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DE418910C - Vorrichtung zum Behandeln von Holzdraht u. dgl. mit Traenkfluessigkeit - Google Patents

Vorrichtung zum Behandeln von Holzdraht u. dgl. mit Traenkfluessigkeit

Info

Publication number
DE418910C
DE418910C DER62776D DER0062776D DE418910C DE 418910 C DE418910 C DE 418910C DE R62776 D DER62776 D DE R62776D DE R0062776 D DER0062776 D DE R0062776D DE 418910 C DE418910 C DE 418910C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channel
liquid
wooden wire
wire
wooden
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER62776D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roller International ASA
Original Assignee
Roller International ASA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Roller International ASA filed Critical Roller International ASA
Priority to DER62776D priority Critical patent/DE418910C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE418910C publication Critical patent/DE418910C/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Behandeln von Holzdraht u. dgl: mit Tränkflüssigkeit. Holzdraht für Zündhölzer wird bisher in der `"eise mit Flüssigkeit behandelt, daß man den in Zellen mit durchlässiger Wandung lose liegenden Holzdraht während einer bestimmten Zeit durch Tränkflüssigkeit führt-Dabei bleiben oft einzelne Holzdrähte an den Zellenwänden und anderen Teilen der Einrichtung haften, so daß sie dann wiederhole einer Behandlung durch die Flüssigkeit ausgesetzt werden. Solche wiederholt getränkte Holzdrähte eignen sich aber erfahrungsgemäß nicht mehr für die Weiterverarbeitung zu Zündhölzern, da ihre Entzündbarkeit infolge zu starker Aufnahme der in der Tränkflüssigkeit enthaltenen chemischen Stoffe zu gering geworden ist.
  • Dieser Nachteil wird nach vorliegendes Erfindung dadurch beseitigt, daß der Holzdraht in einer wagerechten oder geneigten muldenförmigen Rinne mittels einer sich langsarn drehenden Förderschnecke gefördert wird, während eine Regenvorrichtung die Tränkflüssigkeit zuführt und vor allem etwa an der Schnecke haften gebliebene Holzdrähte fortspült. Zweckmäßig wird die Rinne geneigt angeordnet, derart, daß mit der Förderung des Holzdrahtes nach dem höher ge legenen Ende der Rinne auch gleichzeitig die Trennung des Holzdrahtes von der Tränk flüssig keit in einfacher Weise erfolgen kann. Unterhalb der Rinne kann ein Kanal angeordnet werden, in dem die Tränkflüssigkeit durch Löcher des Rinnenbodens sich sammelt, um schließlich in einen Sammelbehälter geleitet zu werden, aus dem sie durch eine Pumpe den Regenrohren zugeführt wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine Ausführungsform der Vorrichtung mit Förderschnecke in Abb. i in Längsansicht und in Abb. 2 im Querschnitt nach Linie a-b in Abb. i.
  • Der Sammelbehälter i enthält die Tränkflüssigkeit. Auf ihm befindet sich das Gestell 2. In der halbzylinderförmigen als Mulde ausgebildeten geneigten Rinne 3 ist die Förderschnecke 4. mit ihren beiden Zapfen 5 und 6 gelagert, die von der Welle 7 aus mittels Schnecke 3 und Schneckenrades 9 der Pfeilrichtung gemäß in Umdrehung versetzt wird. Am Zapfen 5 bildet die Wand io den Abschluß der Rinne 3, die gegensätzlich hierzu am Zapfen 6 offen ist. Eine nicht dargestellte Pumpe saugt die Tränkflüssigkeit aus dem Behälter i und drückt sie durch das Rohr i i in die Regenrohre i z und 13. Letztere haben kleine Öffnungen, durch die die Flüssigkeit derart austritt, daß sie die Innenwand der Rinne 3 sowie die Flächen der Förderschnecke 4 in feinen Strahlen ununterbrochen berieselt, wie Abb. 2 darstellt. Die Flüssigkeit sammelt sich in der Rinne 3 und in dem durch kleine Öffnungen 14 mit der Rinne 3 verbundenen Sammelkanal 15 bis zum Überlauf 16 der Rinne ;; über den die Tränkflüssigkeit ebenso wie durch den Auslauf 17 in den Sammelbehälter i zurückfließen kann.. Der Holzdraht fällt, durch beliebige Mittel herangebracht, beispielsweise durch das Rohr 18 in der Nähe der Wand i o in die in der Rinne 3 befindliche Tränkflüssigkeit, wobei er bereits der Wirkung der Regeneinrichtung i i, 12, 13 unterliegt, und sein Tränken beginnt. Das Fertigtränken des Holzdrahtes vollzieht sich, während die Schnecke 4. durch ihre Drehung ihn in der Richtung nach dem Zapfen 6 fortschraubt. Die ununterbrochen tätige Regeneinrichtung 12, 13 bewirkt bei diesem Vorgange, daß der sonst gehäuft in der Flüssigkeit der Rinne 3 schwimmende Holzdraht völlig durchnäßt wird und unter ihrem Druck sogar untertaucht. Sie verhindert aber auch durch die beständige Berieselung der Rinne und der Schnecke 4, daß Holzdraht an diesen Teilen haften bleibt. Er verläßt auf diese Weise zwangläufig beim Überlauf 16 die Flüssigkeit, wird noch ein Stück weitergeschraubt und schließlich durch nachfolgenden Holzdraht aus dem höhergelegenen Ende der Rinne 3 hinausgedrängt. Übertränkung ist hierbei im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen völlig ausgeschlossen.
  • Die geringen Abmessungen des Holzdrahtes erfordern, daß der Abstand zwischen der Rinne 3 und dem Umfange der Schnecke a nur gering ist, so daß durch die Umdrehung der Schnecke ¢ nicht nur der in der Flüssigkeit schwimmende Holzdraht, sondern auch diese selbst fortgeschraubt wird. Es ist aus diesem Grunde der Kanal 15 vorgesehen, der durch die Öffnungen 14 die fortgeschraubte Flüssigkeit 'ausweichen und wieder in die Rinne 3 zurückfließen läßt. Gemeinsam mit den Öffnungen 17, die außerhalb des Kanals 15 in der Wandung der Rinne 3, zum Überlauf 16 gehörend, angeordnet sind, bewirkt dieser Kanal somit einen stets gleichbleibenden Höhenstand der Flüssigkeit in der Rinne 3.
  • Die Vorrichtung kann natürlich auch zum Behandeln von anderen kleinen Gegenständen mit Flüssigkeit benutzt werden.

