DE4129705A1 - Zentralverriegelungsanlage fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Zentralverriegelungsanlage fuer kraftfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Zentralverriegelungsanlage für
Kraftfahrzeuge, die die Merkmale aus dem Oberbegriff des Anspruchs 1
aufweist.
Eine solche Zentralverriegelungsanlage ist z. B. aus der DE-OS 29 23 505
bekannt. Dort ist für jede von vier Türen eines Kraftfahrzeugs ein
elektromotorischer Stellantrieb vorgesehen, der einen
drehrichtungsumkehrbaren Elektromotor enthält, der von einem zentralen
Steuergerät zur Verriegelung einer Fahrzeugtür in eine erste Drehrichtung
und zur Entriegelung der Fahrzeugtür in die andere Drehrichtung eine
bestimmte Zeit lang angesteuert wird. Jedem Stellantrieb ist ein
elektrischer Umschalter zugeordnet, dessen beweglicher Kontakt an Masse
liegt und der, je nachdem, ob die Fahrzeugtür ver- oder entriegelt ist, den
einen oder den anderen von zwei Ausgängen des Schalters beaufschlagt, wobei
entsprechende Ausgänge alle Schalter zusammengeführt und mit der zentralen
Steuereinheit verbunden sind. Jeder Schalter ist sowohl von Hand als auch
vom jeweiligen Elektromotor umstellbar. Ein Stellvorgang wird
eingeleitet, sobald der bewegliche Kontakt irgendeines der elektrischen
Schalter von Hand umgestellt wird und den jeweils anderen Kontakt
beaufschlagt. Alle Elektromotoren fangen an, sich zu drehen, und stellen die
beweglichen Kontakte der anderen Schalter um, so daß am Ende des
Stellvorgangs alle Schalter wieder im gleichen Zustand sind. Dies gilt, wenn
die Anlage normal funktioniert. Verbleibt wegen einer Funktionsstörung ein
elektrischer Schalter in der Ausgangslage, so wird dies von dem zentralen
Steuergerät als Störung erkannt, da nach dem Ende des Steuerimpulses noch
beide Eingänge mit Masse verbunden sind. Die Störung kann dann optisch oder
akustisch angezeigt werden. Da es notwendig ist, daß das Verriegelungsglied
bei einem Ausfall des Elektromotors auch von Hand verstellt werden kann, und
da bei einer Betätigung des elektrischen Umschalters von Hand der zugehörige
Elektromotor wegen einer eventuellen Selbsthemmung des ihm nachgeordneten
Getriebes nicht mitgedreht werden kann oder, weil alle Elektromotoren
jeweils synchron laufen sollen, nicht mitgedreht werden soll, enthalten
bekannte Stellantriebe lösbare Kupplungen meist in Form von irgendwelchen
Hocken und federnden Mitnehmern, die mit den Hocken zusammenwirken. Es wird
dazu auf die DE-OS 38 12 331 oder die noch nicht veröffentlichte deutsche
Patentanmeldung 40 28 992 hingewiesen. Verwendet man derartige Stellantriebe
innerhalb einer Zentralverriegelungsanlage nach der DE-OS 29 23 505, so sind
die Kupplungen einem starken Verschleiß unterworfen. Im übrigen müssen bei
den bekannten Zentralverriegelungsanlagen unabhängig davon, ob sich der
Elektromotor eines Stellantriebs bei einer Betätigung des elektrischen
Umschalters von Hand mitdrehen läßt oder nicht, Teile des Schlosses und
Teile des Stellantriebs von Hand von einer Endlage vollständig in die andere
Endlage gebracht werden, was die Betätigung des elektrischen Schalters über
den Schließzylinder oder über eine Handhabe im Innern des Kraftfahrzeugs
erschwert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zentralverriegelungsanlage
mit den Merkmalen aus dem Oberbegriff des Anspruchs 1 so weiterzuentwickeln,
daß die Auslösung eines Steuerbefehls über den Schließzylinder oder einer
Handhabe im Innern des Kraftfahrzeugs erleichtert ist und eine eventuell
vorhandene Kupplung im Stellantrieb einem geringeren Verschleiß unterworfen
ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß für eine Zentralverriegelungsanlage eines
Kraftfahrzeugs, die die Merkmale aus dem Oberbegriff des Anspruchs 1
aufweist, dadurch gelöst, daß die Elektromotoren bereits einschaltbar sind,
