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DE413181C - Lenkvorrichtung fuer die Vorderraeder von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Lenkvorrichtung fuer die Vorderraeder von Kraftfahrzeugen

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Publication number
DE413181C
DE413181C DEL60298D DEL0060298D DE413181C DE 413181 C DE413181 C DE 413181C DE L60298 D DEL60298 D DE L60298D DE L0060298 D DEL0060298 D DE L0060298D DE 413181 C DE413181 C DE 413181C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
front wheels
bevel gear
steering device
steering
motor vehicles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL60298D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ANTONIO DE MARZI
GIACOMO MARIA LOMBARDO DR
Original Assignee
ANTONIO DE MARZI
GIACOMO MARIA LOMBARDO DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ANTONIO DE MARZI, GIACOMO MARIA LOMBARDO DR filed Critical ANTONIO DE MARZI
Application granted granted Critical
Publication of DE413181C publication Critical patent/DE413181C/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

  • Lenkvorrichtung für die Vorderräder von Kraftfahrzeugen. Gegenstand der Erfindung betrifft eine Lenkvorrichtung fär die Vorderräder von gen, die sowohl fär die allge-Kraftfahrzeug mein übliche Lenkung als auch für eine unmittelbare Wendung des Fahrzeugs an Ort Z, c und Stelle dienlich isst.
  • Die Lenkvorrichtung für Kraftfahrzeuge geniäf> der vorliegenden Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß das die Winkeleinstellung der Vorderräder bewirkende Getriebe aus einer mit einem Kegelrad zusammenarbeit,enden Mutterhülse sowie aus zwei mit entgegengesetztem Gewinde versehenen Schraubenspindeln besteht und mit Hilfe der in bekannt-er Weise verschiebbazen Lenkspindel und des auf dieser angeordneten-Kegelrades gedreht wird. Der mit dieser Einrichtung erzielte Vorteil besteht einerseits in ihrer großen Einfachheit und leichten Handhabung und anderseits in einer bisher unerreichten Sicherheit in der richtigen Einstellung der hier in Betracht kommenden Teile. Gerade dieser letzte Umstand ist von erheblicher Bedeutung mit Rücksicht auf die Verkehrssicherheit. Die durch die Mutterhülse ermöglichte Feineinstellung gewährt einen Schutz gegen Betriebsstörungen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen in einer Ausführungsforrn dargestellt. In den Zeichnungen stellt dar: Abb. i eine Seitenansicht des Kraftfährzeugs, mit der hier beispielsweise ausgeführten Lenkvorrichtung, teilweise im Schnitt, die verschiebliche Uordnung der Lenkspindel andeutend; Abb. 2 eine Unteransicht des Kraftfahrzeugs mit der Neutinrichtung nach Abb. i bei hochg Ues chobener Lenk-spindel, während Abb. 3 eine ähnliche Unteransicht des Kraftfahrzeugs nach Abb. i zeigt, wobei das Winkeleinstellungsgetriebe, eingeschaltet ist.
  • Der _Antrieb des Kraftfahrzeugs kann in üb- licher Art und Weise mittels einer an sich bekannten Kraftmaschine erfolgen, von der die Bewegung mittels, einer Kardanwelle 23 und mittels eines Kegelradgetriebes 21, 22 auf das eine Hinterrad 2o übertragen wird, während da-, andere Hinterrad ig lose mitläuft. Der Antrieb des. Kraftfahrzeugs könnte au.che#b#enso gut mittels Kette oder mütels elektrischen Betriebes erfolgen.
  • Sowohl die übliche Lenkung des, Kraftfahrzeugs in der jeweilig erwünschten Fahrtrichtung bei Paralleleinstellung der beiden Vorderrüder 11, 12 (Abb.2# als auch die unmittelbare Kehrivendung des Kraftfahrzeugs um sich selbst unmittelbar an Ort und Stelle bei Mlinkeleinstellung der Vorderräder 11, 12 (Abb. 3) erfolgt durch die mit Handrad i versehene, in ihrer Längsrichtung verschiebliche Lenkspindel 2 (Abb. i).
