DE41835C - Vorwärmer für Dampfkessel - Google Patents
Vorwärmer für DampfkesselInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
ALFRED HENRY CROCKFORD in HARRISON (Hudson County, New-Jersey, V. St. Α.).
Vorwärmer für Dampfkessel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. März 1887-ab.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, vermittelst einfacher und wirksamer Vorrichtung
die Kesselplatten frei von Kesselstein zu halten, eine beständige Wassercirculation zu
erzeugen, die fremden Bestandteile des Wassers zu entfernen und das Speisewasser vorzuwärmen.
In der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 einen Kessel im Längsschnitt und den Vorwärmer
in Seitenansicht dar. Fig. 2 zeigt den Vorwärmer im Verticalschnitt in Richtung der
Linie x-x der Fig. 3, welche eine Oberansicht des Vorwärmers darstellt. Fig. 4 veranschaulicht
den Injector im Verticalschnitt, Fig. 5 dagegen das erweiterte Ende des aus dem Kessel nach dem Vorwärmer Wasser
führenden Rohres in Seitenansicht, von welchem Theil Fig. 6 eine Oberansicht darstellt.
Fig. 7 veranschaulicht das eine Ende des Kessels mit einer modificirten Röhrenanordnung im
Längsschnitt, Fig. 8 einen Injector zur Beförderung des Wassers vom Kessel nach dem
Wasserbehälter im Längsschnitt.
Der Dampfkessel A von irgend einer zweckmäfsigen
Construction ist mit dem Behälter B verbunden, durch welchen das zum Kessel und
vom Kessel fliefsende Wasser geht, und in welchen das kalte Speisewasser gepumpt wird,
um dasselbe mit dem darin schon befindlichen heifsen Wasser zu mengen. Hierdurch werden
die Unzuträglichkeiten vermieden, welche sich zeigen, wenn kaltes Speisewasser direct
in den stark erhitzten Dampfkessel eingeführt wird. Das kalte Speisewasser tritt durch das
Rohr b in den Behälter B ein. Dieses Rohr kann in gerader Richtung tief in diesen Behälter
hineinreichen (Fig. 2) oder gleich an der Wand "desselben endigen (Fig. 1) oder auch
in demselben schlangenförmig gewunden sein.
Der Behälter B und der Kessel A sind durch ein Röhrensystem verbunden. Rohr c
führt das Wasser vom Kessel A nach dem Behälter B und Rohr d vom Behälter B nach
dem Kessel A. Je nach Bedürfnifs können mehrere Röhren c und d angeordnet werden,
wie es die Fassungskraft derselben und die zu befördernde Wassermenge bedingen.
Die Röhren c sind an ihrem Einlaufende c1,
welches sich ungefähr in der Höhe der Wasseroberfläche befindet, erweitert. Dieses erweiterte
Einlaufende c1 ist mit einem perforirten, zweckmäfsig
gekrümmten Deckel c2 (Fig. 4) ausgestattet, wie die punktirte Linie der Fig. 5 veranschaulicht,
um grobe Unreinigkeiten aus dem Kesselwasser abzuhalten. Das andere Ende der Röhre c führt in den Behälter B (Fig. 2) abwärts,
so dafs sich die Unreinigkeiten in dem Schlammsack bl absetzen können. Diese Kammer
b1 steht mit dem Behälter B durch den engen Hals b2 in Verbindung.
Das Rohr if leitet das Wasser aus dem Behälter
B in den unteren Theil des Dampfkessels A (Fig. ι und 7), wodurch das Wasser
am Boden des Kessels in Bewegung erhalten, ein Absetzen von Niederschlag aus dem Kesselwasser
auf den Kesselmantel verhindert wird und die ausgeschiedenen Stoffe nach der Oberfläche
geführt werden, so dafs dieselben durch
Claims (1)
- Rohr c nach dem Behälter B geleitet werden und Gelegenheit erhalten, sich in der Kammer bl abzusetzen. Da die Röhren d das Wasser aus dem oberen Theil des Gefäfses B nach dem Dampfkessel führen (Fig. 2 und 3), so wird verhindert, dafs das Wasser im Gefä'fs B in heftige Bewegung geräth, und wird demnach ein ruhiges Absetzenlassen der aus dem Wasser ausgeschiedenen Stoffe ermöglicht. Dasselbe kann man erreichen, wenn das Rohr d in den unteren Theil von B eintritt, aber so weit in das Innere dieses Behälters hinaufreicht, dafs es dicht unterhalb der Decke desselben mündet, wie durch die punktirten Linien in Fig. ι angedeutet ist.Indem das kalte Wasser durch die heifse Wassersäule des Behälters B hindurchgeleitet wird, erwärmt sich das kalte Wasser, und die Verlängerung des Rohres c, durch welches heifses Kesselwasser in den Behälter B geführt wird, bewirkt durch Wärmeabgabe, dafs das Wasser in letzterem stark erwärmt wird.In das Rohr d und erforderlichenfalls auch in das Rohr c kann man einen Injector e (Fig. 4 bezw. Fig. 8) einschalten, welcher den nöthigen Dampf durch Rohr e1 aus dem Dampfraum des Kessels A erhält. Hierdurch erreicht man eine schnellere Circulation des Wassers.An der Schlammkammer b] ist zur Reinigung derselben ein Abblaserohr b3 angeordnet. Sämmtliche Rohre bed und bs sind mit geeigneten Ventilen oder Hähnen versehen. Die Schlammkammer bl ist mit einem Mannloch g versehen (Fig. .2), um in das Innere derselben mit Leichtigkeit gelangen zu können.Die Anwendung eines Injectors zur Erzeugung der Wassercirculation ermöglicht es, den Behälter B in beliebiger Entfernung von dem Kessel A anzuordnen.Patenτ-Anspruch:Ein Vorwärmer, welcher gleichzeitig als Wasserreiniger für Dampfkessel dient, dadurch gekennzeichnet, dafs kaltes Speisewasser durch eine geeignete Rohrleitung (b, Fig. 1 und 2) und zugleich heifses Wasser von der Dampfkessel-Wasseroberfläche mit Hülfe eines am Einlaufende (c1, Fig. 1, 5 und 7) mit perforirter Decke (Fig. 6) versehenen Rohres c — nöthigenfalls mit Hülfe eines Injectors (ζ. B. e, Fig. 1, 2, 4 und 8) ■— in den unteren Theil eines mit schrägem Boden ausgestatteten und an seinem unteren verjüngten Ende in einen mit Reinigungsöffnung versehenen Schlammsack (b1, Fig. 1 und 2) auslaufenden Behälter (B, Fig. 1 und 2) eingeführt wird, während das gereinigte und am meisten vorgewärmte Wasser aus dessen oberem Theil (Fig. 1, 2 und 3) — zweckmäfsig mit Hülfe eines Injectors — in den unteren Theil des Dampfkessels geführt wird (Fig. 1 und 7), zum Zweck, den Unreinigkeiten des Speisewassers und des Kesselwassers in dem Behälter (B) Gelegenheit zum ungestörten Absetzen und zum Ansammeln in dem Schlammsack (&1) zu geben.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
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DENDAT41835D Expired - Lifetime DE41835C (de) | Vorwärmer für Dampfkessel |
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DE (1) | DE41835C (de) |
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