wenn das Geberelement eine Ruhelage verläßt. Gegenüber der bekannten
Zentralverriegelungsanlage, bei der ein Steuerbefehl erst ausgelöst wird,
wenn der bewegliche Kontakt eines elektrischen Umschalters seine andere
Ruhelage erreicht hat, wird also bei einer erfindungsgemäßen
Zentralverriegelungsanlage die Auslösung des Steuerbefehls zeitlich
vorverlegt. Dementsprechend wird auch der Elektromotor des Stellantriebs,
dessen Geber von Hand betätigt wird, sehr bald eingeschaltet und übernimmt
die Verstellung der Schloßteile und Getriebteile des Stellantriebs. Von Hand
sind die Teile bei normaler Funktion der Anlage nur noch um einen kleinen
Weg zu verstellen. Eine Kupplung innerhalb des Stellantriebs, insbesondere
eine Kupplung, wie sie in einem Stellantrieb nach der deutschen
Patentanmeldung 40 28 992 verwendet ist und bei der zwei Getriebeelemente
über ein gespanntes Federelement miteinander gekoppelt sind und bei einer
Blockierung eines ersten der beiden Getriebeelemente ein zweites der beiden
Getriebeelemente unter Mitnahme des einen Endes des Federelements und unter
Erhöhung der Spannung des Federelements verstellbar ist, ist einem
geringeren Verschleiß unterworfen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen einer erfindungsgemäßen
Zentralverriegelungsanlage für Kraftfahrzeuge kann man den Unteransprüchen
entnehmen.
So wird nach Anspruch 2 eine Ausführung bevorzugt, bei der die Geber als
Umschalter mit zwei ortsfesten Geberelementen ausgebildet sind, zwischen
denen das bewegliche Geberelement wechselt.
Man kann gemäß Anspruch 3 zwei von den ortsfesten Geberelementen ausgehende
Ausgänge eines Gebers unabhängig von den Ausgängen eines anderen Gebers an
die zentrale Steuereinheit anschließen. Um jedoch den Verkabelungsaufwand
zwischen den Türen und der zentralen Steuereinheit zu verringern, werden
bevorzugt zwei von den ortsfesten Geberelementen abgehende Ausgänge eines
Gebers, der einem bestimmten Stellantrieb zugeordnet ist, an eine periphere
Steuereinheit angeschlossen, die genau demselben Stellantrieb zugeordnet ist
und mit der zentralen Steuereinheit über eine Multiplexleitung verbunden
ist. Über diese Leitung können auch andere Steuereinheiten in einer Tür, z. B.
für einen elektrischen Fensterheber oder einen elektrisch verstellbaren
Außenspiegel, mit der zentralen Steuereinheit verbunden sein.
Ob eine Tür verriegelt ist, wird nach Anspruch 5 dadurch überwacht, daß die
Ankunft des beweglichen Geberelements in der einer verriegelten Tür
entsprechenden Ruhelage von der zentralen Steuereinheit und/oder peripheren
Steuereinheit erfaßbar ist. Dies erscheint günstiger, als wenn man das
Verlassen der anderen Ruhelage erfaßt. Denn das Verlassen der anderen
Ruhelage bedeutet nur, daß die Elektromotoren begonnen haben, sich zu
drehen, jedoch noch nicht, daß die Verriegelungsglieder auch ihre andere
Endlage erreicht haben. Ein Elektromotor kann wegen eines Defekts auch schon
vorher stehengeblieben sein.
Gemäß den Ansprüchen 6 und 7 sind in Abhängigkeit davon, ob die beweglichen
Geberelemente ihre einer verriegelten Tür entsprechende Ruhelage erreicht
haben, Elektromotoren ansteuerbar, die die Türen gegen Diebstahl sichern.
Sicherung gegen Diebstahl bedeutet dabei, daß eine verriegelte Tür nicht
mehr über eine Handhabe im Innern des Kraftfahrzeugs entriegelt werden kann.
Die Geber können berührungslos, z. B. auf optischer oder elektromagnetischer
Basis arbeiten oder z. B. als Hall-Sensoren ausgebildet sein. Gegenwärtig
noch besonders günstig erscheint es jedoch, wenn ein Geber ein
elektromechanischer Schalter ist, der als bewegliches Geberelement eine
bewegliche Kontaktbrücke und zumindest zwei ortsfeste Kontakte als ortsfeste
Geberelemente aufweist. Die Elektromotoren sind dann einschaltbar, wenn die
bewegliche Kontaktbrücke einen ortsfesten Kontakt verläßt.
