DE425930C - Wagentuerschliessvorrichtung - Google Patents
WagentuerschliessvorrichtungInfo
- Publication number
- DE425930C DE425930C DEB120544D DEB0120544D DE425930C DE 425930 C DE425930 C DE 425930C DE B120544 D DEB120544 D DE B120544D DE B0120544 D DEB0120544 D DE B0120544D DE 425930 C DE425930 C DE 425930C
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- DE
- Germany
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- locking device
- shaft
- car door
- door locking
- takes place
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D19/00—Door arrangements specially adapted for rail vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
- Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 4. MÄR Z 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVe 425930 -KLASSE 20 c GRUPPE 35
(B 12OS44 IIJ2OC)
Paul Bleck in Neukölln, und Erich Drogula in Niederlehme.
Wagentürschließvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juni 1925 ab.
Die Erfindung betrifft ein selbständiges Schließen von Eisenbahnwagentüren, die
während der Fahrt nicht geöffnet werden können. Gemäß der Erfindung ist ein Öffnen
der Türen nicht möglich, wenn der Wagen fährt, und ein Ein- und Aussteigen .während
der Fahrt ausgeschlossen, so daß viele Unglücksfälle vermieden werden können.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in ίο zwei Ausführungsformen dargestellt.
Abb. ι zeigt die Schließvorrichtung für Klapptüren.
Abb. 2 zeigt die Anordnung des Zahnradgetriebes und die Schließvorrichtung für
Schiebetüren. ·
Abb. 3 zeigt die Schiebetür während der Fahrt.
Abb. 4 zeigt den Verschluß der Klapptüren.
Abb. 5 zeigt die Abwickelung der Klinkscheiben 7 und 8.
Abb. 6 und 7 zeigen die Klinkscheibe 7.
Abb. 8 zeigt die Riemenscheibe mit festlaufenden Kugeln.
Abb. 9 zeigt den Schnepper 21 mit Feder
20 und Hebel 19 für Klapptüren.
Die einzelnen Teile sind an dem Rahmen des Wagens angeordnet. Auf der Wagenachse
1 sind zwei Riemenscheiben (eine für gekreuzten und eine für offenen Riemen).
Die Riemenscheiben 3 und 4 sind mit festlaufenden Kugeln versehen, wie Abb. 8 zeigt,
so daß die Welle 5 nur in einer Richtung sich ίο dreht. Sobald die Achse sich dreht, wirkt die
drehende Bewegung auf die Klinkscheibe 7. Diese drückt die Klinkscheibe 8 über den
Höhepunkt, wie Abb. 5 zeigt, und die Feder 6 ist dadurch gespannt. Die Klinkscheibe 8
drückt die Welle 11 gegen das Hebelgestänge vorwärts (in Pfeilrichtung). An der Gleitstange
14 ist eine Feder 18 angeordnet. Die Feder 18 ist an der anderen Seite an einer
gebogenen Zugstange, die an der Unterwand der Tür angebracht ist, so daß beim Anfahren
die Tür zugeht. Der Schnepper 21 ist in der Seitenwand des Wagens angebracht.
Beim Anfahren des Wagens wird die Tür 16 durch den Schnepper 21 verriegelt, so daß
während der Fahrt die Tür nicht zu öffnen geht.
Sobald der Wagen zum Stillstand kommt, wird der Schnepper zurückgezogen - durch
das Hebelgestänge 19, 14, 13, 12, 10, weil
die Klinkscheibe 8 in der Aussparung der Klinkscheibe 7 durch die Feder 6 eingeschoben
wird. Jede Klinkscheibe 7 und 8 kann sich auf der Welle um einviertelmal drehen,
damit die Klinkscheiben sich immer in ihre Lage hineinschieben lassen. Diese Anordnung
ist nur für Eisenbahnwagen mit Klapptüren.