Claims (3)

  1. PATENT-AN SPRL CH E: i. Vorrichtung zum Behandeln von Holzdraht u. dgl. mit Tränkflüssigkeit, gekennzeichnet durch eine in einer muldenförmigen Rinne (3) sich langsam drehende Förderschnecke (4) für den Holzdraht in Verbindung mit einer Regenvorrichtung (11 bis 13), die die Tränkflüssigkeit zuführt und die Förderschnecke bespült, derart, daß der Holzdraht während der Tränkung zwangläufig gefördert wird.
  2. 2. Vorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die muldenförmige Rinne (3) geneigt angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung gemäß Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen unterhalb der geneigten Rinne (3) angeordneten Sammelkanal (15) für die Tränkflüssigkeit, der durch Löcher (14) mit dem Binnenraum in Verbindung steht.
DER62776D 1924-12-11 1924-12-11 Vorrichtung zum Behandeln von Holzdraht u. dgl. mit Traenkfluessigkeit Expired DE418910C (de)

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DER62776D DE418910C (de) 1924-12-11 1924-12-11 Vorrichtung zum Behandeln von Holzdraht u. dgl. mit Traenkfluessigkeit

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Publications (1)

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DE418910C true DE418910C (de) 1925-09-16

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ID=7412013

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DER62776D Expired DE418910C (de) 1924-12-11 1924-12-11 Vorrichtung zum Behandeln von Holzdraht u. dgl. mit Traenkfluessigkeit

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DE (1) DE418910C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1020552B (de) * 1954-12-01 1957-12-05 Robert Czerweny Von Arland Verfahren und Vorrichtung zur Fluessigkeitsbehandlung von Holzdraht (Holzstaebchen),insbesondere bei der Zuendholzherstellung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1020552B (de) * 1954-12-01 1957-12-05 Robert Czerweny Von Arland Verfahren und Vorrichtung zur Fluessigkeitsbehandlung von Holzdraht (Holzstaebchen),insbesondere bei der Zuendholzherstellung

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