Zwei Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Zentralverriegelungsanlage
für Kraftfahrzeuge sind in den Zeichnungen dargestellt. Anhand der Fig.
dieser Zeichnungen wird die Erfindung nun näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 das erste Ausführungsbeispiel, bei dem alle Ausgänge der
Geber einzeln mit der zentralen Steuereinheit verbunden sind,
Fig. 2 ein Prinzipschaltbild des zweiten Ausführungsbeispiels, bei
dem die zwei Ausgänge eines Gebers an eine periphere
Steuereinheit in der Tür angeschlossen sind,
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer peripheren Steuereinheit nach Fig.
2 und
Fig. 4 die Ausbildung eines Gebers als elektromechanischer Schalter
in einem Stellantrieb.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 ist in jeder von vier Türen eines
Kraftfahrzeugs ein elektromotorischer Stellantrieb 10 untergebracht, der
einen Elektromotor 11 und einen elektrischen Umschalter 12 enthält, der zwei
Ausgänge 13 und 14 aufweist, die über Leitungen 15 und 16 einzeln mit einer
zentralen Steuereinheit 17 verbunden sind. Außerdem gehört zu jedem
elektrischen Umschalter 12 ein beweglicher Kontakt 18, der dauernd an Masse
liegt, zwei Ruhelagen einnehmen kann und in der eine Ruhelage den Ausgang 13
und in der anderen Ruhelage den Ausgang 14 beaufschlagt. Von dem
Elektromotor 11 eines Stellantriebs 10 ist der bewegliche Kontakt 18 des
Umschalters 12 von einer Ruhelage in die andere verstellbar. Außerdem kann
der Elektromotor 11 einen Verriegelungshebel 19 zwischen zwei Endlagen
verstellen, wobei in der einen Endlage die Tür verriegelt und in der anderen
Endlage entriegelt ist. Der Verriegelungshebel 19 und der bewegliche Kontakt
18 des Umschalters 12 sind auch von Hand über einen Verriegelungsknopf 20 im
Innern des Fahrzeugs und über einen Schließzylinder 21 bewegbar, die über
eine Stange 22 mit dem Verriegelungshebel 19 gekoppelt sind. Der bewegliche
Kontakt 18 des Umschalters 12 kann z. B. an dem Verriegelungshebel 19
aufgehängt sein. Besser erscheint es jedoch, wenn sich im Innern des
Stellantriebs 10 ein Kontaktträger befindet, der z. B. drehfest auf der
Antriebswelle des Verriegelungshebels 19 sitzt und mit diesem verschwenkt
wird. Eine solche Ausführung wird später noch anhand von Fig. 4 beschrieben.
Alle vier Elektromotoren 11 sind parallel an zwei Ausgänge 26 und 21 der
zentralen Steuereinheit 17 angeschlossen, über die sie bei der Verriegelung
der Türen in der einen Richtung und bei der Entriegelung der Türen in die
andere Richtung gepolt mit einem Spannungsimpuls vorgegebener Zeit
beaufschlagt werden können.
Bei der Zentralverriegelungsanlage nach Fig. 1 sind alle vier Stellantriebe
in gleicher Weise ausgebildet. Jeder Umschalter 12 kann also sowohl von Hand
als auch vom jeweiligen Elektromotor betätigt werden. Denkbar ist es jedoch
auch, daß eine Handbetätigung nur an einer oder zwei Türen, z. B. der
Fahrertür und der Beifahrertür, möglich ist. Nur von diesen Türen aus kann
dann ein Stellvorgang ausgelöst werden.
Will man die Türen eines Kraftfahrzeugs ver- oder entriegeln, so wird an
einer Tür, an der eine Handverstellung des beweglichen Kontakts 18 möglich
ist, der Verriegelungsknopf 20 oder der Schließzylinder 21 betätigt.
Ausgehend von dem Zustand nach Fig. 1, verläßt der bewegliche Kontakt 18
nach einem kleinen Weg den Ausgang 13 des Umschalters 12. Dies detektiert
die zentrale Steuereinheit 17 und schaltet jetzt und nicht erst dann, wenn
der bewegliche Kontakt 18 den Ausgang 14 erreicht hat, die Elektromotoren 11
ein. Im normalen Betrieb der Zentralverriegelungsanlage wird deshalb die
überwiegende Verstelleistung auch an der Tür, an der man den
Verriegelungsknopf 20 oder den Schließzylinder 21 betätigt hat, von dem
Elektromotor 11 aufgebracht.