  • Wenn die Kehrweildung des Kraftfahrzeugs nicht erfolgen soll, vielmehr dasselbe üblicherweise unter Vorwärts- oder Rückwärtsantrieb gelenkt oder seitwärts gedreht werden soll, so erhält die Lenkspindel 2 die in der Abb. 2 dargestellte Einstellungslage, in welcher sich das. an ihrem unteren Ende festgekeilte Kegelrad 3 außer Eingriff, mit dem Antriebskegelrad 4 der Kehrverriclitung zus Herbei#führung der in Abb. 3 dargestellten Winkeleinstellung der Vorderräder i i, 12 befindet. Die Seitwärtslenkung des Kraftfahrzeugs erfolgt -hierbei dadurch, daß eine an der Spindel 2 sitzende Schnecke 3 1 (Abb. i) in ein Schnekkenrad 32 (Abb. 2) ein 'greift und die Welle 311 dreht. Ein an der Welle 31' starr befes:tigt-er Arm 33, dessen oberes Stirnende in den Abb. 2 und 3 zu erkennen ist, nimmt hierbei die Schubstange 34 mit, die den Winkelhebel 9 dreht, der mit der Schwenkachse des Achsschenkels io des Vorderrades i i starr verbunden ist. Gleichzeitig verstellt sich parallel mit diesem auch das Vorderrad 12, indem der an der Schwenkachse des Achsschenkels io des Vorderrades 12 starr angeschlossene Hebelarm 91 durch den Lenker 81 die Mutterhülse 5 und den Lenker 8 mitgenommen wird.
  • Soll hingegen die unmittelbare Kehrwendun,- des Kraftfahrzeugs herbeigeführt werden, so wird die soeben er"v,.ähnte Vorrichtun'-. zur Herbeiführung der Winkelverstellung der Vorderräder 11, 12 hehufs Einleitung dieser unmittelbaren Kehrwendung des Kraftfahrzeugs an Ort und Stelle, wie folgt, bedient.
  • Bei alsdann abwärts verschobener Lenkspind-el 2 (Abb. 3) kommt das obenenvähnte an ihrem unter-en Ende festsitzende Kegelrad 3 in Eingriff mit dem an einem Lager 41 sitzenden Kegelrad 4, dessen Nabe eine Mutterhülse 5 umschließt. Das Kügelrad 4 nimmt nun bei der ihm du-roh das. Kegelrad,3 der Lenkspindel 2, lert-eilten Drehung die Mutterhülse 5 drehend mit, da beide Teile unter Feder- und Nute#ingriff stehen, wobei die Mutterhülse 5 sich innerhalb des Kegelrades 4 zu dem vorerwähnten Zwecke, nämlich zu dem Zwecke der ParaUellenkung, verschieben kann.
  • Die Mutterhülse 5 besitzt innen einerseits ein linksgängiges und anderseits ein rechtsgängig ges Gewinde, in denen sich die mit entsprechenden linksgängigen und -rec«ätsgängigen Gewinden versehenen Schraubenspindeln 6, 7 bei der Drehung der Mutterhülse 5 in entgegengesetzter Richtung verschieben. Da diese Schraubenspindeln 6, 7 durch die Lenkerarme 8, 81 'mit den Hebeln 9, 91 verbunden sind, so bewirken sie infolge ihrer Bewegung -eine entsprechende ScUsvenkung der VoTderräder 11, 12 zur HerbeifüUrung der für die Kehrwendung nötigen Winkeleinstellung derselben mit Beziehung zueinander, wie dies aus der Abb - 3 zu ersehen ist. Bei dieser Winkeleinstellung drehen sich dieVorderräder 11, 12 bei der Kehrwendunig dess, Kraftfahrzeugs etwa in der durch die Pfeile angedeuteten Richtung, sa daß sie eine ganz kleine Kreisbahn beschreiben können, ohne durch übergroße Reibung mit dem Erdboden eine Beschädigung der Bereifung zu erleiden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH.- Lenkvorrichtung für die Vorderräder von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß das die Winkeleinstellung der Vorderräder (11, 12) gegeneinander bewirkende Getriebe aus, ein-er mit einem Kegelrad. (4) zusammenarbeitenden Mutterl-iülse (5) bestellt, die mit zwei nüt entgegengesetztem Gewinde versehenen Schraubenspindeln (6, 7) in Eingriff stellt und mit Hilfe der in bekannter Weise verschiebbaren Lenkspindel (2) und des auf dieser angeordneten Kegelrades (3) gedreht wird.
DEL60298D 1924-02-18 1924-05-27 Lenkvorrichtung fuer die Vorderraeder von Kraftfahrzeugen Expired DE413181C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
IT413181X 1924-02-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE413181C true DE413181C (de) 1925-05-04

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ID=11250252

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL60298D Expired DE413181C (de) 1924-02-18 1924-05-27 Lenkvorrichtung fuer die Vorderraeder von Kraftfahrzeugen

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