3 bis 6), in welcher sich die zugeführten Stückgutteile in Zuführstellung auf dem Packblech befinden;
Fig. 7 eine Darstellung gemäß Fig. 6, in welcher die betreffende Reihe von Stückgutteilen auf dem Packblech aus der Zuführstellung (in der Zeichnung nach rechts) bewegt worden ist;
Fig. 8 eine Darstellung gemäß Fig. 7, bei welcher die zugeführten Stückgutteile aus der Zuführstellung (um 90°) in ihre Palettierstellung umgelegt worden sind;
Fig. 9 eine den Fig. 7 und 8 entsprechende Darstellung, bei welcher die gemäß Fig. 7 in Palettierstellung verbrachten Stückgutteile zur anderen Seite hin (um 90°) umgelegt worden sind; und
Fig. 10 eine (wie in Fig. 6 bis 9 vereinfachte) Teil-Darstellung der Palettiereinrichtung gemäß den Fig. 6 bis 9, bei welcher die beiden in der Palettieireinrichtung vorhandenen Schieber jeweils bereits (Reihen von) Stückgutteile(n) in Palettierstellung umgelegt haben, wobei von diesen Stückgutreihen, die gemeinsam eine Stückgutlage bilden, der besseren Übersicht halber nur einige Stückgutteile (beispielhaft) dargestellt sind.
Die Fig. 1 und 2 zeigen einen im ganzen mit 1 bezeichneten Beutel-Palettierer mit einer Lagenbildungseinrichtung 2, die in den Fig. 3 bis 10 (in vergrößerter Darstellung) besser erkennbar und anhand dieser Figuren nachstehend weiterhin erläutert ist.
Die Palettiereinrichtung 2 weist eine Lagenbildungsfläche (sog. "Packblech") 3 auf, welcher an jedem Endabschnitt eine Reihe 4 von Stückgutteilen 5 (s. Fig. 6 bis 10) mittels eines im einzelnen nicht dargestellten Zuförderers zuzuführen ist.
Dem Packblech 3 sind zwei Mitnahmeeinrichtungen 6, 6′ zugeordnet, um die Stückgutteile 5 jeder Reihe 4 aus ihrer Zuführposition (Fig. 6, 7) auf dem Packblech bzw. der lagenbildungsfläche 3 in eine Kipp-Position bringen zu können.
Jede Mitnahmeeinrichtung 6, 6′ weist ein Schieber-Kippelement 7 bzw. 7′ sowie ein Schieber-Basiselement 8 bzw. 8′ auf, wobei jede Reihe 4 von Stückgutteilen 5 mit dem Schieber-Kipp-Element 7 bzw. 7′ - wie noch im einzelnen ausgeführt werden wird - i. a. unter Relativbewegung des Schieber-Kipp-Elementes 7 bzw. 7′ zum Schieber-Basiselement 8 bzw. 8′ aus ihrer vorzugsweise aufrechten Zuführstellung (s. Fig. 6, 7) in eine hierzu um 90° geschwenkte Palettierstellung (s. Fig. 8 bis 10) umzulegen ist.
Wie aus den Fig. 3 und 6 bis 10 erkennbar ist, sind die Schieber-Kipp-Elemente 7, 7′ so ausgebildet, daß sie jeweils mit einer in Zuführposition befindlichen, zugeführten Reihe 4 von Stückgutteilen 5 in formschlüssigem Eingriff sind, und zwar bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel derart, daß sie jeweils umgekehrt U-förmig ausgebildet sind, wobei der gegenseitige Abstand (a) der U-Schenkel 9, 9′ etwas größer ist als die in Bewegungsrichtung 10 (s. Fig. 3) der Schieber (6, 6′) gemessene Breite bzw. Tiefe (b) der Stückgutteile 5.
Die beiden Mitnahmeeinrichtungen 6, 6′ bzw. ihre Schieber- Kipp-Elemente 7, 7′ und ihre Schieber-Basiselemente 8, 8′ sind an zwei zueinander parallelen Stangenführungen 11, 11′ geführt, die sich mit Abstand oberhalb der Lagenbildungsfläche 3 und parallel zu dieser erstrecken.
Es sei noch darauf verwiesen, daß die Schenkel 9, 9′ der Schieber-Kipp-Elemente 7 bzw. 7′ in größerer Höhe h über dem Packblech 3 enden als die unteren Endabschnitte der Schieber-Basiselemente 8 bzw. 8′. Dabei ist der Abstand h der unteren Schenkelenden der Schieber-Kipp-Elemente 7 bzw. 7′ zum Packblech 3 so gewählt, daß der Kraftangriffspunkt des Schieber-Kipp-Elementes 7 bzw. 7′ (bzw. dessen Schenkel 9, 9′) an den Stückgutteilen 5 jeweils oberhalb deren Schwerpunktes S liegt, so daß an der gewünschten Stelle des Packbleches 3 ein Kippen (in der Zeichnung nach links oder rechts) wahlweise möglich ist, andererseits aber die Reihen 4 von Stückgutteilen 5 mittels der Schieber 6 bzw. 6′ auch (insbesondere aus ihrer Zuführstellung in ihre vorgesehene Kippstellung) verschoben werden können, wie dieses nachfolgend noch weiter erläutert ist.
Es sei ausdrücklich darauf verweisen, daß das gesamte Packblech 3 sowohl von dem einen Schieber 6 als auch von dem anderen Schieber 6′ gepackt werden könnte, und daß bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel nur deshalb zwei Mitnahmeeinrichtungen 6, 6′ vorgesehen sind, um das Bepacken besonders rasch durchführen zu können und damit die Durchsatzleistung des Beutel-Palettierers 1 entsprechend erhöhen zu können.
Wird eine Reihe 4 von Stückgutteilen 5 dem Packblech 3 der Lagenbildungseinrichtung 2 zugeführt, so gelangen die Stückgutteile in dieser Reihe 4 zwischen die beiden Schenkel 9, 9′ des betreffenden Schieber-Kipp-Elementes 7 bzw. 7′ der Mitnahmeeinrichtung 6 bzw. 6′. Da dieser Vorgang und auch die weiteren, nachfolgend beschriebenen, jeweils gleich sind, ganz gleich, ob diese Zuführung etc. auf der linken oder rechten Seite des Packbleches 3 erfolgt, wird nachstehend die Wirkungsweise im wesentlichen lediglich bzgl. der Mitnahmeeinrichtung 6 beschrieben.
Fig. 6 zeigt (im linken oberen Teil) eine Reihe 4 von Stückgutteilen 5 innerhalb des Schieber-Kipp-Elementes 7, welches in diesem Zustand dem zugehörigen Schieber-Basis- Element 8 unmittelbar benachbart ist, wie aus Fig. 6 erkennbar ist.
Sodann bewegt sich die gesamte (aus dem Schieber-Kipp-Element 7 und dem Schieber-Basis-Element 8 bestehende) Mitnahmeeinrichtung 6 unter (auf dem Packblech 3 gleitender) Mitnahme der Stückgutteile 5 an den Stangenführungen 11, 11′ geführt zur Mitte hin und erreicht nach einem bestimmten Vorfahrweg f die Stellung gemäß Fig. 7. Obwohl sich der Kraftangriffspunkt des Schieber-Kipp-Elementes 7 an den Stückgutteilen 5 oberhalb deren Schwerpunktes S befindet, kippen diese bei dieser Bewegung (noch) nicht etwa um - wie dieses der Fall wäre, wenn sich nur das Schieber- Kipp-Element 7 nach rechts bewegen würde -, da - wie ausgeführt - die Mitnahmeeinrichtung 6 insgesamt nach rechts bewegt wird und demgemäß durch die Vorderseite 12 des Schieber-Basis-Elementes 8 eine Schub- und Anlagefläche zur Verfügung steht, welche ein Umkippen verhindert.
Hat die Mitnahmeeinrichtung 6 die vorgegebene (durch eine nicht dargestellte Steuerung gesteuerte) Stellung erreicht, so bleibt das Schieber-Basis-Element 8 der Mitnahmeeinrichtung 6 stehen, während dessen Schieber-Kipp-Element 7 noch weiter nach rechts verfährt. Dabei werden die Stückgutteile 5 der entsprechenden Reihe 4 umgelegt bzw. seitlich gekippt, wie dieses aus Fig. 8 erkennbar ist, wobei im Falle von Fig. 8 die Beutelverschlüsse (in der Zeichnung) rechts liegen. Möchte man statt dessen zur Bildung eines entsprechenden Packmusters, daß eine bestimmte Reihe 4 von Stückgutteilen 5 so angeordnet wird, daß ihre Verschlüsse 13 (in der Zeichnung) links liegen, wie dieses in Fig. 9 dargestellt ist, so wird die Mitnahmeeinrichtung 6 aus der in Fig. 7 dargestellten Stellung (insgesamt) wiederum um ein bestimmtes Stück nach links verfahren (s. Fig. 9).
Fig. 10 zeigt eine gegenüber den Fig. 6 bis 9 noch etwas vergrößerte Ausschnitt-Darstellung, bei welcher in der durch eine strichpunktierte (Mittel-)Linie 14 des Packbleches 3 eine rechte Reihe 4 von Beuteln 5 so angeordnet ist, daß ihre Böden etwa an der Mittellinie 14 liegen, während die nach links nachfolgende Reihe 4 von Stückgutteilen 5 (von den einzelnen Reihen sind jeweils nur wenige Stückgutteile der besseren Übersicht halber dargestellt) spiegelsymmetrisch dazu angeordnet ist und die danach weiter links folgende Reihe wiederum so angeordnet ist, wie die in Fig. 10 rechts der Mittellinie liegende Reihe. Eine solche Anordnung hat den großen Vorteil, daß die Verschlüsse 13 zweier benachbarter Reihen 4 von Stückgutteilen 5 einander jeweils zugekehrt sind, was nicht nur zu einer guten Stapelfestigkeit beiträgt, sondern auch für eine spätere Entnahme höchst vorteilhaft ist.
Insgesamt wurde erfindungsgemäß ersichtlich eine Einrichtung geschaffen, mittels welcher insbesondere beutelförmiges Stückgut od. dgl. in hervorragender Weise sowohl technisch als auch wirtschaftlich mit hoher Durchsatzleistung zu palettieren ist, wobei darauf verwiesen wird, daß die eigentliche Palettierung - nach der jeweiligen Lagenbildung - in konventioneller Weise durch Abschieben einer fertig gebildeten Lage auf eine Palette od. dgl. bzw. eine bereits gebildete Stückgutlage erfolgt.

Claims (7)

1. Lagenbildungseinrichtung (2) für eine Palettiervorrichtung (1) zum Palettieren von Stückgutteilen (5), insbesondere gefüllten Säcken oder Beuteln (5), die an ihrem geschlossenen Füll- und Öffnungsende relativ zu ihrem übrigen Abschnitt verjüngt sind, die eine Lagenbildungsfläche (3) aufweist, oberhalb welcher die in einer Zuführstellung zugeführten Stückgutteile (5) mittels eines über der Lagenbildungsfläche (3) angeordneten, relativ zu dieser bewegbaren, umgekehrt U-förmigen Elementes (7; 7′) einer Mitnahmeeinrichtung (6; 6′) unter formschlüssigem Eingriff zu verschieben und in eine gegenüber ihrer Zuführstellung um 90° geschwenkte Stapelstellung zu bringen sind, dadurch gekennzeichnet, das daß Element (7; 7′) ein sich örtlich über der Ladefläche (3) befindliches, jeweils mit einer Reihe (4) von Stückgutteilen (5) in formschlüssigen Eingriff zu bringendes Schieber-Kipp-Element ist; und daß die Mitnahmeeinrichtung (6; 6′) zwei unterschiedlich lange Schenkel (9 bzw. 9′; 12) aufweist, wobei sie beim Verschieben von Stückgutteilen (5) entweder die mit ihrem kurzen Schenkel (9; 9′) in Eingriff befindliche Reihe (4) von Stückgutteilen (5) um eine zur Lagenbildungsfläche (3) parallele Achse in deren Stapelstellung kippt, oder die mit ihrem längeren Schenkel (12) in Eingriff befindliche Reihe (4) von Stückgutteilen (5) positioniert.
2. Lagenbildungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahmeeinrichtung (6; 6′) außer dem Schieber-Kipp-Element (7; 7′) ein relativ dazu verschiebbares Schieber-Basis-Element (8; 8′) aufweist.
3. Lagenbildungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schieber-Kipp-Element (7; 7′) mittels eines Antriebes relativ zu dem Schieber-Basis-Element (8; 8′) zu verschieben ist.
4. Lagenbildungseinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagenbildungsfläche (3) zwei Mitnahmeeinrichtungen (6; 6′) zugeordnet sind.
5. Lagenbildungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die beiden Mitnahmeeinrichtungen (6; 6′) in ihrer jeweiligen Zuführstellung an einander gegenüberliegenden Endabschnitten der Lagenbildungsfläche (3) befinden.
6. Lagenbildungseinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahmeeinrichtungen (6; 6′) an zwei parallelen Stangenführungen (11; 11′) geführt sind, die mit Abstand oberhalb der Lagenbildungsfläche (3) angeordnet sind und sich parallel zu dieser erstrecken.
7. Lagenbildungseinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergesehenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (h) der Schenkel (9; 9′) des Schieber-Kipp-Elementes (7; 7′) zur Lagenbildungsfläche (3) größer ist als der Abstand (c) des Schieber-Basiselementes (8; 8′).
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Title
Firmenschrift: Beumer paletpac, Beumer Maschinenfabrik KG, Oelder Straße 40, D- 4720 Beckum *

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Date Code Title Description
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8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

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