Von der zentralen Steuereinheit 17 wird nicht nur erfaßt, daß ein
beweglicher Kontakt 18 den Ausgang 13 verläßt, sondern es wird auch erfaßt,
ob alle beweglichen Kontakte 18 den Ausgang 14 erreichen. Wenn alle
beweglichen Kontakte auf dem jeweiligen Ausgang 14 liegen, so sind alle
Türen veriegelt, sofern man einmal annimmt, daß der in Fig. 1 gezeigte
Zustand der Stellantriebe 10 entriegelten Türen entspricht. Stellt die
zentrale Steuereinheit die Verriegelung aller Türen fest, so kann sie kurz
eine optische oder akustische Anzeige ansteuern. Ist jede für zusätzlich mit
einer Diebstahlsicherung ausgestattet und wird der Wunsch, die Türen gegen
Diebstahl zu sichern, durch die Art der Betätigung des Schließzylinders
signalisiert, so steuert die zentrale Steuereinheit 17 nach der Verriegelung
aller Türen weitere Elektromotoren zur Diebstahlsicherung der Türen an.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 ist eine periphere Steuereinheit 30 für eine
zentrale Türverriegelungsanlage in einer Tür 31 untergebracht und über eine
Multiplexleitung 32 mit dem zentralen Steuergerät 17 verbunden. An diese
Leitung sind auch noch eine Steuereinheit 33 für eine Fensterheberanlage und
eine Steuereinheit 34 für einen elektrisch verstellbaren Außenspiegel
angeschlossen. Über diese Leitung wird den peripheren Steuereinheiten auch
Plus-Potential 35 und Minus-Potential 36 zugeführt. Wesentlicher Bestandteil
der Steuereinheit 30 ist ein Mikroprozessor 37, an den die Plus-Leitung
angeschlossen ist. Weiterhin sind mit dem Mikroprozessor 37 die beiden
Ausgänge 13 und 14 des elektrischen Umschalters 12, ein Ausgang eines als
Schließer ausgebildeten Tastschalters 38, der bei geschlossener Tür
geschlossen ist, und ein Ausgang eines ebenfalls als Schließer ausgebildeten
Tastschalters 39 angeschlossen, der über den Schließzylinder von Hand
betätigt werden kann und dessen Betätigungsdauer anzeigt, ob die Türen auch
gegen Diebstahl gesichert werden sollen oder nicht. Über Treiber 40 und 41
versorgt die Steuereinheit 30 den Motor 11 zum Ver- und Entriegeln der Türen
und den Motor 42 zum Setzen und Rücksetzen der Diebstahlsicherung. Dabei
beginnt der Motor 11 schon zu laufen, wenn der bewegliche Kontakt 18 des
Umschalters 12 den Ausgang 13 bzw. 14 verlassen hat.
In der konkreten konstruktiven Ausgestaltung nach Fig. 4 ist der bewegliche
Kontakt 18 des Umschalters 12 an einem Hebel 50 aufgehängt, der sich in
einem Gehäuse 51 befindet, in dem auch die beiden Elektromotoren 11 und 42
sowie die Steuereinheit 30 untergebracht sind, und der drehfest auf einer
Welle 52 sitzt, die aus dem Gehäuse 51 herausragt und außen z. B. den
Verriegelungshebel 19 trägt. Auf einem Boden des Gehäuses sind aus einem
Blech ausgestanzte Leiterbahnen befestigt, von denen die drei Leiterbahnen
13, 14 und 53 in den Bewegungsbereich der Kontaktbrücke 18 geführt sind. Mit
der Leiterbahn 53 ist die Kontaktbrücke 18 dauernd in Kontakt. Diese
Leiterbahn ist bei der Ausführung nach Fig. 1 an Masse, bei der Ausführung
nach den Fig. 2 und 3 dagegen an Plus-Potential angeschlossen. Die beiden
Leiterbahnen 13 und 14 bilden die Ausgänge des Schalters 12, zwischen denen
die Kontaktbrücke 18 wechselt. In der in Fig. 4 gezeigten Position des
Hebels 50 möge die Tür entriegelt sein. Die Kontaktbrücke 18 verbindet die
Leiterbahn 13 mit der Leiterbahn 53. Zum Verriegeln der Tür wird der Hebel
50, in der Ansicht nach Fig. 4, entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, so daß
die Kontaktbrücke 18 die Leiterbahn 13 verläßt und die Leiterbahn 14
beaufschlagt. Beim Entriegeln der Tür kehrt die Kontaktbrücke wieder in die
gezeichnete Position zurück.