Abb. 2 zeigt die Anordnung des Zahnradgetriebes und die Schließvorrichtung für
Schiebetüren. Die Anordnung des Zahnradgetriebes kann auch für die vorstehende Schließrichtung ausgeführt werden. Auf der
Achse ι sitzt ein Kegelrad 22, das in Eingriff mit einem zweiten, 23, ist. Dieses wird durch
die Welle 24 gehalten. Am anderen Ende der Welle 24 ist ein Kegelrad 32, welches in Eingriff
mit den -Kegelrädern 25, 26 steht. Die beiden Kegelräder sind mit festlaufenden
Kugeln versehen, wie Abb. 8 zeigt, so daß nur das eine Kegelrad treibt und das andere
in entgegengesetzter Richtung leer läuft. Das Kegelrad (oder Riemenscheibe) ist mit
konischem Ausschnitt versehen, in dem eine Kugel läuft. Beim Drehen läuft sich die
Kugel fest und nimmt die Welle 5 mit. Bei umgekehrter Drehrichtung läuft die Kugel
in der Aussparung und das Kegelrad oder Riemenscheibe läuft leer, so daß die Welle 5
nur in einer Richtung angetrieben wird. Die drehende Bewegung wirkt auf die Klinkscheibe
7 und drückt die Klinkscheibe 8 über den Höhepunkt hinweg. Die Klinkscheibe 8 drückt die Welle 11 gegen das Hebelgestänge
10 und kuppelt Zahnrad 29 durch die Kupplungsscheibe 28. Diese sitzt auf der Welle 5
fest. und ist in Längsrichtung verschiebbar. Das Zahnrad 29 ist lose auf der Welle und
greift in die Zahnstange 30, die an der Unterkante der Schiebetür angebracht ist.
Bei Anfahren setzt sich die Kupplungsscheibe 28 in Bewegung und kuppelt sich mit
dem Zahnrad 29 durch das Hebelgestänge 27, 12, 10 fest, das Zahnrad 29 schiebt die Tür
zu bis zum Endpunkt, wie Abb. 3 zeigt. Die Tür ist geschlossen und kann nicht geöffnet
werden, solange der Wagen fährt. Sobald der Wagen zum Stillstand kommt, entkuppelt
das Zahnrad, und man kann die Tür zurückschieben. Die Klinkscheibe 8 ist in Längsrichtung
fest auf der Welle. Sie wird durch die Feder 6 beeinflußt, die auf einer Druckplatte
9 sitzt. Durch diese geht die Welle 11 zum Hebel 10, und bei Drehung der Welle 5
wird der Hebel herausgedrückt. Er wird bei Stillstand durch die Feder 6 (bzw. die Aussparung
der Klinkscheibe 8), die die Klinkscheibe 8 und die Welle 11 zurückschiebt, zurückgestellt.
Die Welle 11 ist am Ende mit einem Gelenkstück 40 verbunden, das den
Hebel 10 vorschiebt und zurückzieht. Welle 5 go
ist durch Stellringe gegen ein Verschieben gesichert.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Wagentürschließvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß durch die gegenseitige Bewegung zweier mittels Klinken ineinandergreifender und durch Feder (6) gegeneinandergepreßter Scheiben (7 und 8) erfolgt.
- 2. Wagentürschließvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß · mittels eines Zahnradgetriebes (25, 26 und 32) oder mittels Riemenscheibenantriebes (1, 2, 3 und 4) erfolgt, deren Zahnräder (25, 26) bzw. Riemenscheiben (3, 4) sich mit der zugehörigen Welle (S) mittels festlaufender Kugeln nur in einer Drehrichtung kuppeln.
- 3. Wagentürschließvorrichtung für Schiebetüren, gekennzeichnet durch Gestänge (10, 12, 27) und ausschaltbare Kupplung erfolgende Bewegungsübertragung von der Antriebswelle auf die Schiebetür.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.SSRLIN. GEDRUCKT IN DEB
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB120544D DE425930C (de) | 1925-06-28 | 1925-06-28 | Wagentuerschliessvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB120544D DE425930C (de) | 1925-06-28 | 1925-06-28 | Wagentuerschliessvorrichtung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE425930C true DE425930C (de) | 1926-03-04 |
Family
ID=6995307
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEB120544D Expired DE425930C (de) | 1925-06-28 | 1925-06-28 | Wagentuerschliessvorrichtung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE425930C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1011742B (de) * | 1954-03-03 | 1957-07-04 | Westinghouse Bremsen Gmbh | Druckmittelbetriebene Tueroeffnungs- und -schliesseinrichtung, insbesondere fuer Personenkraftwagen |
-
1925
- 1925-06-28 DE DEB120544D patent/DE425930C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1011742B (de) * | 1954-03-03 | 1957-07-04 | Westinghouse Bremsen Gmbh | Druckmittelbetriebene Tueroeffnungs- und -schliesseinrichtung, insbesondere fuer Personenkraftwagen |
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