An dem Gehäuse 51 sind auch die Tastschalter 38 und 39 befestigt, die als
Mikroschalter ausgebildet sind. Ihre Ausgänge sind an Leiterbahnen
angeschlossen, die wie die Leiterbahnen des Schalters 12 sowie die
Leiterbahnen, über die die Elektromotoren mit Strom versorgt werden, in in
einer Linie hochstehenden Anschlußfahnen 54 enden, die mit der Steuereinheit
30 verbunden sind.
Claims (8)
1. Zentralverriegelungsanlage für Kraftfahrzeuge mit mehreren
elektromotorischen Stellantrieben (10), die einen insbesondere
drehrichtungsumkehrbaren Elektromotor (11) aufweisen, von dem ein
Verriegelungsglied (19) zwischen zwei Endlagen verstellbar ist, mit
wenigstens einem Geber (12), von denen jeder einem anderen Stellantrieb (10)
zugeordnet ist und ein bewegliches Geberelement (18) aufweist, das sich in
der ersten Endlage des Verriegelungsglieds (19) in einer ersten Ruhelage und
in der zweiten Endlage des Verriegelungsglieds (19) in einer zweiten
Ruhelage befindet und manuell und vom Elektromotor (11) des jeweiligen
Stellantriebs (10) bewegbar ist, und mit einer zentralen Steuereinheit (17),
über die in Abhängigkeit von der Verstellung eines Geberelements die
Elektromotoren (11) der Stellantriebe (10) einschaltbar sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Elektromotoren (11) bereits einschaltbar sind, wenn
das Geberelement (18) eine Ruhelage verläßt.
2. Zentralverriegelungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Geber (12) als Umschalter mit zwei ortsfesten Geberelementen (13,
14) ausgebildet sind, zwischen denen das bewegliche Geberelement (18)
wechselt.
3. Zentralverriegelungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei von den ortsfesten Geberelementen (13, 14) abgehende Ausgänge eines
Gebers (12) unabhängig von den Ausgängen (13, 14) eines anderen Gebers (12)
an die zentrale Steuereinheit (17) angeschlossen ist.
4. Zentralverriegelungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei von den ortsfesten Geberelementen (13, 14) abgehende Ausgänge eines
Gebers (12), der einem bestimmten Stellantrieb (10) zugeordnet ist, an eine
periphere Steuereinheit (30) angeschlossen sind, die genau demselben
Stellantrieb (10) zugeordnet und mit der zentralen Steuereinheit (17) über
eine Multiplexleitung (32) verbunden ist.
5. Zentralverriegelungsanlage nach einem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ankunft des beweglichen Geberelements (18)
in der einer verriegelten Tür entsprechenden Ruhelage von der zentralen
Steuereinheit (17) und/oder einer peripheren Steuereinheit (30) erfaßbar
ist.
6. Zentralverriegelungsanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß für alle Türen (31) des Kraftfahrzeugs jeweils ein Geber (12) vorgesehen
ist, daß jede Tür (3) durch einen Elektromotor (42) gegen Diebstahl
sicherbar ist und daß dieser Elektromotor (42) nur dann ansteuerbar ist,
wenn die Ankunft des beweglichen Geberelements (18) eines Gebers (12) in der
einer verriegelten Tür (31) entsprechenden Ruhelage erfaßt worden ist.
7. Zentralverriegelungsanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Elektromotoren (42) zur Diebstahlsicherung aller Türen (31) nur dann
ansteuerbar sind, wenn die Ankunft aller beweglichen Geberelemente (18) in
der einer verriegelten Tür (31) entsprechenden Ruhelage erfaßt worden ist.
8. Zentralverriegelungsanlage nach einem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Geber ein elektromechanischer Schalter (12)
ist, der als bewegliches Geberelement eine bewegliche Kontaktbrücke (18) und
zumindest zwei ortsfeste Kontakte (13, 14) als ortsfeste Geberelemente
aufweist, und daß die Elektromotoren (11) einschaltbar sind, wenn die
bewegliche Kontaktbrücke (18) einen ortsfesten Kontakt (13, 14) verläßt.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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Country | Link |
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WO (1) | WO1993005257A1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1991
- 1991-09-06 DE DE4129705A patent/DE4129705A1/de not_active Withdrawn
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1992
- 1992-09-04 WO PCT/EP1992/002039 patent/WO1993005257A1/de active Application Filing
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Also Published As
Publication number | Publication date |
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WO1993005257A1 (de) | 1993-03-18 |
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Legal Events
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---|---|---|---|
8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ITT AUTOMOTIVE EUROPE GMBH, 60488 FRANKFURT, DE |
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8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: CONTINENTAL TEVES AG & CO. OHG, 60488 FRANKFURT, D |
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8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |